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Diskursmarker und Regionalität. Das Wort "nu(n)" im obersächsischen Dialekt

Titel: Diskursmarker und Regionalität. Das Wort "nu(n)" im obersächsischen Dialekt

Präsentation , 2018 , 4 Seiten , Note: unbenotet

Autor:in: Bachelor of Arts Konrad Altmann (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf Grundlage von Peter Auers Forschungen zu dem Wort "nu(n)" im obersächsischen Dialekt (2016) wurde ein Vortrag im Rahmen eines Diskursmarker-Seminars abgehalten. Dies hier ist die zugehörige Präsentation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Diskursmarker und Regionalität

2. Zu Auers verwendetem Korpus

3. Zur Verwendung als Diskursmarker im obersächsischen Dialekt

4. Fazit, Kritik und mögliche Anschlussfragen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Untersuchung analysiert die Verwendung des Wortes „nu(n)“ als Diskursmarker im obersächsischen Dialekt und setzt sich kritisch mit der empirischen Grundlage der Studie von Peter Auer auseinander. Dabei steht die Frage im Zentrum, welche spezifischen grammatikalischen und kommunikativen Funktionen der Marker im Vergleich zur deutschen Standardsprache einnimmt.

  • Etymologie und historische Entwicklung von „nu(n)“
  • Funktionsweise als Diskursmarker im obersächsischen Dialekt
  • Vergleich der regionalen Dialektform mit der Standardsprache
  • Methodische Reflexion des verwendeten Korpus (Interview-Daten)
  • Abgrenzung der verschiedenen Verwendungsweisen als Adverb und Modalpartikel

Auszug aus dem Buch

Zur Verwendung als Diskursmarker im obersächsischen Dialekt:

Diskursmarker stehen im Vor-Vorfeld und manchmal auch alleine; letzteres kann auch bei „nu“ der Fall sein – in diesem Punkt unterscheidet sich der Gebrauch im Obersächsischen am meisten von dem Gebrauch in der deutschen Standardsprache. Als alleinstehender Diskursmarker kann damit Zustimmung ausgedrückt werden. Oft wird es an dritter Position gebraucht, beispielsweise um etwas zustimmend zu bestätigen. Sprecher 1 erzählt, Sprecher 2 drückt eine überraschte Haltung aus, Sprecher 1 bestätigt das vorher Gesagte noch einmal durch „nu“. Andere Variante: Sprecher 1 äußert sich, Sprecher 2 nennt einen naheliegenden Grund für diese Äußerung und Sprecher 1 stimmt mit „nu“ damit überein.

„nu“ als Diskursmarker im Vor-Vorfeld existiert nicht nur im Obersächsischen, sondern auch in der deutschen Standardsprache; darin wird aber meist stattdessen „na“ verwendet. Im Obersächsischen fungiert „nu“ im Vor-Vorfeld beispielsweise als eine Art Beurteilung der Inhalte der vorangegangenen Äußerungen. Mit „nu“ kann der Redebeitrag eines Sprechers eingeleitet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Diskursmarker und Regionalität: Dieses Kapitel erläutert die etymologische Herkunft von „nu(n)“ und seine Entwicklung von einem deiktischen Element zu einem im Mittelhochdeutschen belegten Diskursmarker.

Zu Auers verwendetem Korpus: Hier werden die methodischen Grundlagen der zugrunde liegenden Studie beschrieben, basierend auf informellen Interviews mit Dresdner Dialektsprechern aus zwei verschiedenen Zeitperioden.

Zur Verwendung als Diskursmarker im obersächsischen Dialekt: Dieser Abschnitt analysiert die spezifische syntaktische und pragmatische Einbettung von „nu“, insbesondere seine Funktion als alleinstehender Marker oder im Vor-Vorfeld.

Fazit, Kritik und mögliche Anschlussfragen: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse zusammen, übt konstruktive Kritik an der Korpuszusammensetzung und formuliert Anreize für weiterführende sprachwissenschaftliche Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Diskursmarker, Obersächsisch, Dialekt, Sprachwissenschaft, Korpuslinguistik, Modalpartikel, Deixis, Mittelhochdeutsch, Sprachwandel, Regionalität, Syntax, Pragmatik, Sprecherinteraktion, Linguistik, Dresdner Dialekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Analyse des Wortes „nu(n)“ als Diskursmarker innerhalb des obersächsischen Dialekts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die historische Entwicklung, die dialektale Verwendung, die Abgrenzung zur Standardsprache und die methodische Analyse von Sprachdaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Funktionen von „nu(n)“ als Diskursmarker aufzuzeigen und die Erkenntnisse der Auer-Studie kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine korpusbasierte Analyse informeller Interviews genutzt, um Sprachgebrauchsmuster empirisch zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Verwendung von „nu(n)“ im Vor-Vorfeld sowie als alleinstehender Marker und bewertet die Korpusgrundlage der Untersuchung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Diskursmarker, Obersächsisch, Dialekt, Sprachwandel, Syntax und Korpuslinguistik.

Worin unterscheidet sich der obersächsische Gebrauch von der Standardsprache?

Der größte Unterschied liegt in der Verwendung als alleinstehender Diskursmarker zur Zustimmung sowie in der spezifischen Besetzung des Vor-Vorfelds.

Welche Schwachstellen weist das verwendete Korpus auf?

Die Studie kritisiert, dass das Korpus primär lange Erzählungen umfasst und zu wenig dialogische Sprecherwechsel beinhaltet.

Was bedeutet der Wandel von /nu:/ zu /nu:n/?

Es handelt sich um eine lautliche Veränderung, die sich im späten Mittelhochdeutsch aus unbekannten Gründen vollzog.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diskursmarker und Regionalität. Das Wort "nu(n)" im obersächsischen Dialekt
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Germanistische Sprachwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar/Übung "Diskursmarker: Schnittstellen Semantik-Pragmatik
Note
unbenotet
Autor
Bachelor of Arts Konrad Altmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
4
Katalognummer
V437611
ISBN (eBook)
9783668776357
ISBN (Buch)
9783668776364
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nu nun Sachsen sächsisch Dialekt Diskursmarker
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Konrad Altmann (Autor:in), 2018, Diskursmarker und Regionalität. Das Wort "nu(n)" im obersächsischen Dialekt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437611
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Leseprobe aus  4  Seiten
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