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Wissensmanagement. Definition, Möglichkeiten und Grenzen

Titel: Wissensmanagement. Definition, Möglichkeiten und Grenzen

Hausarbeit , 2018 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema Wissen und die Verwendung bzw. Steuerung dessen als strategische Ressource nimmt aktuell einen hohen Stellenwert innerhalb der Unternehmen ein und wird auch zukünftig nicht an Gewicht verlieren. In den vergangenen Jahrzehnten vollzog sich ein immer stärker werdender Transfer von den klassischen Produktionsfaktoren, wie Kapital und Arbeit, hin zu einer wissenszentrierten Gesellschaftsform, dessen neues Mittel zur Generierung von Mehrwert und Vorteilen gegenüber den Wettbewerbern, der professionelle Umgang und die Erzeugung von Wissen im Unternehmen darstellt. Im Zuge der Globalisierung und der Notwendigkeit, dass Unternehmen sich immer schneller an sich verändernde innere als auch äußere Faktoren anpassen müssen, macht den effizienten Umgang mit Wissen zu einem essenziellen Faktor bei der Generierung von Wettbewerbsvorteilen. Wie wichtig der Erhalt von Wissen innerhalb der Organisation ist, wird gerade hinsichtlich des Themas Mitarbeiterfluktuation oder Reduzierung von Organisationsstrukturen erkenntlich, wenn zu spät festgestellt wird, dass plötzlich unternehmenswichtiges Wissen nicht mehr vorhanden ist. Im Zuge der zu erstellenden Hausarbeit werden zunächst, die für das Thema relevanten Begrifflichkeiten, erläutert und voneinander abgegrenzt, um im Anschluss zwei wesentliche Modelle des Wissensmanagements näher zu beleuchten, um abschließend die Grenzen, sowie Schwierigkeiten bei der Implementierung zu verdeutlichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Aspekte des Wissensmanagements

3.1 Grundlegende Begrifflichkeiten

3.1.1 Zeichen, Daten, Informationen & Wissen

3.1.2 Individuelles & Kollektives Wissen

3.1.3 Implizites & Explizites Wissen

3.1.4 Internes & Externes Wissen

3.1.5 Wissensmanagement

3.2 Modelle des Wissensmanagements

3.2.1 Wissensspirale nach Nonaka / Takeuchi

3.2.1.1 Sozialisation: von implizit zu implizit

3.2.1.2 Externalisierung: von implizit zu explizit

3.2.1.3 Kombination: von explizit zu explizit

3.2.1.4 Internalisierung: von explizit zu implizit

3.2.1.5 Anwendung auf die zwei Dimensionen der Wissensschaffung

3.2.2 Bausteinmodell nach Probst et al.

3.2.2.1 Wissensziele

3.2.2.2 Wissensidentifikation

3.2.2.3 Wissenserwerb

3.2.2.4 Wissensentwicklung

3.2.2.5 Wissens(ver)teilung

3.2.2.6 Wissensnutzung

3.2.2.7 Wissensbewahrung

3.2.2.8 Wissensbewertung

3.3 Zusammenfassung und Vergleich der Modelle

4. Grenzen des Wissensmanagements

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wissensmanagement als strategische Ressource in modernen Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, grundlegende Begriffe zu definieren, führende theoretische Modelle der Wissensschaffung und -steuerung zu analysieren sowie die praktischen Möglichkeiten und Limitationen bei der Implementierung von Wissensmanagement-Prozessen aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definitionen des Wissensbegriffs (Wissenstreppe)
  • Analyse der Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi
  • Untersuchung des Bausteinmodells nach Probst et al.
  • Identifikation operativer und strategischer Barrieren im Wissensmanagement
  • Vergleich theoretischer Ansätze mit den Herausforderungen der Praxis

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Wissensspirale nach Nonaka / Takeuchi

Kernthese des von Nonaka und Takeuchi entwickelten Models ist, dass durch das Zusammenspiel von impliziten und expliziten Wissensarten eine Transformation der jeweiligen Wissensart stattfindet, wodurch im Unternehmen Innovationen gefördert werden. Ausgehend vom Individuum als Wissensträger findet durch Interaktion über die verschiedenen Ebenen einer Organisation ein Austausch statt und das Wissen wird über verschiedenen Stufen hinweg transportiert und damit einhergehend angereichert.

