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Digitale Konzepte im lokalen Einzelhandel

Titel: Digitale Konzepte im lokalen Einzelhandel

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julia Preßler (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Angesicht des digitalen Zeitalters ergeben sich für traditionelle Einzelhändler neue handelstechnische Dimensionen, an die es sich anzupassen gilt. Eigentlich lokal agierende Einzelhändler sind heutzutage mit der Aufgabe konfrontiert, sich gegen E-Commerce Riesen wie Amazon und Co. zu behaupten – traditionelle Strategien müssen überdacht werden. Durch die Kundenorientierung hin zum digitalen Raum müssen auch die Einzelhändler diesen Raum anerkennen und sich dort präsentieren, wo sich die Kunden aufhalten und orientieren: im Netz. Einige Gemeinden unternahmen bereits Anstrengungen, um dem Wandel gerecht zu werden und ihre Existenz zu sichern: E-Commerce Projekte rund um digitale Marktplätze mit lokalen Einzelhändlern vor Ort überzeugen durch ihre Orientierung zum Gemeinschaftssinn und locken tatsächlich via Internet wieder vermehrt Kunden in die Geschäfte.

Mobile Applikationen bieten einen anderen Zugang zur mittlerweile notwendigen Verknüpfung von On- und Offline-Handel: große Einzelhandelsunternehmen wie die Edeka AG und die Rewe Group schreiten mit überzeugendem Beispiel voran und bieten ihren Konsumenten mit personalisierbaren Applikationen für mobile Endgeräte eine Unterstützung vor, während und nach dem Einkaufsprozess an. So wird eine zuvor nicht denkbare Dimension von persönlicher und individueller Kundenansprache möglich – und das fast rund um die Uhr. Durch Anpassung an den digitalen Trend, vermehrt auch an den mobilen Trend, wird lokalen Einzelhändlern die Chance geboten, sich im sich neu ordnenden Feld des lokalen und internationalen Handels gegen digitale Handelsriesen zu behaupten und die neuen Gegebenheiten für sich zu nutzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Digitalisierung – Chance oder Bedrohung?

2.1 Erfolgreiche Bemühungen

2.2 Förderung

3. Mobile Applikationen als Schnittstelle zwischen On- und Offlinehandel

3.1 Edeka App vs. Rewe App – Ein Vergleich

3.2 Einschätzung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen des lokalen Einzelhandels im digitalen Zeitalter durch E-Commerce-Riesen und untersucht, wie digitale Konzepte und mobile Applikationen als Schnittstelle zwischen Online- und Offline-Handel zur Stärkung lokaler Anbieter beitragen können.

  • Digitalisierung als Herausforderung für den stationären Handel
  • Erfolgsmodelle wie "Online City Wuppertal" und regionale Förderprogramme
  • Multi-Channel-Vertrieb als strategischer Lösungsansatz
  • Vergleich von mobilen Applikationen der Einzelhandelsketten Edeka und Rewe
  • Optimierungspotenziale bei der Kundenansprache durch mobile Applikationen

Auszug aus dem Buch

3.1 Edeka App vs. Rewe App – Ein Vergleich

Die Einzelhandelsriesen Rewe Group und der Unternehmensverbund Edeka bieten jeweils eine Applikation an, welche beide für Anroid und iOS-Geräte verfügbar sind. Grundsätzlich bieten sie viele der im vorigen Kapitel erwähnten standardisierten Funktionen an und halten einen Nutzer zunächst dazu an, ein persönliches Nutzerprofil zu erstellen. Einer der ersten Schritte ist es hier, eine bevorzugte Filiale auszuwählen, die man im optimalen Fall auch frequentiert zum Einkaufen nutzt. Beide Apps bieten eine Präsentation aller Märkte in Umkreis anhand einer detaillierten Liste; zusätzlich bietet die Applikation von Edeka auch eine übersichtliche Kartenfunktion. Die initiale Startseite zeigt in beiden Fällen den ausgewählten Markt an und bietet verschiedene funktionale Weiterleitungen innerhalb der Applikation an. Die Edeka App legt hier den Fokus auf lokale Angebote und präsentiert Aktionen und Produkte, wohingegen die App von Rewe zusätzlich zur Marktanzeige eine Bestellfunktion anbietet, die den Konsumenten die Möglichkeit eröffnet, sich über die App einen digitalen Einkaufskorb zu füllen und sich diesen direkt bis vor die Haustür liefern zu lassen. Auch Edeka bietet eine Bestellfunktion, jedoch ist diese nur über die Webseite des Unternehmens verfügbar. In diesem Aspekt bestünde also noch Verbesserungspotenzial auf Seiten der Edeka App.

