Medien sind heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag rauszudenken. Sie sind in jedem Haushalt in Deutschland vertreten, egal welche Art von Medien. Doch vor allem neue Medien beschäftigen die Gesellschaft, da der Einfluss auf die junge Generation noch nicht geklärt ist. Es stellt sich die Frage, ob oder welchen Einfluss neue Medien auf die Sozialisation haben. Dieses Referat versucht, einzelnen Aspekte dieser Frage nachzugehen.
In Kapitel 1 geht es um die Begrifflichkeiten, die rund um das Referat von Bedeutung sind. Kapitel 2 handelt von der Frage, wie neue Medien die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Darunter kommen noch zwei Unterpunkte mit dem Schwerpunkt der Bedeutung der sozialen Netzwerke für Jugendliche und den Möglichkeiten, die sich aus dem Internet und den sozialen Netzwerken ergeben. Im ersten Schritt wird beschrieben, wie Kinder und Jugendliche im Alltag mit Medien in Kontakt kommen, um die Relevanz des Themas zu unterstreichen. Dabei wird auch auf Statistiken eingegangen, um mit Konkreten Zahlen und Fakten zu arbeiten. Daraufhin wird auf die Sicht der Jugendlichen eingegangen, wieso soziale Netzwerke so wichtig sind. Anschließend werden die Möglichkeiten des weiten Internets erläutert, um auch auf die Relevanz des Internets, für die Jugendlichen, einzugehen.
In Kapitel 3 wird auf die Bedeutung der neuen Medien für die Soziale Arbeit eingegangen. Es werden neue Herausforderungen beschrieben, die überwunden werden müssen. Danach wird darauf eingegangen, wie man diesen Herausforderungen gerecht werden kann. Unterpunkt des 3. Kapitels sind die Chancen durch die Mediatisierung, welche neuen Medien in der Sozialen Arbeit benutzt werden und das neue Angebot der Online-Beratung wird kurz erläutert.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Begriffserklärungen
1.1 Medien
1.2 Neue Medien
1.3 Mediatisierung
1.4 Digital Natives – Digital Immigrants
1.5 Sozialisation
2 Wie beeinflussen neue Medien die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen?
2.1 Bedeutung der sozialen Netzwerke für Jugendliche
2.2 Möglichkeiten durch das Internet und soziale Netzwerke
3 Bedeutung der neuen Medien für die Soziale Arbeit
3.1 Chancen durch Mediatisierung
3.2 Neue Medien in der Praxis der Sozialen Arbeit
3.2.1 Online-Beratung
4 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Mediatisierung auf die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen sowie die daraus resultierenden Chancen und Herausforderungen für die Soziale Arbeit, um einen kompetenten und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu fördern.
- Grundlegende Begriffsdefinitionen im Kontext von Medien und Sozialisation
- Einfluss neuer Medien auf die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
- Die Bedeutung sozialer Netzwerke für Identitätsbildung und Kommunikation
- Herausforderungen und Chancen durch Mediatisierung in der Sozialen Arbeit
- Praktische Anwendungsfelder moderner Medien in sozialen Einrichtungen
Auszug aus dem Buch
2.1 Bedeutung der sozialen Netzwerke für Jugendliche
Mit sozialen Netzwerken werden Plattformen beschrieben, in denen der Kommunikations- und Informationsaustausch im Vordergrund steht. Um sich so einem sozialen Netzwerk anschließen zu können, muss ein Profil erstellt werden, mit dem man sich selber darstellen kann. Ob das Profil der Richtigkeit entspricht, ist nicht überprüfbar. Das bekannteste soziale Netzwerk ist Facebook. Allein in Deutschland besitzen 7 Millionen Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren ein Profil. Das sind 87% der Jugendlichen in Deutschland. 99% dieser Jugendlichen sind gelegentlich und 90% sind mehrmals pro Woche online. Das soziale Netzwerke eine große Bedeutung bei den Jugendlichen haben, ist unumstritten. Für 77% der Community-Nutzer ist die Kontaktpflege in diesen Netzwerken am wichtigsten. Diese Form der Kommunikation ist ein Ersatz für das telefonieren, E-Mails schreiben und Briefe schreiben. Vor einigen Jahren konnte man alle Festnetznummern der Freunde auswendig und hat dort angerufen, um zu fragen, ob Jemand Zeit hat, etwas zu unternehmen. Heutzutage loggt man sich in ein soziales Netzwerk ein und schaut, wer gerade ebenfalls aktiv ist. Nebenher werden die neusten Beiträge und Bilder angeschaut, um auf den neusten Stand zu sein. Der Inhalt gleicht den klassischen Medien, da man Musik, Videos, Bilder usw. anschauen kann, nur ist es nun möglich, alles auf einer Plattform zu erledigen.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Medien im Alltag ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach deren Einfluss auf die Sozialisation junger Menschen.
