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Schulmediation. Mediation im schulischen Kontext

Titre: Schulmediation. Mediation im schulischen Kontext

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 13 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Juliane Werner (Auteur)

Pédagogie - Divers
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Zentrale Begriffe der öffentlichen Debatte um Jugend und Gewalt sind die Begriffe der Gewaltprävention, Mediation und Konfliktbearbeitung, womit in erster Linie das normative Ziel unserer Gesellschaft ausgedrückt wird in Bezug auf die menschliche Kommunikation und Interaktion keine Gewalt anzuwenden. In diesem Zusammenhang sind dabei vor allem der Gewalt- sowie der Konfliktbegriff klärungsbedürftig. Der Konfliktbegriff hat derzeit einen Wandel durchgemacht. Die bisherige negative Besetzung hat sich zu dem Verständnis des Konflikts als Lebenschance gewandelt. Dies hat als Basis, das der Konflikt konstruktiv und gewaltfrei gelöst werden kann. Mediation und Konfliktbearbeitung sind solche Verfahren, die sich mit positiv definierten Zielen, konstruktiver Konfliktregelung und den Gewinn- und Lernchancen aller Konfliktparteien auseinandersetzen. Schulmediation wird in diesem Zusammenhang oft als der „Königsweg“ der Gewaltprävention und -intervention angesehen. Dadurch kam es zu deutschlandweit zu einer wahren Explosion an Mediationsprojekten an Schulen. Es zeigte sich jedoch recht schnell, dass isolierte Projekt wenig für die neue Konfliktkultur bewirkten und wirksame Projekte eine vermehrte Integration in den Schulalltag bedarf. Dies setzt sicherlich auch eine gewisse Weiterentwicklung von Schule voraus.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Was meint Schulmediation?

3. Vom Konfliktverständnis im Schulalltag

3.1 Was ist ein Konflikt und welche Konflikte eignen sich überhaupt für eine Schulmediation?

3.2 Theoretische Grundlagen für eine gewaltfreie konstruktive Konfliktlösung

3.3 Der Ablauf einer Schulmediation

4. Die Ausbildung zum Schulmediator

4.1 Ausbildungsrichtlinien und Anforderungen in Bezug auf Schulmediation für Lehrer, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter aus

4.2 Welche Schüler eignen sich für die Ausbildung zum Mediator?

5. Notwendige Rahmenbedingungen für die Wirksamkeit für Schulmediation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Schulmediation als Instrument zur konstruktiven Konfliktlösung und Gewaltprävention im schulischen Kontext. Dabei liegt der Fokus auf der Definition von Mediation, dem Verständnis von Konflikten und Aggressionen sowie den praktischen Voraussetzungen und Ausbildungskriterien für Mediatoren im schulischen Umfeld.

  • Methoden und Techniken der Mediation im pädagogischen Handlungsfeld
  • Konfliktverständnis und destruktive versus konstruktive Aggression
  • Ablaufmodelle der Schulmediation
  • Anforderungen an die Ausbildung von Schulmediatoren (Lehrpersonal und Peer-Mediatoren)
  • Institutionelle Rahmenbedingungen und Kooperationen für erfolgreiche Mediationsprojekte

Auszug aus dem Buch

3.2 Theoretische Grundlagen für eine gewaltfreie konstruktive Konfliktlösung

Um die Möglichkeit zu haben, den Konflikt konstruktiv auszutragen nennt Walker verschiedene Voraussetzungen, die die Konfliktpartner mitbringen sollten. Eine Grundannahme der gewaltfreien Konfliktaustragung geht davon aus, dass in jedem Menschen etwas Positives steckt. Dieses Positive im Menschen gilt es an Licht zu bringen. Man sollte dementsprechend Achtung vor sich selbst und vor anderen zeigen. Jemanden dem ein positives Gefühl vermittelt wird, sei höchstwahrscheinlich eher dazu bereit den Konflikt konstruktiv auszutragen. Eine weitere zweite wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft zuzuhören und die Bereitschaft Verständnis zu zeigen. Man geht also davon aus, das Konflikt nicht konstruktiv ausgetragen werden können, wenn die Bereitschaft fehlt die eigenen Meinungen und Gefühle offen auszudrücken, sowie wenn die Bereitschaft der Anderen fehlt diese verständnisvoll aufzunehmen, da sonst auch keine Lösungen erarbeitet werden können, die beiden Konfliktparteien zugute kommen. Zuhören bedeutet nach Walker in diesem Sinne nicht einfach nur die Worte aufzunehmen, sondern auch die damit verbundenen Gefühle zu verstehen. (vgl. Walker, S. 21) In einem mediativen Kontext wird diese Voraussetzung auch als aktives Zuhören bezeichnet. Einher geht mit dem aktiven Zuhören auch die Voraussetzung der Empathie, also des Einfühlungsvermögens. Damit ist gemeint, dass das Verständnis gegenüber dem Konfliktpartner sich auch auf die Gründe für verschiedene Haltungen und Verhaltensweisen des Konfliktgegenübers beziehen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Gewaltprävention an Schulen ein und diskutiert den Wandel des Konfliktbegriffs von einer negativen hin zu einer konstruktiven Betrachtungsweise als Lernchance.

