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Kennzahlengestaltete Bilanzanalyse

Título: Kennzahlengestaltete Bilanzanalyse

Trabajo , 2017 , 27 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Paul Czembor (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Die Bilanz- bzw. die Jahresabschlussanalyse ist als Informationsgewinnung und -auswertung von Unternehmensdaten zu verstehen mit dem Ziel, das betreffende Unternehmen hinsichtlich der Erreichung seiner gesetzten ökonomischen Ziele zu untersuchen. Die Bilanzanalyse ist im eigentlichen Sinne eine externe Analyse, die mit Hilfe von Verfahren die vom Unternehmen veröffentlichen Informationen (vor Allem die im Jahresabschluss enthaltene Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Kapitalflussrechnung und den Anhang) analysiert. Die Bilanzanalyse lässt sich weiterhin unterscheiden in eine qualitative und eine quantitativ orientierte. Durch die externe Stellung des Analytikers und die einbezogenen Informationen ist sie von der gesamten Betriebs- oder Unternehmensanalyse abzugrenzen. Von dieser ist sie ein Teil, jedoch umfasst die Unternehmensanalyse auch unternehmensinterne Daten aus u. a. dem internen Abschluss, der Kostenrechnung, der Finanzplanung etc., die einem internen, aber eben nicht einem externen Betrachter zur Verfügung stehen. Dennoch ist die (externe) Bilanzanalyse für einen großen Kreis an externen und auch internen Adressaten als Erkenntnisquelle von großem Interesse, da hieraus wichtige Aussagen zum (vergangenheitsbezogenen) Erfolg, der Liquidität und auch des prospektiven Erfolgspotenzials der zukünftigen Zielerreichung des analysierten Unternehmens gewonnen werden können. Gleichzeitig bestehen Grenzen in der Aussagekraft und dem Erkenntnisgewinn der Bilanzanalyse. Diese ergeben sich vor allem durch die Bilanzpolitik des Unternehmens, die wiederum durch rechtliche Regelungen fundiert und durch unternehmensinterne Interessen in deren Rahmen ausgestaltet wird.

Die nachfolgenden Ausführungen konzentrieren auf die durch Kennzahlen gestaltete quantitative Bilanzanalyse. Hierbei ist die Zielstellung, wesentliche Kennzahlen für eine aussagekräftige Bilanzanalyse darzulegen und darauf aufbauend den daraus resultierenden Erkenntnisgewinn zur Unternehmensanalyse zu beurteilen. Hierzu werden die folgenden Fragen aufgeworfen: Welches sind besonders bedeutsame Kennzahlen der externen Bilanzanalyse und welcher Erkenntnisgewinn lässt sich durch die Anwendung dieser erzielen? Wodurch wird dieser Er-kenntnisgewinn gegebenenfalls beeinflusst und wo liegen die Grenzen in der Anwendung und damit der Aussagekraft der kennzahlengestalteten Bilanzanalyse?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Bilanzanalyse

3 Geeignete Kennzahlen zur Bilanzanalyse und kritische Beurteilung

3.1 Kennzahlen der finanzwirtschaftlichen Analyse

3.2 Kennzahlen der erfolgswirtschaftlichen Analyse

3.3 Kritische Beurteilung der kennzahlengesteuerten Bilanzanalyse

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der quantitativen Bilanzanalyse mittels Kennzahlen und bewertet deren Beitrag zur Unternehmensanalyse sowie deren Grenzen unter Berücksichtigung bilanzpolitischer Gestaltungsspielräume.

  • Grundlagen der externen Bilanzanalyse und Informationsquellen.
  • Finanzwirtschaftliche Analyse (Vermögens-, Kapitalstruktur- und Liquiditätsanalyse).
  • Erfolgswirtschaftliche Analyse (Ergebnisanalyse und Rentabilitätsanalyse).
  • Kritische Diskussion der Aussagekraft und Grenzen kennzahlengestützter Analysen.
  • Einfluss der Bilanzpolitik auf die Erkenntnisgewinnung.

Auszug aus dem Buch

Investitionsanalyse / Analyse der Vermögensstruktur bzw. des -aufbaus

Gegenstand der Analysen in diesem Segment sind demnach die Art und die Zusammensetzung des Vermögens sowie die Dauer der Vermögensbindung. Hierzu sind bspw. Aussagen relevant, wie schnell einzelne Teile durch den Umsatzprozess monetisiert werden oder wie hoch die Anteile von bestimmten Positionen am gesamten Vermögen sind.

Zu Letzteren werden sogenannte Vermögensrelationen als Kennzahlen der Vermögensintensitäten gebildet. Als ein Beispiel lässt sich hier die Vermögensintensität anführen. Diese ergibt sich aus dem Vergleich des Anlage- zum Umlaufvermögen des Unternehmens: Vermögensintensität = Anlagevermögen / Umlaufvermögen.

