Abstract
In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene Geschäftsmodelle im E-Business beschrieben und typologisiert. Hierbei wird grundsätzlich zwischen Business to Business (B2B) und Business to Consumer (B2C) unterscheiden, wobei der zweit genannte Typus weiterhin in die vier Gruppen „Content“, „Commerce“, „Context“ und „Connection“ unterteilt wird.
Um den Praxisbezug der einzelnen Unterbereiche herzustellen und die Abgrenzungen untereinander zu verdeutlichen, werden Fallstudien aufgezeigt, die Gründungsgeschichte, Geschäftsmodell und die wirtschaftliche Situation verschiedener Unternehmen (u.a. ebay ) aufzeigen und einen Ausblick auf deren weitere Entwicklung geben.
Inhaltsverzeichnis
1 Definitionen
2 Begriff des Geschäftsmodells
2.1 Problemstellung
2.2 Begriff des Geschäftsmodells
2.3 Wertschöpfung im E-Business
3 Geschäftsmodelltypologie
3.1 B2C
3.1.1 Content
3.1.2 Commerce
3.1.3 Context
3.1.4 Connection
3.2 B2B
4 „Fallbeispiele“
4.1. Bereich Content: Onvista AG
4.1.1. Gründungsgeschichte
4.1.2. Situation heute
4.1.3. Wirtschaftliche Situation
4.1.4. Ausblick
4.2. Bereich Commerce: eBay
4.2.1. Gründungsgeschichte
4.2.2. Situation heute
4.2.3. Wirtschaftliche Situation
4.2.4. Ausblick
4.3. Bereich Context: web.de
4.3.1. Gründungsgeschichte
4.3.2. Situation heute
4.3.3. Wirtschaftliche Situation
4.3.4. Ausblick
4.4. Bereich Connection: Stepstone
4.4.1. Gründungsgeschichte
4.4.2. Situation heute
4.4.3. Wirtschaftliche Situation
4.4.4. Ausblick
5 Zusammenfassung/Ausblick
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Seminararbeit untersucht die verschiedenen Ausprägungen und Erfolgsfaktoren von Geschäftsmodellen im E-Business. Basierend auf theoretischen Definitionen analysiert die Arbeit praxisorientierte Fallbeispiele, um typische Erfolgsaspekte und Entwicklungen in der Internetökonomie herauszuarbeiten.
- Definition und Abgrenzung von E-Business und E-Commerce
- Systematik der Geschäftsmodelltypologie (B2C und B2B)
- Analyse der Wertschöpfungskette im digitalen Raum
- Empirische Fallstudien zu OnVista, eBay, Web.de und Stepstone
- Ableitung von Erfolgsfaktoren und zukünftigen Branchentrends
Auszug aus dem Buch
3.1.2 Commerce
Bei dieser Form von Geschäftsmodell sollen die herkömmlichen Phasen des Kaufprozesses unterstützt, ergänzt oder sogar ersetzt werden. Dazu ist es nötig die Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung von Geschäftstransaktionen zu ermöglichen. Genau nach diesen drei Kriterien kann eine weitere Unterteilung des Geschäftsmodells Commerce erfolgen, und zwar in:
- Attraction Bsp.: www.banner.ch (tätig im Bereich Banner-Schaltung), www.amazon.com, www.karstadt.de (Mall-Betreiber) Beim Bereich Attraction handelt es sich um Maßnahmen, die die Anbahnung von Transaktionen unterstützen.
- Bargaining/Negotiation Bsp.: www.ebay.com, www.letsbuyit.com, Hier geht es um die Aushandlung der Geschäftsbedingungen, z.B. Preis.
- Transaction Bsp.: www.paybox.de, www.visa.com Dieser Bereich befasst sich mit der Abwicklung von Geschäftstransaktionen.
Anmerkung: Die META Group AG sieht in Zukunft eine immer stärkere Verschmelzung von Commerce und Content. Deshalb ist es für Anwender und Anbieter in diesem Umfeld immer wichtiger, Partnerschaften, Allianzen oder Akquisitionen zu nutzen, um das Produkt-Portfolio zu erweitern bzw. eine Modularität von Produkten zu gewährleisten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Definitionen: Abgrenzung der Begriffe E-Business und E-Commerce zur Schaffung einer einheitlichen Basis für die weitere Untersuchung.
2 Begriff des Geschäftsmodells: Theoretische Herleitung des Begriffs Geschäftsmodell und dessen Bedeutung für die Wertschöpfung im Internet.
3 Geschäftsmodelltypologie: Systematische Einordnung von Geschäftsmodellen in die Kategorien Content, Commerce, Context und Connection für B2C- und B2B-Märkte.
4 „Fallbeispiele“: Detaillierte Untersuchung der Unternehmensentwicklung von OnVista, eBay, Web.de und Stepstone im Hinblick auf ihr spezifisches Geschäftsmodell.
5 Zusammenfassung/Ausblick: Synthese der Erkenntnisse aus den Fallbeispielen, insbesondere im Hinblick auf die Monetarisierung und die Bedeutung des Managements.
Schlüsselwörter
E-Business, E-Commerce, Geschäftsmodell, Internetökonomie, Wertschöpfung, B2C, B2B, OnVista, eBay, Web.de, Stepstone, Online-Recruitment, Profitabilität, Management, New Economy
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Struktur und den Erfolgsmechanismen von Geschäftsmodellen im E-Business, wobei insbesondere die verschiedenen Typen und deren praktische Anwendung untersucht werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition elektronischer Geschäftsprozesse, die Typisierung von Geschäftsmodellen (z.B. Content, Commerce) sowie deren praktische Ausgestaltung durch Fallbeispiele.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Internet-Geschäft zu entwickeln, indem Geschäftsmodelle systematisiert und durch Praxisbeispiele kritisch auf ihren Erfolg hin hinterfragt werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zu Definitionen und kombiniert diese mit einer qualitativen Analyse von Fallbeispielen, gestützt durch eine (in der Arbeit dokumentierte) Fragebogenaktion an verschiedene Unternehmen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Typologisierung von Geschäftsmodellen und eine vertiefte Analyse von vier Fallbeispielen (OnVista, eBay, Web.de, Stepstone), inklusive deren Unternehmenshistorie und wirtschaftlicher Situation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie E-Business-Strategien, Wertschöpfung, Profitabilität in der Internetökonomie und professionelles Management charakterisieren.
Warum wird eBay als besondere Ausnahme im E-Business betrachtet?
eBay wird als Ausnahme genannt, da das Unternehmen seit seiner Gründung durchgehend profitabel arbeitet, während viele andere Akteure in der untersuchten Zeit mit der Erreichung der Gewinnzone zu kämpfen hatten.
Welche Rolle spielt das Management bei Web.de?
Das Management von Web.de, insbesondere die Auszeichnung von Matthias Greve als E-Manager des Jahres, wird als entscheidender Faktor für die strategische Ausrichtung und den Versuch der Profitabilitätssicherung betont.
- Quote paper
- Jana Wardag (Author), 2002, Geschäftsmodelle im E-Business, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4381