2. Was meint Schulmediation?: Hier wird die Methode der Schulmediation definiert, wobei die Rolle des neutralen Vermittlers und die Bedeutung der freiwilligen Konfliktbearbeitung durch die Beteiligten hervorgehoben werden.

3. Vom Konfliktverständnis im Schulalltag: Dieses Hauptkapitel analysiert die theoretischen Hintergründe von Konflikten und Aggressionen in der Schule sowie spezifische Voraussetzungen und Phasenmodelle für erfolgreiche Mediationsprozesse.

4. Die Ausbildung zum Schulmediator: Das Kapitel erläutert die Anforderungen und Richtlinien für die Zertifizierung von Mediatoren, sowohl für Fachkräfte als auch für Schüler im Rahmen der Peer-Mediation.

5. Notwendige Rahmenbedingungen für die Wirksamkeit für Schulmediation: Der Abschluss thematisiert die Bedeutung von institutioneller Kooperation, beispielsweise mit der Jugendhilfe, und die Notwendigkeit von personeller Kontinuität für die nachhaltige Wirksamkeit von Mediationsprojekten.

Schlüsselwörter

Schulmediation, Gewaltprävention, Konfliktbearbeitung, Peer-Mediation, Konfliktverständnis, Aggression, Konstruktive Konfliktlösung, Empathie, Aktives Zuhören, Schulalltag, Mediation, Konfliktgespräch, Sozialkompetenz, Schulentwicklung, Interventionsstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Mediation als Methode zur Bewältigung von Alltagskonflikten an Schulen und untersucht deren Stellenwert für eine positive Konfliktkultur.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Definition von Konflikten, die Abgrenzung destruktiver und konstruktiver Aggression, die methodische Durchführung von Mediationsgesprächen sowie die Anforderungen an die Ausbildung zum Mediator.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die Möglichkeiten der Schulmediation zu geben und aufzuzeigen, wie durch Mediation eine gewaltfreie und konstruktive Konfliktkultur an Schulen gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener theoretischer Ansätze und Praxisberichte zur Mediation und Gewaltprävention im schulischen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Konflikten, die Darstellung konkreter Ablaufphasen von Mediationsgesprächen sowie die detaillierten Anforderungen an die Ausbildung von Schul- und Peer-Mediatoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Kernbegriffe sind Schulmediation, Gewaltprävention, Peer-Mediation, konstruktive Konfliktlösung und soziale Kompetenz.

Welche Konflikte eignen sich laut der Arbeit für eine Mediation?

Für eine Mediation eignen sich vor allem Alltagskonflikte wie Beleidigungen, leichte Sachbeschädigungen, einmalige Bedrohungen oder verbale Hänseleien, während bei schwerer Gewalt oder Mobbing eine Intervention durch Schulleitung und Polizei notwendig ist.

Warum ist die Kooperation mit der Jugendhilfe für Schulen wichtig?

Eine Kooperation erhöht die Erfolgsaussichten der Gewaltpräventionsmaßnahmen, da sie der Schule zusätzliche Ressourcen bietet und der Jugendhilfe einen tieferen Einblick in die sozialen Probleme der Schüler ermöglicht.

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Résumé des informations

Titre
Schulmediation. Mediation im schulischen Kontext
Université
Free University of Berlin
Note
1,7
Auteur
Juliane Werner (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
13
N° de catalogue
V437261
ISBN (ebook)
9783668778214
ISBN (Livre)
9783668778221
Langue
allemand
mots-clé
schulmediation mediation kontext
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Juliane Werner (Auteur), 2009, Schulmediation. Mediation im schulischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437261
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Extrait de  13  pages
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