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Alternative Spielvermittlungskonzepte

Ein Vergleich zwischen dem genetischen Konzept und dem Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding

Titre: Alternative Spielvermittlungskonzepte

Thèse de Bachelor , 2018 , 44 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Hagen Stelzer (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Bei der Vermittlung von Sportspielen beabsichtigen alle Vermittlungskonzepte, Spielfähigkeiten seitens der Lernenden zu entwickeln. Dabei liegt den Konzepten die Auffassung zugrunde, dass die Lernenden mit komplexen Anforderungen des Spiels konfrontiert werden sollen. Um einer möglichen Überforderung entgegenzuwirken, vereinfachen die Lehrenden die Spielanforderungen, damit die Lernenden ihrem individuellen Entwicklungsniveau entsprechend einbezogen werden können. Laut Bietz „entwickeln sie spezifische methodische Reduktionsformen, die das Erlernen der komplexen Handlungsmuster erleichtern sollen“ (vgl. Bietz, 1994). Als Reduktionsformen können vereinfachte Spielformen erstellt werden. Die methodische Struktur des Lehrwegs hängt davon ab, welche Spielfähigkeiten die Vermittlungskonzepte verfolgen.

Während manche Konzepte die zu erlernenden Techniken des Spiels in isolierten Übungen anbieten, wendet sich das Genetische Konzept und das Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding, davon ab.
Im Nachfolgenden richtet sich diese Arbeit an die folgende Fragestellung: Worin unterscheidet sich das genetische Konzept vom Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding?

Zu Beginn des Hauptteils wird der Begriff Sportspielvermittlung dargestellt und definiert. Darauf aufbauend werden die ausgewählten Konzepte in den Gesamtzusammenhang der herkömmlichen Vermittlungskonzepte eingeordnet. Das zweite Kapitel schließt damit ab, den Grundgedanken beider Konzepte zu erläutern und Kriterien der Sportspielvermittlung aufzustellen. Die aufgestellten Kriterien dienen als Grundlage für den Vergleich der beiden Konzepte.

Anschließend werden im dritten und vierten Kapitel das genetische Konzept und das TGfU-Konzept ausführlich vorgestellt. Dabei beziehen sich beide Kapitel auf die Struktur, die Intention und den Vermittlungsweg. Im fünften Kapitel werden beide Konzepte unter Berücksichtigung der aufgestellten Kriterien verglichen. Hierbei wird zunächst das jeweilige Kriterium innerhalb der Konzepte verdeutlicht. Danach werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgestellt. Im Fazit werden die bedeutendsten Unterschiede aufgegriffen, um die ausgehende Fragestellung zu beantworten. Ein kurzer Ausblick, der auf die mögliche Anwendbarkeit im schulischen Kontext hinweist, wird diese Arbeit abschließen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einordnung der ausgewählten Spielvermittlungskonzepte

2.1 Begriffsbestimmung der Spielvermittlung

2.2 Grundgedanke des genetischen Konzepts und Taktik-Spielkonzepts

2.3 Kriterien der Spielvermittlung

3 Das genetische Vermittlungskonzept

3.1 Genetisches Lehren

3.1.1 Allgemeine Spielfähigkeit

3.1.2 Spezielle Spielfähigkeit

3.1.3 Vermittlungsweg des genetischen Konzepts

3.1.4 Strukturmodell des genetischen Lehrens

3.2 Genetisches Lernen

3.2.1 Problemorientiertes Lernen

3.2.2 Aus historischen Spielformen lernen

3.3 Kritik am genetischen Vermittlungskonzept

3.4 Vom genetischen Vermittlungskonzept zum Taktik-Spielkonzept

4 Das Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding

4.1 Das Kreis-Spiral-Modell des TGfU-Konzeptes

4.2 Ziele und Beiträge zur Spielfähigkeit

4.2.1 Sportspielübergreifende Spielfähigkeit

4.2.2 Sportspielgerichtete Spielfähigkeit

4.2.3 Sportspielspezifische Spielfähigkeit

4.3 Taktik-Analyse

5 Genetisches Konzept vs. Teaching Games for Understanding

6 Fazit

7 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das genetische Vermittlungskonzept und das Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding (TGfU) theoretisch fundiert zu vergleichen, um ihre methodischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Kontext der Sportspielvermittlung aufzuzeigen.

