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Jugendkonsum

Título: Jugendkonsum

Trabajo Escrito , 2005 , 30 Páginas , Calificación: unbenotet

Autor:in: Mirja Schnoor (Autor), Annika Schulz (Autor)

Sociología - Consumo y publicidad
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Resumen Extracto de texto Detalles

Für Kinder und Jugendliche gehört heutzutage der Konsum zum Alltag. Sie besitzen eigene Girokonten, suchen sich ihre Kleidung aus, haben Mitspracherecht was den Familienurlaub oder den Autokauf angeht. Das Shoppen ist mittlerweile zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen geworden. Sie verbringen rund neun Stunden pro Woche damit. (vgl. HURRELMANN/ UNVERZAGT, 2001, 60) Laut Medien befinden sich die Jugendlichen stets im Kaufrausch, ihnen wird maßloses Konsumieren und Kaufen als Mittel zur Bewältigung von Frust unterstellt.
In dieser Arbeit wollen wir darstellen, wie das Konsumverhalten der Jugendlichen heute aussieht. Grundlage ist eine Untersuchung der Einkommens-, Konsum- und Verschuldungsmuster der Jugendlichen in Deutschland, die 2002 von Elmar Lange durchgeführt wurde. Die Verschuldung Jugendlicher werden wir in dieser Arbeit nicht berücksichtigen. Ergänzend werden wir die KidsVerbraucherAnalyse (KVA) aus dem Jahr 2003 und Ausführungen zu dem Thema von Christine Feil, sowie Klaus Hurrelmann und Gerlinde Unverzagt einbeziehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Jugendkonsumstudie

2.1 Befragte Jugendliche und Erhebung der Daten

3. Gesellschaftlicher Hintergrund

3.1 Familie

3.2 Schule und Beruf

3.3 private Lebensverhältnisse

3.4 Engagement in Vereinen und Verbände

4. Einkünfte und Ausgaben

4.1 Einkünfte der Jugendlichen

4.1.1 Einkunftsquellen

4.2 Ausgaben der Jugendlichen

4.3 Sparverhalten der Jugendlichen

5. Güterkonsum

5.1 Wofür geben Jugendliche ihr Geld aus?

5.2 Veränderungen in den letzten zwölf Jahren

5.3 Ausgaben der Jugendlichen- Wer kauft was?

5.3.1 Ausgaben für den Lebensunterhalt

5.3.2 Ausgaben für persönliches Aussehen

5.3.3 Ausgaben für Freizeit

5.3.4 Ausgaben für Computer, Internet und Computerspiele

5.3.5 Ausgaben für Videos und DVD´s

5.3.6 Ausgaben für Sportausrüstungen und Vereinsbeiträge

5.3.7 Ausgaben für Reisen und Theaterbesuche

5.3.8 Ausgaben für Alkohol, Zigaretten und Drogen

5.4 Besitz von Konsumgütern

5.5 Veränderungen des Konsumgüterbesitzes

6. Markenbewusstsein der Jugendlichen

7. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das aktuelle Konsumverhalten von Jugendlichen in Deutschland, basierend auf einer Analyse von Einkommens-, Konsum- und Sparmustern. Ziel ist es, das mediale Klischee einer irrationalen Konsumgesellschaft unter Jugendlichen zu hinterfragen und die tatsächlichen Einflussfaktoren wie soziale Herkunft, Bildung und geschlechtsspezifische Präferenzen aufzuzeigen.

  • Analyse der Einkommensquellen und der finanziellen Voraussetzungen für den Konsum.
  • Einfluss des gesellschaftlichen Hintergrunds (Familie, Bildung, Schule) auf das Konsumverhalten.
  • Differenzierung der Konsummuster nach verschiedenen Kategorien wie Freizeit, Elektronik und Suchtmittel.
  • Vergleich der Entwicklungen des Konsumgüterbesitzes über die letzten zwölf Jahre.
  • Untersuchung der Bedeutung von Markenbewusstsein bei Jugendlichen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Für Kinder und Jugendliche gehört heutzutage der Konsum zum Alltag. Sie besitzen eigene Girokonten, suchen sich ihre Kleidung aus, haben Mitspracherecht was den Familienurlaub oder den Autokauf angeht. Das Shoppen ist mittlerweile zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen geworden. Sie verbringen rund neun Stunden pro Woche damit. (vgl. HURRELMANN/ UNVERZAGT, 2001, 60) Laut Medien befinden sich die Jugendlichen stets im Kaufrausch, ihnen wird maßloses Konsumieren und Kaufen als Mittel zur Bewältigung von Frust unterstellt.

In dieser Arbeit wollen wir darstellen, wie das Konsumverhalten der Jugendlichen heute aussieht. Grundlage ist eine Untersuchung der Einkommens-, Konsum- und Verschuldungsmuster der Jugendlichen in Deutschland, die 2002 von Elmar Lange durchgeführt wurde. Die Verschuldung Jugendlicher werden wir in dieser Arbeit nicht berücksichtigen. Ergänzend werden wir die KidsVerbraucherAnalyse (KVA) aus dem Jahr 2003 und Ausführungen zu dem Thema von Christine Feil, sowie Klaus Hurrelmann und Gerlinde Unverzagt einbeziehen.

