Georgien ist ein Teil Kaukasiens, eines Gebiets an der Grenze von Europa und Asien, das eine Landbrücke zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer bildet. Die Georgier bezeichnen sich nach einem legendären Stammvater Kartlos als Kartveli, ihr Land als Sakartvelo. Georgien konvertierte als einer der ersten Staaten der Welt zum Christentum. Die Arbeit untersucht die frühe Geschichte der Christianisierung Georgiens.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Vorbemerkungen (Forschungsfragen, Methodik und Quellen)
- 2 Allgemeine historische und geographische Voraussetzungen
- 2.1 Das westliche Georgien
- 2.2 Das östliche Georgien
- 3 Über die Ursprünge des Glaubens
- 3.1 Die Notiz des Rufinus von Aquileia
- 3.2 Die Berichte von der Bekehrung des Königreiches
- 3.3 Die zweite Variante der Christianisierung Georgiens
- 4 Eine Historiographie mit doppeltem Boden
- 5 Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Christianisierung des östlichen Georgiens (Iberien) und untersucht die Ursprünge des christlichen Glaubens in dieser Region. Die Arbeit analysiert verschiedene Quellen, um ein umfassendes Bild von der Geschichte der Christianisierung Georgiens zu zeichnen.
- Untersuchung der historischen und geographischen Voraussetzungen für die Christianisierung Ostgeorgiens
- Analyse der verschiedenen Quellen, die die Christianisierung Ostgeorgiens belegen
- Bewertung der Bedeutung von Schlüsselpersonen wie der Heiligen Nino und der Heiligen Hřip‘simē
- Erforschung der Entwicklung einer spezifisch georgischen christlichen Identität
- Betrachtung der Rolle des Christentums in der politischen und kulturellen Geschichte Georgiens
Zusammenfassung der Kapitel
1 Vorbemerkungen (Forschungsfragen, Methodik und Quellen)
Dieses Kapitel legt den Fokus auf die Forschungsfragen, die Methodik und die Quellen, die für die Arbeit relevant sind. Es wird die Transkription georgischer Namen und die Herausforderungen im Bezug auf die Einheitlichkeit der Transkription erörtert.
2 Allgemeine historische und geographische Voraussetzungen
Dieses Kapitel beleuchtet die historische und geographische Situation Georgiens, insbesondere die Unterscheidung zwischen Ost- und Westgeorgien. Es werden die historischen Perioden, die geographische Lage und die Bedeutung des Lixi-Gebirges für die Trennung der beiden Landesteile analysiert.
3 Über die Ursprünge des Glaubens
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Ursprüngen des christlichen Glaubens in Georgien. Es untersucht die Notiz des Rufinus von Aquileia, die Berichte von der Bekehrung des Königreiches und die zweite Variante der Christianisierung Georgiens.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Christianisierung, Georgien, Iberien, Ostgeorgien, Quellenkritik, Historiographie, Heilige Nino, Heilige Hřip‘simē, Geschichte des Christentums, Kulturgeschichte, Byzantinisches Reich, Persisches Reich, Arabisches Reich, Kaukasus, Religion, Identität.
Häufig gestellte Fragen
Wann konvertierte Georgien zum Christentum?
Georgien (Iberien) war einer der ersten Staaten der Welt, die das Christentum als Staatsreligion annahmen, was in der Frühzeit der Christianisierung im Kaukasus geschah.
Wer war die Heilige Nino?
Die Heilige Nino gilt als die wichtigste Missionarin Georgiens, deren Wirken in den Berichten über die Bekehrung des Königreichs zentral thematisiert wird.
Welche historischen Quellen belegen die Christianisierung?
Wichtige Quellen sind die Notizen des Rufinus von Aquileia sowie verschiedene historiographische Berichte, die oft unterschiedliche Varianten der Bekehrung beschreiben.
Was ist der Unterschied zwischen Ost- und Westgeorgien in dieser Zeit?
Das Lixi-Gebirge bildete eine geographische Trennung. Die Arbeit fokussiert sich primär auf das östliche Georgien (Iberien) und dessen spezifische historische Voraussetzungen.
Welche Rolle spielten externe Mächte wie das Persische oder Byzantinische Reich?
Georgien befand sich an der Grenze zwischen Europa und Asien und stand im Spannungsfeld der Interessen des Byzantinischen, Persischen und später des Arabischen Reiches.
Warum wird von einer „Historiographie mit doppeltem Boden“ gesprochen?
Dies deutet auf die kritische Untersuchung der Quellen hin, die oft politische oder religiöse Absichten verfolgten und die Geschichte der Christianisierung unterschiedlich darstellten.
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- Mag. Siegfried Höfinger (Author), 2017, Ein Überblick zur Christianisierung Iberiens (Ostgeorgiens), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438686