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Führung im Wandel: Schlüsselqualifikationen für Manager(innen) der Zukunft

Title: Führung im Wandel: Schlüsselqualifikationen für Manager(innen) der Zukunft

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Schaum (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Der immer stärker gewordene globale Wettbewerb hat in der Wirtschaft zu einer Strukturkrise geführt. Ständig werden neue Verfahren, Produkte, Dienstleistungen entwickelt. Sie machen den Einsatz neuer Technologien, durch die neue Berufe entstehen und alte aussterben, aus ökonomischen und ökologischen Gründen erforderlich. Neue Organisationsformen und Führungsstrukturen haben sich herausgebildet und sozial nachhaltig ausgewirkt. Seit Mitte der sechziger Jahre ist der technische Wandel bei jüngeren und gut ausgebildeten Mitarbeitern mit einem Wertewandel verbunden von Pflichten- und Akzeptanzwerten zu Werten der Selbstentfaltung, die auf Zweiweg-Kommunikation, Selbstbestimmung und Sinnerfüllung in der Arbeit beruhen. Neue Anforderungen entstehen, weil unsere Wirtschaft sich in einer Umbruchsituation befindet; nichts bleibt wie es ist. Gefragt ist eine Veränderte Einstellung, die auf den Mitarbeiter als Arbeitspersönlichkeit setzt und nicht nur auf modernste Technik und das dafür erforderliche Kapital.
Die ausschließliche Vermittlung fachlichen und berufstheoretischen Wissens ist heute nicht mehr ausreichend, sollen Mitarbeiter und Führungskräfte sinnvoll auf ihre berufliche Zukunft oder Existenz vorbereitet werden. Um die technologischen Veränderungen immer wieder bewältigen zu können, sind fachübergreifende Qualifikationen erforderlich, die eine ständige Adaption vorhandenen Wissens an neue Anforderungen ermöglichen. Neben dem nötigen Fachwissen werden Selbstständigkeit im Denken und Handeln sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Kooperation, Kommunikation und Teamfähigkeit gefordert. Zudem können die rein fachlichen Qualifikationen nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn sie von weiteren extrafunktionalen Qualifikationen begleitet werden. Da diese den „Schlüssel“ zu lebenslangem Lernen und damit zu beruflichem und privaten Erfolg darstellen können, werden Sie auch als Schlüsselqualifikationen bezeichnet. Die Manager der Zukunft haben nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Schlüsselqualifikationen entwickelt, so dass sie über eine umfassende Handlungskompetenz verfügen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen

2.1. Aufgaben von Managern

2.2. Die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen

2.3. Bestandteile der Fachkompetenz

2.4. Die Bestandteile der Methodenkompetenz

2.5. Soziale Kompetenz

3. Schlüsselqualifikationen im globalen Interesse

4. Zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen

5. Kritik am Konzept der Schlüsselqualifikationen

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die steigenden Anforderungen an Führungskräfte im Kontext des globalen Wandels und analysiert, welche Schlüsselqualifikationen notwendig sind, um Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten und eine umfassende Handlungskompetenz zu entwickeln.

  • Grundlagen und Definition von Schlüsselqualifikationen
  • Anforderungsprofil und Aufgaben von Führungskräften
  • Differenzierung zwischen Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz
  • Handlungsorientiertes Lernen als Vermittlungsmethode
  • Kritische Reflexion des Konzepts im internationalen Kontext

Auszug aus dem Buch

2. Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen

„Schlüsselqualifikation“ – ein Begriff hat das gemacht, was er verspricht: Karriere. Keine pädagogische Lektüre, keine bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Diskussionen ohne Hinweis auf „Schlüsselqualifikationen“. Als Fortentwicklung dieser Diskussion um Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung wurde im Jahr 1974 der Begriff der „Schlüsselqualifikation“ von dem gelernten Volkswirt und damaligen Direktor des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Dieter Mertens, zum Leben erweckt. Die Metapher der „Schlüsselqualifikationen“ diente ihm zur anschaulichen Umschreibung der zu erzielenden Fähigkeiten, auf unvorhersehbare neue Anforderungen des Arbeitsmarktes flexibel und schnell reagieren zu können.

Ein anderer, aber dennoch durch das Postulat der benötigten Schlüsselqualifikationen mit dem „arbeitsmarktpolitischen begründeten Konzept“ verbundener Ansatz wird durch das „betriebspädagogische begründete Konzept der Schlüsselqualifikationen“ dargestellt. Anhand dessen wir argumentiert, dass es aufgrund des zunehmenden Weichens der an Taylor orientierten Arbeitszerlegung hin zu einer integrativen Verzahnung von Tätigkeiten und Aufgabenfeldern zunehmend wichtig wird, das Qualifikationsspektrum der Mitarbeiter unterer Hierarchiestufen zu erweitern, da mit eben dieser Ausweitung der Anforderungen von Arbeitsplätzen auch eine gleichgerichtete Entwicklung in Bezug auf die Qualifikationen einhergehen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den globalen Wettbewerb als Ursache für Strukturkrisen und den daraus resultierenden Bedarf an überfachlichen Qualifikationen für Mitarbeiter und Führungskräfte.

