"Die art wie ihr bewahrt ist ganz verfall". Karl Wolfskehls Essays zur Bibliophilie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018
27 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Bibliophilie - Begriffsbestimmung und historische Entwicklung bis zum George-Kreis
1.1. Begriffsbestimmung
1.2. Historische Grundlagen der Bibliophilie
1.3. Bibliophilie bei Wolfskehl und dem George-Kreis

2. Karl Wolfskehl als Sammler

3. Die essayistischen Texte Wolfskehls zur Bibliophie
3.1. Das Vorwort im Auktionskatalog der Bibliothek Oscar Pilotys
3.2. Die Einleitung zur Sammlung Victor Manheimer
3.3. Darf das Sein?
3.4. Bücherfreuden
3.5. Beruf und Berufung der Bibliophdie in unsrer Zeit

4. Resümee

Literatur.

Einleitung

״Büchern bin ich zugeschworen/ Bücher bilden meine Welt./ Bin an Bücher ganz verloren,/ Bin von Büchern rings umstellt./Zarter noch als Mädchenwangen/ Streiche ich ein geliebtes Buch,/Atme bebend vor Verlangen/Echten Pergamentgeruch.“1

In diesen Versen des 1930 erschienenen Gedichts Chor der Bücherwürmer des gelehrten Literaten und passionierten Büchersammlers Karl Wolfskehl lässt sich dessen inniges und sinnliches Verhältnis zu Büchern erkennen, das weit über die Bewunderung des Buches als ästhetisches Objekt hinausgehend die Bücherliebe zur ״Biblio-Erotik“ steigert.2 Wolfskehl und andere Bibliophile seiner Zeit erheben Büchersammeln und Bibliophilie zur Kunstform, die sich nicht in der bloßen Anhäufung wertvoller und seltener Exemplare erschöpft, sondern das Buch in vielfältigen Funktionen und Sinnzusammenhängen, als Erinnerungsort und Wissensspeicher, als lebendes Subjekt, durch Gebrauchsspuren und Paratexte seiner Vorbesitzer individualisiert, und nicht zuletzt als sinnliches Objekt der Begierde des Sammlers begreift.3 Bücher treten im Kontext einer Sammlung in Beziehung zu anderen Büchern und können durch Auflösung einer Sammlung in neue Sinnzusammenhänge eingehen. Diese Sichtweisen gehen aus Wofskehls essayistischen Texten zur Bibliophilie hervor, die er verstreut in Auktionskatalogen und Artikeln in bibliophilen Fachzeitschriften publizierte.4 In bildreicher und kunstvoller Sprache entwickelt er hier Theorien zur Bibliophilie und zum Büchersammeln, die in der Folge näher untersucht werden sollen. Dabei wird die Frage im Vordergrund Stehen, ob es sich hierbei überhaupt um ein kohärentes Theoriegebäude handelt und ob sich Wofskehls Ansichten zur Bibliophilie im Verlauf seiner publizistischen Tätigkeit wandelten.

Dafür sollen zunächst Bibliophilie und Büchersammeln als kulturgeschichtliche Phänomene begrifflich näher bestimmt und deren historische Entwicklung knapp skizziert werden, um Wolfskehls Positionen als Bibliphile in der historischen Tradition des Büchersammelns kontextualisieren zu können.5 Davon ausgehend ist ein Blick auf Wolfskehl als Sammler und auf die Wolfskehlsche Bibliothek zu werfen, die dessen geistige Welt verkörperte und die er tragischerweise letztlich selbst ״allen Winden zu übergeben“6 gezwungen war.7 In einem nächsten Schritt sollen einige Texte Wolfskehls zur Bibliophilie hinsichtlich der hier entwickelten Gedanken zur Bedeutung von Büchern und Büchersammlungen für Wolfskehl untersucht werden. Hierbei sind auch Aspekte der sprachlichen Gestaltung miteinzubeziehen. Abschließend soll die Kohärenz und Geschlossenheit der Wolfkehlschen Theorien zur Bibliophilie beurteilt und resümiert werden. Um etwaige Brüche und Inkonsistenzen in den Texten evident zu machen, scheint es mir sinnvoll, diese chronologisch nach ihren Verfassungs- oder Erscheinungsdaten abzuarbeiten.

