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Chancen und Risiken von Boxsportangeboten in der Jugendarbeit. Hat das Boxen pädagogisches Potential für die Arbeit mit Jugendlichen?

Title: Chancen und Risiken von Boxsportangeboten in der Jugendarbeit. Hat das Boxen pädagogisches Potential für die Arbeit mit Jugendlichen?

Bachelor Thesis , 2017 , 157 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Elia Weberruss (Author)

Social Work
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In dieser Bachelorarbeit werden Chancen und Risiken von Boxsportangeboten für die Jugendarbeit herausgearbeitet. Hierfür wurde eine empirische Sozialforschung durchgeführt, deren Ergebnisse und daraus resultierende Schlussfolgerungen nach der Darstellung des theoretischen Hintergrundes präsentiert werden. Im Folgenden wird in groben Zügen der Weg zu dieser Arbeit sowie deren inhaltlicher Aufbau erläutert.

Die Motivation zu dieser Arbeit ging in erster Linie aus meiner engen Verbundenheit mit dem Boxsport hervor, welche sich schon seit meiner frühen Jugend aus meiner Faszination für das Profiboxen sowie aus langjähriger Trainingserfahrung, die bisweilen auch zur aktiven Teilnahme an Wettkämpfen führte, entwickelt hat. Vor allem durch die eigens erlebte Kampferfahrung wurde mir klar, wie stark das Boxen Einfluss auf die Persönlichkeit und die gesamte Lebensführung nehmen kann. Das Gefühl, sich akribisch auf einen Wettkampf vorzubereiten, einem Gegner im Ring unmittelbar gegenüberzustehen sowie diesen dann im direkten Kampf zu bezwingen, war eine Erfahrung, die mich fortan prägte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Der Weg zu dieser Arbeit

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Studie

2 Jugendarbeit

2.1 Auftrag und Ziele

2.2 Grundprinzipien der Jugendarbeit

2.3 Sport in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

3 Kampfsport

3.1 Kampfsport und Kampfkunst

3.2 Zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Gewalt und Kampf

3.2.1 Zur Gewalt

3.2.2 Zum Kampf

3.3 Kampfsport und Gesellschaft

3.3.1 Die Ambivalenz des Kampfsports am Beispiel der UFC

3.3.2 Der Boxsport als Repräsentant des Kampfsports

3.4 Kampfsport in der Pädagogik

3.5 Kampfsport als Gewaltprävention

3.6 Kampfsport als Medium zur Wertevermittlung

3.7 Kampfsport als Ressource zur Selbstverteidigung

3.8 Kampfsport und Kohärenz/Resilienz/Selbstwirksamkeit

4 Boxsport

4.1 Boxen als Kampfsport

4.2 Besonderheiten und Vorteile des Boxens

4.3 Trainingsformen im Boxtraining

4.4 Aktives Amateurboxen

5 Zusammenfassung und Entwicklung der forschungsleitenden Hypothesen

6 Methodik

6.1 Qualitatives Interview

6.2 Konstruktion des Interviewleitfadens

6.3 Auswahl der Personen

6.4 Durchführung

7 Auswertung

7.1 Auswertungsverfahren

7.2 Darstellung der Ergebnisse

7.2.1 Personenbezogene Daten der Befragten

7.2.2 Aggressionsabbau

7.2.3 Wertevermittlung

7.2.4 Selbstverteidigung

7.2.5 Psychische Gesundheit, Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit

8 Fazit

9 Reflexion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das pädagogische Potenzial von Boxsportangeboten in der Jugendarbeit, mit dem Ziel, Chancen und Risiken zu identifizieren und eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für deren Integration zu schaffen.

  • Chancen des Boxsports für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen
  • Potenziale zur Aggressionsregulierung und Gewaltprävention
  • Vermittlung von Werten wie Respekt, Disziplin und Ausdauer durch Kampfsport
  • Rolle des Boxsports als Ressource zur Selbstbehauptung und psychischen Stabilität

Auszug aus dem Buch

3.1 Kampfsport und Kampfkunst

Vermutlich wurde jeder, der schon einmal mit dem Phänomen des Kämpfens auf direkte oder indirekte Weise in Berührung gekommen ist, mit den Begriffen Kampfsport und Kampfkunst konfrontiert. Die Begriffe Kampfsport und Kampfkunst werden in der Literatur und in den Medien häufig – nicht selten aufgrund mangelnder Hintergrundinformationen - als Synonyme verwendet, da beide Bezeichnungen Formen der praktischen Kampfausübung repräsentieren und in ihrer Bedeutung nicht ganz trennscharf voneinander zu unterscheiden sind. Eine Abgrenzung der beiden Termini macht jedoch durchaus Sinn, weil sie jeweils unterschiedliche Dimensionen widerspiegeln, auch wenn diese dennoch teilweise fließend ineinander übergehen.

