Praktikumsarbeit funktionale Fremdsprachigkeit im Spanischunterricht


Praktikumsbericht / -arbeit, 2015
16 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts bis heute
2.1. Funktionale Fremdsprachigkeit nach Butzkamm ;ϮϬϬϰ, ϮϬϬϴ

3. Rollen der Mutter- und Fremdsprache im Unterricht nach Butzkamm
(ebd.)
3.1. Bedeutung der Muttersprache
3.2. Vernetzung von Mutter-und Fremdsprache im Unterricht
3.3. Methoden für die Verwendung von Mutter- und Fremdsprache im Unterricht
3.3.1. Die Sandwich-Methode.
3.3.2. Code switching
3.3.3. Einsatz von Landesfahnen
3.3.4. Vokabelerklärung durch graphische Darstellung
3.4. Kurze Zusammenfassung der relevantesten Aspekte

4. Welche Rollen spielen Mutter- und Fremdsprache in der Praxis?

5. Die Flucht aus der Fremdspracheϭ
5.1. Wieso gibt es eine Flucht aus der Fremdsprache?
5.2. Wie ist die Flucht aus der Fremdsprache zu ändern?

6. Fazit und Ausblick Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Funktionale Fremdsprachigkeit im Spanischunterricht. Zunächst werden verschiedene Aspekte der funktionalen Fremdsprachigkeit dargestellt. An den theoretischen Teil sind Ausschnitte der von mir erlebten Unterrichtsstunden an einem Hamburger Gymnasium angegliedert. Hierbei wird beschrieben, wie zwei Spanischlehrerinnen Mutter- und Fremdsprache im Unterricht einsetzen. Ich analysiere, wie und ob die praktische Umsetzung der Einsprachigkeit oder der funktionalen Fremdsprachigkeit realisiert werden.

Der Hauptteil ist wie folgt aufgebaut: Nach einem kurzen geschichtlichen Diskurs über die Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts wird das vom Hamburger Bildungsplan (2011) geforderte Prinzip der Einsprachigkeit zitiert. Butzkamms1 (2004, 2008) Kritik an diesem Prinzip und seine Forderung einer funktionalen Fremdsprachigkeit werden aufgegriffen. Es folgt Butzkamms (ebd.) Beschreibung der Rolle von Mutter- und Fremdsprache im Unterricht. Hierbei gehe ich auf die Bedeutung der Muttersprache und auf eine sinnvolle Vernetzung mit der spanischen Sprache ein. Einige Methoden, wie die Sandwich-Technik, eignen sich dazu gut. Die in dem vierwöchigen Schulpraktikum am Gymnasium erlebten Unterrichtssituationen werden in Bezug auf die geforderte Einsprachigkeit des Hamburger Rahmenplans (ebd.) und die von Butzkamm (ebd.) vorgeschlagene funktionale Fremdsprachigkeit analysiert. Um die bei einer Lehrerin beobachtete Flucht aus der Fremdsprache zu begründen, ist ein weiterer theoretischer Teil angefügt.

2. Historische Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts bis heute

Vor ungefähr hundert Jahren spielte die Muttersprache im Fremdsprachenunterricht eine dominante Rolle. Mit ihr wurde die Grammatik erklärt, Vokabeln gelernt und Texte übersetzt. Den Wendepunkt brachte die Einsicht:

Niemand wird eine fremde Sprache lernen, wenn er sie nicht viel gebraucht. Schon gar nicht wird er sie in der knapp bemessenen Unterrichtszeit lernen, wenn er dort ständig seine Muttersprache spricht (http://www.fremdspachendidaktik.rwth-aachen.de/Ww/umkehr.html).

In den fünfziger Jahren kam es deswegen zur Einführung der direkten Methode. Sie besagt, dass die Fremdsprache, am besten ohne die Muttersprache, zur Kommunikation im Unterricht verwendet wird. Diese Vorgehensweise wird auch als Naturmethode bezeichnet, da ein Kleinkind auch ohne jegliche Hilfe mit einer Sprache konfrontiert wird und lernen muss, diese zu gebrauchen (vgl. http://www.fremdspachendidaktik.rwth-aachen.de/Ww/umkehr.html).