Zunächst werden wir die Vorgehensweise der Jugendkonsumstudie darstellen. Da das Konsumverhalten unter anderem von äußeren Bedingungsfaktoren des gesellschaftlichen Hintergrunds abhängig ist, werden wir uns anschließend mit Institutionen wie Schulen oder Vereinen, und mit dem familiären Hintergrund und den privaten Lebensverhältnissen der Jugendlichen beschäftigen. Voraussetzung für den Konsum sind natürlich Einkünfte und deren Quellen, die wir im nächsten Schritt darstellen. Neben den Ausgaben, die Jugendliche nach eigenen Einschätzungen haben, geht es im Folgenden auch um ihr Sparverhalten. Von den monatlichen Einkünften werden bestimmte Güter angeschafft. Unter Punkt 5 stellen wir im Einzelnen dar, für welche Güter die Jugendlichen ihr Geld ausgeben und wie sich diese Ausgaben in den letzten zwölf Jahren verändert haben. In diesem Zusammenhang ist es interessant, ob sich bestimmte Konsummuster ergeben, die abhängig sind von Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und sozialer oder regionaler Herkunft der Jugendlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Konsums im Alltag Jugendlicher ein und beschreibt das methodische Vorgehen sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Die Jugendkonsumstudie: Dieses Kapitel erläutert die Ziele und die methodische Grundlage der untersuchten Studie sowie die Repräsentativität der Stichprobe.

3. Gesellschaftlicher Hintergrund: Es wird untersucht, wie Faktoren wie Familie, Bildung, Wohnsituation und Vereinszugehörigkeit das Konsumhandeln prägen.

4. Einkünfte und Ausgaben: Dieses Kapitel analysiert die Einnahmequellen, die Höhe der monatlichen Ausgaben nach Statusgruppen und das Sparverhalten der Jugendlichen.

5. Güterkonsum: Hier werden die Konsumpräferenzen detailliert nach verschiedenen Gütergruppen aufgeschlüsselt und die Veränderungen über den Zeitraum von zwölf Jahren betrachtet.

6. Markenbewusstsein der Jugendlichen: Das Kapitel befasst sich mit der Bedeutung von Marken für Jugendliche bei Kleidung, Elektronik und weiteren Produkten.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und widerlegt die mediale Darstellung der Jugendlichen als ständig irrational konsumierende Gruppe.

Schlüsselwörter

Jugendkonsum, Konsumverhalten, Einkommen, Sparverhalten, Markenbewusstsein, Jugendsoziologie, KidsVerbraucherAnalyse, soziale Herkunft, Bildungsniveau, Konsumgüter, Freizeitverhalten, Verschuldung, Kaufkraft, Deutschland, Jugendliche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konsumverhalten von Jugendlichen in Deutschland und prüft, ob das mediale Bild eines durchgängig irrationalen Kaufrausches den Tatsachen entspricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Einkünften, Sparverhalten, dem Besitz von Konsumgütern, der Rolle des Markenbewusstseins sowie dem Einfluss des sozialen und familiären Umfelds.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme der Konsummuster Jugendlicher zwischen 1990 und 2002 sowie der Nachweis, dass diese durch rationale Faktoren und nicht durch pure Kaufsucht bestimmt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Sekundäranalyse einer 2002 durchgeführten Jugendkonsumstudie von Elmar Lange sowie der Einbeziehung der KidsVerbraucherAnalyse (KVA) aus dem Jahr 2003.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des gesellschaftlichen Hintergrunds, die Darstellung von Einnahme- und Ausgabemustern, eine differenzierte Güteranalyse und die Untersuchung des Markenbewusstseins.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Jugendkonsum, Konsummuster, soziale Herkunft, Markenbewusstsein und die ökonomische Realität junger Menschen in Deutschland.

Inwiefern beeinflusst der soziale Status die Ausgaben für Elektronik?

Jugendliche aus gebildeteren Familien nutzen verstärkt das Internet zur Wissenserweiterung, während Jugendliche mit niedrigerem Bildungsstand häufiger ihr Geld für Unterhaltungselektronik und Videospiele ausgeben.

Wie hat sich das Markenbewusstsein über die Zeit entwickelt?

Die Studie stellt fest, dass das Markenbewusstsein bei Jugendlichen derzeit so ausgeprägt ist wie nie zuvor, da Eltern Markenwünsche oft aus Sorge vor sozialer Ausgrenzung der Kinder erfüllen.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Jugendkonsum
Universidad
Bielefeld University
Curso
Jugendsoziologie
Calificación
unbenotet
Autores
Mirja Schnoor (Autor), Annika Schulz (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
30
No. de catálogo
V43677
ISBN (Ebook)
9783638414227
Idioma
Alemán
Etiqueta
Jugendkonsum Jugendsoziologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mirja Schnoor (Autor), Annika Schulz (Autor), 2005, Jugendkonsum, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43677
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