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Digitale Medien im Geschichtsunterricht

Titre: Digitale Medien im Geschichtsunterricht

Travail d'étude , 2017 , 27 Pages , Note: 2,0

Autor:in: S. D. (Auteur)

Didactique - Histoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit geht es um den Einsatz von digitalen Medien Im Geschichtsunterricht. Bevor jedoch neue Erkenntnisse erlangt werden können, muss der aktuelle Forschungsstand geklärt werden.

Die Entwicklung des Lernens im digitalen Wandel kann in drei Phasen unterteilt werden. Die erste Phase beginnt ab 1994/1995 mit der Entgrenzung traditioneller Lehr-Lernräume sowie mit der Entschriftlichung und Entlinearisierung von Lerninhalten.

Die zweite Phase startet mit dem Einsatz des Social Web ab 2004/2005. Das besondere dieser Phase sind die neuen Alternativen zu Kooperation und Kollaboration, zum Erstellen, Teilen, Verändern und Neuveröffentlichen von Inhalten und Lehr- und Lernmaterialien. Die Folge daraus war, dass es in der Schule zu einer enthierarchisierten Lehr-Lernbeziehung und gleichzeitig zu einer vereinfachten Entwicklung von geeigneten Lernmaterialien für die Lernenden geführt hat. Außerdem führte dies zu gemeinsamen, kooperativen oder kollaborativen Lehrmaterialien, bei denen kein Autor mehr zu erkennen war. Dies wird auch als Entindividualisierung bezeichnet.

Die dritte Phase startet 2010/2011. In dieser Phase kam es zu einer steigenden Verbreitung von digitalen mobilen Endgeräten. Die Lernenden sind dadurch in der Lage sich unkomplizierter und flexibler von einem bestimmten physischen Raum zu lösen und dadurch in individuellen Lernsituationen entdeckend oder forschend zu handeln. Das Klassenzimmer wird nicht mehr als isolierter Lernraum wahrgenommen. Wo noch im alten Lernraum allein der Lehrende die Medien aussuchte und darbot, können sich Lernende heute im Internet selber Medien zum historischen Thema beschaffen und mit Medien lernen. Sie sind nicht länger Adressaten sondern Lernakteure.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Pädagogische Situation

Methode der Datenerhebung und Durchführung des Projekts

Auswertung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz digitaler Medien im Geschichtsunterricht, um zu ermitteln, inwiefern diese den Unterricht bereichern und wie sie von Lehrkräften sowie Lernenden wahrgenommen werden.

  • Entwicklung des Lernens im digitalen Wandel (Drei-Phasen-Modell)
  • Funktionsweise und didaktischer Mehrwert des interaktiven Whiteboards
  • Vergleich zwischen theoretischen Anforderungen und schulpraktischer Umsetzung
  • Qualitative und quantitative Analyse von Schüler- und Lehrerinterviews
  • Herausforderungen wie Medienkompetenz, Kosten und technische Zuverlässigkeit

Auszug aus dem Buch

Die Entwicklung des Lernens im digitalen Wandel

Die Entwicklung des Lernens im digitalen Wandel kann in drei Phasen unterteilt werden. Die erste Phase beginnt ab 1994/1995 mit der Entgrenzung traditioneller Lehr-Lernräume sowie mit der Entschriftlichung und Entlinearisierung von Lerninhalten. Die zweite Phase startet mit dem Einsatz des Social Web ab 2004/2005. Das besondere dieser Phase sind die neuen Alternativen zu Kooperation und Kollaboration, zum Erstellen, Teilen, Verändern und Neuveröffentlichen von Inhalten und Lehr- und Lernmaterialien. Die Folge daraus war, dass es in der Schule zu einer enthierarchisierten Lehr-Lernbeziehung und gleichzeitig zu einer vereinfachten Entwicklung von geeigneten Lernmaterialien für die Lernenden geführt hat. Außerdem führte dies zu gemeinsamen, kooperativen oder kollaborativen Lehrmaterialien, bei denen kein Autor mehr zu erkennen war. Dies wird auch als Entindividualisierung bezeichnet.

