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Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in einem EU-Land - eine Zwei-Länder-Analyse ertragssteuerlicher Wirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten

Titre: Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in einem EU-Land - eine Zwei-Länder-Analyse ertragssteuerlicher Wirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten

Dossier / Travail de Séminaire , 2001 , 25 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Petra Sedlackova (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Für die Analyse in dieser Arbeit wird das Entscheidungsproblem eines inländischen Investors, sich in Schweden zu engagieren, untersucht. Für die Direktinvestitionen (DI) stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung. 1. Errichten einer rechtlich unselbstständigen Zweigniederlassung (Betriebsstätte), 2. Erwerb von Anteilen an einer mit eigenständiger Rechtsfähigkeit ausgestatteten Kapitalgesellschaft bzw. 3. Beteiligung an einer Personengesellschaft. Im Rahmen dieser Arbeit werden die ersten zwei Alternativen behandelt. Da die Rechtsform der Muttergesellschaft (MGes) relevant für die steuerliche Behandlung ist, muss sie in das Entscheidungsproblem integriert werden. Weiterhin ist zu untersuchen, ob im Fall der Tochterkapitalgesellschaft die Eigen- oder die Fremdfinanzierung (EK-, FK-Finanzierung) unter steuerlichen Aspekten vorzuziehen ist.
Im Gegensatz zu den klassischen Zielländern der deutschen DI (Großbritannien, Frankreich), weist Schweden ein überproportionales Wachstum auf und bietet sich daher zu einer Untersuchung an. Ziel dieser Arbeit ist es, die steuerlichen Belastungsdifferenzen zwischen den Gestaltungsalternativen zu analysieren und anschließend eine Gestaltungsempfehlung für das unternehmerische Auslandsengagement in Schweden zu geben.
Als erstes soll hierzu der Begriff der „Direktinvestition“ erläutert werden, um das Thema von anderen Formen möglicher Investitionen abzugrenzen. Im folgenden werden einige wichtige Daten zu Schweden genannt. Anschließend werden die Alternativen „Betriebsstätte“ und „Tochtergesellschaft“ näher erläutert. Im dritten Teil der Arbeit wird der Fall deutsche MGes als Personengesellschaft (PersGes) mit einer Betriebsstätte (BS) oder einer Tochtergesellschaft (TGes) in Schweden untersucht. Im Vergleich dazu wird dann die zweite Alternative einer deutschen MGes als Kapitalgesellschaft (KapGes) mit einer BS bzw. einer TGes analysiert. Bei beiden Gestaltungsalternativen wird auf die Finanzierung eingegangen und ein Belastungsvergleich zwischen EK- und FK-Finanzierung durchgeführt, wobei eine Beteiligung (> 25%) in Form einer TGes unterstellt wird. Abschließend soll den Investoren eine Empfehlung gegeben werden, welche der Gestaltungsalternativen, unter dem Gesichtspunkt der Steuerminimierung, optimal ist. Ausgehend von diesem Ergebnis wird eine Handlungsempfehlung gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 PROBLEMSTELLUNG

2 ERLÄUTERUNGEN

2.1 WAS SIND DIREKTINVESTITIONEN?

2.2 SCHWEDEN ALS ZIELLAND DEUTSCHER DIREKTINVESTITIONEN

3 DEUTSCHE MUTTERGESELLSCHAFT ALS PERSONENGESELLSCHAFT

3.1 BETRIEBSSTÄTTE

3.2 TOCHTERKAPITALGESELLSCHAFT

3.2.1 Finanzierung

3.2.1 Ergebnis

3.3 ZWISCHENERGEBNIS

4 DEUTSCHE MUTTERGESELLSCHAFT ALS KAPITALGESELLSCHAFT

4.1 BETRIEBSSTÄTTE

4.2 TOCHTERKAPITALGESELLSCHAFT

4.2.1 Finanzierung

4.2.1 Ergebnis

4.3 ZWISCHENERGEBNIS

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Entscheidungsproblem inländischer Investoren bei der Wahl zwischen verschiedenen Rechtsformen für Direktinvestitionen in Schweden, um die optimale steuerliche Gestaltung unter Berücksichtigung von Finanzierungsalternativen zu ermitteln.

  • Steuerliche Belastungsdifferenzen bei Direktinvestitionen
  • Vergleich zwischen Betriebsstätte und Tochtergesellschaft
  • Einfluss der Rechtsform der Muttergesellschaft (Personen- vs. Kapitalgesellschaft)
  • Analyse von Eigen- und Fremdfinanzierung
  • Steuerliche Gestaltungsempfehlungen für das Schweden-Engagement

Auszug aus dem Buch

2.1 Was sind Direktinvestitionen?

DI sind eine der Sonderformen des Außenhandels und lassen sich wie folgt definieren: „Als Direktinvestitionen werden Kapitalanlagen von Gebietsansässigen in fremden Wirtschaftsgebieten bezeichnet, die das Ziel verfolgen, dauerhafte Wirtschaftsverbindungen zu einem Auslandsunternehmen einzugehen, insbesondere durch die Bereitstellung von Technologie, Kapital, Marketingkonzepten und Managementwissen.“ Dieses Ziel kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden: a) Errichtung oder Kauf von Unternehmen, Niederlassungen oder BS, b) Erwerb von Unternehmensbeteiligungen (mind. 10%), c) Kreditgewährung an Unternehmen des Gebietsansässigen bzw. an Unternehmen, an denen er beteiligt ist, d) Ausstattung der Unternehmen mit Anlagegütern.