In der allgemeinen Funktionsübersicht lässt sich erkennen, dass sich die Applikationen auch in weiteren Funktionen unterscheiden: neben der Bestellfunktion verfügt die Rewe App noch über eine Weiterleitung zum Partnerunternehmen Payback GmbH – eine weitere Funktionalität, die die Applikation von Edeka nicht anbietet, obwohl das Unternehmen mit seinem Partnerunternehmen DeutschlandCard GmbH ein ähnliches Bonussystem für seine Kunden bietet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Das Abstract beleuchtet die Notwendigkeit für lokale Einzelhändler, sich im digitalen Zeitalter durch eine Online-Präsenz und die Verknüpfung von On- und Offline-Handel gegen Handelsriesen zu behaupten.

2. Digitalisierung – Chance oder Bedrohung?: Dieses Kapitel thematisiert den durch E-Commerce-Riesen entstehenden Druck auf den lokalen Handel und stellt Fördermaßnahmen sowie Best-Practice-Beispiele für eine digitale Transformation vor.

2.1 Erfolgreiche Bemühungen: Es werden konkrete Projekte wie „Online City Wuppertal“ vorgestellt, die zeigen, wie digitale Marktplätze den lokalen Einzelhandel revitalisieren können.

2.2 Förderung: Das Kapitel erläutert staatliche Förderprogramme für innovative digitale Einzelhandelskonzepte und die damit verbundenen Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit der Akteure.

3. Mobile Applikationen als Schnittstelle zwischen On- und Offlinehandel: Hier wird die Rolle von Apps als Werkzeug zur Kundenbindung und Unterstützung des Kaufprozesses in einem Multi-Channel-Szenario analysiert.

3.1 Edeka App vs. Rewe App – Ein Vergleich: Ein direkter Vergleich der Applikationen der beiden Handelsriesen hinsichtlich Funktionsumfang und Usability für den Endkunden.

3.2 Einschätzung: Das Kapitel bewertet den funktionellen Mehrwert der betrachteten Apps und leitet Empfehlungen für eine persönlichere Kundenbindung ab.

4. Fazit: Die abschließende Betrachtung unterstreicht die Relevanz des digitalen Wandels und motiviert lokale Einzelhändler dazu, mobile Technologien als Chance zur Stärkung der Kundenbeziehung zu nutzen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, lokaler Einzelhandel, E-Commerce, Multi-Channel-Handel, mobile Applikationen, Online City Wuppertal, Kundenbindung, stationärer Handel, Online-Marktplatz, Unternehmensförderung, Edeka App, Rewe App, Digitale Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf den stationären lokalen Einzelhandel und untersucht, wie dieser durch digitale Konzepte und mobile Strategien überlebensfähig bleibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Konkurrenzdruck durch Online-Giganten, staatliche Förderprojekte für digitale Innenstädte, die Implementierung von Multi-Channel-Vertriebsmodellen sowie die Analyse spezifischer Shopping-Apps.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie lokale Händler ihre digitalen Kompetenzen ausbauen können, um eine sinnvolle Brücke zwischen Online-Angeboten und dem stationären Geschäft vor Ort zu schlagen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis von Projektberichten, Förderrichtlinien und einem funktionalen Vergleich gängiger mobile Applikationen im Lebensmittelhandel durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert zum einen die strategischen Möglichkeiten der Digitalisierung und Förderlandschaften für Kommunen und zum anderen die konkrete Funktionalität von Edeka- und Rewe-Apps im Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Digitalisierung, Multi-Channel-Handel, lokale Identität und mobile Kundenansprache definieren.

Welche Bedeutung haben die Förderprojekte für den Einzelhandel?

Sie dienen als Katalysator, um technologische Hemmschwellen abzubauen und lokalen Akteuren das Know-how für digitale Vertriebskanäle bereitzustellen.

Was ist das zentrale Unterscheidungsmerkmal der Rewe- und Edeka-App?

Während die Rewe-App durch eine integrierte Lieferfunktion für Pragmatiker überzeugt, punktet die Edeka-App durch redaktionelle Inhalte und Rezeptverwaltung, die eine intimere Kundenbindung anstreben.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitale Konzepte im lokalen Einzelhandel
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie)
Veranstaltung
Seminar MMI – Mobile Information
Note
2,0
Autor
Julia Preßler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V438855
ISBN (eBook)
9783668788848
ISBN (Buch)
9783668788855
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digital Mobile Applikationen lokaler Einzelhandel Offline-Handel Online-Handel Informationstechnologie Digitalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Preßler (Autor:in), 2017, Digitale Konzepte im lokalen Einzelhandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/438855
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Leseprobe aus  14  Seiten
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