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Die Erfolgsgeschichte von Nonprofit Organisationen

Titel: Die Erfolgsgeschichte von Nonprofit Organisationen

Seminararbeit , 2016 , 19 Seiten , Note: 2

Autor:in: Stefanie Seebacher (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der großen Vielfalt an Verbänden, Vereinen und Kammern die den Oberbegriff Nonprofit Organisationen tragen und sich durch diese Organisationsform von gewinnorientierten Unternehmen bzw. staatlichen Institutionen abgrenzen. Sie sind ein unerlässlicher Bestandteil in der Volkswirtschaft mit heterogenen Zielsetzungen und Strukturen, agieren regional, national oder global, was sich auch in ihrer Organisationsform widerspiegelt. Die permanente Weiterentwicklung wird auch bei NPO durch die handelnden Personen bzw. durch ihre Umfeldbedingungen bestimmt. Die nachfolgenden Abschnitte behandelt die Frage: Was sind Erfolgsfaktoren, die eine Nonprofit Organisation attraktiver werden lässt? Der erste Teil widmet sich der terminologischen Klärung, die Einbettung in das österreichische Gesellschaftssystem, sowie deren Strukturmerkmalen, Organisationsformen und Tätigkeitsfeldern. Darauf aufbauend, wird auf die Frage eingegangen, warum Nonprofit Organisationen nicht staatlich geführt sind. Ein weiterer Fokus liegt auf den fünf Kompetenzfeldern der Wettbewerbsfähigkeit, wo die Strategie, die Prozesse, die Finanzarchitektur, die Netzwerke und das Humankapital beleuchtet werden. Des Weiteren wird auf die gesellschaftliche Funktion einer NPO, auf die Finanzierung und auf die Bedeutung des österreichischen Spendengütesiegels eingegangen. Abschließend wird Bezug auf eine aktuelle Studie genommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen

3 Auszug aus dem österreichischen Gesellschaftssystem

4 Zahlen und Fakten in Österreich

5 Strukturmerkmale im Nonprofit Sektor

6 Organisationsformen von NPOs

7 Branchenspezifische Tätigkeitsfelder von Nonprofit Organisationen

7.1 Kultur, Erholung und Sport

7.2 Bildung und Forschung

7.3 Gesundheit und Katastrophenhilfe

7.4 Soziale Dienste

7.5 Umweltdienste

8 Warum sind NPO nicht staatlich geführt?

9 Professionelles Verbandsmanagement

9.1 Formulierung einer klaren Strategie

9.2 Professionalisierung von Prozessen

9.3 Attraktive Netzwerke und professionelle Kommunikation

9.4 Auf- und Umsetzung einer nachhaltigen Finanzarchitektur

9.5 Ein motivierender Führungsstil

10 Die gesellschaftliche Funktion einer NPO

11 Finanzierung von NPOs

12 Das österreichische Spendengütesigel

13 Aktuelle Studie zu NPOs in Österreich (2014)

14 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle, Struktur und Erfolgsfaktoren von Nonprofit Organisationen (NPOs) im österreichischen Kontext, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie diese Organisationen durch professionelles Management ihre gesellschaftliche Relevanz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern können.

  • Terminologische Einordnung und Abgrenzung von NPOs und NGOs
  • Strukturelle Einbettung der NPOs in das österreichische Gesellschaftssystem
  • Analyse der fünf Kompetenzfelder für wettbewerbsfähiges Verbandsmanagement
  • Bedeutung von Transparenz und Qualitätssicherung durch das Spendengütesiegel
  • Empirische Einblicke in die aktuelle Situation der NPO-Landschaft in Österreich

Auszug aus dem Buch

3 Auszug aus dem österreichischen Gesellschaftssystem

Um den Nonprofit Sektor in Österreich besser verstehen zu können, ist die Betrachtung von einigen Teilen des österreichischen Gesellschaftssystems unerlässlich. Österreich ist ein föderalistischer Staat, das bedeutet, dass die einzelnen Bundesländer und auch Gemeinden Macht und das Recht auf Mitbestimmung haben. Diese Struktur spiegelt sich auch im Aufbau von NPOs wieder. Viele Organisationen im Nonprofit Sektor sind auf Landesebene vertreten und haben oft eine höhere Stellung als NPOs auf Bundesebene. Es kann auch zu unterschieden zwischen den Bundesländern kommen, selbst wenn es dieselbe Organisation ist.

Ausgedrückt wird dadurch der Wille der ÖsterreicherInnen nach Autonomie und Selbstbestimmung. Die Selbstverwaltung in den Gemeinden spiegelt dies wieder und zeigt wie wichtig Selbstbestimmungsrechte sind. Berufsständische Interessensvertretungen sind ein weiteres Beispiel für Elemente der Selbstverwaltung. Dabei unterscheidet man gesetzlich verpflichtete Interessensvertretungen (zB. Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer,…) und freie Berufsvereinigungen (zB. Gewerkschaftsbund,…). Die sind meist in Form eines Vereines organisiert und deren Mitgliedschaft ist freiwillig. In Österreich geht der Einfluss solcher Interessensvertretungen auch über berufliche Interessen hinaus und übt dadurch starken politischen Einfluss aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Vielfalt und wirtschaftliche Bedeutung von Nonprofit Organisationen sowie Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Definitionen: Begriffliche Abgrenzung von NPOs und NGOs sowie Vorstellung der internationalen ICNPO-Klassifizierung.

