Wie kann Kunst am besten vermarktet werden? Dazu gibt es die klassischen Möglichkeiten wie Galerie, Networking etc.
Seit einigen Jahren zählt auch Facebook und Co. dazu. Es ist kostenlos und bietet Publicity. In einer Befragung von einigen Künstlern wird eruiert, ob Facebook sich für die Präsentation und Vermarktung von Kunst eignet oder nicht.
Kunst braucht neue Kanäle, ein Kanal ist Social Media. Dass die Vermarktung von Kunst über die Social Media gelingen kann, zeigen einige untersuchte Beispiele eindrücklich.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Kommunikation in der Kunst und das gesellschaftliche Umfeld
3. Kommunikation von Kunst in Social Media
3.1 Nutzen der Kunstkommunikation auf Facebook für Künstler
3.2 Umgang mit Social Media für Künstler
3.3 Nutzen von Facebook für Künstler anhand einer Fragebogen-Aktion
4. Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Kunstkommunikation im digitalen Zeitalter und analysiert insbesondere, inwieweit Social-Media-Plattformen, mit Fokus auf Facebook, neue Chancen für Künstler eröffnen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Künstler das Medium effektiv für ihre Zwecke nutzen können und welche Vor- sowie Nachteile sich daraus in der Praxis für die Vermarktung und Vernetzung ergeben.
- Die Bedeutung von Kunstkommunikation im gesellschaftlichen Kontext.
- Möglichkeiten und Herausforderungen der Social-Media-Nutzung für Kunstschaffende.
- Auswertung einer empirischen Fragebogen-Aktion zur Facebook-Nutzung unter Künstlern.
- Vergleich zwischen klassischen Vermarktungswegen und digitalen Präsenzstrategien.
- Analyse des zeitlichen Aufwands und der erzielbaren Verkaufseffekte durch soziale Medien.
Auszug aus dem Buch
3.1 Nutzen der Kunstkommunikation auf Facebook für Künstler
Derzeit ist Facebook immer noch eine der wichtigsten Social Media-Plattformen. Auf Facebook finden sich viele Künstler, bekannte und unbekannte, die ihr Werk vorstellen und zum Kauf anbieten. Es gibt zudem Sammelplattformen, auf denen Künstler ihre Werke präsentieren und verkaufen möchten. Für den Platz auf diesen Sammelplattformen muss der Künstler häufig eine Gebühr bezahlen. Künstler stellen sich auf den Plattformen vor, sie bieten ihre Werke an (mit Preisangaben), sie teilen interessante Inhalte (Kunst-Inhalte vorzugsweise), geben Hintergrundinfos zu der Entstehungsgeschichte von Bildern und zu sich selbst, erzählen Details aus ihrem Leben etc. Somit ähneln sie dem, was normale Nutzer posten. Dabei ist es Geschmacksache, ob man wissen möchte, wohin der jeweilige Künstler reist oder ob man sich nur auf die Kunst allein konzentrieren möchte.
Nutzen haben Social Media? Genannt werden in verschiedenen Medien: Aufmerksamkeitszunahme, Image-Pflege, steigender Verkauf durch neue Zielgruppen, Feedback-Funktion.
In den Social Media geht es nicht nur darum, möglichst eine kostengünstige Werbeplattform zu haben, sondern ebenso um Kommunikation im Kunstbereich, um Interaktion interessierter Menschen, um eine Feedback-Kultur, um persönliche Ansprache, um eine authentische Darstellung der eigenen Kunst, um die Darstellung der eigenen Person. Social Media inhärent ist: Selbstdarstellung, Feedback, Kommunikation, Information, Fehlinformation, Hysterie, Hybris. Transparenz der Künstler als Person ist hilfreich, das Kunstwerk besser zu verstehen. Hintergrundberichte wirken belebend.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Die Einleitung erläutert die Grundthese, dass Kunst Kommunikation benötigt, um nicht zu isolieren, und führt in die Chancen von Social Media als moderne Kommunikationsmittel ein.
2. Kommunikation in der Kunst und das gesellschaftliche Umfeld: Dieses Kapitel definiert Kunstkommunikation als essenziellen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und beschreibt den wechselseitigen Austausch zwischen Kunst und Gesellschaft.
3. Kommunikation von Kunst in Social Media: Der Hauptteil untersucht die praktische Anwendung digitaler Medien für Künstler, inklusive Strategien, Erfolgsfaktoren und der detaillierten Auswertung einer Fragebogen-Aktion.
4. Schlussfolgerung: Das Fazit bestätigt die These, dass Social Media Chancen für Aufmerksamkeit und Netzwerkbildung bietet, betont jedoch die Notwendigkeit eines konzeptionellen, qualitätsorientierten Umgangs.
Schlüsselwörter
Kunstkommunikation, Social Media, Facebook, Künstler, Vermarktung, Image-Pflege, Netzwerken, Kunstschaffen, Dialog, Gesellschaft, Internet, Strategie, Ausstellung, Zielgruppenanalyse, Verkauf
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Kommunikation von Kunst im Zeitalter digitaler Netzwerke und wie Künstler diese Kanäle für ihre professionelle Tätigkeit nutzen können.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentral sind der Austausch zwischen Kunst und Gesellschaft, die spezifische Nutzung von Facebook durch Künstler sowie die Vor- und Nachteile der digitalen Sichtbarkeit.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu untersuchen, ob Kunstkommunikation via Social Media neue, bisher verschlossene Chancen für Künstler eröffnet und wie ein erfolgreicher digitaler Auftritt gestaltet sein sollte.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor nutzt eine theoretische Aufarbeitung des Themas sowie eine empirische Auswertung einer Fragebogen-Aktion unter Künstlern aus dem deutschsprachigen Raum.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kunstkommunikation, praktische Leitlinien für den Social-Media-Einsatz und die Analyse individueller Künstlererfahrungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kunstkommunikation, digitale Vernetzung, Imagebildung und die Abwägung zwischen traditioneller Vermarktung und Social-Media-Präsenz charakterisiert.
Warum wird Facebook als primäres Beispiel herangezogen?
Facebook wird als eine der bedeutendsten Plattformen mit vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten betrachtet, die für Künstler eine relevante, wenn auch zeitintensive Kommunikationsplattform darstellt.
Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf den Kunstverkauf über Social Media?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Social Media zwar exzellent für Imagebildung und Kontaktpflege ist, sich jedoch nur selten als direkte, hochvolumige Verkaufsplattform für Kunst eignet.
- Arbeit zitieren
- Jürgen Kaesler (Autor:in), 2017, Kunst in Social Media, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/440955