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Steigert eine funktionierende Corporate Governance & Control den Unternehmenswert?

Eine perspektivengetriebene theoretische und empirische ökonomische Analyse

Título: Steigert eine funktionierende Corporate Governance & Control den Unternehmenswert?

Trabajo de Seminario , 2017 , 29 Páginas

Autor:in: Benedict Haas (Autor)

Economía - Finanzas
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Die vorliegende Arbeit gliedert sich in insgesamt vier aufeinander aufbauende Kapiteln unterschiedlicher Länge, was die Arbeit in Einleitung, Grundlagenteil, Hauptteil und Fazit unterteilen lässt. So wird innerhalb der Einleitung mit dem ersten Abschnitt auf die allgemeine Problemstellung und Zielsetzung eingegangen und im darauffolgenden zweiten Abschnitt der zielgerichtete Aufbau dieser Arbeit dargelegt.
Im zweiten Kapitel folgen die grundlegenden Theorien und Modelle, die es ermöglichen ein allgemeines Verständnis für die Arbeit zu schaffen und die der folgenden, weiteren Analyse hinsichtlich der Beantwortung der ausgehenden Forschungsfrage als Grundlage dienen. Es werden hierbei der Begriff und das Verständnis gelungener Corporate Governance & Control, die rechtlichen Rahmenbedingungen der OECD und des Deutschen Corporate Governance Kodex’, sowie die Berechnungsmethoden des Unternehmenswertes und der mögliche Einfluss funktionierender Corporate Governance & Control auf dessen Erfolgsindikatoren vorgestellt und erläutert, bevor die Ergebnisse verschiedener Studien hierzu genannt werden.
Diese Ergebnisse aus Kapitel zwei dienen im daran anschließenden dritten Kapitel als Fundament für die weitere Bewertung und Betrachtung der in der Problemstellung gesetzten Ziele. So werden im Hauptteil innerhalb einer perspektivengetriebenen Diskussion die Interessen der einzelnen Finanzmarktakteure aufgezeigt und in ein Verhältnis zu den unter 2.1 genannten Grundprinzipien funktionierender Corporate Governance & Control gesetzt.
Nach der Nennung einzelner Entscheidungstreiber am Finanzmarkt, sowie die Darstellung und begründete Auswahl geeigneter Perspektiven, werden Im zweiten bis fünften Abschnitt diese Perspektiven anhand der ausgewählten Entscheidungsstreiber näher beschrieben und hinsichtlich des Einflusses gelungener Corporate Governance & Control beurteilt. Am Ende des Kapitels werden die Ergebnisse zu den einzelnen Perspektiven ausführlich gegenübergestellt und die wichtigsten harmonisierenden und konfligierenden Erkenntnisse zusammengeführt.
Am Schluss der gesamten Untersuchung werden in Kapitel vier alle in den vorangegangenen Kapiteln geschilderten Ergebnisse für ein abschließendes Fazit hinsichtlich der Ausgangsfrage zusammengefasst und ein Ausblick auf mögliche Anhaltspunkte weiterer Untersuchungen gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Grundlegende Theorien

2.1 Corporate Governance & Control

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.3 Unternehmensbewertung und der Einfluss der Corporate Governance & Control

3 Perspektivengetriebene Diskussion

3.1 Beurteilungskriterien und -perspektiven

3.2 Beurteilungsperspektive A: Privatanleger

3.3 Beurteilungsperspektive B: Großaktionär

3.4 Beurteilungsperspektive C: Fremdkapitalgeber

3.5 Beurteilungsperspektive D: Top-Management

3.6 Konfligierende und harmonisierende Beziehungen der Perspektiven

4 Schlussbemerkung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit eine funktionierende Corporate Governance & Control den Unternehmenswert langfristig steigern kann, indem sie die unterschiedlichen Interessen und Entscheidungskalküle verschiedener Finanzmarktakteure analysiert und bewertet.

  • Grundlagen der Corporate Governance & Control und deren rechtliche Einordnung.
  • Methoden der Unternehmensbewertung im Kontext von Governance-Strukturen.
  • Differenzierte Betrachtung verschiedener Interessengruppen (Privatanleger, Großaktionäre, Fremdkapitalgeber, Top-Management).
  • Analyse von Konfliktpotentialen und Synergien zwischen diesen Akteursgruppen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Beurteilungsperspektive A: Privatanleger

Zu Beginn der perspektivengetriebenen Betrachtung steht der Privatanleger bzw. nicht-professionelle Kleinanleger, dessen Entscheidungskalküle am Finanzmarkt immer vor dem Hintergrund des Spannungsverhältnisses zwischen Liquidität, Risiko und Rendite zu bewerten sind. So muss bei jeder Handlung berücksichtigt werden zu welchem Preis die Zielverfolgung aufrecht zu erhalten ist. Prinzipiell hat der private Anleger keine wirklich strategischen Interessen am Unternehmen, sodass sein Bewertungskalkül überwiegend anhand der zu erreichenden Maximierung des eingesetzten Kapitals zu betrachten ist.