DI sind i.d.R. strategisch angelegt, kurzfristige Gewinne treten in den Hintergrund. Motive für das Auslandsengagement können sein, neue Absatzmärkte zu erschließen, niedrige Lohn-, Material- und Transportkosten zu realisieren. „Vielfach sind auch steuerliche Überlegungen, administrative Beschränkungen des Warenaustauschs ... für Ausmaß und die vorherrschende Richtung ausschlaggebend.“

Zum besseren Verständnis wird an dieser Stelle auf die zu untersuchende Investitionsalternativen eingegangen.

BS sind keine rechtlich selbständigen Einheiten, sondern nur unselbstständige Teile eines Gesamtunternehmens, wobei letzteres auch Träger der Rechte und Pflichten wie z.B. der Steuerpflicht ist. Trotz der fehlenden rechtlichen Selbstständigkeit kann der BS von der dt. MGes mehr oder weniger wirtschaftliche Entscheidungsfreiheit eingeräumt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das Entscheidungsproblem deutscher Investoren bei der Wahl der Investitionsform in Schweden unter steuerlichen Gesichtspunkten.

2 ERLÄUTERUNGEN: Definition von Direktinvestitionen und Darstellung von Schweden als Standort für deutsche Direktinvestitionen.

3 DEUTSCHE MUTTERGESELLSCHAFT ALS PERSONENGESELLSCHAFT: Untersuchung der steuerlichen Konsequenzen bei Betriebsstätten oder Tochterkapitalgesellschaften unter einer Muttergesellschaft in Form einer Personengesellschaft.

4 DEUTSCHE MUTTERGESELLSCHAFT ALS KAPITALGESELLSCHAFT: Analyse der Besteuerungssituation bei Betriebsstätten und Tochterkapitalgesellschaften, wenn die Muttergesellschaft als Kapitalgesellschaft firmiert.

5 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN: Zusammenfassende Bewertung der Alternativen und Ableitung von Handlungsempfehlungen für das steuerlich optimale Auslandsengagement.

Schlüsselwörter

Direktinvestitionen, Schweden, Betriebsstätte, Tochtergesellschaft, Steuerplanung, Ertragssteuer, Doppelbesteuerung, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung, Schachtelprivileg, Quellensteuer, Halbeinkünfteverfahren, Außensteuerrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das steuerliche Entscheidungsproblem eines deutschen Investors, der in Schweden eine Geschäftstätigkeit aufnehmen möchte, und bewertet verschiedene Investitionsformen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die steuerliche Behandlung von Betriebsstätten und Tochtergesellschaften, die Rolle der Rechtsform der Muttergesellschaft sowie die Auswirkungen von Eigen- oder Fremdfinanzierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Belastungsdifferenzen zwischen verschiedenen Gestaltungsalternativen, um eine fundierte Empfehlung zur Steuerminimierung bei einem Schweden-Engagement zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine betriebswirtschaftliche Steuerlehren-Analyse anhand von theoretischen Modellen und konkreten Rechenbeispielen, die den steuerlichen Nettoertrag verschiedener Szenarien gegenüberstellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der deutschen Muttergesellschaft als Personen- bzw. Kapitalgesellschaft, wobei jeweils zwischen Betriebsstätte und Tochterkapitalgesellschaft sowie deren Finanzierung unterschieden wird.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Fachbegriffe wie Direktinvestitionen, DBA-Schweden, Schachtelprivileg, Halbeinkünfteverfahren und steuerliche Thesaurierung charakterisieren.

Wie wirken sich Verluste einer schwedischen Betriebsstätte aus?

Aufgrund des Betriebsstätten-Prinzips sind schwedische Verluste bei der Ermittlung der deutschen Bemessungsgrundlage grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, was eine Verlustverrechnung in Deutschland erschwert.

Ist bei der Eigenfinanzierung einer Tochtergesellschaft mit steuerlichen Vorteilen zu rechnen?

Ja, laut den Rechenbeispielen der Arbeit erweist sich die Eigenfinanzierung unter den gewählten Annahmen bei der Thesaurierung der Gewinne oft als vorteilhafter gegenüber der Fremdfinanzierung.

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Résumé des informations

Titre
Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in einem EU-Land - eine Zwei-Länder-Analyse ertragssteuerlicher Wirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten
Université
http://www.uni-jena.de/  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Cours
Hauptseminar zur Betriebswirtschaftslehre
Note
2,0
Auteur
Petra Sedlackova (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
25
N° de catalogue
V4374
ISBN (ebook)
9783638127103
Langue
allemand
mots-clé
Direktinvestition
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Petra Sedlackova (Auteur), 2001, Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in einem EU-Land - eine Zwei-Länder-Analyse ertragssteuerlicher Wirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4374
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Extrait de  25  pages
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