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Personalbedarfs- und Personalkostenplanung für den Hauptprozess 'Beförderungsleistung' der Regionalverkehr Kurhessen GmbH

Titel: Personalbedarfs- und Personalkostenplanung für den Hauptprozess 'Beförderungsleistung' der Regionalverkehr Kurhessen GmbH

Diplomarbeit , 2004 , 70 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der stagnierenden Wirtschaftssituation verbunden mit immer härter werdenden Wettbewerbssituationen in vielen Branchen tritt derzeit der Überlebenskampf in den Mittelpunkt vieler Unternehmensgeschehen. Ziel ist es, langfristig das Bestehen am Markt zu sichern. Dabei wird es zunehmend bedeutsamer, einen dem jeweiligen Aufgabenvolumen entsprechenden Personalbedarf zu ermitteln. Es muss gewährleistet sein, zukünftig eine termin- und anforderungsgerechte Erfüllung der Unternehmenstätigkeiten zu sichern. In diesem Sinne wird die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend vom Menschen und seinem Leistungseinsatz, seiner Motivation und seinen Fähigkeiten geprägt. Dabei treten auch Kostenfragen im Bezug auf den Faktor Arbeit in den Vordergrund. Vor allem in arbeitsintensiven Unternehmen - bei denen die Personalkosten mitunter einen Anteil von über 60 % an der Kostenstruktur ausmachen - können bei einer genauen Analyse enorme Einsparpotentiale aufgedeckt werden. Das Ziel sollte es demnach sein, die Arbeitsabläufe im Unternehmen zum einen daraufhin zu untersuchen, ob eine reibungslose Abfolge gewährleistet ist bzw. an welchen Stellen im Sinne der Kosteneinsparung Effizienzsteigerungen möglich sind. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist mitunter Inhalt der Personalbedarfs- und Personalkostenplanung, mit denen wir uns daher im Folgenden näher auseinander setzen wollen.
Die Arbeit wird dabei in zwei Abschnitte untergliedert. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen der Personalbedarfs- und Personalkostenplanung dargestellt. Dabei wird in einem ersten Schritt der Personalbegriff definitorisch abgegrenzt, um sich anschließend mit den Grundlagen dessen Bedarfs- und Kostenplanung näher auseinander zu setzen. Dabei soll die Verbindung dieser zu anderen Teilbereichen der Planung sowie ein möglicher Zusammenhang der Personalbedarfs- und Personalkostenplanung selbst heraus gearbeitet werden. Ziel ist es zudem, deren Notwendigkeit im Rahmen der unternehmerischen Planung zu untersuchen, wobei sich dies auf die zu erfüllenden Aufgaben stützen wird.
Im Anschluss daran werden die einzelnen Planungsschritte allgemeingültig dargestellt. Dabei wird als erstes die Ermittlung des Personalbedarfs näher betrachtet. Im Rahmen dessen wird es zur Erläuterung einzelner Methoden kommen, die vor allem in der Praxis anzufinden sind.

