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Vorbild und Beruf. Wie Vorbilder die Berufswahl von Jugendlichen beeinflussen

Title: Vorbild und Beruf. Wie Vorbilder die Berufswahl von Jugendlichen beeinflussen

Term Paper , 2018 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Garima Singh Uttam (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Besonders im Zusammenhang der späteren Berufswahl, ist das „Vorbild“ ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Inwiefern Vorbilder die spätere Berufswahl von Jugendlichen beeinflussen soll im Rahmen dieser Arbeit dargestellt werden.

Hierzu wird zunächst der theoretische Hintergrund mit Begriffen wie der Berufswahlorientierung und der Berufswahl selbst sowie Kriterien, die die Berufswahl beeinflussen können dargelegt. Im Zuge dessen soll, diesen Punkt abschließend, der Prozess der Berufswahlorientierung vorgestellt werden. Im zweiten Teil der Arbeit wird genauer auf die „Vorbilder“ eingegangen. Dazu wird eine Definition zu diesem Begriff formuliert, Bezug zu psychologischen Theorien genommen sowie verschiedene Vorbilder tiefergehend betrachtet.

Im Punkt drei, welcher auch das Fazit darstellt, wird nach einem Zusammenhang von Berufswahl und Vorbild gesucht und schließlich ein Ergebnis formuliert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Berufswahl und Berufsorientierung

1.1. Berufswahl und Berufswahlorientierung

1.2. Kriterien und Einflüsse

1.3. Gender-Aspekt

1.4. Prozess der Berufswahlorientierung

1.5. Verantwortung der Schule

2. Vorbild und Beruf

2.1. „Vorbild“ – Definition

2.2. Psychologische Bezugnahmen

2.2.1. Psychoanalytische Entwicklungstheorien

2.2.2. Lerntheorien

2.3. Vorbilder Jugendlicher

2.3.1. Familienangehörige

2.3.2. Bezugsgruppen (insbesondere Peer-Groups)

2.3.3. Lehrkräfte

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Vorbildern auf den komplexen Prozess der Berufswahl junger Erwachsener. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Vorbilder aus verschiedenen sozialen Umfeldern die beruflichen Entscheidungen beeinflussen, welche Rolle geschlechtsspezifische Sozialisation dabei spielt und wie Bildungseinrichtungen unterstützend wirken können.

  • Berufsorientierung als lebenslanger Entwicklungsprozess
  • Einflussfaktoren bei der Berufswahl (endogen und exogen)
  • Die Rolle von Geschlechterrollen und Identitätsbildung
  • Psychologische Theorien zur Bedeutung von Vorbildern
  • Der Einfluss von Familie, Peers und Lehrkräften

Auszug aus dem Buch

2.1. „Vorbild“ – Definition

„Zum V. [Vorbild, d. Verf.] für einen anderen wird eine Person, deren konkreter Le bensvollzug so sehr überzeugt, dass jener sein eigenes Handeln und Leben freiwillig daran orientiert und ihm nachzufolgen strebt“ (Böhm: Wörterbuch der Pädagogik, S. 668). Ob eine Person als Vorbild für jemanden fungiert oder nicht, kann sie selbst nicht beeinflussen. So geschieht der Prozess der Nachahmung auch stets reflektiert und nie ohne Kritik (vgl. Böhm 2005, S. 668).

So kann definiert werden: „Mit dem Begriff des Vorbilds verbindet sich eine an eine Person gebundene Vorstellung. Die zum persönlichen Leitbild erwählte Person kann als Vorbild charakterisiert werden. Sie ist dann Leitbild für die persönliche Entwicklung, den eigenen Lebensentwurf und dient der Nachahmung und Identifikation“ (Waldmann 2000, S. 50)

Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Vorbilder nicht in allen Lebenssituation Raum finden. Sie sind nicht allgegenwärtig und werden daher nur in ausgewählten Prozessen als Vorbild genutzt (vgl. Hufnagel 1993, S. 8).

Im Gegensatz zu einem Vorbild, wird ein Idol als nicht erreichbar beschrieben. Hierbei handelt es sich um jemanden der idealisiert, auf ein Podest platziert zu betrachten ist. Idole bieten eine Geschichte an „[…] die sich als Projektionsfläche für eigene Sehnsüchte, Hoffnungen und Erwartungen anbietet […]“. (Waldmann 2000, S. 51)Anders als Vorbilder, liefern Idole nur eine scheinbare Nähe zu ihren Bewunderern. Denn sie sind meist Personen des öffentlichen Lebens und in aller Regel nur über die Medien für ihre Nachahmer erreichbar (vgl. Waldmann 2000, S. 51).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Berufswahl und Berufsorientierung: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Berufsorientierung als einen vielschichtigen Vorgang, der von persönlichen Kompetenzen, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Gender-Aspekt geprägt ist.

2. Vorbild und Beruf: Hier werden der Begriff des Vorbilds definiert, psychologische Theorien (Psychoanalyse, Lerntheorien) herangezogen und der Einfluss spezifischer Personengruppen wie Familie, Peers und Lehrkräfte auf die Berufswahl detailliert untersucht.

3. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die zufällige, aber prägende Natur von Vorbildern sowie die Notwendigkeit, Jugendliche bei der Berufswahl jenseits von Geschlechterstereotypen zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Berufswahl, Berufsorientierung, Vorbild, Identität, Sozialisation, Gender, Lerntheorien, Psychoanalyse, Familie, Peer-Groups, Lehrkräfte, Lebensplanung, Berufsbild, Kompetenzentwicklung, Berufsfindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Bedeutung von Vorbildern im Prozess der beruflichen Orientierung und Wahl junger Erwachsener.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der Berufswahlprozess, der Einfluss von Geschlechterrollen, psychologische Lerntheorien sowie die prägende Wirkung von Familie, Freundeskreisen und Lehrkräften.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Vorbildern und der individuellen Berufswahl aufzuzeigen und zu analysieren, wie dieser Einfluss pädagogisch konstruktiv genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der theoretischen Einordnung bestehender psychologischer und pädagogischer Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Berufsorientierung und eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Begriff des Vorbilds sowie dessen Wirkmächtigkeit auf die Identitätsbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Berufswahl, Sozialisation, Vorbildfunktion, Gender und Kompetenzentwicklung charakterisiert.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder?

Eltern üben meist den stärksten, oft unbewussten Einfluss aus, indem sie ihre Kinder durch eigene Lebensentwürfe und Erwartungen maßgeblich prägen.

Warum haben Peers einen besonderen Stellenwert?

Peers fungieren als ebenbürtige Bezugsgruppe, die eine emotionale Sicherheit bietet und den Ablösungsprozess vom Elternhaus während der Berufsfindungsphase unterstützt.

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Details

Title
Vorbild und Beruf. Wie Vorbilder die Berufswahl von Jugendlichen beeinflussen
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut 1: Bildung, Beruf und Medien)
Grade
1,7
Author
Garima Singh Uttam (Author)
Publication Year
2018
Pages
27
Catalog Number
V437526
ISBN (eBook)
9783668776272
ISBN (Book)
9783668776289
Language
German
Tags
Vorbild Idole Jugendliche Berufswahl Berufswunsch Beruf Vorbiler von Jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Garima Singh Uttam (Author), 2018, Vorbild und Beruf. Wie Vorbilder die Berufswahl von Jugendlichen beeinflussen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437526
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