In den Siebzigern erfolgte die Ablösung durch die strukturalistisch inspirierte audioorale Methode. Das Sprechen der neu zu erlernenden Fremdsprache wurde durch Imitation erreicht und es erfolgte keine Bewusstmachung der Lernvorgänge (vgl. Jung 2006: 2ff.).

Der Hamburger Bildungsplan (2011: 14) fordert das Prinzip der Einsprachigkeit:

Die Zielsprache ist Unterrichts- und Arbeitssprache. Der Einsatz des Deutschen ist selten erforderlich und erfolgt nur in wenigen deutlich markierten Phasen (z.B. bei der Vermittlung landeskundlicher Informationen ;…Ϳ oder der Reflexion über Sprache). Wechseln die Schülerinnen und Schüler innerhalb ihrer Äußerungen von der Zielsprache ins Deutsche, um Ausdrucksdefizite zu überbrücken, so ist dies in den ersten Lernjahren als ein natürliches Phänomen des Fremdsprachenerwerbs zu sehen. Zweisprachige Äußerungen werden daher in dieser Phase des Spracherwerbs toleriert und von der Lehrkraft in die Zielsprache übertragen (ebd.).

Es wird ebenfalls berücksichtigt, dass der Einsatz der Muttersprache beispielsweise für eine Reflexion über die spanische Sprache erfolgen kann. Der Hamburger Lehrplan (ebd.) erlaubt diese Verwendung unter dem Vorbehalt, dass sie nicht mehr als erforderlich eingesetzt werden sollte.

Butzkamm (2008: 6) zählt weitere Situationen auf (Bereiche der Unterrichtsorganisation), in denen Deutsch sinnvoll eingesetzt werden kann:

-die Schülerinnen und Schüler haben spanische Arbeitsanweisungen überhaupt nicht verstanden
-einzelne Kinder sind unzufrieden, da sie etwas nicht verstanden haben
-Missverständnisse der Unterrichtsorganisation
-komplexere Erklärungen nehmen zu viel Zeit in Anspruch; sie sind zu kompliziert, um in der Zielsprache wiedergegeben werden zu können.

Wenn Schülerinnen und Schüler etwas trotz einer erneuten Erklärung nicht verstanden haben, ist es nicht sinnvoll, sie die ganze Zeit die Bedeutung erraten zu lassen:

Immer wieder klagen die Studenten über Missverständnisse und fremdsprachige Erklärungen, die nicht ankommen oder einfach zu lange dauern, wo ein muttersprachliches Äquivalent das Problem auf Anhieb gelöst hätte (vgl. http://www.fremdspachendidaktik.rwth-aachen.de/Ww/umkehr.html).

Klärungen in der Mutter- sind der Fremdsprache in diesem Fall vorzuziehen, damit keine Frustration aufkommt. Desweiteren sollen Schülerinnen und Schüler möglichst eigenständig arbeiten, ohne dass die Lehrperson wegen eines nicht verstandenen Arbeitsauftrags ständig nachsteuern muss (vgl. Butzkamm 2004: 25-40, 98-107).

2.1. Funktionale Fremdsprachigkeit nach Butzkamm (ebd.)

Butzkamm (2008: 8) kritisiert den Begriff der Einsprachigkeit in den Lehrplänen. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst wissen vor allem, wie sie die Verwendung der Muttersprache vermeiden können. Dabei sollten sie erlernen, Deutsch systematisch und diskret im Fremdsprachenunterricht einzusetzen. Im Unterricht ist die Fremdsprache das relevanteste Lernmittel. Die Muttersprache ist aus dem Klassenzimmer jedoch nicht wegzudenken, da sie durch einen gezielten Einsatz hilft, die neue Sprache zu erlernen. Die Verbindungen zwischen den Sprachen sollen ausgenutzt werden, da so das Behalten gefördert wird. Ein interlingual vernetzendes Lernen mit Einbezug des Vorwissens hält Butzkamm (ebd.) für sinnvoll (vgl. Butzkamm 2004: 103). Er plädiert dafür, eine funktionale Fremdsprachigkeit anzustreben, die die neue Sprache als Verkehrssprache und die Muttersprache als diskretes Hilfsmittel beinhaltet (vgl. ebd. 2008: 8).