Die Aussagekraft hierzu ist zunächst, wie sich das Gesamtvermögen zusammensetzt. Als Erkenntnisse lassen sich hieraus zwei Grundaussagen bilden: Je größer der Anteil des Umlaufvermögens – und damit je kleiner die Kennzahl – ist, desto größer ist die Flexibilität des Unternehmens, da es seine finanziellen Mittel eher kurzfristig gebunden hat. Dies führt zur finanzwirtschaftlichen Stabilität. Je kleiner der Anteil der des Anlagevermögens ist, desto tendenziell besser ist zudem die Kapazitätsausnutzung des vorhandenen Anlagevermögens und damit die Ertragslage. Anhand dieser einfachen Kennzahlbildung und den damit verbundenen Aussagen wird jedoch sofort deutlich, dass diese generellen Erkenntnisse nicht vorbehaltlos so gezogen werden können. Vielmehr ist es zum einen ratsam, sich die Entwicklung dieser Vermögenspositionen und damit der Kennzahl im Zeitverlauf (z. B. zu den Vorjahresbilanzen) zu verdeutlichen, um hieraus gesichertere Erkenntnisse zu erhalten. Zum anderen sind immer zusätzliche Informationen wie z. B. Branchenzugehörigkeit, Informationen der Produktion, Geschäftspolitik etc. zu berücksichtigen, welche Aufschluss darüber ergeben, welche Kennzahlenwerte als angemessen erscheinen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Bilanzanalyse als externes Verfahren zur Untersuchung der ökonomischen Zielerreichung eines Unternehmens unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen.

2 Grundlagen der Bilanzanalyse: Erläuterung der notwendigen Informationsgrundlagen, wie Jahresabschluss und Lagebericht, sowie Definition der Ziele der Bilanzanalyse gemäß HGB.

3 Geeignete Kennzahlen zur Bilanzanalyse und kritische Beurteilung: Darstellung quantitativer Verfahren und Kennzahlensysteme zur Analyse von Liquidität, Erfolg und Finanzierungspotenzial.

3.1 Kennzahlen der finanzwirtschaftlichen Analyse: Untersuchung der Kapitalverwendung, Kapitalaufbringung und Liquidität zur Beurteilung der finanziellen Stabilität.

3.2 Kennzahlen der erfolgswirtschaftlichen Analyse: Analyse der Ertragskraft durch Ergebnis- und Rentabilitätskennzahlen zur Bewertung der Qualität erwirtschafteter Ergebnisse.

3.3 Kritische Beurteilung der kennzahlengesteuerten Bilanzanalyse: Reflexion über Grenzen, wie Vergangenheitsorientierung und bilanzpolitische Spielräume, sowie Notwendigkeit qualitativer Analysedimensionen.

4 Fazit: Zusammenfassung der Erkenntnisse, dass eine umfassende Analyse das Zusammenspiel quantitativer und qualitativer Verfahren sowie die Berücksichtigung bilanzpolitischer Maßnahmen erfordert.

Schlüsselwörter

Bilanzanalyse, Jahresabschlussanalyse, Kennzahlen, Finanzwirtschaftliche Analyse, Erfolgswirtschaftliche Analyse, Liquidität, Rentabilität, Kapitalstruktur, Vermögensstruktur, Bilanzpolitik, HGB, Quantitative Analyse, Cash Flow, Unternehmenserfolg, Investitionsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der quantitativen Bilanzanalyse und der Frage, wie durch den Einsatz von Kennzahlen fundierte Erkenntnisse über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens gewonnen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die finanzwirtschaftliche Analyse (Liquidität und Struktur) sowie die erfolgswirtschaftliche Analyse (Ertragskraft und Rentabilität).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darlegung wesentlicher Kennzahlen für eine aussagekräftige Bilanzanalyse und die Beurteilung des daraus resultierenden Erkenntnisgewinns.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen quantitativen Ansatz, basierend auf einer literaturgestützten Analyse von Kennzahlen, die aus dem Jahresabschluss gemäß HGB abgeleitet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die finanzwirtschaftliche Analyse, die erfolgswirtschaftliche Analyse und eine kritische Beurteilung der Grenzen dieser kennzahlengesteuerten Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bilanzanalyse, Kennzahlen, Liquidität, Rentabilität, Finanzwirtschaft und Bilanzpolitik geprägt.

Warum ist die Bilanzpolitik ein kritischer Faktor für die Analyse?

Bilanzpolitische Maßnahmen ermöglichen es Unternehmen, durch gesetzliche Spielräume oder Ermessensentscheidungen ihre Finanz- und Ertragslage in gewissem Rahmen zu beeinflussen, was die Ergebnisse der Bilanzanalyse verfälschen kann.

Was besagt die „Goldene Bilanzregel“?

Sie fordert eine langfristige Liquidität, bei der das Anlagevermögen durch langfristig zur Verfügung stehendes Eigen- und Fremdkapital finanziert sein sollte.

Welchen Stellenwert nimmt die qualitative Bilanzanalyse ein?

Sie dient als notwendige Ergänzung zur quantitativen Analyse, um auch zukunftsorientierte Erfolgspotenziale und strategische Aspekte einzubeziehen, die in reinen Zahlenwerten oft nicht erfassbar sind.

Was ist der „Financial Leverage Effekt“?

Er beschreibt den Zusammenhang zwischen Verschuldungsgrad, Gesamtkapitalrentabilität und Eigenkapitalrentabilität, wobei die Aufnahme von Fremdkapital die Eigenkapitalrentabilität steigern kann, solange die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzinssatz liegt.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Kennzahlengestaltete Bilanzanalyse
Universidad
University of Kassel  (Finanz- und Rechnungswesen)
Curso
Accounting
Calificación
2,3
Autor
Paul Czembor (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
27
No. de catálogo
V438284
ISBN (Ebook)
9783668783485
ISBN (Libro)
9783668783492
Idioma
Alemán
Etiqueta
kennzahlengestaltete bilanzanalyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Paul Czembor (Autor), 2017, Kennzahlengestaltete Bilanzanalyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438284
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