3 Auszug aus dem österreichischen Gesellschaftssystem: Erläuterung der föderalistischen Struktur Österreichs und deren Einfluss auf die Organisation und Ausprägung der lokalen NPOs.

4 Zahlen und Fakten in Österreich: Statistische Bestandsaufnahme der Vereine, Dienstverhältnisse und Beschäftigtenstruktur im Nonprofit Sektor.

5 Strukturmerkmale im Nonprofit Sektor: Beschreibung der Heterogenität der Organisationen und ihrer Vernetzung mit staatlichen oder kirchlichen Machtstrukturen.

6 Organisationsformen von NPOs: Typisierung von NPOs anhand ihrer Entstehung, Zielsetzung und Leistungserbringung (Eigen- vs. Fremdleistung).

7 Branchenspezifische Tätigkeitsfelder von Nonprofit Organisationen: Analyse der Schwerpunkte in Bereichen wie Kultur, Bildung, Gesundheit, Soziales und Umwelt.

8 Warum sind NPO nicht staatlich geführt?: Theoretische Herleitung durch die Marktversagen-Theorie und Erläuterung der Vertrauensfunktion von NPOs.

9 Professionelles Verbandsmanagement: Detaillierte Betrachtung der fünf Kernkompetenzfelder Strategie, Prozesse, Netzwerke, Finanzarchitektur und Führung.

10 Die gesellschaftliche Funktion einer NPO: Darstellung der drei Hauptaufgaben Dienstleistung, Interessensvertretung und Gemeinschaftsbildung.

11 Finanzierung von NPOs: Überblick über die Einnahmenstrukturen und das Spendenverhalten der österreichischen Bevölkerung.

12 Das österreichische Spendengütesigel: Erläuterung der Entstehung und der Anforderungen an das Gütesiegel zur Sicherung von Vertrauen und Qualität.

13 Aktuelle Studie zu NPOs in Österreich (2014): Präsentation aktueller Forschungsergebnisse zur Struktur und den Einnahmequellen österreichischer Nonprofit Organisationen.

14 Ausblick: Fazit zur Notwendigkeit und Zukunftsfähigkeit des Nonprofit Sektors in einer globalisierten Welt.

Schlüsselwörter

Nonprofit Organisationen, NPO, NGO, Verbandsmanagement, Österreich, Dritter Sektor, Spendengütesiegel, Zivilgesellschaft, Freiwilligenarbeit, Wettbewerbsfähigkeit, Interessensvertretung, Finanzarchitektur, Sozialwesen, Organisationsentwicklung, Vereinswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, der Struktur und dem professionellen Management von Nonprofit Organisationen innerhalb des österreichischen Gesellschaftssystems.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Sektors, die Einbettung in das politische System, die spezifischen Tätigkeitsfelder, professionelles Verbandsmanagement und die Bedeutung der Qualitätssicherung durch das Spendengütesiegel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Erfolgsfaktoren für NPOs zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese durch professionelles Management ihre Wettbewerbsfähigkeit und Glaubwürdigkeit stärken können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die aktuelle Studien, wirtschaftslexikalische Definitionen und Fachliteratur zum Nonprofit-Management verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die organisatorischen Strukturen, die Abgrenzung zum staatlichen Sektor, die fünf Kompetenzfelder des Managements sowie die gesellschaftlichen Funktionen und Finanzierungsmöglichkeiten von NPOs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nonprofit Organisationen, Verbandsmanagement, Österreich, Dritter Sektor, Spendengütesiegel und Zivilgesellschaft.

Warum spielt das österreichische Spendengütesiegel eine so wichtige Rolle für NPOs?

Das Gütesiegel dient als wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung und Transparenz, um das Vertrauen der Spender zu sichern und eine ordnungsgemäße Verwendung der Mittel zu legitimieren.

Welche Bedeutung haben die fünf Kompetenzfelder für die Wettbewerbsfähigkeit von NPOs?

Die fünf Felder – Strategie, Produkte/Prozesse, Netzwerke/Kommunikation, Finanzarchitektur sowie Humankapital/Führung – bilden das notwendige Fundament, damit sich eine NPO professionell am Markt behaupten kann.

Was besagt die Marktversagen-Theorie nach Weisbrod in diesem Kontext?

Die Theorie erklärt die Existenz von NPOs damit, dass der Staat bestimmte kollektive Güter aufgrund der Heterogenität der Bevölkerung nicht effizient bereitstellen kann, weshalb private Nonprofit Organisationen diese Lücke füllen.

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Details

Titel
Die Erfolgsgeschichte von Nonprofit Organisationen
Note
2
Autor
Stefanie Seebacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V439337
ISBN (eBook)
9783668788985
ISBN (Buch)
9783668788992
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nonprofit Erfolg Firmen Unternehmen Organisation Österreich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Seebacher (Autor:in), 2016, Die Erfolgsgeschichte von Nonprofit Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439337
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Leseprobe aus  19  Seiten
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