1. Bibliophilie - Begriffsbestimmung und historischer Überblick bis zum George-Kreis

1.1. Begriffsbestimmung

Die Bibliophilie ist als psychologisches Phänomen hinsichtlich ihrer Motive und Ausdrucksformen kaum eindeutig begrifflich zu erfassen, da Ausmaß und Beweggründe individuell stark variieren können.8 Allgemein kann man festhalten, dass die Bibliophilie ״als eine individualpsychologisch motivierte liebevolle Zuneigung zum Buch “9 verstanden werden kann, die sich in den meisten Fällen durch das Anlegen von Büchersammlungen manifestiert.10 Aus diesem Grund soll in der Folge der Begriff Bibliophilie das

Büchersammeln stets mit einschließen. Mit der Bibliophilie oder ״Bücherliebhaberei“ und der daraus resultierenden Tätigkeit des Büchersammelns verhält es sich zunächst ähnlich wie mit dem Sammeln anderer Objekte. Aus welchen Gründen auch immer entwickelt ein Sammler eine starke Affinität zu einem Objekt und den Wunsch möglichst viele Objekte der selben Art zu besitzen.11 Häufig ist Sammeltätigkeit von unterschiedlichen Idealen gelenkt, wie etwa dem Streben nach Vollständigkeit, der Suche nach seltenen und wertvollen Stücken oder dem Wunsch nach Bewahrung und Erhaltung.12 Darüber hinaus spielt die Entwicklung eines gewissen Ordnungssystems innerhalb der Sammlung für die meisten Sammler eine große Rolle.13 So werden etwa Bücher einer bestimmten Epoche, eines bestimmten Themengebiets oder solche, die speziellen ästhetischen Prinzipien entsprechen, gesammelt. Es geht also bei der Bibliophilie nicht um eine wahllose Anhäufung von Büchern. Der Aufbau einer Sammlung erfordert neben Engagement und Ausdauer auch beträchtliche Sachkenntnis des jeweiligen Sammelgebiets.14 Bibliophile, wie auch am Beispiel Wolfskehls unten zu zeigen sein wird, begreifen Bücher als Gesamtkunstwerke. Die Ästhetik ihres Inhalts soll mit der Schönheit ihrer Form korrelieren. Bibliophile Werkausgaben, die etwa von bibliophilen Gesellschaften herausgegeben werden, sind daher häufig kunstvoll gestaltet und aus qualitativ hochwertigem Material gefertigt.15

Büchern kommt zudem unter den Sammel objekten ein besonderer Stellenwert zu, denn sie weisen neben dem ästhetisch-formalen Wert, der Gestaltung und Illustration auch einen ideellen Wert auf, sind Medien der Wissensvermittlung und Erinnerungsort.16 Für eine Buchkultur, die für die jüdisch-christlichen Gesellschaften prägend ist, deren geistige und spirituelle Werte vor allem schriftlich tradiert werden, nimmt das Buch eine zentrale Rolle ein. Die Bibliophilie ist daher seit der Antike von Gelehrten und Laien betrieben worden. Ihre Entwicklung und die des Buches soll in der Folge in groben Zügen dargestellt werden.

