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Gesprächswörter im gesprochenen Französisch

Título: Gesprächswörter im gesprochenen Französisch

Trabajo de Seminario , 2000 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sylvia Hadjetian (Autor)

Estudios franceses - Lingüística
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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Gesprächswörter allgemein

2. Gliederungssignale

2.1. Anfangssignale/Eröffnungssignale
2.2. Unterbrechungssignale
2.3. Schlußsignale
2.4. Turn - taking - Signale
2.5. Kontaktsignale (Sprechersignale/Hörersignale)
2.6. Überbrückungsphänomene/hesitation phenomena
2.7. Korrektursignale
2.8. Interjektionen

3. Abtönungsphänomene/Abtönungspartikel

4. Ausblick

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Gesprächswörter allgemein

2. Gliederungssignale

2.1. Anfangssignale/Eröffnungssignale

2.2. Unterbrechungssignale

2.3. Schlußsignale

2.4. Turn - taking - Signale

2.5. Kontaktsignale (Sprechersignale/Hörersignale)

2.6. Überbrückungsphänomene/hesitation phenomena

2.7. Korrektursignale

2.8. Interjektionen

3. Abtönungsphänomene/Abtönungspartikel

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion und Verwendung von Gesprächswörtern im gesprochenen Französisch. Ziel ist es, die systematische Kategorisierung dieser sprachlichen Elemente zu analysieren und deren Bedeutung für die Dynamik und Struktur mündlicher Kommunikation darzulegen.

  • Charakteristika und Abgrenzung von Gesprächswörtern zur geschriebenen Sprache
  • Klassifizierung in Gliederungssignale (Anfangs-, Unterbrechungs-, Schluss- und Turn-taking-Signale)
  • Rolle von Kontaktsignalen und Überbrückungsphänomenen in face-to-face-Situationen
  • Analyse von Korrektursignalen und Interjektionen zur emotionalen Ausdruckssteigerung
  • Bedeutung von Abtönungspartikeln für die Stellungnahme des Sprechers

Auszug aus dem Buch

1. Gesprächswörter allgemein - Einleitung

Gesprächswörter beleben und verdeutlichen Aussagen, sind aber für die rein sachliche Darstellung, für die Hauptaussage, nicht von Bedeutung. Deshalb werden sie in der Umgangssprache auch als „Flickwörter“ bezeichnet. Bei diesen „kleinen“ Wörtern handelt es sich um Elemente und Signalisierungen, die keiner anderen Wortart zugeordnet werden können. Dadurch ist eigens der Begriff „Gesprächswörter“ eingeführt worden. Diese sind typische Merkmale eines Gesprächs (code parlé), in der geschriebenen Sprache (code écrit) werden sie kaum verwendet. Im Vergleich zur deutschen Sprache ist das Französische relativ arm an Gesprächswörtern.

Allgemein lassen sich zwei grosse Hauptgruppen unterscheiden. Die erste Gruppe sind die Gliederungssignale, die sich nochmals in mehrere kleinere Gruppen unterteilen lassen, die zweite Gruppe bilden die Abtönungspartikel.

Bestimmte Gesprächswörter besitzen Polyfunktionalität, d.h., dass einzelne Wörter mehrere Funktionen haben und deshalb verschiedenen Gruppen zugeteilt werden können. Das soll aber nicht heissen, das jedes Gesprächswort jede Funktion annehmen kann. Man kann sie auch nicht beliebig untereinander austauschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung - Gesprächswörter allgemein: Einführung in die Definition und die Rolle von Gesprächswörtern als charakteristische Merkmale der gesprochenen Sprache.

2. Gliederungssignale: Analyse der Hauptkategorien, die zur Strukturierung von Diskursabschnitten und Sinneinheiten dienen.

2.1. Anfangssignale/Eröffnungssignale: Untersuchung von Wörtern, die Sätze einleiten, Themenwechsel signalisieren oder den Sprecherwechsel markieren.

2.2. Unterbrechungssignale: Beschreibung von Signalen, die nach einer Unterbrechung die Wiederaufnahme der Rede ermöglichen.