Leseprobe


Kapitelübersicht

I Problemstellung und Gang der Untersuchung

II Theoretische Grundlagen der Personalbedarfs- und Personalkostenplanung

1. Das Personal als Planungsgegenstand

2. Ziele und Aufgaben der Personalbedarfsplanung

3. Ziele und Aufgaben der Personalkostenplanung

4. Planung des Personalbedarfs

4.1. Ermittlung des Brutto-Personalbedarfs

4.1.1. Analytisches Verfahren der Personalbemessung

4.1.2. Analyse des notwendigen Reservebedarfs

4.1.3. Weitere Verfahren zur Planung des Brutto-Personalbedarfs

4.2. Ermittlung des künftigen Personalbestandes

4.2.1. Abgangs-Zugangs-Rechnung

4.2.2. Statistiken der Bestandsentwicklung

4.3. Ermittlung des Netto-Personalbedarfs

5. Planung der Personalkosten

5.1. Gliederung der Personalkosten

5.1.1. Entgelt für geleistete Arbeit

5.1.1.1. Löhne

5.1.1.2. Gehalt

5.1.1.3. Zulagen und Zuschläge

5.1.2. Personalzusatzkosten

5.1.2.1. Personalzusatzkosten aufgrund von Gesetz und Tarif

5.1.2.2. Personalzusatzkosten aufgrund betrieblicher Vereinbarungen

5.2. Ermittlung der Lohn- und Gehaltssätze

5.3. Grundlagen der Festlegung geeigneter Bezugsgrößen

5.4. Charakteristik der Planung einzelner Personalkostenarten

5.4.1. Grundlegender Planungscharakter aller Personalkostenarten

5.4.2. Planung der Lohnkosten und deren Zusatzkosten

5.4.3. Planung der Gehaltskosten und deren Zusatzkosten

III Praktische Umsetzung der Personalbedarfs- und Personalkostenplanung am Beispiel der RKH

1. Besonderheiten der Leistungserbringung der RKH

2. Der Prozess „Beförderungsleistung erbringen“

3. Personalbedarfsplanung der RKH

4. Personalkostenplanung der RKH

IV Resume

Zielsetzung und Themenfelder

Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die methodische Herleitung und praktische Umsetzung einer systematischen Personalbedarfs- und Personalkostenplanung. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie arbeitsintensive Unternehmen, spezifisch im öffentlichen Personennahverkehr, durch eine präzise analytische Planung von Personalbedarf und -kosten Effizienzsteigerungen erzielen und wettbewerbsfähig bleiben können.

  • Theoretische Abgrenzung von Personalbedarf und Personalkosten.
  • Analyse von Methoden zur Personalbemessung und Kapazitätsplanung.
  • Systematische Gliederung und Kalkulation von Personalkosten.
  • Praxisnahe Anwendung am Hauptprozess „Beförderungsleistung erbringen“ der Regionalverkehr Kurhessen GmbH.
  • Kritische Würdigung von Vollkosten- vs. Teilkostenbetrachtung in der Praxis.

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Analytisches Verfahren der Personalbemessung

Mit den Verfahren der Personalbemessung wollen wir uns im Besonderen auseinander setzen, da sich diese in der Praxis einer gegenwärtigen Aktualität erfreuen und in vielen Unternehmensbereichen anwendbar sind. Diese Verfahren setzen an der Analyse der einzelnen Arbeitsabläufe an, in deren Rahmen die Arbeitsmengen sowie die zu ihrer Erfüllung notwendigen Arbeitszeiten ermittelt werden. Der Brutto-Personalbedarf kann dann allgemein folgendermaßen ermittelt werden:

(1) Einsatzbedarf = (Arbeitsmenge x Zeitbedarf pro Arbeitsgang) / übliche Arbeitszeit pro Arbeitskraft

Das Verfahren der Personalbemessung bedingt daher eine Aufgliederung der Aufgaben und Tätigkeiten an den jeweiligen Arbeitsplätzen. Darauf folgt eine Standardisierung der Tätigkeitsabläufe, insofern dies möglich ist. Abschließend werden dann anhand verschiedener Methoden der Datenermittlung Standard- und Normzeiten hergeleitet. Zu diesen Methoden zählen u.a. die Selbstaufschreibung sowie die REFA- und MTM-Methoden.

Bei dem Verfahren der Selbstaufschreibung werden von den Mitarbeitern die Istzeiten für die ausgeführten Tätigkeiten auf Formblättern festgehalten. Anschließend werden durch Vergleiche durchschnittliche Standardzeiten festgelegt. Problematisch ist hierbei die subjektive Darstellung der einzelnen Mitarbeiter zu betrachten, wodurch die Rationalität der Aufgabenerledigung nicht beurteilt werden kann. Dies gewinnt jedoch besondere Bedeutung bei der Analyse von dispositiven Tätigkeiten. Vor allem in diesem Bereich muss zur Kosteneinsparung untersucht werden, ob die ausgeführten Tätigkeiten wirklich notwendig sind und ob z.B. Doppelarbeiten geleistet werden.

Eine Objektivierung wird unter Anwendung der sog. REFA-Methode gewährleistet. Um genaue Zeitangaben für die einzelnen Tätigkeiten herzuleiten, werden diese in Arbeitsvorgänge zerlegt. Im Anschluss daran, kann dann ein Anforderungsprofil formuliert werden, was die Planung des qualitativen Bedarfs ebenfalls vereinfacht.

