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Einführung in Gröbnerbasen und Anwendungen

Titre: Einführung in Gröbnerbasen und Anwendungen

Élaboration , 2016 , 17 Pages

Autor:in: Vanessa Buhrmester (Auteur)

Mathématiques - Algèbre
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Diese Einführung behandelt die von Bruno Buchberger begründeten und nach seinem Doktorvater Wolfgang Gröbner benannten Gröbnerbasen samt einer Einführung in die Theorie, Programmierung des Buchberger-Algorithmus und Erläuterung von Anwendungsbeispielen.

Gröbnerbasen sind Erzeugendensysteme von Idealen in mehrdimensionalen Polynomringen K[T1, ..., Tn], die besondere Eigenschaften haben. Mit deren Eigenschaften können bestimmte Probleme aus der kommutativen Algebra und der algebraischen Geometrie gelöst werden. Zwei Beispiele für solche Probleme sind das Lösen von simultanen Nullstellengebilden oder das Idealzugehörigkeitsproblem.

In meiner Arbeit führe ich zunächst grundlegende Definitionen ein, erläutere die Division mit Rest von Polynomen in mehreren Veränderlichen und stelle wichtige Sätze, wie den Hilbert’schen Basissatz vor (mit Beweis). Damit können schließlich Gröbnerbasen definiert und näher beleuchtet werden. Anschließend nenne ich das Buchberger-Kriterium und zeige, wie man Gröbnerbasen berechnen kann: mit dem Buchberger-Algorithmus.

Die Implementierung der verallgemeinerten Polynomdivision und des Algorithmus von Buchberger sowie Anwendungsbeispiele runden die Arbeit schließlich ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mathematische Grundlagen und das Idealzugehörigkeitsproblem

3 Divison von Polynomen aus R[T1, ..., Tn] mit Rest

3.1 Monomordnungen

3.2 Divisionsalgorithmus

4 Gröbnerbasen und ihre Berechnung

4.1 Monomideale

4.2 Gröbnerbasen

4.3 Der Algorithmus von Buchberger

4.4 Reduzierte Gröbnerbasen

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt eine Einführung in die Theorie und Berechnung von Gröbnerbasen, ausgehend von deren Bedeutung für die kommutative Algebra und algebraische Geometrie. Das primäre Ziel ist es, den Buchberger-Algorithmus zu erläutern und dessen Implementierung sowie praktische Anwendungsbeispiele zur Lösung algebraischer Gleichungssysteme und des Idealzugehörigkeitsproblems darzustellen.

  • Grundlagen der Polynomringe und Idealbildung in mehreren Veränderlichen
  • Verallgemeinerte Polynomdivision mit Rest und Monomordnungen
  • Theorie der Gröbnerbasen und das Buchberger-Kriterium
  • Algorithmus von Buchberger zur Konstruktion von Gröbnerbasen
  • Implementierung mittels Computeralgebra-Systemen

Auszug aus dem Buch

4.2 Gröbnerbasen

Damit ist also jedes Ideal von endlich vielen Polynomen erzeugt, doch aus dem Bisherigen geht nicht direkt hervor, wie wir so ein endliches Erzeugendensystem konstruieren können. Dies wollen wir in den nächsten beiden Abschnitten erreichen. Und wir werden sogar ganz besondere Erzeugendensysteme berechnen: Gilt in (4) Gleichheit, so liegt eines vor.

Definition 4.2 (Gröbnerbasis). Gegeben sei ein Ideal I ≠ {0} in K[T1, ..., Tn] und eine Monomordnung ≺ auf K[T1, ..., Tn]. Ein endliches System (g1, ..., gt) von Polynomen in I heißt Gröbnerbasis von I, wenn gilt:

⟨lt(g1), ..., lt(gt)⟩ = ⟨lt(I)⟩. (6)

Jetzt wissen wir, was eine Gröbnerbasis ist. Das Schöne daran ist, dass es zu jedem Ideal eine gibt und dass wir diese auch bestimmen können.

