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Die Wirkung von Yoga auf Dyspnoe, körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei Patienten mit COPD

Ein Literaturreview

Titre: Die Wirkung von Yoga auf Dyspnoe, körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei Patienten mit COPD

Thèse de Bachelor , 2018 , 49 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Marcia Kasparbauer (Auteur)

Santé - Physiothérapie, Ergothérapie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dyspnoe ist das vorherrschende Symptom bei der chronischen obstruktiven Lungen-erkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD), welches Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität nach sich zieht. Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass Hatha-Yoga positive Wirkungen auf die Lungenfunktion bei Patienten mit COPD hat. Diese Arbeit gibt einen Überblick über die derzeitige Evi-denz zu Techniken des Yoga auf Dyspnoe, körperliche Leistungsfähigkeit und Lebens-qualität von Patienten mit COPD. Die Datenbanken Cochrane Library, Pubmed und PEDro wurden nach relevanten Studien durchsucht. Primäre Outcomes waren die Geh-strecke im 6 Minuten Gehtest (6MWT), die Beurteilung der Dyspnoe nach dem 6MWT anhand der Borg Skala, sowie Ergebnisse des St. George’s Respiratory Questionnaire (SGRQ und SGRQ-C)) und des COPD Assessment Test (CAT). Sieben randomisierte kon-trollierte Studien und eine Studie im Pre-Post-Design mit insgesamt 287 Patienten im Alter zwischen 48 und 87 Jahren mit mittlerer bis schwerer COPD erfüllten die Ein-schlusskriterien. Die Interventionen umfassten Atemübungen (Pranayama), körperliche Übungen (Asana), Meditation und Entspannung. Yoga verbesserte teilweise signifikant Dyspnoe, körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität anhand der untersuchten Outcomes. Somit kann es als einfache kostengünstige Maßnahme die pulmonale Reha-bilitation von COPD Patienten ergänzen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung/Summary

2. Hintergrund

2.1. COPD (Epidemiologie, Auswirkungen auf das Leben)

2.2. Management und Therapie der COPD

2.3. Evidenz für Yoga als Therapiemethode

2.4. Messung von Dyspnoe, körperlicher Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei COPD

2.5. Fragestellung /Ziel der Arbeit

3. Methodik und Vorgehensweise

3.1. Datenquellen und Suchstrategie

3.2. Auswahl der Studien

3.3. Datenextraktion

3.4. Beurteilung der Qualität der Studien

4. Ergebnisse

4.1. Auswahl der eingeschlossenen Studien

4.2. Zusammenfassung der extrahierten Studien

4.2.1. Probanden

4.2.2. Interventionen

4.2.2.1. Arten, Dosierung und Ziele der Interventionen

4.2.2.2. Anleitung der Übungen, selbstständiges Üben und Betreuung der Probanden

4.2.3. Kontrollgruppen

4.2.4. Outcome Messungen

4.3. Bewertung der Studien nach der PEDRO-Skala

4.4. Effekte der Interventionen

4.4.1. Effekte auf Dyspnoe

4.4.2. Effekte auf Dyspnoe abhängigen Stress

4.4.3. Effekte auf forcierte exspiratorische Einsekundenkapazität FEV1

4.4.4. Effekte auf körperliche Leistungsfähigkeit

4.4.5. Effekte auf die Lebensqualität

5. Diskussion

5.1. Zusammenfassung der Evidenz

5.2. Interpretation der Ergebnisse

5.2.1. Dyspnoe, Dyspnoe abhängiger Stress, FEV1

5.2.2. Körperliche Leistungsfähigkeit

5.2.3. Lebensqualität

5.3. Ergänzende Betrachtungen

5.3.1. Sicherheit

5.3.2. Ausführung der Yoga-Interventionen

5.3.3. Compliance

5.4. Limitationen der Arbeit

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit zielt darauf ab, den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zur Wirkung verschiedener Yoga-Techniken auf die Dyspnoe (Atemnot), die körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität von Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) systematisch zu analysieren und zusammenzufassen.

  • Wirksamkeit von Yoga-Elementen (Asana, Pranayama, Meditation) bei COPD
  • Einfluss auf klinisch relevante Outcomes wie den 6-Minuten-Gehtest
  • Evaluation von Lebensqualitätsfragebögen (SGRQ, CAT) im Kontext von Yoga-Interventionen
  • Analyse der Durchführbarkeit, Sicherheit und Compliance bei COPD-Patienten

Auszug aus dem Buch

4.2.2. Interventionen

In sämtlichen untersuchten Studien wurde die Intervention zusätzlich zur üblichen Behandlung (Medikation nach ärztlicher Verordnung) angewandt. Ausschließlich Pranayama fand sich in drei Veröffentlichungen (Gupta et al., 2014; Kaminsky et al., 2017 und Katiyar & Bihari, 2006), Asanas mit Focus auf Atemwahrnehmung und Atemvertiefung bei zwei Studien (Donesky et al., 2017 und Donesky-Cuenco, Nguyen, Paul & Carrieri-Kohlman, 2009).

