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Aufmerksamkeitsstörungen. Überblick und Behandlungsmöglichkeiten von ADS/ADHS

Title: Aufmerksamkeitsstörungen. Überblick und Behandlungsmöglichkeiten von ADS/ADHS

Term Paper , 2017 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Isabel-Nicole Werk (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Was ist AD(H)S, woran erkennt man es, wer ist betroffen und wie verhalten sich Betroffene? Ist AD(H)S heilbar? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Aufmerksamkeit. Da dieses Thema sehr breit gefächert ist, beschränkt sich die Analyse auf die Thematik der Aufmerksamkeitsstörungen, insbesondere auf das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) sowie das Aufmerksamkeitshyperaktivitätssyndrom (ADHS) und ihre Besonderheiten.

Der erste Teil der Hausarbeit widmet sich der terminologischen Klärung des Begriffs „Aufmerksamkeit“, was diese ausmacht und umgibt. Anschließend wird der Gegenstand der Aufmerksamkeitsstörung näher beleuchtet. Im Fokus des dritten Kapitels stehen die Aufmerksamkeitsstörungen „ADS“ und „ADHS“. Nach der Begriffserklärung und Differenzierung der beiden Aufmerk-samkeitsstörungen, widmet sich dieser Teil der Ursachenklärung sowie Symptomatik und Diagnostik. In Kapitel vier wird der aktuelle Stand der Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt und diskutiert. In diesem Teil wird auch auf weitere Erkenntnisse, die im Laufe der Arbeit gewonnen werden, eingegangen und mögliche Implikationen werden untersucht.

Ziel dieser Arbeit ist es, nach kritischer Untersuchung der aktuellen Behandlungsmöglichkeiten, durch die Gegenüberstellung von Therapieformen, die im Zuge der Behandlung der Aufmerksamkeitsstörungen angewandt werden, aktuell relevante Problematiken diesbezüglich aufzuzeigen und mögliche Lösungen zu erörtern.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufmerksamkeit – was ist das eigentlich?

2.1 Auditive Aufmerksamkeit

2.1.1 Filtertheorie

2.1.2 Attentuationstheorie

2.1.3 Theorie der späten Selektion

2.2 Visuelle Aufmerksamkeit

2.2.1 Ortsbasierte/Räumliche Aufmerksamkeit

2.2.2 Ortsunabhängige/Objektbasierte Aufmerksamkeit

2.3 Aufmerksamkeitsstörungen

3. Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung AD(H)S

3.1 Definition

3.2 Symptomatik

3.3 Ätiologie/Ursachen

3.4 Diagnostik

3.4.1 Symptomwandel

3.4.2 Prävalenz / Epidemiologie

3.5 Behandlungsmöglichkeiten

3.5.1 Psychoedukation

3.5.2 Verhaltenstherapie

3.5.3 Medikamentöse Therapie

3.5.4 Weitere ergänzende Therapieformen

4. Kritische Diskussion

4.1 Kritische Analyse zu den Behandlungsmöglichkeiten

4.2 Implikationen der Überinformationen

4.3 Weitere Erkenntnisse

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, einen fundierten Überblick über die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (AD(H)S) zu geben und aktuelle Herausforderungen in der Behandlung kritisch zu hinterfragen sowie Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Differenzierung zwischen ADS und ADHS
  • Diagnostische Verfahren und Komorbiditäten
  • Multimodale Behandlungskonzepte (Psychoedukation, Verhaltenstherapie, Pharmakotherapie)
  • Kritische Reflexion über aktuelle Forschungslücken und mediale Überinformation

Auszug aus dem Buch

3.2 Symptomatik

Wie bereits in der vorstehenden Definition angedeutet, gibt es für beide Störungen bestimmte Leitsymptome. Es gibt aktuell zwei Klassifikationssysteme, die für unser Gesundheitswesen maßgeblich sind und diesem erleichtern, die Störungsbezeichnungen möglichst genau nach psychischen, körperlichen und sozialen Kriterien einzuordnen und zu formulieren. Zum einen ist dies die ICD-10 (International Classification of Diseases), die von der „WHO“ herausgebracht wurde, und zum anderen das von der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung „APA“ herausgegebene DSM-V (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders). Dabei gehen beide Klassifikationssystem von drei Kernsymptomen aus, wobei im Folgenden vorerst auf die Symptome Bezug genommen wird, auf dessen Vorkommen AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren diagnostiziert wird:

1. Hyperaktivität (nur bei ADHS)

2. Impulsivität (bei ADS und ADHS)

3. Aufmerksamkeitsdefizit (bei ADS und ADHS)

Hyperaktivität: Die betroffenen Kinder laufen ständig herum; sie können nicht für längere Zeit ruhig stillsitzen bzw. an einem Ort bleiben; sie sind motorisch exzessiv aktiv; zappeln andauern mit Händen und/oder Füßen (deshalb wird ADHS im Volksmund auch oft das „Zappelphilipp-Syndrom“ genannt).