Zur beispielhaften Analyse dient hier ein Privatanleger mittleren Alters, der durch eine Anstellung im Vertrieb/Außendienst eines mittelständischen Schraub- und Bohrmaschinenherstellers einen etwas überdurchschnittlichen Verdienst vorzuweisen hat, allerdings auch entsprechend wenig Zeit in Ruhe zu Hause verbringt, wo sich größtenteils seine Frau um die beiden Kinder kümmert. Seinen letztjährigen Bonus, den er nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit erhalten hatte, investierte er in einige Blue-Ship-Aktien des Deutschen Aktien Index, wie z.B. Adidas, Bayer, Siemens, Munich Re und BMW, mit dem Hintergrund über die nächsten Jahre hinweg eine konstante Rendite zu erwirtschaften.

Bezüglich der finanzwirtschaftlichen Interessen und Ausgestaltungsformen am Kapitalmarkt steht der hier betrachtete private Anleger stellvertretend für einen Großteil dieser Interessengruppe. Ziel der Anlage ist zumeist eine weitgehend sichere aber konstante Rendite, die sich aus der jährlichen Dividende und der positiven Entwicklung des Aktienkurses zusammensetzt. Die Anlage sollte, so risikolos wie möglich sein, da eine sichere und langfristige Vermögensmehrung im Vordergrund steht. Die Liquidität sollte beim Privatanleger eher gering sein. Auch wenn das Vermögen langfristig zur Verfügung gestellt werden soll, wird die Wertentwicklung berücksichtigt, um eventuell alternativ handeln zu können, da negative Kursentwicklungen, aufgrund der meist weniger stark ausgeprägten Diversifizierung, nicht aufgefangen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Corporate Governance ein, definiert die Zielsetzung und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Grundlegende Theorien: Hier werden theoretische Modelle der Corporate Governance & Control, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Methoden der Unternehmensbewertung detailliert vorgestellt.

3 Perspektivengetriebene Diskussion: Dieser Hauptteil analysiert die Anforderungen und Interessen verschiedener Finanzmarktakteure wie Anleger, Fremdkapitalgeber und Management an Governance-Systeme.

4 Schlussbemerkung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Corporate Governance, Control, Unternehmenswert, Prinzipal-Agent-Problematik, Finanzmarkt, Rendite, Risiko, Liquidität, Privatanleger, Großaktionär, Fremdkapitalgeber, Top-Management, Aktienindex, Transparenz, Mitbestimmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, ob und in welcher Weise eine funktionierende Corporate Governance & Control den Unternehmenswert beeinflusst und steigern kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Corporate Governance, rechtliche Rahmenbedingungen wie den Deutschen Corporate Governance Kodex sowie eine vergleichende Analyse verschiedener Akteursinteressen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit Governance-Strukturen und Kontrollmechanismen den Unternehmenswert unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sichtweisen von Kapitalmarktteilnehmern positiv beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine perspektivengetriebene, theoretische und empirisch orientierte ökonomische Analyse, die die Interessen verschiedener Akteure gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Diskussion von Beurteilungskriterien und eine separate Analyse von vier Akteursgruppen: Privatanleger, Großaktionäre, Fremdkapitalgeber und das Top-Management.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind Corporate Governance, Unternehmenswert, Prinzipal-Agent-Problematik, Finanzmarkt, Rendite, Risiko, Liquidität und Interessenkonflikte.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agent-Problematik in dieser Analyse?

Die Prinzipal-Agent-Theorie dient als fundamentale Grundlage, um die Interessenskonflikte zwischen den verschiedenen Akteuren und die Notwendigkeit von Kontrollmechanismen zur Steigerung des Unternehmenswerts zu erklären.

Warum wird die Perspektive des Privatanlegers besonders hervorgehoben?

Der Privatanleger wird als repräsentative Gruppe für nicht-professionelle Investoren gewählt, deren Handeln primär durch das Spannungsverhältnis von Risiko, Rendite und Liquidität bestimmt wird und die von transparenter Unternehmensführung profitieren.

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Detalles

Título
Steigert eine funktionierende Corporate Governance & Control den Unternehmenswert?
Subtítulo
Eine perspektivengetriebene theoretische und empirische ökonomische Analyse
Autor
Benedict Haas (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
29
No. de catálogo
V436922
ISBN (Ebook)
9783668774384
ISBN (Libro)
9783668774391
Idioma
Alemán
Etiqueta
Corporate Control Unternehmenswert Corporate Governance Prinzipal-Agent Theorie Property-Rights-Theorie Markt für Unternehmenskontrolle Deutscher Corporate Governance Kodex DCGK Shareholder-Value APV WACC Tobin’s Q
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Benedict Haas (Autor), 2017, Steigert eine funktionierende Corporate Governance & Control den Unternehmenswert?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436922
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