Zusammenfassung der Kapitel

I Problemstellung und Gang der Untersuchung: Diese Einleitung motiviert die Relevanz einer präzisen Personalbedarfs- und Personalkostenplanung in wettbewerbsintensiven Branchen und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

II Theoretische Grundlagen der Personalbedarfs- und Personalkostenplanung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, beleuchtet Methoden der Bedarfs- und Bestandsermittlung sowie die systematische Gliederung und Planung von Personalkostenarten.

III Praktische Umsetzung der Personalbedarfs- und Personalkostenplanung am Beispiel der RKH: Hier wird die theoretische Methodik auf den Linienverkehr der Regionalverkehr Kurhessen GmbH übertragen, wobei insbesondere die Dienstplangestaltung und die Kalkulation von Lohnsätzen im Fokus stehen.

IV Resume: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse über die Verknüpfung von Mengen- und Preisplanung zusammen und diskutiert die Erkenntnisse aus dem Praxisteil.

Schlüsselwörter

Personalbedarfsplanung, Personalkostenplanung, Kapazitätsplanung, Leistungspotential, Arbeitszeitkonten, Tarifverträge, Personalzusatzkosten, Grenzplankostenrechnung, Prozesskostenrechnung, ÖPNV, Regionalverkehr Kurhessen GmbH, Dienstplan, Akkordlohn, Zeitlohn, Leistungsgrad.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Planung des Personalbedarfs und der daraus resultierenden Personalkosten, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld die Effizienz zu steigern und das Bestehen am Markt zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die methodischen Grundlagen der Personalbedarfs- und Kostenplanung, die Unterscheidung zwischen verschiedenen Entgeltformen und die praktische Umsetzung in einem Verkehrsunternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen unternehmerischer Planung, Beschäftigung und Personalbedarf darzustellen und aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Kostenrechnung Personalkosten präzise kalkuliert und gesteuert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird hauptsächlich verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die analytischen Verfahren der Personalbedarfsplanung, wie die REFA-Methodik, sowie auf die Grenzplankostenrechnung zur wertmäßigen Beurteilung der Personalkosten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt, der Konzepte wie Personal als Vertragspotential und Methoden der Zeitwirtschaft erläutert, und einen Praxisteil, der diese Theorien am Beispiel der Regionalverkehr Kurhessen GmbH konkretisiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Personalbedarfsplanung, Personalkostenplanung, Kapazitätsplanung, Prozesskostenrechnung und Dienstleistungsmanagement im ÖPNV charakterisieren.

Wie geht die RKH mit dem Problem der Kapazitätsauslastung um?

Da die RKH als Dienstleistungsunternehmen einem „uno-actu“-Prinzip unterliegt, kann sie nicht auf Vorrat produzieren. Sie begegnet Kapazitätsschwankungen durch Dienstplangestaltung, den Einsatz von Arbeitszeitkonten und die gelegentliche Vergabe von Leistungen an Auftragnehmer.

Warum wird in der Praxis der RKH ein vollkostenorientierter Ansatz bevorzugt?

Obwohl die teilkostenorientierte Betrachtung präziser bei der Identifikation von Leerkosten wäre, wird der vollkostenorientierte Ansatz aufgrund des geringeren Planungsaufwandes und der hinreichenden Stabilität durch die Normalbeschäftigung der Fahrer in der Praxis bevorzugt.

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Details

Titel
Personalbedarfs- und Personalkostenplanung für den Hauptprozess 'Beförderungsleistung' der Regionalverkehr Kurhessen GmbH
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
70
Katalognummer
V44031
ISBN (eBook)
9783638416962
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalbedarfs- Personalkostenplanung Hauptprozess Beförderungsleistung Regionalverkehr Kurhessen GmbH
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2004, Personalbedarfs- und Personalkostenplanung für den Hauptprozess 'Beförderungsleistung' der Regionalverkehr Kurhessen GmbH, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44031
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Leseprobe aus  70  Seiten
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