2. Zum Begriff der Schlüsselqualifikationen: Dieses Kapitel definiert Schlüsselqualifikationen als Fähigkeiten, die über spezifisches Fachwissen hinausgehen, um flexibel auf unvorhersehbare Arbeitsmarktanforderungen zu reagieren.

2.1. Aufgaben von Managern: Hier wird der weite Begriff des Managers als sozial verantwortliche Führungskraft eingeführt, die Einstellungen und Verhalten von Mitarbeitern zielorientiert beeinflusst.

2.2. Die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen: Dieses Kapitel erläutert, dass Schlüsselqualifikationen die Grundfähigkeit darstellen, sich konstruktiv auf Neues einzustellen und Wissen ganzheitlich anzuwenden.

2.3. Bestandteile der Fachkompetenz: Es wird geklärt, dass Fachkompetenz mehr als nur fachliche Grundqualifikation ist und Fähigkeiten zur ständigen Aktualisierung von Wissen sowie kritisches Denken umfasst.

2.4. Die Bestandteile der Methodenkompetenz: Dieses Kapitel beschreibt Methodenkompetenz als Fähigkeit, planmäßige Verfahren zur Problemlösung erfolgreich in wechselnden Situationen anzuwenden.

2.5. Soziale Kompetenz: Es wird definiert, welche persönlichen Fähigkeiten und Soft Skills für eine erfolgreiche soziale Interaktion und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Personengruppen nötig sind.

3. Schlüsselqualifikationen im globalen Interesse: Dieses Kapitel zeigt auf, dass der Diskurs über Schlüsselqualifikationen ein weltweites Phänomen ist, das trotz unterschiedlicher Bildungssysteme ähnliche globale Herausforderungen adressiert.

4. Zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen: Hier wird dargelegt, dass Schlüsselqualifikationen am besten durch handlungsorientiertes Lernen vermittelt werden, bei dem die Teilnehmer eigenständig Problemlösungsprozesse durchlaufen.

5. Kritik am Konzept der Schlüsselqualifikationen: Dieses Kapitel reflektiert den Erfolg und die Resonanz des Konzepts sowie die Gründe für dessen breite Akzeptanz in Wissenschaft und Praxis.

6. Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass die bewusste Auseinandersetzung mit Kernkompetenzen essentiell ist, um den Wandel in Unternehmen effektiv und wettbewerbsfähig zu gestalten.

Schlüsselwörter

Schlüsselqualifikationen, Management, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Soziale Kompetenz, Führungskräfte, Handlungsorientiertes Lernen, Globaler Wandel, Personalentwicklung, Lifelong Learning, Soft Skills, Veränderungsprozesse, Arbeitsmarkt, Qualifikationsspektrum, Unternehmensentscheidungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Schlüsselqualifikationen für Führungskräfte in einer sich wandelnden, globalisierten Wirtschaft.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Bereiche umfassen die Definition von Qualifikationen, die Rolle von Managern, verschiedene Kompetenzarten (Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz) sowie deren Vermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Managern Anregungen zu geben, sich bewusster mit den Anforderungen an ihre Kompetenzen auseinanderzusetzen, um Veränderungsprozesse effektiver zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Konzepte und internationale Ansätze zu Schlüsselqualifikationen zusammenführt und reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Analyse spezifischer Kompetenzbausteine, internationale Perspektiven sowie die methodische Vermittlung dieser Fähigkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Schlüsselqualifikationen, Handlungskompetenz, Soziale Kompetenz und handlungsorientiertes Lernen.

Warum wird im Dokument zwischen Fach- und Schlüsselqualifikationen unterschieden?

Die Arbeit grenzt diese ab, um zu zeigen, dass rein fachliches Wissen allein nicht ausreicht, um in einem sich ständig wandelnden Arbeitsumfeld langfristig erfolgreich zu sein.

Wie unterscheidet sich der Ansatz der Vermittlung vom klassischen Unterricht?

Im Gegensatz zum Frontalunterricht steht beim handlungsorientierten Lernen die vollständige, eigenständige Bearbeitung einer Aufgabe durch die Lernenden im Fokus.

Welchen Stellenwert nimmt die "Soziale Kompetenz" ein?

Sie gilt als entscheidender Komplex für die erfolgreiche Zusammenarbeit, Führung und den zwischenmenschlichen Umgang, oft gleichgesetzt mit sogenannten Soft Skills.

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Details

Title
Führung im Wandel: Schlüsselqualifikationen für Manager(innen) der Zukunft
College
Mangement School Bochum
Grade
2,0
Author
Daniel Schaum (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V43895
ISBN (eBook)
9783638415903
ISBN (Book)
9783638750226
Language
German
Tags
Führung Wandel Schlüsselqualifikationen Manager(innen) Zukunft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Schaum (Author), 2005, Führung im Wandel: Schlüsselqualifikationen für Manager(innen) der Zukunft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43895
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