Die dritte Phase startet 2010/2011. In dieser Phase kam es zu einer steigenden Verbreitung von digitalen mobilen Endgeräten. Die Lernenden sind dadurch in der Lage sich unkomplizierter und flexibler von einem bestimmten physischen Raum zu lösen und dadurch in individuellen Lernsituationen entdeckend oder forschend zu handeln. Das Klassenzimmer wird nicht mehr als isolierter Lernraum wahrgenommen. Wo noch im alten Lernraum allein der Lehrende die Medien aussuchte und darbot, können sich Lernende heute im Internet selber Medien zum historischen Thema beschaffen und mit Medien lernen. Sie sind nicht länger Adressaten sondern Lernakteure.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des digitalen Wandels im Bildungswesen und definiert die veränderte Rolle der Lernenden vom bloßen Adressaten zum aktiven Lernakteur.

Pädagogische Situation: Hier wird der Untersuchungsort, eine modern ausgestattete Schule, beschrieben und die Auswahl der Probanden für die geplante Untersuchung begründet.

Methode der Datenerhebung und Durchführung des Projekts: Dieses Kapitel erläutert den Einsatz von Leitfadeninterviews und Fragebögen als qualitative und quantitative Instrumente zur Untersuchung der Mediennutzung im Geschichtsunterricht.

Auswertung: Die erhobenen Daten aus den Interviews und Fragebögen werden systematisch analysiert und im Hinblick auf die Fragestellung ausgewertet.

Fazit: Das Fazit stellt die Übereinstimmungen und Differenzen zwischen den theoretischen Erkenntnissen und der schulpraktischen Anwendung gegenüber und resümiert den Einsatz digitaler Medien.

Schlüsselwörter

Digitaler Wandel, Geschichtsunterricht, interaktives Whiteboard, Mediennutzung, Lernakteure, Unterrichtsqualität, Leitfadeninterview, Medienkompetenz, Blended Learning, digitale Medien, Schulpraxis, Unterrichtsgestaltung, Quellenarbeit, Lernräume, Medieneinsatz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration und Wahrnehmung digitaler Medien im Geschichtsunterricht an einer speziell ausgestatteten Schule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des Lernens im digitalen Zeitalter, die praktische Nutzung des SmartBoards sowie die kritische Reflexion des didaktischen Mehrwerts digitaler Werkzeuge.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, theoretische Forschungsgrundlagen zur Mediennutzung mit der gelebten Unterrichtspraxis zu vergleichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus qualitativer strukturierender Inhaltsanalyse von Experten- und Schülerinterviews sowie eine quantitative Auswertung mittels Fragebögen genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Mediennutzung, die methodische Vorgehensweise und die konkrete Auswertung der gewonnenen Praxisdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digitaler Wandel, Geschichtsunterricht, interaktives Whiteboard, Mediennutzung, Lernakteure und Unterrichtsqualität.

Welchen Einfluss hat das Alter der Lehrkräfte auf die Mediennutzung?

Die Arbeit beleuchtet die Annahme, dass jüngere Lehrkräfte aufgrund ihrer Sozialisation einen intuitiveren Zugang zur Technik haben, während ältere Lehrkräfte stärker auf didaktische Routine setzen.

Welche Rolle spielt das SmartBoard in diesem Projekt?

Das SmartBoard dient als zentrales Untersuchungsmedium, da die untersuchte Schule flächendeckend mit dieser Technik ausgestattet ist und es somit als tägliches Arbeitswerkzeug zur Verfügung steht.

Gibt es Grenzen bei der Nutzung digitaler Medien im Geschichtsunterricht?

Ja, als Grenzen werden unter anderem die mangelnde Qualitätskontrolle im Internet, die Gefahr unkritischer Informationsübernahme durch Schüler und technisches Versagen genannt.

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Résumé des informations

Titre
Digitale Medien im Geschichtsunterricht
Université
University of Duisburg-Essen
Note
2,0
Auteur
S. D. (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
27
N° de catalogue
V437055
ISBN (ebook)
9783668782648
ISBN (Livre)
9783668782655
Langue
allemand
mots-clé
digital Geschichte Medien Anwendung Methode Historie Unterricht Didaktik Kategoriensystem Interview Interviewleitfaden Sek I Pädagogische Situation Methode der Datenerhebung und Durchführung Datenerhebung Durchführung Auswertung Fazit Fragen Einsatz digitale Medien Geschichtsunterricht
Sécurité des produits
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Citation du texte
S. D. (Auteur), 2017, Digitale Medien im Geschichtsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437055
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Extrait de  27  pages
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