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Nachhaltiger Konsum. Welche Verantwortung tragt man als KonsumentIn?

Title: Nachhaltiger Konsum. Welche Verantwortung tragt man als KonsumentIn?

Seminar Paper , 2018 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Silvia Brunelli (Author)

Ethics
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Arbeit möchte ich mich im wissenschaftlichen Teil mit den geschichtlichen Hintergründen der Nachhaltigkeit sowie deren Dimensionen auseinandersetzen und der Frage nachgehen, welche Verantwortung jedem einzelnen von uns als KonsumentIn zukommt und inwieweit man Handlungsspielraum bei seinen Kaufentscheidungen hat um dadurch eine nachhaltige Entwicklung und faire Arbeitsbedingungen zu unterstützen bzw. zu beeinflussen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Wissenschaftliche Auseinandersetzung

1.1 Einleitung

1.2 Geschichte des nachhaltigen Konsums

1.3 Dimensionen der Nachhaltigkeit

1.4 Relevanz des Konsumenten / der Konsumentin

1.5 Praktische Umsetzung und ethische Herausforderungen

2. Didaktischer Zugang für die praktische Arbeit

2.1 Beschreibung und Begründung der Methode

2.2 Ablauf

2.3 Umsetzung in der Schule

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht das Konzept des nachhaltigen Konsums vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und ethischer Diskurse. Das primäre Ziel ist es, die Rolle und Verantwortung des Einzelnen als KonsumentIn zu hinterfragen sowie Handlungsspielräume für eine nachhaltigere Lebensweise aufzuzeigen, wobei insbesondere die Diskrepanz zwischen Wissen und tatsächlichem Verhalten im Mittelpunkt steht.

  • Historische Entwicklung und Leitbilder der Nachhaltigkeit
  • Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales)
  • Ethische Begründung der Konsumentenverantwortung
  • Hindernisse für nachhaltiges Konsumverhalten im Alltag
  • Didaktische Konzepte zur Förderung von Konsumreflexion

Auszug aus dem Buch

1.1 Einleitung

Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt von materiellem Wohlstand und davon, sämtliche Güter mehr oder weniger unbeschränkt und quasi jederzeit zur Verfügung zu haben. Der moderne Konsum geht weit über die Befriedigung von Grundbedürfnissen nach Nahrung, Bekleidung oder Unterkunft hinaus und dient vielmehr der Befriedigung von Kulturbedürfnissen, die in unserer Gesellschaft den überwiegenden Anteil des Gesamtkonsums einnehmen und meist dazu dienen, Zugehörigkeitsgefühle oder die freie Persönlichkeitsentfaltung zum Ausdruck zu bringen. Zudem hat es sich in der Vergangenheit immer stärker etabliert, Kleidung, elektronische Geräte etc. nur mehr für einen relativ kurzen Zeitraum zu nutzen bevor diese wieder entsorgt und ersetzt werden.

In den letzen Jahren hat ein Umdenken hin zu verantwortlichen Kaufentscheidungen stattgefunden, das im Zusammenhang zum allgemeinen Trend in Richtung moralisch verfasster Märkte steht. Immer mehr VerbraucherInnen interessieren sich für die schädlichen Folgen des Konsums, dennoch wird im Alltag oft an alten Konsumgewohnheiten festgehalten.

Im Rahmen dieser Arbeit möchte ich mich im wissenschaftlichen Teil mit den geschichtlichen Hintergründen der Nachhaltigkeit sowie deren Dimensionen auseinandersetzen und der Frage nachgehen, welche Verantwortung jedem einzelnen von uns als KonsumentIn zukommt und inwieweit man Handlungsspielraum bei seinen Kaufentscheidungen hat um dadurch eine nachhaltige Entwicklung und faire Arbeitsbedingungen zu unterstützen bzw. zu beeinflussen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wissenschaftliche Auseinandersetzung: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen dar, indem es die Geschichte, die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit sowie die ethische Verantwortung von KonsumentInnen in der modernen Gesellschaft analysiert.

2. Didaktischer Zugang für die praktische Arbeit: Hier wird ein pädagogisches Konzept vorgestellt, das durch die Entwicklung von Werbeslogans und Fallanalysen KonsumentInnen dazu anregt, ihr eigenes Kaufverhalten kritisch zu hinterfragen.

Schlüsselwörter

Nachhaltiger Konsum, Konsumentenverantwortung, Nachhaltigkeit, Umweltethik, Nachhaltige Entwicklung, Konsumverhalten, Werbebeeinflussung, Soziale Gerechtigkeit, Ökologische Dimension, Ökonomische Dimension, Bewusste Konsumentscheidungen, Didaktik, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Konsumverzicht, Globale Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ethischen Aspekte nachhaltigen Konsums und die Rolle, die dem Einzelnen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft zukommt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Nachhaltigkeit, die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch, sozial) und die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung im Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Verantwortung der KonsumentInnen zu beleuchten und aufzuzeigen, warum trotz steigenden Bewusstseins oft eine Lücke zwischen Wissen und Handeln besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Aufarbeitung ethischer Diskurse und einem didaktischen Modellansatz (Werbeslogan-Entwicklung und Fallanalyse).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Hintergründe als auch ein konkreter didaktischer Ablauf für eine 25-minütige Unterrichtseinheit vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Nachhaltiger Konsum, Konsumentenverantwortung, Umweltethik, soziale Gerechtigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen den Dimensionen der Nachhaltigkeit?

Sie unterteilt diese in die ökologische Dimension (Ressourcenschutz), die soziale Dimension (Menschenrechte/Gerechtigkeit) und die ökonomische Dimension (Wirtschaftswachstum vs. Nachhaltigkeit).

Welche Gründe nennt die Autorin für die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln?

Sie führt sechs Faktoren an, darunter Zeitmangel, Bequemlichkeit, unklare Informationen, mangelnde Transparenz, kontraproduktive Verhaltenseffekte und fehlende Handlungsalternativen.

Wie soll das vorgeschlagene didaktische Modell in der Schule funktionieren?

Durch die Entwicklung von Werbeslogans gegen Konsum und die anschließende Fallanalyse sollen SchülerInnen kreativ und interaktiv zur Reflexion ihres eigenen Konsumverhaltens angeregt werden.

Warum wird die Konsumvermeidung als ein zentraler Punkt genannt?

Die Autorin betont, dass vor jeder Kaufentscheidung die grundlegende Frage stehen sollte, ob ein Produkt überhaupt benötigt wird, um den Konsum an der Wurzel zu reduzieren.

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Details

Title
Nachhaltiger Konsum. Welche Verantwortung tragt man als KonsumentIn?
College
University of Graz
Grade
1,0
Author
Silvia Brunelli (Author)
Publication Year
2018
Pages
15
Catalog Number
V436642
ISBN (eBook)
9783668769823
ISBN (Book)
9783668769830
Language
German
Tags
nachhaltiger konsum welche verantwortung konsumentin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Silvia Brunelli (Author), 2018, Nachhaltiger Konsum. Welche Verantwortung tragt man als KonsumentIn?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436642
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