Impulsivität: Die betroffenen Kinder reden übermäßig viel und in unangemessenen Situationen; sie unterbrechen ihr gegenüber oft; sie sind ungeduldig und können in gewissen Situationen nicht warten, dass sie an der Reihe sind; sie stören andere häufig ungefragt; zeigen teilweise aggressive Verhaltensmuster.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Arbeit, grenzt die Analyse auf ADS und ADHS ein und formuliert das Ziel einer kritischen Untersuchung aktueller Therapiemöglichkeiten.

2. Aufmerksamkeit – was ist das eigentlich?: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen der auditiven und visuellen Aufmerksamkeit durch die Darstellung relevanter psychologischer Modelle.

3. Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung AD(H)S: Hier werden Definition, Symptomatik, Ursachen, Diagnostik sowie verschiedene multimodale Behandlungsmöglichkeiten detailliert erläutert.

4. Kritische Diskussion: In diesem Teil werden die Behandlungsmöglichkeiten kritisch hinterfragt und die problematischen Auswirkungen von Überinformationen auf Betroffene analysiert.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung sowie einer besseren therapeutischen Versorgung.

Schlüsselwörter

Aufmerksamkeit, Selektive Aufmerksamkeit, ADHS, ADS, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Symptomatik, Diagnostik, Psychoedukation, Verhaltenstherapie, Pharmakotherapie, Multimodale Therapie, Neurofeedback, Komorbidität, Symptomwandel, Überinformation

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Störungsbild AD(H)S, um durch eine Gegenüberstellung aktueller Therapieformen relevante Problematiken zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren.

Welche Störungsbilder werden unterschieden?

Die Arbeit differenziert zwischen dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) und der Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung (ADHS), wobei die zusätzliche Hyperaktivität bei letzterer das Hauptunterscheidungsmerkmal ist.

Welche drei Kernsymptome werden für die Diagnose herangezogen?

Die Diagnose basiert auf den Kernsymptomen Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsdefizit.

Welche Behandlungsmethoden werden als multimodaler Ansatz vorgestellt?

Der empfohlene multimodale Behandlungsansatz umfasst Psychoedukation, Verhaltenstherapie und eine medikamentöse Therapie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einordnung der Aufmerksamkeit, der klinischen Symptomatik und Ursachenforschung von AD(H)S sowie einer detaillierten Analyse der diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweisen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse aktueller klinischer Klassifikationssysteme (ICD-10, DSM-V) sowie epidemiologischer Daten von Krankenkassen.

Warum ist die Diagnose im Erwachsenenalter komplex?

Der sogenannte „Symptomwandel“ erschwert die Diagnose, da sich das Erscheinungsbild der Symptome verändert und zunehmend durch komorbide Störungen überlagert wird.

Welche Rolle spielt die medikamentöse Therapie kritisch betrachtet?

Die medikamentöse Therapie wird zwar als Mittel erster Wahl angesehen, jedoch wird sie aufgrund von Nebenwirkungen und ungeklärten Ursachen der Störung kontrovers diskutiert.

Wie beeinflusst Überinformation die Patienten?

Gegensätzliche Aussagen in Medien und Internet können Betroffene verunsichern, was im Extremfall dazu führt, dass sie keine Hilfe suchen oder den falschen Behandlungsweg wählen.

Was bedeutet der „Symptomwandel“ bei Erwachsenen?

Damit ist gemeint, dass klassische Symptome wie motorische Hyperaktivität bei Erwachsenen oft in innere Unruhe und Nervosität übergehen, während andere psychische Begleiterkrankungen stärker in den Vordergrund rücken.

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Details

Title
Aufmerksamkeitsstörungen. Überblick und Behandlungsmöglichkeiten von ADS/ADHS
Grade
1,7
Author
Isabel-Nicole Werk (Author)
Publication Year
2017
Pages
28
Catalog Number
V437746
ISBN (eBook)
9783668779730
ISBN (Book)
9783668779747
Language
German
Tags
ADS ADHS Aufmerksamkeit Aufmerksamkeitsstörung Dopamin Behandlung Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörung Auditive Aufmerksamkeit Visuelle Aufmerksamkeit Ritalin Noradrenalin Hyperkinetisches Syndrom Komorbide Störungen Filtertheorie Attentuationstheorie Cocktailparty-Phänomen Selektion dichotisches Hören ICD-10 Klassifikationssystem DSM-V Hyperaktivität Affektkontrolle Impulsivität Affektlabilität Verstärker multimodale Therapieform Medikinet Strattera Attentin Elvanse
Product Safety
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Quote paper
Isabel-Nicole Werk (Author), 2017, Aufmerksamkeitsstörungen. Überblick und Behandlungsmöglichkeiten von ADS/ADHS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437746
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