1.2. Historische Grundlagen der Bibliophilie

Schon im klassischen Altertum war die Bibliophilie verbreitet, wenn auch streng genommen das Buch in seiner heutigen Form als Codex erst eine Erfindung des christlichen Mittelalters ist.17 Sammlungen von Pergament- und Papyrusrollen wurden von namhaften Dichtern und Gelehrten wie Euripides und Aristoteles angelegt. Bei Aristoteles sind bereits Ansätze eines systematischen bibliothekarischen Systems anzunehmen.18 Als kulturelles Element spielten Bücher in der oralen griechischen Kultur allerdings lange eine untergeordnete Rolle.19 über den Einfluss der Griechen gelangten bibliophile Praktiken in den römischen Kulturkreis. Schon zu Zeiten der Republik entwickelten sich neben privaten Sammlungen in Rom auch öffentliche Bibliotheken. In den Texten römischer Geschichtsschreiber finden sich Berichte über Büchersammler und Bibliomanen20, die ihre Sammlungen als Statussymbole gebrauchten und keinerlei literarische Kenntnis besessen hätten.21 Für die griechisch­römischen Eliten war die Einrichtung einer privaten Bibliothek im Wohnbereich mit eigens dafür entwickelten Bauvorschriften für möglichst günstige Lichtverhältnisse und einladende Leseatmosphäre eine Selbstverständlichkeit, eine Frage des sozialen Prestige.22 Im frühen Mittelalter oblag die Pflege und Tradierung des antiken Schriftguts den Klöstern. Dabei ging es zunächst um die Abschrift und Erhaltung klerikaler Texte, nach und nach wurde diese Tätigkeit aber auch auf antike Werke ausgedehnt.23 Zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert werden viele der ״heidnischen“ Rollen auf die ״christlichen“ Codices übertragen.24 Ein Blick in viele der in den klösterlichen Schreibstuben gefertigten Handschriften zeigt, dass den Schreibern nicht allein an der Texterhaltung gelegen war. Aufwendige Illustrationen und kalligraphische Schriftelemente zeugen vom bibliophilen Engagement der Mönche, einer Buchkunst, die jedes Exemplar zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk machte.25 Die aus kostbarem Pergament hergestellten Bücher waren ein Vermögen wert. Besonders wertvolle Exemplare wurden daher in den klösterlichen Bibliotheken zum Schutz vor Diebstahl an die Lesepulte gekettet.26 Auch die für viele Klöster bezeugte luxuriöse Ausstattung der Bibliotheksräume spricht im Kontrast zu der ansonsten eher schlichten Raumgestaltung in

Klöstern dafür, ״daßKlöster Stätten wahren bibliophilen Geistes waren. “27 Größere Sammlungen von Privatpersonen, hauptsächlich von Adligen und Vermögenden, treten erst in der frühen Renaissance im Italien des 14. Jahrhunderts erstmals auf. Als bedeutende Sammler dieser Epoche sind der Dichter Francesco Petrarca sowie Cosimo und Lorenzo aus dem Hause Medici zu nennen, deren kostbare Bibliotheken sich noch heute in Florenz befinden.28 In England entstand im 15. Jahrhundert mit dem ״Philobiblon“29 Richard de Būrys' eines der ersten Standartwerke der Bibliophilie, das neben Liebeserklärungen an das Buch auch eine detaillierte Anleitung zum Sammeln enthält.30 Für de Bury stellt die Bücherliebe eine gottgegebene Pflicht des Gelehrten und Geistesmenschen dar, da er im Buch die bedeutendste Quelle für Wissen und Weisheit sieht:

״ Wer könnte also den ungeheuren Schatz der Bücher, daraus der gelehrte Schreiber neue und alte Werte zutage fördert, durch irgendeinen anderen zu bestimmen versuchen. Die Allsiegerin Wahrheit, daneben Herr scher macht und Wein und Weib verblassen (...) sie wirkt am besten und am bleibendsten im Buch und am fruchtbarsten zum Heile. “31 Die Entwicklung des Buchdrucks beförderte die Sammeltätigkeit in der frühen Neuzeit erheblich. Bücher wurden jetzt vermehrt auf Papier gedruckt, erschwinglicher und leichter reproduzierbar. Im deutschsprachigen Raum entstanden um 1500 unter dem Einfluss des aufkommenden Humanismus in Augsburg, Nürnberg und Heidelberg private Gelehrtenbibliotheken, die zu einem guten Teil aus preisgünstigen Druckerzeugnissen bestanden.32 Das 16. und 17. Jahrhundert Stand ganz im Zeichen humanistischer Büchergelehrsamkeit. Die Kirche hatte mit der Entwicklung des Universitätswesens das Bildungsmonopol verloren. Für die selbstbewussten humanistischen Gelehrten dieser Zeit, die sich in ihren Arbeiten dem Diesseits zuwandten und deren Erkenntnisinteresse sich von der christlichen Theologie auf das antike Gedankengut verlagerte, Stand die Bibliophilie im unmittelbaren Zusammenhang mit ihrem Streben nach Erhaltung des überlieferten antiken Wissensschatzes.33 Die zu dieser Zeit entstandenen Sammlungen trugen zur Entwicklung aller wissenschaftlichen Disziplinen bei und legten den Grundstein für deren Ausdifferenzierung im 18. und 19. Jahrhundert.34

