Zielsetzung dieser Seminararbeit ist es, die Herausforderungen an die Kommunikationspolitik für den Unternehmensgründer als Marke bei Luxusmarken aufzuzeigen. Insbesondere wird die Notwendigkeit der Emotionalisierung von Luxusmarken dargestellt. Darüber hinaus soll ein Praxistransfer in Form eines Student Consulting Projekts vorgenommen werden.
In Kapitel 2 erfolgt zunächst ein Überblick mit Definition und Abgrenzung der Begriffe Marke, Luxusmarke und Premiummarke. Anschließend werden in Kapitel 3 ausgewählte Elemente der Kommunikationspolitik für Namensmarken im Luxussegment erläutert. In Kapitel 4 folgt ein Praxistransfer der Ergebnisse auf die Automobilbranche. Abschließend wird in Kapitel 5 ein Fazit gezogen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Grundlagen
2.1 Definition der Marke
2.2 Abgrenzung von Luxus- und Premiummarke
3 Ausgewählte Elemente der Kommunikationspolitik für Namensmarken im Luxusgütersegment
3.1 Markenbildung
3.2 Kommunikationsziele
3.3 Kommunikationsstrategie
3.3.1 Emotionalisierung
3.3.2 Erlebniswelt Luxusmarke
4 Transferpotential auf den Automobilsektor (Student Consulting Projekt)
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen an die Kommunikationspolitik von Unternehmen, deren Gründername als Marke fungiert, mit einem besonderen Fokus auf das Luxusgütersegment. Ziel ist es, die Notwendigkeit und Umsetzung von Emotionalisierungsstrategien zu beleuchten und diese Erkenntnisse in einem Praxistransfer auf die Automobilbranche anzuwenden.
- Bedeutung der Namensmarke im Luxussegment
- Methoden der Emotionalisierung und Markenbildung
- Strategischer Einsatz von Storytelling zur Markenbindung
- Konzeption von Erlebniswelten für Luxusmarken
- Praktische Anwendung am Fallbeispiel Ferrari
Auszug aus dem Buch
3.3.1 Emotionalisierung
Ein Großteil der Konsumenten wird visuell durch traditionelle Werbemittel wie z. B. TV-, Print-, oder Schaufenster-Werbung angesprochen. Die Übermittlung erfolgt lediglich über den Sehsinn, der Mensch ist also nicht mit allen seinen Sinnen gefordert und somit ist seiner Aufmerksamkeit ein Limit gesetzt. Bei der visuellen Ansprache steht das Produkt im Vordergrund, die Überzeugung des Kunden wird über das Produkt geleistet.
Wie im Grundlagenteil dieser Seminararbeit erwähnt sind Luxusgüter jedoch Produkte, die nicht auf natürlichen Bedürfnissen beruhen. Es sind vielmehr Statussymbole, sie sollen z. B. Tradition, Qualität, Erfolg, oder auch Reichtum symbolisieren - Sie zeigen eine Art von Lebensstil auf. Somit rückt der Produktnutzen in den Hintergrund. In Bezug auf den Unternehmensgründer als Namensmarke bietet sich hier die Emotionalisierung durch das sogenannte „Storytelling“ (deutsch: „Geschichten erzählen“) für Luxusmarken an. Storytelling beschreibt den strategischen Einsatz von Geschichten, um bei den Empfängern eine emotionale Wirkung herbeizuführen, sie zu beeindrucken oder zu überzeugen. Storytelling eignet sich besonders für die außergewöhnliche Vermittlung von Fakten und historischen Ereignissen eine Produktes oder einer Luxusmarke. Inhalte über bspw. den Unternehmensgründer bleiben in dauerhafter und intensiver in Erinnerung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Die Einleitung erläutert die historische Relevanz von Namensmarken und definiert die Problemstellung durch den zunehmenden Wettbewerb und die drohende Markenverwässerung im Luxussektor.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem es den Begriff Marke definiert und eine wissenschaftliche Abgrenzung zwischen Luxus- und Premiummarken vornimmt.
3 Ausgewählte Elemente der Kommunikationspolitik für Namensmarken im Luxusgütersegment: Das Hauptkapitel beschreibt die strategischen Anforderungen an die Markenbildung und Kommunikationspolitik, wobei insbesondere die Rolle von Emotionalisierung und dem Aufbau von Erlebniswelten hervorgehoben wird.
4 Transferpotential auf den Automobilsektor (Student Consulting Projekt): Dieser Abschnitt überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf die Automobilbranche und analysiert anhand von Ferrari, wie Historie und Storytelling zur Markenpositionierung eingesetzt werden.
5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Emotionalisierung durch den Unternehmensgründer eine essenzielle Strategie zur Differenzierung im Luxusmarkt darstellt, wobei zukünftiger Forschungsbedarf für ein Totalmodell der Kommunikation identifiziert wird.
Schlüsselwörter
Namensmarke, Luxusmarke, Premiummarke, Markenbildung, Kommunikationspolitik, Emotionalisierung, Storytelling, Erlebniswelt, Markenidentität, Statusnutzen, Markenverwässerung, Automobilsektor, Ferrari, Unternehmensgründer, Marketingstrategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung des Unternehmensgründers als namensgebende Marke im Kontext von Luxusgütern und der notwendigen emotionalen Kommunikation.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Luxusmarken, Strategien der Markenbildung, die Rolle der emotionalen Kundenansprache sowie deren praktische Anwendung im Automobilmarkt.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Herausforderungen an die Kommunikationspolitik für Namensmarken im Luxussegment aufzuzeigen und die Notwendigkeit einer Emotionalisierungsstrategie zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine konzeptionelle Arbeit, die aktuelle Literatur zum Markenmanagement auswertet und diese Ergebnisse im Rahmen eines Praxistransfers auf die Automobilindustrie anwendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil analysiert die Markenbildung, Kommunikationsziele und spezifische Kommunikationsinstrumente wie Storytelling und das Konzept der Erlebniswelten.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte sind Markenbildung, Luxussegment, Storytelling, Erlebniswelt, Namensmarke und emotionale Bindung.
Warum spielt die Historie bei Namensmarken eine so wichtige Rolle?
Die Geschichte und der Gründer einer Marke dienen als Glaubwürdigkeitsbeweis und Differenzierungsmerkmal, das über den rein funktionalen Produktnutzen hinausgeht.
Welches Beispiel wird für den Praxistransfer genutzt?
Die Arbeit verwendet das Fallbeispiel Ferrari, um zu zeigen, wie Tradition, Motorsportgeschichte und emotionale Erlebnisse wie die "Ferrari World" zur Stärkung der Marke genutzt werden.
- Quote paper
- Jens Büdenbender (Author), 2018, Der Unternehmensgründer als Marke bei Luxusmarken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437752