Bezüglich der Wissensumwandlung werden vier verschiedene Arten unterschieden, welche in den folgenden Punkten voneinander abgegrenzt werden. Darüber hinaus wird dargestellt, dass die einzelnen Transferarten nicht für sich alleine stehen, sondern untereinander interagieren.

3.2.1.1 Sozialisation: von implizit zu implizit

Bei der Sozialisation geht es vornehmlich um den Austausch von Erfahrungen, welche Grundvoraussetzung in der Aneignung von implizitem Wissen ist. Das Wissen wird hier zwischen zwei Personen durch Nachahmung, Beobachtung, sowie Praxis übermittelt und ein gemeinsamer Erfahrungskontext gebildet. Die reine Übermittlung von Informationen auf verbaler Ebene ist an dieser Stelle demnach nicht ausreichend.

Zur Bildung von Innovationen ist es jedoch nötig, dass implizites und explizites Wissen kombiniert werden, eine alleinige Sozialisation ist demnach nicht ausreichend, da Wissen im Unternehmen explizit gemacht werden muss, um im gesamten Unternehmen genutzt zu werden. Die Sozialisation dient demnach zum Aufbau eines Interaktionsfeldes, um mentale Modelle oder Fertigkeiten zu übermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Beschreibt die Transformation hin zur wissenszentrierten Gesellschaft und die strategische Relevanz des Wissensmanagements zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen.

3. Aspekte des Wissensmanagements: Behandelt die begrifflichen Grundlagen sowie zwei zentrale Modelle (Wissensspirale und Bausteinmodell) zur Transformation und Verwaltung von Wissen.

4. Grenzen des Wissensmanagements: Erläutert Barrieren, Implementierungsschwierigkeiten und die Herausforderungen bei der Transformation von implizitem in explizites Wissen.

5. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und hebt die Bedeutung von standardisierten Messverfahren sowie die Notwendigkeit einer unterstützenden Unternehmenskultur hervor.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensspirale, Bausteinmodell, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Wissenstransfer, Wettbewerbsvorteil, Wissensschaffung, Innovationsmanagement, Wissensbewahrung, Wissensbewertung, Wissensidentifikation, Strategische Ressource, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle von Wissen als strategische Ressource und untersucht, wie Unternehmen dieses Wissen effizient steuern und transformieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themen umfassen die Definition von Wissen, die Analyse der Modelle von Nonaka/Takeuchi sowie Probst et al. und die kritische Beleuchtung von Implementierungsbarrieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen des Wissensmanagements aufzuzeigen, um Entscheidungshilfen für die organisatorische Praxis zu liefern.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die "Wissensspirale" von Nonaka und Takeuchi sowie das "Bausteinmodell" von Probst et al.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Wissensdimensionen und beschreibt die Kernprozesse zur Wissensgenerierung, -nutzung und -bewahrung innerhalb von Organisationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wissensspirale, implizites/explizites Wissen, Wettbewerbsvorteil und die Herausforderungen der Wissensquantifizierung.

Warum ist die Transformation von implizitem Wissen so schwierig?

Implizites Wissen ist oft an Personen gebunden (Erfahrung, Können) und lässt sich nach Polanyi per Definition nur schwer vollständig verbalisieren oder formalisieren.

Welche Rolle spielt das Top-Management laut der Arbeit?

Das Top-Management ist entscheidend für den Erfolg, da es die nötigen Rahmenbedingungen schaffen und eine transparente Unternehmenskultur fördern muss, um Wissenstransfer zu ermöglichen.

Wie steht es um die Messbarkeit von Wissensmanagement-Erfolgen?

Die Arbeit identifiziert die Quantifizierung von immateriellen Werten als derzeit größte Lücke, da standardisierte Messinstrumente in der Praxis noch weitgehend fehlen.

Warum wird im Bausteinmodell von Probst et al. eine "Wissensbewertung" gefordert?

Die Bewertung ist notwendig, um sicherzustellen, dass die Wissensaktivitäten tatsächlich zu den Zielen des Unternehmens beitragen und Ressourcen nicht ineffizient eingesetzt werden.

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Details

Titel
Wissensmanagement. Definition, Möglichkeiten und Grenzen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Veranstaltung
Wissenschaftliches Arbeiten
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V439338
ISBN (eBook)
9783668789654
ISBN (Buch)
9783668789661
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissensmanagement Wissensspirale Bausteinmodell Möglichkeiten Grenzen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Wissensmanagement. Definition, Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439338
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Leseprobe aus  23  Seiten
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