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Charakteristika der Darstellungsformen bei SPIEGEL ONLINE und bento

Ein Vergleich zwischen Leitmedium und Jugendangebot

Titre: Charakteristika der Darstellungsformen bei SPIEGEL ONLINE und bento

Dossier / Travail , 2018 , 25 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Robin Bruch (Auteur)

Médias / Communication - Journalisme
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Im SPIEGEL-Statut von 1949 heißt es: Nichts interessiert den Menschen so sehr wie der Mensch. Darum sollten alle ‚Spiegel‘- Geschichten einen hohen menschlichen Bezug haben. Sie sollten von dem oder den Menschen handeln, die etwas bewirken. Der Idealfall: An einer Person wird eine ganze Zeitströmung (das ganze jeweilige Geschehnis, der ganze Vorgang, die aktuelle Begebenheit) in ihren Hintergründen, Ursachen, Anlässen, bewegenden Momenten und Auswirkungen aufgezeigt.

Rund 80 Jahre später gibt es den SPIEGEL immer noch. Und nicht nur das, mittlerweile gibt es auch die Online-Ausgabe seit einem knappen Vierteljahrhundert. Der jüngste Ableger des SPIEGEL-Verlags ist jedoch bento. Ein Jugendportal, das sich im Speziellen an junge Menschen und deren Nutzungsgewohnheiten richtet. Denn herkömmliche Formate, wie sie beispielsweise auch SPIEGEL ONLINE anbietet, kurz SPON, erreichen Jugendliche schlechter oder gar nicht. Wie gelingt es bento also, heranwachsende User an sich zu binden und das erfolgreichste, deutschsprachige Jugendportal zu sein? Indem sie das einstige Statut aus der Nachkriegszeit durch ein zeitgenössisches Katzen-GIF aus dem Internet ersetzen, um somit Aufmerksamkeit und einfache Klicks zu generieren?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Journalistische Formate

2.1. Nachrichtenmagazingeschichte

2.2. Kommentar

3. Charakteristika der Darstellungsformen

3.1. SPIEGEL ONLINE

3.1.1. Form und Ästhetik

3.1.2. Sprache und Text

3.2. bento

3.2.1. Form und Ästhetik

3.2.2. Sprache und Text

4. Vergleich und Conclusio

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht die charakteristischen Darstellungsformen des etablierten Nachrichtenmagazins SPIEGEL ONLINE und dessen Jugendportal bento. Ziel ist es herauszuarbeiten, wie sich die beiden Portale in ihrer journalistischen Aufbereitung unterscheiden und inwiefern sie trotz unterschiedlicher Zielgruppen gemeinsame Strategien zur Leserbindung verfolgen.

  • Journalistische Gattungen wie Magazingeschichte und Kommentar
  • Gestalterische Elemente und ästhetische Konzeption der Portale
  • Stilistische Merkmale der Sprache und Textarbeit
  • Vergleich von journalistischer Ernsthaftigkeit und Clickbaiting-Strategien
  • Analyse der Wirkung auf verschiedene Nutzergruppen

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Form und Ästhetik

Seit der Gründung im Herbst 1994 wandelt sich das Design und Layout der Homepage immer wieder (vgl. Meyer-Lucht 2004: 215). Die letzte Designänderung in Form eines sogenannten „Rebrush“ fand im September 2016 statt.

Beim Aufrufen der Startseite öffnet der Header mit dem typischen SPIEGEL-Logo, das in einem roten und nicht typisch orangenen Ton gehalten wird. Daran schließen zwei Sprungstellen an, die in die zentralen Bereiche führen: Einmal zum digitalen Wochenmagazin DER SPIEGEL sowie zur Videoseite SPIEGEL TV mit Nachrichtenvideos, Dokumentationen und Spielfilmen. Die erste Zeile endet mit einer Suchfunktion in Gestalt einer Lupe und einem Anmeldeknopf. Direkt darunter befindet sich die Navigationsleiste, die die bekannten Rubriken aufbietet, wie beispielsweise „Politik“, „Panorama“ oder „Wissenschaft“. Sie folgt dem Rezipienten, auch wenn der sich in einem unteren Teil der Seite aufhält. In der letzten Zeile des Header ist linksbündig das Datum vermerkt, wobei rechtsbündig jeweilige Links zu „Schlagzeilen“, „Wetter“, „DAX“, „TV-Programm“ und „Abo“ aufgeführt werden.