  • Definition und Einordnung der Sportspielvermittlung
  • Analyse des genetischen Vermittlungskonzepts (Lehren und Lernen)
  • Untersuchung des TGfU-Konzepts und seiner methodischen Modelle
  • Vergleichende Gegenüberstellung beider Konzepte nach festgelegten Kriterien

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Spezielle Spielfähigkeit

Folglich wird nach Loibl (2001) auch „die Bedeutung des genetischen Lehrens für die Spezielle Spielfähigkeit (...)“ (S. 19) deutlich. Unter der Speziellen Spielfähigkeit wird die Fähigkeit verstanden, „mitspielen zu können auf der Basis von Regelkenntnissen, motorischem Können und Spielerfahrungen in einem speziellen Spiel (...)“ (ebd.). Um an einem Sportspiel teilnehmen zu können, ist es notwendig, die Techniken der jeweiligen Sportart zu beherrschen (vgl. Loibl, 2000, S. 98). Dabei interagieren die Lernenden miteinander, analysieren Spielsituationen und entwickeln diese weiter. Diese kognitiven Muster werden durch die Auseinandersetzung mit der Spielform bewusster (vgl. Dietrich, 1984, S. 19).

Laut Griesmeier zielt „eine spezielle oder spezifische Spielfähigkeit (…) ausschließlich und konkret auf ein bestimmtes Sportspiel mit all seinen konditionellen, vor allem aber technischen-taktischen Anforderungen“ (1999, S. 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik der Sportspielvermittlung dar und formuliert die Fragestellung zum Vergleich zwischen dem genetischen Konzept und dem TGfU-Konzept.

2 Einordnung der ausgewählten Spielvermittlungskonzepte: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Spielvermittlung und leitet die Kriterien für den späteren Vergleich der beiden Konzepte ab.

3 Das genetische Vermittlungskonzept: Hier werden das genetische Lehren und Lernen sowie die Strukturmodelle und Kritikpunkte dieses Ansatzes detailliert erläutert.

4 Das Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding: Dieses Kapitel beleuchtet das TGfU-Konzept, seine Modellstrukturen, Zielsetzungen zur Spielfähigkeit und die methodische Taktik-Analyse.

5 Genetisches Konzept vs. Teaching Games for Understanding: Hier erfolgt der direkte Vergleich beider Konzepte anhand der zuvor definierten Kriterien, ergänzt um Schlussfolgerungen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs zusammen und beantwortet die zentrale Fragestellung der Arbeit.

7 Ausblick: Der Ausblick zeigt Möglichkeiten für zukünftige Forschungsansätze und die Anwendung im schulischen Kontext auf.

Schlüsselwörter

Sportspielvermittlung, Genetisches Konzept, Teaching Games for Understanding, Spielfähigkeit, Taktik-Spielkonzept, Spielidee, Methodik, Vermittlung, Sportspiel, Spielverständnis, problemorientiertes Lernen, Sportunterricht, Spielform, Taktik, Technik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich mit alternativen Konzepten der Sportspielvermittlung auseinander, insbesondere dem genetischen Konzept und dem Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Lehrens und Lernens von Sportspielen, die Entwicklung von Spielfähigkeiten sowie der Vergleich von methodischen Modellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem genetischen Konzept und dem TGfU-Konzept systematisch herauszuarbeiten und zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und einem deduktiven Vergleich basiert, um die beiden Konzepte nach festgelegten Kriterien zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des genetischen Konzepts, die Analyse des TGfU-Ansatzes sowie eine direkte Gegenüberstellung beider Vermittlungsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportspielvermittlung, Spielfähigkeit, Genetisches Konzept, TGfU, Taktik-Spielkonzept und Spielidee charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des genetischen Konzepts vom TGfU-Modell in Bezug auf das Spielproblem?

Das genetische Konzept geht von einem ursprünglichen, vom Schüler zu entdeckenden Problem aus, während das TGfU-Modell von einer bereits strukturierten, spielechten Spielform ausgeht, die auf ein taktisches Problem reduziert wurde.

Welche Rolle spielt der Lehrer in beiden Konzepten?

In beiden Konzepten nimmt sich der Lehrer aus dem direkten Spielgeschehen zurück; beim genetischen Konzept agiert er jedoch stärker als Begleiter eines selbsttätigen Erfindungsprozesses, während er beim TGfU-Konzept gezielter Spielformen vorgibt, um taktische Prinzipien zu vermitteln.

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Résumé des informations

Titre
Alternative Spielvermittlungskonzepte
Sous-titre
Ein Vergleich zwischen dem genetischen Konzept und dem Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding
Université
University of Hildesheim  (Sportwissenschaft)
Note
1,0
Auteur
Hagen Stelzer (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
44
N° de catalogue
V437119
ISBN (ebook)
9783668790308
ISBN (Livre)
9783668790315
Langue
allemand
mots-clé
alternative spielvermittlungskonzepte vergleich konzept taktik-spielkonzept teaching games understanding
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Hagen Stelzer (Auteur), 2018, Alternative Spielvermittlungskonzepte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437119
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Extrait de  44  pages
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