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Schulabsentismus. Warum Hilfe suchen keine Schwäche & Schulmeidung keine Lösung ist

Titel: Schulabsentismus. Warum Hilfe suchen keine Schwäche & Schulmeidung keine Lösung ist

Seminararbeit , 2018 , 42 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Thea Barz (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Trotz Schulpflicht schwänzt jeder dritte Schüler gelegentlich den Unterricht; einer von 20 hat massive Schwierigkeiten mit dem regelmäßigen Schulbesuch. Solche Fälle zählen mittlerweile zur Realität an den verschiedenen Schulzweigen in Deutschland. Eine nach wie vor hohe Anzahl an Schülerinnen und Schülern, die unentschuldigt absent sind, stellt eine immer größer werdende Problematik dar und birgt neue Herausforderungen für das bis jetzt bestehende Schulsystem, welches vermehrt immer weiter dagegen anzugehen versucht. In diesem Kontext fällt zunehmend der Begriff „Schulabsentismus“. Ein Phänomen, welches seit der Einführung der Schulpflicht besteht. Aber was wird eigentlich unter Schulabsentismus verstanden und was sind ausschlaggebende Faktoren, die zu Absentismus führen und diesen begünstigen? Wie kann wirksam dagegen vorgegangen werden?

Bevor den Fragen in Form dieser schriftlichen Ausarbeitung nachgegangen wird, ist vorab eine genauere definitorische Auseinandersetzung mit dem Begriff notwendig, um ihn in seiner Fülle an Bedeutungszuschreibungen und Unterformen begreifen und differenzieren zu können. Der Begriff Absentismus lässt sich auch über den Rahmen Schule hinaus antreffen. Darunter wird generell eine „im Zusammenhang mit Fehlzeiten auftretende spezielle Verhaltensweise“ verstanden. Es handelt sich dabei um einen „motivational bedingten, durch die Person entscheidbare(n) Entschluss zur Abwesenheit.“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Hinführung

Kapitel 1: Schulabsentismus und was darunter zu verstehen ist

Absentismus

Begriffsbestimmung – theoretische Einordnung von Schulabsentismus

Zusammenfassung wichtiger Punkte im Bezug auf Schulabsentismus

Formen von Schulabsentismus

Die Wichtigkeit einer genauen Differenzierung der verschiedenen Formen

Ursachen und Hintergründe von Schulabsentismus

Hinweise und Warnsignale für die Entstehung von Schulabsentismus

Auswirkungen von Schulverweigerung

Kapitel 2: Maßnahmen gegen Schulabsentismus

Intervention bei Schulabsentismus

Prävention bei Schulabsentismus

Beantwortung der Frage 2: Mit welchen Erwartungen/Personengruppen wirst du konfrontiert? Wie gehst du damit um? Bitte erkläre deine Vorgehensweise

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich intensiv mit dem Phänomen des Schulabsentismus auseinander, um ein tieferes Verständnis für die Ursachen, Erscheinungsformen und notwendigen Interventionsstrategien zu entwickeln. Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften Orientierungshilfen an die Hand zu geben, um frühzeitig auf Fehlverhalten zu reagieren und den betroffenen Schülern eine erfolgreiche Reintegration in den Schulalltag zu ermöglichen.

  • Theoretische Einordnung und Differenzierung verschiedener Absentismus-Formen (Schulangst, Schulphobie, Schulschwänzen).
  • Analyse multifaktorieller Ursachen und individueller Hintergründe von Schulverweigerung.
  • Identifikation von Frühwarnsignalen zur rechtzeitigen Intervention durch pädagogisches Personal.
  • Vorstellung praxisorientierter Handlungsstrategien und Präventionskonzepte auf System-, Schul- und Klassenebene.
  • Reflexion der Rolle der Schulsozialarbeit im Umgang mit Erwartungen unterschiedlicher Akteure.

Auszug aus dem Buch

Formen von Schulabsentismus

Schulmeidende Verhaltensmuster lassen sich angesichts ihrer Bedingungskonstellationen in vier Formtypen (Unterformen) untergliedern, wobei in den meisten Fällen eine gemischte Symptomatik vorliegt: das Schulschwänzen, die Schulangst, die Schulphobie und das elterliche Zurückhalten oder auch als fremdgesteuerte Schulversäumnisse bezeichnet.

a. Schulangst

Heutzutage gilt Schule als ein Ort, der Kinder und Jugendliche vor vielfältige Anforderungen stellt, die meist über die reine Bewältigung des Lernens hinausgehen und potentielle Anlässe für Ängste darstellen.