Doch den prominentesten Platz der Seite nimmt das Aufmacherfoto ein. Inhaltlich wird alles auf eine Karte gesetzt, denn weitere Illustrations- oder Foto-Elemente, auf die der Leser ausweichen kann, gibt es nicht. Der weiße Hintergrund verstärkt die Konzentrierung auf den Opener. Daran ist zu erkennen, dass die erste Bildschirmportion nicht darauf ausgelegt ist, ein unbedingt längeres Verweilen am Seitenkopf zu initiieren (vgl. Heijnk 2011: 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung von SPIEGEL ONLINE und die Gründung des Ablegers bento ein und formuliert das Forschungsinteresse an den unterschiedlichen Darstellungsformen.

2. Journalistische Formate: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Nachrichtenmagazingeschichte als Mischform aus Reportage und Feature sowie die Rolle des Kommentars als Meinungsbildungsinstrument erörtert.

3. Charakteristika der Darstellungsformen: Dieses Kapitel analysiert die technologische und ästhetische Entwicklung sowie die sprachlichen Besonderheiten von SPIEGEL ONLINE und bento anhand konkreter Beispiele.

4. Vergleich und Conclusio: Der abschließende Vergleich resümiert die Unterschiede in der optischen und sprachlichen Aufmachung sowie die Gemeinsamkeiten im Bestreben, durch spezifische Stile ein Profil zu etablieren.

Schlüsselwörter

SPIEGEL ONLINE, bento, Journalismus, Online-Nachrichten, Jugendportal, Darstellungsformen, Sprache, Clickbaiting, Magazingeschichte, Native Advertising, Internet, Medienanalyse, Layout, Nutzerbindung, Stilistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die journalistischen Darstellungsformen des Internet-Nachrichtenportals SPIEGEL ONLINE und dessen jugendspezifischem Ableger bento.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die ästhetische Gestaltung, die sprachliche Diktion und die inhaltliche Strategie der beiden Portale hinsichtlich ihrer Zielgruppenansprache.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem „Leitmedium“ SPIEGEL ONLINE und dem Jugendportal bento aufzuzeigen und zu untersuchen, wie diese jeweils ihre Geschichten erzählen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine Text- und Medienanalyse durchgeführt, bei der beispielhafte Artikel und das Webseiten-Layout beider Portale in den Kontext journalistischer Theorie gesetzt werden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Historie, dem Design, der Schlagzeilengestaltung und der sprachlichen Struktur der beiden Online-Angebote.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind Medienanalyse, Online-Journalismus, Jugendsprache, Clickbaiting, Native Advertising und Darstellungsformen.

Wie unterscheidet sich die Ansprache bei bento von der bei SPIEGEL ONLINE?

bento setzt verstärkt auf ein „buntes“ und experimentelles Design sowie eine jugendnahe Sprache mit Anglizismen, um sich von der nüchterneren Darstellung bei SPIEGEL ONLINE abzugrenzen.

Welche Rolle spielt das „Clickbaiting“ in der Analyse?

Clickbaiting wird als Strategie identifiziert, mit der vor allem bento durch reißerische Überschriften und eine spezifische Aufbereitung Aufmerksamkeit generiert, um Leser auf die Seite zu führen.

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Résumé des informations

Titre
Charakteristika der Darstellungsformen bei SPIEGEL ONLINE und bento
Sous-titre
Ein Vergleich zwischen Leitmedium und Jugendangebot
Université
University of Siegen
Cours
Nachrichtenmagazingeschichten
Note
1,3
Auteur
Robin Bruch (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
25
N° de catalogue
V438183
ISBN (ebook)
9783668782563
ISBN (Livre)
9783668782570
Langue
allemand
mots-clé
Spiegel Spiegel Online Bento Jugendangebot Leitmedium Internet Enzensberger Journalismus SPON
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Robin Bruch (Auteur), 2018, Charakteristika der Darstellungsformen bei SPIEGEL ONLINE und bento, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438183
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Extrait de  25  pages
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