Das Prinzip der Einsprachigkeit der Rahmenpläne verdeckt diese Erkenntnis und sollte dementsprechend reformiert werden (vgl. http://www.fremdspachendidaktik.rwth- aachen.de/Ww/umkehr.html). Durch eine Vermeidung der Muttersprache leidet oftmals die kommunikative Qualität des Unterrichts (vgl. Butzkamm 2004: 17).

3. Rollen der Mutter- und Fremdsprache im Unterricht nach Butzkamm (ebd.)

Im folgenden Kapitel wird dargestellt, welche genaue Bedeutung Butzkamm (ebd.) der Mutter- und Fremdsprache im Unterricht zuschreibt und wie eine sinnvolle Vernetzung aussieht. Hierzu werden verschiedene Methoden erläutert.

3.1. Bedeutung der Muttersprache

Jede Fremdsprache stößt auf die bereits vorhandene Muttersprache (vgl. Butzkamm 2004: 95). Sie ist das Wertvollste, das ein Lernender oder eine Lernende mitbringt und auch seine Bezugsbasis (vgl. ebd. 2008: 7). In ihr wird denken und kommunizieren gelernt. Kognitive, kommunikative und grammatische Vorleistungen finden in ihr statt. Das Welt- und Sprachverständnis ist durch sie geprägt (vgl. ebd. 2004: 95). Diese Aspekte tragen Schülerinnen und Schüler in die neu zu erlernende Sprache hinein (vgl. eb. 2008: 7). Das Vorwissen ist stets präsent und eine Umsetzung der vom Bildungsplan geforderten Einsprachigkeit würde nur äußerlich einsprachig wirken (vgl. ebd. 2004: 96). Die Muttersprache prägt unser Selbst und dient gleichzeitig als Instrument für das Erlernen neuer Sprachen. Sie ermöglicht den Zugang zu allen Grammatiken, da sie das universalgrammatische Potenzial aktiviert (vgl. ebd. 2004: 95-107). Natürlich müssen die Schülerinnen und Schüler sprechmotorische und schreibmotorische Leistungen auf die Zielsprache bezogen neu lernen, doch ohne die Vorarbeit der Muttersprache wäre der Lernprozess deutlich schwieriger (vgl. ebd. 2008: 7).

3.2 Vernetzung von Mutter- und Fremdsprache im Unterricht

Da nun die Muttersprache bereits vorhanden ist, kommen die Lehrkräfte in Versuchung, in diese zu flüchten. Ein Erlernen der Fremdsprache ist jedoch nur möglich, wenn sie als Verkehrssprache im Unterricht eingeführt wird. Die Heranwachsenden müssen verstehen, worüber die Lehrperson spricht. Mit dem Verständnis beginnt der Spracherwerb. Die Lehrkraft gibt einen sogenannten comprehensible input (dt. verständlichen Input). Die Schülerinnen und Schüler lernen auf der Bedeutungsebene chunks of language (dt. Sprachbrocken). Wenn die Lehrkraft am Ende der Unterrichtsstunde sp. Nos vemos mañana sagt, können die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Situation darauf schließen, dass hiermit dt. Wir sehen uns morgen gemeint ist. Die Sprachbrocken sind natürlich nicht ausreichend für das Erlernen einer Fremdsprache, da sie die grammatische Ebene nicht mit einbinden. Die Lernenden würden mit ausschließlich einem Sprachbrocken nicht Äußerungen wie sp. Nos vemos en el centro bilden können (vgl. Butzkamm 2008: 7). Wie bereits erwähnt (S. 3), eignet sich die Verknüpfung von Mutter- und Fremdsprache gut zum Erlernen der Zielsprache. Hierzu stelle ich im nächsten Abschnitt einige Techniken vor.