Schule, als sozialen Raum betrachtet, erfordert eine hohe Anpassungsfähigkeit an viele verschiedene Persönlichkeiten, darunter Lehrkräfte und Mitschüler. Für viele Schüler sind diese Begegnungen mit sozialen Ängsten verknüpft. Verstärkt werden können diese durch ungünstiges Lehrerverhalten und Dynamiken innerhalb der Peergroup (z.B. Formen des Mobbings usw.). Nicht zu unterschätzen ist in dem Kontext die Schule als Lernort, mit dem das Abverlangen von gewissen Leistungen und diese wiederum mit Erwartungen seitens der Lehrkräfte, als auch beispielsweise durch das Elternhaus bedingt, verknüpft sind. Es bestehen Leistungsanforderungen, denen sich Schüler immer auf ein Neues stellen müssen. Dahingehend liegt es nahe, dass ein selbst entwickelter Druck, diesen Leistungsanforderungen gerecht zu werden, bei ständigen schulischen Misserfolgen, zu Ängsten führen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Schulabsentismus und was darunter zu verstehen ist: Dieses Kapitel definiert und differenziert das komplexe Phänomen des Schulabsentismus, beleuchtet dessen Ursachen sowie Warnsignale und ordnet verschiedene Formen wie Schulangst, Schulphobie und Schulschwänzen theoretisch ein.

Kapitel 2: Maßnahmen gegen Schulabsentismus: Hier werden praxisnahe Interventions- und Präventionsmaßnahmen vorgestellt, die auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen, sowie eine konkrete Vorgehensweise bei der schulischen Fallarbeit anhand einer beispielhaften Fragestellung reflektiert.

Schlüsselwörter

Schulabsentismus, Schulverweigerung, Schulschwänzen, Schulangst, Schulphobie, Pädagogische Intervention, Prävention, Schulsozialarbeit, Fehlzeiten, Schulpflicht, Elternarbeit, Schulklima, Lernprozess, Schülerverhalten, Diagnostik

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt das Phänomen des Schulabsentismus, dessen verschiedene Erscheinungsformen und die pädagogischen Möglichkeiten, wirksam darauf zu reagieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit umfasst die definitorische Abgrenzung, Ursachenanalyse, Identifikation von Warnsignalen sowie konkrete Präventions- und Interventionskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für schulmeidendes Verhalten zu schaffen und Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte zur Unterstützung der Schüler zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender pädagogischer Konzepte, Handreichungen und Studien zum Thema Schulabsentismus.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Differenzierung der Formen von Absentismus und die detaillierte Darstellung von Interventions- sowie Präventionsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die zentralen Schlagworte umfassen Schulabsentismus, Schulverweigerung, pädagogische Intervention, Prävention, Elternarbeit und Schulklima.

Wie unterscheidet sich die Schulphobie vom klassischen Schulschwänzen?

Während Schulschwänzen meist ohne Angst und oft ohne Wissen der Eltern stattfindet, ist die Schulphobie durch eine tief sitzende Trennungsangst gekennzeichnet, die häufig im familiären Kontext verankert ist.

Warum ist die Unterscheidung der Formen für die Intervention so wichtig?

Eine korrekte Differenzierung ist entscheidend, da sie erst die Wahl der passenden Maßnahmen ermöglicht – etwa die Stärkung von Motivation beim Schwänzen versus die Einleitung therapeutischer Schritte bei Schulphobie.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Bewältigung von Schulverweigerung?

Die Einbeziehung der Eltern ist essenziell, da sie eine Stütze für das Kind darstellen und nur durch eine enge Kooperation zwischen Elternhaus und Schule nachhaltige Verhaltensänderungen erreicht werden können.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulabsentismus. Warum Hilfe suchen keine Schwäche & Schulmeidung keine Lösung ist
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
1,7
Autor
Thea Barz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
42
Katalognummer
V438648
ISBN (eBook)
9783668786028
ISBN (Buch)
9783668786035
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schule Schwänzen Klasse Ausgrenzung Schüler Deutschland Absentismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thea Barz (Autor:in), 2018, Schulabsentismus. Warum Hilfe suchen keine Schwäche & Schulmeidung keine Lösung ist, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438648
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Leseprobe aus  42  Seiten
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