Satz 4.2. Jedes Ideal I ≠ {0} in K[T1, ..., Tn] besitzt eine Gröbnerbasis und jede Gröbnerbasis von I ist ein Erzeugendensystem von I.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung bettet das Thema in den Kontext der Computeralgebra ein und definiert die zentralen Fragestellungen sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Mathematische Grundlagen und das Idealzugehörigkeitsproblem: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Polynomringe, Ideale und affine Varietäten eingeführt sowie die zentralen Fragestellungen der Arbeit motiviert.

3 Divison von Polynomen aus R[T1, ..., Tn] mit Rest: Es werden Monomordnungen definiert und ein Divisionsalgorithmus für Polynome in mehreren Veränderlichen vorgestellt.

4 Gröbnerbasen und ihre Berechnung: Dieser Hauptteil behandelt die Theorie der Gröbnerbasen, das Buchberger-Kriterium sowie den Buchberger-Algorithmus zur Berechnung und die Reduktion von Basen.

5 Zusammenfassung: Das Fazit fasst die erreichten Ziele hinsichtlich der Lösung des Idealzugehörigkeits- und Idealgleichheitsproblems zusammen.

Schlüsselwörter

Gröbnerbasen, Computeralgebra, Idealzugehörigkeitsproblem, Buchberger-Algorithmus, Polynomringe, Monomordnungen, Algebraische Geometrie, Leittermideal, Hilbert’scher Basissatz, Affine Varietät, S-Polynom, Maple, Ideale, Kommutative Algebra, Reduzierte Gröbnerbasis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die Theorie der Gröbnerbasen, ein zentrales Konzept der kommutativen Algebra, das zur Lösung von Problemen in algebraischen Gleichungssystemen dient.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die mathematischen Grundlagen von Polynomringen, die Polynomdivision in mehreren Variablen, die Definition und Berechnung von Gröbnerbasen sowie deren algorithmische Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, zu zeigen, wie man Gröbnerbasen mittels des Buchberger-Algorithmus bestimmt, um damit algebraische Probleme wie das Idealzugehörigkeitsproblem systematisch zu lösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine rein mathematische, theoretische Herleitung, ergänzt durch die Beschreibung und Implementierung algorithmischer Verfahren in Maple.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Monomideale und die Bedingungen für Gröbnerbasen erarbeitet, gefolgt vom Buchberger-Kriterium und -Algorithmus sowie der Theorie der minimalen und reduzierten Gröbnerbasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gröbnerbasen, Buchberger-Algorithmus, Idealzugehörigkeitsproblem, Monomordnungen und Polynomdivision.

Was ist der Zweck des Buchberger-Kriteriums?

Das Buchberger-Kriterium dient dazu, rechnerisch zu überprüfen, ob ein gegebenes endliches Erzeugendensystem eines Ideals bereits eine Gröbnerbasis darstellt.

Warum ist die Wahl der Monomordnung wichtig?

Die Monomordnung beeinflusst den Ablauf und Rechenaufwand des Divisionsalgorithmus und des Buchberger-Algorithmus sowie die konkrete Form der resultierenden Gröbnerbasis.

Was zeichnet eine "reduzierte" Gröbnerbasis aus?

Eine reduzierte Gröbnerbasis ist eine minimale Gröbnerbasis, die zusätzlich eine Eindeutigkeitsbedingung erfüllt, bei der kein Monom eines Polynoms in dem von den Leittermen der übrigen Elemente erzeugten Ideal liegt.

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Résumé des informations

Titre
Einführung in Gröbnerbasen und Anwendungen
Université
University of Hagen
Auteur
Vanessa Buhrmester (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
17
N° de catalogue
V439322
ISBN (ebook)
9783668789494
ISBN (Livre)
9783668789500
Langue
allemand
mots-clé
Gröbnerbasen Buchberger Algorithmus Idealzugehörigkeitsproblem Monomordnung verallgemeinerte Polynomdivision reduzierte Gröbnerbasen Idealgleichheitsproblem Lösen von simultanen Nullstellengebilden
Sécurité des produits
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Citation du texte
Vanessa Buhrmester (Auteur), 2016, Einführung in Gröbnerbasen und Anwendungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439322
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Extrait de  17  pages
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