3.3. Methoden für die Verwendung von Mutter- und Fremdsprache im Unterricht

3.3.1. Die Sandwich-Methode

Wie Aufschnitt und Salat zwischen zwei Toastbrothälften werden sprachliche Äußerungen angeordnet. Die deutsche Entsprechung Wir sehen uns morgen ist umgeben von den zwei identischen Äußerungen sp. Nos vemos mañana:

sp. Nos vemos mañana.

dt. Wir sehen uns morgen. sp. Nos vemos mañana.

Die Sandwich-Technik dient der Bedeutungsvermittlung. Zu beachten ist, dass die Lehrkraft die deutsche Übersetzung nicht hervorhebt, also diese schnell und unbetont spricht (vgl. Butzkamm 2008: 7). Die diskrete Handhabung kann auch in einem Zuflüstern oder Beiseite-Sprechen erfolgen (vgl. ebd. 2004: 15). Hier wird die Muttersprache gezielt und unauffällig zum Verständnis der Zielsprache verwendet und die Schülerinnen und Schüler verfallen nicht ins Deutsche. Es ist möglich, die Sandwich-Technik für eine wörtliche Übersetzung zu gebrauchen (vgl. ebd. 2008: 7f.). Butzkamm (2004: 15) fordert, dass die Methode in den Unterricht integriert werden soll, weil sie ein Hör- und Leseprogramm erst ermöglicht. Bestandteil dessen ist, dass Schülerinnen und Schüler sich entsprechende Ausdrücke in einem Heft notieren, damit sie nicht dauerhaft übersetzt werden müssen (vgl. ebd. 2004: 15). Der Einsatz der Muttersprache ist folglich Schritt für Schritt zu reduzieren (vgl. http://www.fremdspachendidaktik.rwth-aachen.de/Ww/umkehr.html).

Tatsächlich bemühen sich Schülerinnen und Schüler nur, die Äußerungen der Lehrkraft zu verstehen, wenn sie nicht ständig auf Deutsch erklärt werden:

Die Folge ist, dass sich auch die Lernenden keine Mühe geben, die englischsprachigen Lehräußerungen zu verstehen, weil sie ja wissen, dass im Zweifelsfall doch alles in deutscher Sprache wiederholt wird (Solmecke 1998: 33).

Eine Unterrichtsform, bei der alle fremdsprachlichen Äußerungen ständig ins Deutsche übertragen werden, lehnt Butzkamm (ebd.) ab:

Der Unterricht würde unerträglich aufgebläht, und am Ende hört jeder nur dem Teil zu, bei dem er am besten versteht (http://www.fremdsprachendidaktik.rwth-aachen.de/Ww/plan-mit.pdf).

3.3.2. Code switching

Diese Methode ist metaphorisch mit einem einseitigen Toastbrot zu verbinden. Sie wird von den Lehrkräften verwendet, wenn Schüler aufgrund von Ausdruckdefiziten ins Deutsche verfallen. Hierbei darf keineswegs die Muttersprache verboten werden, sondern die Lehrkraft muss die Äußerungen der Schülerinnen und Schüler aufgreifen und eine entsprechende Übersetzung zur Verfügung stellen (vgl. Butzkamm 2004: 16).

Schüler: Das verstehe ich nicht.

Lehrkraft: En español es: no lo comprendo. Repítelo, por favor.

Die Technik ist im Lehrplan des Stadtstaates Hamburg (2011) verankert (S. 2).

3.3.3. Einsatz von Landesfahnen

Auf vielen Internetseiten dienen Flaggen zur Kennzeichnung der Sprache (vgl. http://gregor- moellring.de/anleitungen/flaggen-als-sprachsymbol/). Zwei verschiedene Landesfahnen (eine Deutsche und eine Spanische) werden je nach gewünschter Kommunikationssituation an die Tafel gepinnt. So wissen die Schülerinnen und Schüler, in welcher Unterrichtsphase sie welche Sprache ausschließlich sprechen dürfen.

