Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Educación de adultos

Zielwerte der Medienpädagogik im Fokus der Erwachsenenbildung

Título: Zielwerte der Medienpädagogik im Fokus der Erwachsenenbildung

Trabajo Escrito , 2016 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Corinna Schumann (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Konzepten der Medienkompetenz und der Medienbildung und erörtert, welches der beiden Konzepte sich als primäres Ziel in der Medienpädagogik eignet und welche Aufgaben in diesem Zusammenhang für die Erwachsenenbildung resultieren.

Um die zentrale Fragestellung zu bearbeiten, wird zuerst eine kurze Begriffsklärung über die Konzepte der Medienkompetenz und Medienbildung eine Einführung in die Thematik bieten. Darauf werden Zielwerte der Medienpädagogik allgemein definiert, um danach diskutieren zu können, welches der beiden Konzepte sich als Zielwert der Medienpädagogik eignet. Zuletzt werden die pädagogischen Konsequenzen in der Erwachsenenbildung thematisiert, um deutlich zu machen, wie das zuvor erarbeitete Ziel der Medienpädagogik in der Erwachsenenbildung erreicht werden kann. Abschließend folgt ein Fazit.

Etwa seit der Wende zum 20. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Films hat der Begriff der Medienpädagogik enorm an Bedeutung gewonnen. Mit dem Beginn der Mediennutzung in Bildungsinstitutionen sowie der alltäglichen Mediennutzung haben die Begriffe Medienkompetenz und Medienbildung einen großen Stellenwert eingenommen. Es fand ein gesellschaftlicher Wandel statt, in dem Medien im Alltag und Medien als Bildungsinstrument immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Deshalb wurde die Medienpädagogik als eine Disziplin der Pädagogik eingeführt, um den adäquaten Einsatz und Umgang mit Medien im Bildungskontext genauer zu untersuchen.

Für das Feld der Erwachsenenbildung ist es notwendig, sich mit der Erforschung von Medienbildung und Medienkompetenz zu beschäftigen, da der Einsatz von Medien in der Erwachsenenbildung einen hohen Stellenwert einnimmt. Medien werden nicht nur als didaktisches Werkzeug eingesetzt, sondern der Umgang mit Medien wird in vielen Bereichen der Weiterbildung vorausgesetzt oder gezielt gelehrt. Daher ist es wichtig, sich auch in der Erwachsenenbildung mit der Thematik auseinander zu setzen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1 Medienkompetenz

2.2 Medienbildung

3. Medienkompetenz oder Medienbildung als Zielwert der Medienpädagogik?

3.1 Definition eines medienpädagogischen Zielwertes

3.2 Medienkompetenz oder Medienbildung?

4. Die pädagogische Konsequenz in der Erwachsenenbildung

4.1 Aufgaben von Erwachsenenbildung im Kontext von Medienbildung und Medienkompetenz

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die konzeptionellen Unterschiede zwischen Medienkompetenz und Medienbildung, um zu erörtern, welches dieser Konzepte sich besser als zentraler Zielwert der Medienpädagogik für den Bereich der Erwachsenenbildung eignet und welche pädagogischen Handlungskonsequenzen daraus resultieren.

  • Gegenüberstellung und Begriffsbestimmung von Medienkompetenz und Medienbildung
  • Analyse medienpädagogischer Zielwerte anhand theoretischer Adäquatheitskriterien
  • Diskussion der praktischen Anschlussfähigkeit beider Konzepte im pädagogischen Alltag
  • Bedeutung der Konzepte für die allgemeine und berufliche Erwachsenenbildung
  • Ableitung didaktischer Implikationen zur Integration von Medienreflexion in Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