1.3. Bibliophilie bei Wolfskehl und dem George-Kreis

Das späte 19. und beginnende 20. Jahrhundert, in der Zeit also als Wolfskehl seine bibliophile Sammeltätigkeit aufnahm, kann als Blütezeit der modernen Buchkunst gelten. Unter dem Eindruck von Industrialisierung, der Herausbildung einer Massenkultur und einem befürchteten Verlust von originärer Ästhetik und Stil entstanden in noch nie da gewesenem Ausmaß qualitativ hochwertige Luxus- und Prachtausgaben, die mit aufwendigen Methoden künstlerisch gestaltet wurden.35 Wolfskehl und Stefan George, sowie dessen literarische Verehrer, die sich in jüngerhafter Manier im sogenannten George-Kreis um ihren ״Meister“ geschart hatten, entwickelten eigenständige ästhetische Prinzipien der Buchgestaltung, mit denen sie sich von den bürgerlichen Prachtausgaben abzugrenzen suchten.36 Für Wolfskehl und seine Mitstreiter im Kontext des George-Kreises ist ein artistischer Buchbegriff bezeichnend.37 Der Kunst als Selbstzweck sollte ein ״Buch um des Buches willen“38 entsprechen. Das Buch als Gesamtkunstwerk ist der Ausgangspunkt der bibliophilen Theorien Wolfskehls. Unter anderem lehnte man die Frakturschrift als geschmacklos und dekadent ab und ersetzte sie durch eine von George selbst nach dessen Handschrift entwickelte Typographie.39 Gemeinsam mit dem Buchkünstler und Illustrator Melchior Lechter gestalteten Wolfskehl und George von 1900-1902 die dreibändige Anthologie Deutsche Dichtung.40 Wie George im Vorfeld der Herausgabe in einem Brief an Hugo von Hofmannsthal schrieb, war Wolfskehl federführend an der Konzeption der Edition beteiligt:

״es liegen vorzügliche plane Karl Wolfskehls vor nach art der Keimscott Press nicht nur die neueren dichter sondern auch die Alten Guten in einer geschmackvollen (mehr menschenwürdigen als bislang) ausgabe zu zeigen. “41

Wolfskehl ließ zuvor schon seine eigenen Werke, wie den 1897 erschienen Gedichtband Ulais von Lechter gestalten. Aus dem Briefwechsel zwischen Lechter und Wolfskehl lässt sich ein inniges freundschaftliches Verhältnis und ein tiefes Einverständnis bezüglich der Buchkunst und Bibliophilie ableiten.42

[...]


1 Zitat nach HOMEYER, Fritz. Deutsche Juden als Bibliophilen und Antiquare. Tübingen 1963. s. 45. Hier trägt das Gedicht den Titel Lobgesang, bei KILCHER dagegen Chor der Bücherwürmer vgl. KILCHER, Andreas B., Das Buch als Leitstern. Konstellationen von Karl Wolfskehls Bibliophilie.In: ״Oh dürft ich Stimme sein, das Volk zu rütteln!“ Leben und Werk von Karl Wolfskehl (1869-1948. Hrsg. Elke-Vera Kotowski und Gert Mattenklott. Hildesheim 2007. s. 195-218. Hier s. 205.