Die Methode kann zum Einsatz kommen, wenn die Schülerinnen und Schüler ein fortgeschrittenes Niveau erreicht haben. Die Lehrperson weiß, dass die Lernenden aufgrund ihrer Kenntnisse die erforderliche Aufgabe ausschließlich auf Spanisch bewältigen können und möchte in einer bestimmten Unterrichtsphase Deutsch vermeiden. Beispielsweise wird die Aufgabe gestellt, dass sich die Lernenden in Zweiergruppen über ihre Aktivitäten des vergangenen Wochenendes austauschen sollen, um den Gebrauch des Indefinidos und des Imperfectos zu üben. Hier kann die Lehrkraft nicht ständig in jeder Gruppe überprüfen, ob auch wirklich Spanisch gesprochen wird. Es bietet sich an, durch eine Anheftung der spanischen Flagge diese Arbeitsphase explizit als Spanisch zu kennzeichnen. Wenn über die spanische Sprache reflektiert werden soll, ist es sinnvoll, wie es der Bildungsplan (2011) vorschlägt, die deutsche Sprache zu verwenden (S. 2). Diese Unterrichtsphase könnte mit der deutschen Fahne markiert werden.

Im Anfangsstadium bietet sich die Flaggenmethode ebenfalls an. Hierbei kann überlegt werden, welche Unterrichtsphasen auf Deutsch und welche auf Spanisch stattfinden. So würde ein ständiger Wechsel zwischen den Sprachen vermieden werden (vgl. http://www.fremdsprachendidaktik.rwth- aachen.de/Ww/plan-mit.pdf).

3.3.4. Vokabelerklärung durch graphische Darstellung

Um eine Vokabel in der Fremdsprache zu erklären, bietet es sich teilweise an, diese graphisch an der Tafel darzustellen. Es ist zu beachten, dass die Muttersprache bei der Erklärung mit berücksichtigt werden muss, weil es anderenfalls unter Umständen zu Missverständnissen kommen kann. Zeichnet die Lehrkraft eine Wolke an die Tafel und sagt, ᵢMira al cielo! Va a llover, kann der Schüler oder die Schülerin denken, dass cielo mit dem Wort Wolke gleichzusetzen ist. Eine Übersetzung ins Deutsche klärt die falsche Auslegung des Begriffs (vgl. Butzkamm 2004: 98).

3.4. Kurze Zusammenfassung der relevantesten Aspekte

Natürlich ist ein Unterricht, in dem die Muttersprache systematisch und diskret eingesetzt wird, nicht einsprachig. Hier liegt eine funktionale Fremdsprachigkeit vor, weil ohne die Verwendung der Muttersprache keine neue Sprache sinnvoll erlernt werden kann. Da in der Muttersprache denken und kommunizieren gelernt wurde, ist diese nicht einfach abschaltbar. Sie ist immer im Kopf der Schülerinnen und Schüler und eine vom Rahmenplan geforderte Einsprachigkeit würde bei der Umsetzung nur äußerlich einsprachig wirken. Die Fremdsprache sollte Verkehrssprache im Klassenzimmer sein und Lehrkräfte auf diese funktionale Methode vorbereitet werden (vgl.

[...]


1 Wolfgang Butzkamm (*1938) arbeitete zunächst als Deutschlehrer in London. Später wurde er Studienrat und ist nun emeritierter Professor für die englische Sprache und ihre Didaktik in Aachen. Er gilt als Begründer der funktionalen Fremdsprachigkeit (auch als aufgeklärte Einsprachigkeit bezeichnet) und veröffentlichte zu diesem Thema mehrere Forschungsaufsätze und- monographien (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Butzkamm).

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Praktikumsarbeit funktionale Fremdsprachigkeit im Spanischunterricht
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V436905
ISBN (eBook)
9783668781443
ISBN (Buch)
9783668781450
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Code switching, Sandwich-Methode, Landesflaggen, funktionale Fremdsprachigkeit, funktionale Einsprachigkeit, Zielsprachigkeit
Arbeit zitieren
Nora Schrader (Autor), 2015, Praktikumsarbeit funktionale Fremdsprachigkeit im Spanischunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436905

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