1 Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Fachbegriffe wie Medien, Mediatisierung, Sozialisation sowie das Generationsmodell der Digital Natives und Digital Immigrants.
2 Wie beeinflussen neue Medien die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen?: Das Kapitel analysiert, wie Medien den Alltag durchdringen, welche Rolle soziale Netzwerke für die Identitätsfindung spielen und welche digitalen Möglichkeiten den Jugendlichen offenstehen.
3 Bedeutung der neuen Medien für die Soziale Arbeit: Hier werden die professionellen Herausforderungen für die Soziale Arbeit beleuchtet, insbesondere hinsichtlich der Vermittlung von Medienkompetenz und Bildungsgerechtigkeit.
3.1 Chancen durch Mediatisierung: Dieser Abschnitt thematisiert das Potenzial digitaler Werkzeuge für die Ressourcenerschließung, interkulturelle Verständigung und die Optimierung der internen Kommunikation.
3.2 Neue Medien in der Praxis der Sozialen Arbeit: Das Kapitel veranschaulicht den Einsatz von Computern, Smartphones und Intranet-Lösungen im Arbeitsalltag von Sozialpädagogen anhand konkreter Beispiele aus der Jugendhilfe.
3.2.1 Online-Beratung: Dieser Unterpunkt erörtert die Chancen und Anforderungen der virtuellen Beratung als ergänzendes Angebot zur klassischen Face-to-Face-Kommunikation.
4 Ausblick: Der Ausblick fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und plädiert für einen chancenorientierten, professionellen Umgang der Sozialen Arbeit mit mediatisierten Lebenswelten.
Schlüsselwörter
Mediatisierung, Sozialisation, Neue Medien, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Digitale Kommunikation, Soziale Netzwerke, Jugendhilfe, Online-Beratung, Identitätsbildung, Digital Natives, Medienpädagogik, Lebenswelt, Bildungsgerechtigkeit, Medienkonsum
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den wachsenden Einfluss neuer Medien auf die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen und wie die Soziale Arbeit auf diese veränderte Lebenswirklichkeit reagieren kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zu den Kernpunkten zählen die medieninduzierte Identitätsentwicklung, der Einfluss sozialer Netzwerke, die Bedeutung der Medienkompetenz sowie die Integration digitaler Instrumente in die professionelle Praxis der Sozialarbeit.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist es, den Einfluss der Mediatisierung zu analysieren und aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte Chancen nutzen können, um junge Menschen in einer mediatisierten Gesellschaft zu begleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Berichten (z.B. Kinder- und Jugendbericht) und Studien zur Mediennutzung, die in den Kapiteln deskriptiv und analytisch verknüpft werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine Analyse des Einflusses der Medien auf die Sozialisation sowie eine detaillierte Erörterung der Auswirkungen und Chancen für die Soziale Arbeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Mediatisierung, Sozialisation, Medienkompetenz, Soziale Arbeit, Digital Natives, Online-Beratung und Medienpädagogik.
Welche Rolle spielen "Digital Natives" im Text?
Die Arbeit beschreibt "Digital Natives" als jene junge Generation, die von Geburt an mit digitalen Technologien aufgewachsen ist und diese als selbstverständlichen Teil ihrer Lebenswelt betrachtet.
Warum wird die Online-Beratung als wichtiges Instrument genannt?
Die Online-Beratung wird als niederschwelliges, anonymes Angebot gewertet, das strukturelle Hürden wie Öffnungszeiten überwindet und Ratsuchende in deren vertrauter digitaler Umgebung erreicht.
Wie verändert sich die Kommunikation in der Sozialen Arbeit durch neue Medien?
Kommunikation wird effizienter und flexibler, beispielsweise durch das Dokumentenmanagement via Intranet oder den schnellen Austausch via Smartphone, erfordert jedoch eine höhere Medienkompetenz der Fachkräfte.
Welche Gefahr sieht der Autor bei der Nutzung sozialer Netzwerke?
Der Autor thematisiert vor allem die Notwendigkeit der Reflexion von Medieninhalten, da Jugendliche ohne fachliche Begleitung durch die Vielfalt und teils problematische Darstellung in sozialen Netzwerken überfordert sein könnten.
- Arbeit zitieren
- Bachelor of Arts Soziale Arbeit Marimilian Kerber (Autor:in), 2016, Neue Medien als Sozialisationsbedingung. Beeinflussung von Medien auf Kinder und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436965