2 Biblio-erotische Tendenzen finden sich bei Wolfskehl in seinem Essay Finderglück sowie in literarischer Verarbeitung im oben anzitierten Gedicht. Vgl. WOLFSKEHL, Karl. Gesammelte Werke. Zweiter Band. Übertragungen. Prosa. Hrsg. Margot Ruben und Claus Victor Bock. Hamburg 1960. Vgl. zur Biblio-Erotik in der Literatur auch unter Einbeziehung Wolfskehls RUPPELT, Georg. ״Zärter noch als Mädchenwangen/ StreichT ich ein geliebtes Buch.“ Von Bibliophilen und Bibliofilous in literarischen Texten. In: Sammler und Bibliotheken im Wandel der Zeiten. Kongress in Hamburg am 20. und 21. Mai 2010. Hrsg. Sabine Graef, Sünje Prühlen und Hans- Walter Stork. Frankfurt am Main 2010. s. 35-66. Hier s. 43ff.

3 Vgl. KILCHER, Andreas B., Ebd. s. 205

4 Wolfskehl Aufsätze zur Bibliophilie wurden als Sammelband herausgegeben, vgl. WOLFSKEHL, Karl. Bücher, Bücher, Bücher, Bücher. Elemente der Bücherliebeskunst. Hrsg. Lambert Schneider. Darmstadt 2012.

5 Vgl. zur Einordnung Wolfskehl in die Sammlertradition des 19. Jahrhunderts THIMANN, Michael. Karl Wolfskehl im Spiegel seiner Bibliothek. In: Oh dürft ich Stimme sein, das Volk zu rütteln!“ Leben und Werk von Karl Wolfskehl (1869-1948). Ebd. s. 171-194. Allgemein zur Bibliophilie und zum Sammlertum vgl. BOGENG, G.A.E.. Einführung in die Bibliophilie. Leipzig 1931. Vgl. BOGENG, G.A. E., Die grossen Bibliophilen. Geschichte der Büchersammler und ihrer Sammlungen. Bd. 1. Leipzig 1922. Vgl. BIELSCHOWSKY, Ludwig. Der Büchersammler. Eine Anleitung von Ludwig Bielschowsky. Darmstadt 1972. Vgl. ECO, Umberto. Die Kunst des Bücherliebens. München 2009.

6 Wolfskehl begrüßt mit diesen Worten die Versteigerung der barocken Sammlung Victor Manheimers im Vorwort des Auktionskatalogs. Vgl. WOLFSKEHL, Karl. Einleitung. In: Sammlung Victor Manheimer : deutsche Barockliteratur von Opitz bis Brackes / mit e. Eini. и. Notizen von Karl Wolfskehl. - Reprogr. Nachdr. d. Ausg. München 1927. - Hildesheim 1966. s. 4.

7 Zu Wolfskehls Bibliothek vgl. JESSEN, Caroline, überlebsel. Karl Wolfskehls Bibliothek und ihre Zerstreuung. In: Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XI/2. Hrsg. Philip Ajouri und Marcel Lepper. München 2017. s. 92-110.

8 Vgl. BOGENG. G.À.L.. Ebd. s. 3-4.

9 Ebd s. 3.

10 Vgl. Ebd. s.

11 Vgl. Ebd. s. 3. BOGENG bezieht sich in seinen Aussagen ausschließlich auf Bibliophilie und Büchersammeln und ordnet diese nicht in einen Kontext zum Sammeln generell ein. Vgl. BIELSCHOWSKY, Ludwig. Ebd s. 20.

12 Vgl. BIELSCHOWSKY, Ludwig. Ebd. s. 20-21.

13 Vgl. Ebd. s. 20.

14 Vgl. Ebd. s. 20.

15 Vgl. SCHÜTZE, Sebastian. Wolfskehl und die bildende Kunst. Ein Kenner, Kritiker und Sammler in der Epoche des großen Geistigen. In:Oh dürft ich Stimme sein, das Volk zu rütteln!“ Leben und Werk von Karl Wolfskehl (1869­1948). Ebd. sľ219-240. Hier s. 220.

16 Vgl. Ebd. s. 16. Vgl. ECO, Umberto. Ebd. s. lOff.

17 Vgl. BIELSCHOWSKY, Ludwig. Ebd. s. 27.

18 Vgl. Ebd. s. 27.

19 Vgl. BOGENG, G.A.E., Ebd. 1922. s. 2.

20 Das Stereotyp des ״Büchernarren“, der als schrulliger Sonderling geradezu von Büchern besessen ist, wurde um 180 n. Chr. vom syrischen Literaten LUKIANOS beschrieben vgl. Ebd. s. 22-23. Es zieht sich in nahezu unveränderter Form, wie RUPPELT zeigt, durch die fiktionale Literatur und findet auch seinen Niederschlag in aktuellen filmischen Darstellungen. Vgl. RUPPELT, Georg. Ebd. s. 45ff.

21 Vgl. Ebd. s. 28.

22 Vgl. ZISCHKA, Gert A., Ebd. s. 6.

23 Vgl Ebd. s. 8.

24 Vgl. ZISCHKA, Gert A.; Kleine Geschichte der Privatbibliothek. München 1968. s. 8.

25 Hier ist für den deutschen Sprachraum das Benediktinerkloster von St. Gallen zu nennen, in dem sich seit dem 9. Jahrhundert eine berühmte Schreibschule entwickelte. Vgl. BIELSCHOWSKY, Ludwig. Ebd. s. 35.

26 Vgl. Ebd. s. 36.

27 Ebd. s. 36.

28 Vgl. BIELSCHOWSKY, Ludwig. Ebd. s. 29-31. Vgl. BOGENG, G:A:E., Ebd. 1922. s. 39ff.

29 FRENSDORF, Mar. Philobiblon. Das Buch von der Bücherliebe des Richard des Richard de Bury. Eisenach 1932.

30 Vgl. Ebd. s. 20ÍF.

31 Ebd. s. 21.

32 Vgl. ZISCHKA, Gert A.; Ebd. s. 32.

33 Vgl Ebd. s. 33-34.

34 Vgl. Ebd. s. 54.

35 Vgl. SCHÜTZE, Sebastian. Ebd. s. 220.

36 Vgl. Ebd. s. 220ff.

37 Vgl. KILCHER, Andreas B., Ebd. 2007. s. 205.

38 KILCHER, Andreas B., Ebd. 2007. s. 204

39 Vgl. KURZ, Stephan. Der Teppich der Schrift. Typographie bei Stefan George. Frankfurt am Маш/ Basel 2007.

40 Vgl. KILCHER, Andreas B., Karl Wolfskehls Bausteine einer Philosophie des Buches. In: Bücher, Bücher, Bücher, Bücher. Elemente der Bücherliebeskunst/ Karl Wolfskehl. Hrsg. Lambert Schneider. Darmstadt 2012. s. 13.

41 Zitat nach KILCHER, Andreas B., Ebd. 2007. s. 202. Die Textstelle zeigt auch die eigenwillige Verwendung bzw. das Fehlen von Satzzeichen und den Gebrauch von Versalien meist nur bei Eigennamen, was an angelsächsische Gepflogenheiten erinnert und wohl die Anlehnung an die im Text erwähnte Keimscott Press des englischen Dichters, Politikers und Designers Wiliam Morris verdeutlichen soll. Vgl. KURZ, Stephan. Ebd.

42 Vgl. SCHÜTZE, Sebastian. Ebd. s. 221.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
"Die art wie ihr bewahrt ist ganz verfall". Karl Wolfskehls Essays zur Bibliophilie
Hochschule
Universität Stuttgart  (Neuere Deutsche Literatur II)
Veranstaltung
Autorenbibliotheken als Quelle
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
27
Katalognummer
V438060
ISBN (eBook)
9783668792029
ISBN (Buch)
9783668792036
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Karl Wolfskehl, Bibliophilie, Jüdische Schriftsteller
Arbeit zitieren
Sascha Dankudis (Autor), 2018, "Die art wie ihr bewahrt ist ganz verfall". Karl Wolfskehls Essays zur Bibliophilie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438060

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