Diese Arbeit stellt die Konzeption eines Koordinations- und Beweglichkeitstrainings für einen 35-jährigen Lehrer inklusive umfangreicher Testung, Training, korrekter wissenschaftlicher Beweiskette und Literaturrecherche dar.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 BEGRÜNDUNG TRAININGSPLAN BEWEGLICHKEITSTRAINING
5 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
6 BEGRÜNDUNG TRAININGSPLAN KOORDINATIONSTRAINING
7 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer individuellen Anamnese und einer Beweglichkeits- sowie Koordinationstestung, maßgeschneiderte Trainingspläne für einen Klienten zu erstellen. Der Fokus liegt dabei auf der Verbesserung der Beweglichkeit der unteren Extremitäten sowie der Förderung der sensomotorischen Koordination, um alltags- und sportspezifische Leistungsfähigkeit zu steigern und Verletzungsrisiken zu minimieren.
- Anamnese und Erhebung biometrischer sowie gesundheitlicher Daten
- Durchführung und Auswertung einer vereinfachten Muskelfunktionsdiagnostik
- Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms für den unteren Körperbereich
- Entwicklung eines medizinischen Koordinationstrainings mit methodischer Progression
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsmaßnahmen durch Literaturanalysen
Auszug aus dem Buch
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
In folgendem ist die Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining abgebildet. Aufgrund der Testergebnisse der Testperson wurde der Fokus auf die unteren Extremitäten gesetzt. Im Sinne einer guten Übersicht wird nur die rechte Seite dargestellt, selbstverständlich dehnt die Testperson beide Seiten. Bei den folgenden zehn Dehnübungen soll die gleiche Reizintensität erreicht werden. Ist die Reizintensität zu hoch ist die Gefahr einer Muskelverletzung hoch, ist die Reizintensität zu gering, wird kein Adaptionsprozess ausgelöst. Für ein erfolgreiches Beweglichkeitstraining ist die richtige Intensität der entscheidende Faktor. Jede Muskulatur verfügt über eine spezifische Reizschwelle, ab der die Anpassungen stattfinden. Somit liegt die optimale Intensität im oberen Bereich zwischen der Reizschwelle und dem Punkt, an dem die Reizintensität so hoch ist, das eine Muskelverletzung wahrscheinlich ist (Gisler, 1998, S. 38). Diese Reizschwelle soll für alle folgenden Übungen von der Testperson erreicht und leicht überschritten werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung der allgemeinen und biometrischen Daten des Kunden zur Schaffung einer Basis für die individuelle Trainingsplanung.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung eines vereinfachten Muskelfunktionstests zur Identifikation von Beweglichkeitseinschränkungen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Detaillierte Darstellung des Dehnprogramms mit Fokus auf die unteren Extremitäten und Definition der optimalen Reizintensität.
4 BEGRÜNDUNG TRAININGSPLAN BEWEGLICHKEITSTRAINING: Wissenschaftliche Erläuterung der Übungsauswahl unter Berücksichtigung des Berufsalltags und des sportlichen Hintergrunds des Klienten.
5 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Darstellung des methodisch progressiven Trainingsplans zur Verbesserung der Tiefensensibilität und Haltungskontrolle.
6 BEGRÜNDUNG TRAININGSPLAN KOORDINATIONSTRAINING: Erläuterung der methodisch-didaktischen Prinzipien und des sensomotorischen Trainingsansatzes.
7 LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Analyse zweier Studien zur Wirkung von Dehnmethoden auf Kraftparameter und zur Altersspezifik im Dehntraining.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskelfunktionsdiagnostik, Trainingsplanung, Propriozeption, Dehnmethoden, Sensomotorik, Leistungsfähigkeit, Belastungssteuerung, Tiefensensibilität, Sportpraxis, Trainingswissenschaft, Muskeladaption, Prävention, Biometrie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingskonzepts für einen sportlich aktiven Klienten, mit besonderem Augenmerk auf Beweglichkeit und Koordination.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Anamnese, der Beweglichkeitsdiagnostik, der strukturierten Dehnungsplanung sowie einem medizinischen Koordinationstraining zur Verbesserung der sensomotorischen Prozesse.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die gezielte Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination des Probanden, um die Leistungsfähigkeit im Alltag sowie beim Fußball zu optimieren und degenerativen Prozessen vorzubeugen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es wird eine Kombination aus Anamnese, standardisierter Beweglichkeitstestung nach Janda und einer begleitenden Literaturrecherche genutzt, um Trainingsinhalte evidenzbasiert abzuleiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte tabellarische Darstellung und Begründung der Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination inklusive methodischer Prinzipien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Trainingsplanung, Propriozeption und Belastungssteuerung.
Warum liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den unteren Extremitäten?
Dies ist auf die Sportart Fußball des Klienten und die in der Eingangstestung festgestellten deutlichen Bewegungseinschränkungen in diesem Bereich zurückzuführen.
Welchen Zweck erfüllt der Einsatz des Balancekissens im Koordinationstraining?
Das Balancekissen dient als instabile Unterlage, um die Propriozeption stärker zu fordern und so die Qualität der Haltungs- und Bewegungskoordination signifikant zu verbessern.
- Arbeit zitieren
- Jannik Mohns (Autor:in), 2018, Koordinationstraining und Beweglichkeitstraining für einen 35-jährigen Lehrer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438723