Eine Unterscheidung der Begriffe Kampfsport und Kampfkunst kann zunächst mit Hilfe der zusammengesetzten Wörter „Kampf“ sowie „Sport“ und „Kunst“ erfolgen, welche deutlich auf einen unterschiedlichen Kontext verweisen. Während „Kunst“ eher auf die ästhetische Darstellung und auf den Lehrsatz von Kampf verweist, deutet das Wort „Sport“ vielmehr auf die praktische und wettkampfbezogene Dimension des Kämpfens hin. Diese Schlussfolgerung kann auch in der Literatur festgemacht werden, in welcher der Kampfkunst überwiegend eine theorie- und charakterbezogene Bedeutung zukommt, während Kampfsport vor allem mit dem sportlichen Wettkampf in Verbindung gebracht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Motivation, den Aufbau der Arbeit sowie die Zielsetzung der empirischen Untersuchung zur Integration des Boxsports in die Jugendarbeit.

2 Jugendarbeit: Definiert das Aufgabenfeld der Jugendarbeit, ihre gesetzlichen Grundlagen und Grundprinzipien sowie die Bedeutung des Sports als pädagogisches Medium.

3 Kampfsport: Analysiert soziologische und pädagogische Zusammenhänge, grenzt Kampfsport von Kampfkunst ab und diskutiert dessen gesellschaftliche Ambivalenz sowie Chancen in der Pädagogik.

4 Boxsport: Detailliert die Eigenheiten des Boxsports, seine Vorteile gegenüber anderen Kampfsportarten sowie die für die Untersuchung relevanten Trainingsformen.

5 Zusammenfassung und Entwicklung der forschungsleitenden Hypothesen: Bündelt die theoretischen Erkenntnisse und leitet daraus die Hypothesen für die empirische Sozialforschung ab.

6 Methodik: Beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Auswahl der fünf befragten Jugendlichen und die Durchführung der Experteninterviews.

7 Auswertung: Präsentiert die Ergebnisse der Interviews, ordnet diese in Kategorien ein und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich der pädagogischen Potenziale und Risiken.

8 Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Möglichkeiten einer erfolgreichen Integration von Boxsportangeboten in die Jugendarbeit.

9 Reflexion und Ausblick: Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vorgehensweise und Impulse für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Boxsport, Jugendarbeit, Kampfsport, Aggressionsabbau, Gewaltprävention, Respekt, Disziplin, Selbstverteidigung, Selbstwirksamkeit, Resilienz, Kohärenz, Persönlichkeitsentwicklung, Qualitatives Interview, Pädagogisches Potenzial, Sozialraumorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das pädagogische Potenzial von Boxsportangeboten in der Jugendarbeit, insbesondere im Hinblick auf ihre Chancen und Risiken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Rolle des Sports in der Jugendarbeit, die Unterscheidung zwischen Kampfkunst und Kampfsport, sowie das Potenzial des Boxens für Aggressionsabbau und Wertevermittlung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Chancen des Boxsports empirisch zu belegen, um eine Grundlage für dessen Legitimation und Konzeption innerhalb der professionellen Jugendarbeit zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor führt eine qualitative Sozialforschung durch, basierend auf fünf halbstrukturierten Experteninterviews mit Jugendlichen aus unterschiedlichen Boxvereinen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Begriffs Kampfsport, eine spezifische Analyse des Boxsports als Medium und eine anschließende methodische Auswertung der geführten Interviews.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Boxsport, Jugendarbeit, Aggressionsabbau, Gewaltprävention, Wertevermittlung und Resilienz definieren.

Wie bewertet der Autor die Wirksamkeit des Boxtrainings für den Aggressionsabbau?

Das Training wird als geeignetes Instrument angesehen, um Alltagsstress abzubauen, wobei jedoch davor gewarnt wird, es nur als unreflektiertes Ventil zu nutzen, da dies zu einer Abhängigkeit führen kann.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Trainerrolle?

Der Autor betont, dass eine erfolgreiche Integration in die Jugendarbeit zwingend die Begleitung durch eine pädagogisch geschulte Fachperson erfordert, um die Potenziale konstruktiv zu nutzen.

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Details

Title
Chancen und Risiken von Boxsportangeboten in der Jugendarbeit. Hat das Boxen pädagogisches Potential für die Arbeit mit Jugendlichen?
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,7
Author
Elia Weberruss (Author)
Publication Year
2017
Pages
157
Catalog Number
V439527
ISBN (eBook)
9783668801479
ISBN (Book)
9783668801486
Language
German
Tags
Boxen Boxsport Kampfsport Jugendarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elia Weberruss (Author), 2017, Chancen und Risiken von Boxsportangeboten in der Jugendarbeit. Hat das Boxen pädagogisches Potential für die Arbeit mit Jugendlichen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439527
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