2.3. Schlußsignale: Erläuterung von Elementen, die Sätze oder Gesprächsabschnitte beenden und oft eine rhetorische Funktion besitzen.

2.4. Turn - taking - Signale: Untersuchung von Mechanismen, die den Sprecherwechsel und die Steuerung des Rederechts innerhalb eines Gesprächs regulieren.

2.5. Kontaktsignale (Sprechersignale/Hörersignale): Analyse der Aufrechterhaltung des zwischenmenschlichen Kontakts durch verbale und nonverbale Rückmeldungen.

2.6. Überbrückungsphänomene/hesitation phenomena: Erläuterung von Pausen und Füllwörtern, die dem Sprecher Zeit zur Planung geben.

2.7. Korrektursignale: Untersuchung von Signalen, die bei Versprechern oder zur Präzisierung von Aussagen eingesetzt werden.

2.8. Interjektionen: Analyse emotionaler Ausdrücke, die bei hoher Spontaneität eingesetzt werden und syntaktisch eigenständig sind.

3. Abtönungsphänomene/Abtönungspartikel: Analyse von Modalpartikeln, die die Einstellung des Sprechers zum Gesagten kennzeichnen.

4. Ausblick: Abschließende Bemerkungen und Zusammenfassung der linguistischen Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Gesprächswörter, gesprochenes Französisch, Gliederungssignale, Interjektionen, Abtönungspartikel, Kontaktsignale, Sprecherwechsel, Diskursanalyse, Konversationsanalyse, Sprachwissenschaft, Flickwörter, Polyfunktionalität, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von sogenannten Gesprächswörtern im gesprochenen Französisch und deren Funktion als Struktur- und Ausdruckselemente in mündlichen Dialogen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Systematisierung von Gliederungssignalen, der Einsatz von Korrektursignalen, die Funktion von Interjektionen sowie die Verwendung von Abtönungspartikeln zur nuancierten Ausdrucksgestaltung.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist die detaillierte Klassifizierung und Untersuchung der Polyfunktionalität dieser sprachlichen Partikel, um ein besseres Verständnis für die Dynamik spontaner mündlicher Kommunikation zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die Konversationsanalyse und die Auswertung von Corpora (Transkripten), um die theoretischen Konzepte anhand von konkreten Anwendungsbeispielen zu belegen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kategorien von Gesprächswörtern, von Anfangs- und Schluss-Signalen über Kontaktsignale bis hin zu Überbrückungsphänomenen, jeweils unterlegt mit Beispielen aus der Forschungsliteratur.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gliederungssignale, Polyfunktionalität, Sprecherwechsel, Abtönung und Interjektionen charakterisiert.

Wie unterscheiden sich Sprechersignale von Schlußsignalen?

Während Schlußsignale primär einen Gesprächsabschnitt oder einen Satz beenden, dienen Sprechersignale stärker dem Appellcharakter, um den Hörer aktiv in das Gespräch einzubeziehen und eine Reaktion zu provozieren.

Was ist das Besondere an "Abtönungspartikeln" im Französischen im Vergleich zum Deutschen?

Die Arbeit stellt fest, dass Abtönungspartikel im Französischen seltener sind als im Deutschen; etwa 85 % der deutschen Entsprechungen finden im Französischen keine direkte Äquivalenz.

Welche Funktion erfüllen "Überbrückungsphänomene" während eines Gesprächs?

Sie dienen dazu, Zögern oder Unsicherheiten des Sprechers zu überbrücken und Zeit für die Planung der nächsten Äußerung zu gewinnen, was insbesondere bei nicht-muttersprachlichen Sprechern relevant ist.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Gesprächswörter im gesprochenen Französisch
Universidad
University of Regensburg  (Institut für Romanisik - Französosch)
Curso
Gesprochenes Französisch
Calificación
1,0
Autor
Sylvia Hadjetian (Autor)
Año de publicación
2000
Páginas
20
No. de catálogo
V44030
ISBN (Ebook)
9783638416955
ISBN (Libro)
9783638802338
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesprächswörter Französisch Gesprochenes Französisch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sylvia Hadjetian (Autor), 2000, Gesprächswörter im gesprochenen Französisch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44030
Leer eBook
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Extracto de  20  Páginas
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