3.2 Medienkompetenz oder Medienbildung?

Im Hinblick auf das erste Kriterium entspricht das Konzept der Medienbildung dem Zielwert der Medienpädagogik. Gerade die Medienbildung verfolgt das Ziel, die Fähigkeit zu einem sinnvollen, kritischen, verantwortungsbewussten und sozial verträglichen Gebrauch der Medien, Informations- und Kommunikationstechniken auszubilden. (vgl. ebd., S. 184) Das Konzept der Medienkompetenz hingegen kann dem geforderten Sozialisationsaspekt nicht eindeutig entsprechen. Durch das primäre Ziel der Medienkompetenz, die für die situativen Anforderungen notwendigen Kompetenzen zu erwerben, spielt der Sozialisationsaspekt nur eine kleine und situative Rolle. Baacke spricht in diesem Zusammenhang zwar von der vierten Dimension der Medienkompetenz, nämlich der Medienkritik, aber diese gilt immer nur im jeweiligen situativen Umgang mit Medien und nicht allgegenwärtig in Bezug auf das Subjekt und die Umwelt, wie bei der Medienbildung. „Medienbildung ist im Gegensatz zu –kompetenz nicht eine auszubildende Fähigkeit für, sondern Resultat von Mediennutzung […]“ (Tippelt, 2002, S. 394). Tippelt erläutert hier weiter, dass Medienkompetenz einem pragmatischen Zweck zugrunde liegt, während Medienbildung unter bildungstheoretischer Perspektive betrachtet wird. (vgl. ebd.)

Wie zuvor erwähnt findet der Medienbildungsbegriff seine theoretische Grundlegung im allgemeinen Bildungsbegriff. Spanhel lehnt den Medienbildungsbegriff an den Bildungsbegriff von Klafki an, der Bildung als die wechselseitige Erschließung von Mensch und Welt beschreibt. In diesem Sinne wird Bildung als Persönlichkeitsbildung verstanden, welches allein als Selbstzweck dient und nicht als Mittel zu irgendwelchen Zwecken. (vgl. Spanhel, 2006, S. 188) Daher erläutert Spanhel, dass Medienbildung im engeren Sinne auch ein Aspekt von Persönlichkeitsbildung ist. „Medienbildung ist ein lebenslanger Prozess, in dem Heranwachsende und Erwachsene eine kritische Distanz zu den Medien aufbauen und eine Verantwortungshaltung im Umgang mit ihnen einnehmen.“ (ebd., S. 189)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Medienpädagogik ein und erläutert die Notwendigkeit, Medienkompetenz und Medienbildung für die Erwachsenenbildung theoretisch zu vergleichen.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert Medien sowie Medienpädagogik und führt die Kernbegriffe des Diskurses ein.

2.1 Medienkompetenz: Es werden die verschiedenen Ansätze zu Medienkompetenz von Autoren wie Schorb, Hoffmann und Thomann erläutert, die auf einen komplexen Katalog von Fähigkeiten abzielen.

2.2 Medienbildung: Dieses Kapitel beschreibt Medienbildung als einen offenen, bildungstheoretisch fundierten Prozess der Selbstpositionierung innerhalb der medialen Lebenswelt.

3. Medienkompetenz oder Medienbildung als Zielwert der Medienpädagogik?: Das Kapitel führt in die Debatte um die Eignung der beiden Konzepte als pädagogische Leitvorstellung ein.

3.1 Definition eines medienpädagogischen Zielwertes: Es werden Kriterien zur Bewertung medienpädagogischer Zielwerte (u.a. nach Thomann und Spanhel) entwickelt.

3.2 Medienkompetenz oder Medienbildung?: Die beiden Konzepte werden hinsichtlich ihres Sozialisationsaspekts, ihrer theoretischen Grundlegung und ihrer praktischen Anschlussfähigkeit kritisch analysiert.

4. Die pädagogische Konsequenz in der Erwachsenenbildung: Es wird die Struktur der Erwachsenenbildung (institutionalisiert vs. nicht-institutionalisiert) dargelegt und deren Aufgabe in Bezug auf medienpädagogische Ziele verortet.