Kombinationsprogramme aus Asanas und Pranayama wurden bei Ranjita, Hankey et al. (2016) bzw. Ranjita, Badhai et al. (2016) und Fulambarker et al. (2012) angewandt. In einer Studie wurde zusätzlich zu Asanas auch Surya Namaskar geübt (Ranjita, Hankey et al., 2016 bzw. Ranjita, Badhai et al., 2016), Meditation ergänzte in drei Studien das Interventionsprogramm (Donesky et al., 2017, Donesky-Cuenco et al., 2009, Ranjita, Hankey et al., 2016 bzw. Ranjita, Badhai et al., 2016). Namen, Beschreibungen und Ziele der Yoga-Übungen wurden ohne weitere Ergänzungen aus den Studien entnommen und in Tabelle 2 zusammengefasst.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Epidemiologie der COPD, aktuelle Behandlungsansätze und führt in die wissenschaftlichen Grundlagen und Elemente des Yoga als potenzielle Therapiemethode ein.

3. Methodik und Vorgehensweise: Hier wird die systematische Literaturrecherche in Datenbanken wie Cochrane, PubMed und PEDro sowie die Auswahlkriterien für die einbezogenen Studien detailliert dargelegt.

4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten zu den Probanden, den durchgeführten Interventionen, der Qualität der Studien nach der PEDRO-Skala und die beobachteten Effekte auf Dyspnoe, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch interpretiert und in den Kontext aktueller Forschung gesetzt, wobei insbesondere Limitationen der Studien sowie Compliance und Sicherheit von Yoga für COPD-Patienten diskutiert werden.

6. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für die zukünftige Forschung und praktische Anwendung von Yoga als Ergänzung zur pulmonalen Rehabilitation.

Schlüsselwörter

COPD, Chronische obstruktive Lungenerkrankung, Yoga, Dyspnoe, Pranayama, Asana, Körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität, Atemtherapie, Pulmonale Rehabilitation, Hatha Yoga, 6-Minuten-Gehtest, SGRQ, CAT, Intervention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht in Form eines Literaturreviews das Potenzial von Yoga-Techniken als ergänzende, kostengünstige Therapiemaßnahme für Patienten mit COPD, um deren Symptome und Lebensqualität zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentral sind die Auswirkungen von Atemübungen (Pranayama), Körperhaltungen (Asanas) und Meditation auf die krankheitsspezifischen Einschränkungen bei COPD, wie Atemnot, reduzierte Belastbarkeit und psychische Belastung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Wirksamkeit unterschiedlicher Yoga-Techniken auf Dyspnoe, körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei COPD-Patienten zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine systematische Übersichtsarbeit (Literaturreview) durchgeführt, bei der relevante Datenbanken durchsucht und die gefundenen Studien nach spezifischen Population- und Interventionskriterien gefiltert und qualitativ bewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Studieninhalte, insbesondere der Probandencharakteristika, der Interventionsprotokolle sowie der statistischen Auswertung der verschiedenen Outcomes wie Gehstrecke, Dyspnoe-Scores und Lebensqualitätsfragebögen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind COPD, Yoga, Dyspnoe, Pranayama, körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und pulmonale Rehabilitation.

Wie wirkt sich Yoga konkret auf die Dyspnoe bei COPD-Patienten aus?

Studien deuten darauf hin, dass Yoga-Techniken helfen können, die Dyspnoe bei mittelschwerer COPD zu lindern, wobei die Wirkung oft über eine Vertiefung und Verlangsamung der Atmung sowie eine Entspannung der respiratorischen Muskulatur erzielt wird.

Warum ist die Verbesserung der Lungenfunktion (FEV1) oft nicht signifikant?

Obwohl Patienten häufig von einer subjektiven Linderung der Atemnot berichten, korreliert dies in den untersuchten Studien nicht immer mit einer messbaren Verbesserung der forcierten exspiratorischen Einsekundenkapazität (FEV1), was darauf hindeutet, dass Yoga eher psychologische und funktionelle Mechanismen als die Lungenstruktur selbst beeinflusst.

Welche Rolle spielt die Compliance beim Yoga-Training?

Die Compliance ist entscheidend für den Erfolg; während umfangreiche Übungsprogramme unter Anleitung gute Ergebnisse zeigen, erweist sich das selbstständige Üben zu Hause bei vielen Patienten als schwierig, weshalb telemedizinische Ansätze oder eine engere Betreuung sinnvoll sein können.

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Résumé des informations

Titre
Die Wirkung von Yoga auf Dyspnoe, körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei Patienten mit COPD
Sous-titre
Ein Literaturreview
Université
SRH University of Heidelberg
Note
2,0
Auteur
Marcia Kasparbauer (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
49
N° de catalogue
V439401
ISBN (ebook)
9783668797338
ISBN (Livre)
9783668797345
Langue
allemand
mots-clé
Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Dyspnoe Lebensqualität Yoga Pranayama Asanas Yogatherapie COPD
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marcia Kasparbauer (Auteur), 2018, Die Wirkung von Yoga auf Dyspnoe, körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei Patienten mit COPD, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439401
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Extrait de  49  pages
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