4.1 Aufgaben von Erwachsenenbildung im Kontext von Medienbildung und Medienkompetenz: Das Kapitel erläutert, wie Dozenten durch didaktische Mittel neben fachlichen Kompetenzen auch kritische Reflexionsprozesse bei Lernenden anstoßen können.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein Konzept allein ausreicht und empfiehlt einen kombinierten Ansatz für die Erwachsenenbildung.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Medienkompetenz, Medienbildung, Erwachsenenbildung, Sozialisation, Persönlichkeitsbildung, Medienkritik, Weiterbildung, Didaktik, Bildungsbegriff, Mediennutzung, Medienreflexion, Kompetenzerwerb, Lebenslanges Lernen, Digitale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Konzepte Medienkompetenz und Medienbildung und diskutiert, welches dieser Konzepte sich besser als Zielwert der Medienpädagogik für die Erwachsenenbildung eignet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Begriffsabgrenzung, die theoretische Fundierung in der Pädagogik, die praktische Umsetzung in Lernumgebungen sowie die spezifischen Anforderungen der Erwachsenenbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, pädagogische Konsequenzen für die Erwachsenenbildung abzuleiten, um den Anforderungen einer sich wandelnden Mediengesellschaft gerecht zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine Literaturanalyse und eine strukturierte theoretische Gegenüberstellung der Konzepte anhand definierter Adäquatheitskriterien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte definiert, anschließend anhand von Kriterien wie Sozialisationsaspekt und Anschlussfähigkeit verglichen und schließlich auf die Praxis der Erwachsenenbildung angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Medienkompetenz, Medienbildung, Erwachsenenbildung, Sozialisation, Medienreflexion und medienpädagogische Zielwerte.

Warum wird Medienkompetenz im Text als "situativ" beschrieben?

Medienkompetenz zielt auf das Erreichen spezifischer, inhaltlicher Unterziele im Umgang mit Medien ab, weshalb ihre Anwendung oft an den jeweiligen situativen Kontext gebunden ist, statt eine allgegenwärtige Haltung zu sein.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Medienkompetenz und Medienbildung laut dem Text?

Während Medienkompetenz einen erlernbaren Prozess für pragmatische Ziele darstellt, wird Medienbildung als ein bildungstheoretischer Prozess verstanden, der die Persönlichkeitsbildung und die kritische Reflexion des Individuums zur Welt umfasst.

Welche Rolle spielt die Erwachsenenbildung bei der Vermittlung?

Die Erwachsenenbildung soll laut Arbeit nicht nur rein instrumentelles Kompetenzwissen vermitteln, sondern durch geeignete didaktische Mittel (z.B. E-Portfolios oder Reflexionsgespräche) Prozesse der Medienbildung anstoßen.

Was schlägt die Autorin oder der Autor als pädagogische Konsequenz vor?

Als Konsequenz wird ein gemischtes Konzept vorgeschlagen, da beide Ansätze isoliert die Anforderungen an einen idealen Zielwert nicht erfüllen. Es gilt, Medienkompetenz durch gezielte didaktische Mittel so zu ergänzen, dass eine kritische Medienreflexion möglich wird.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Zielwerte der Medienpädagogik im Fokus der Erwachsenenbildung
Universidad
University of Cologne  (Humanwissenschaftliche Fakultät)
Curso
Medien in der Erwachsenenbildung
Calificación
1,0
Autor
Corinna Schumann (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
16
No. de catálogo
V439098
ISBN (Ebook)
9783668799165
ISBN (Libro)
9783668799172
Idioma
Alemán
Etiqueta
Medienpädagogik Medienkompeten Medienbildung Zielwerte der Medienpädagogik Erwachsenenbildung Weiterbildung Medienwissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Corinna Schumann (Autor), 2016, Zielwerte der Medienpädagogik im Fokus der Erwachsenenbildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439098
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  16  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint