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Wandel in der Politikdarstellung - Personalisierung der Politik

Title: Wandel in der Politikdarstellung - Personalisierung der Politik

Seminar Paper , 2001 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: B.A. Mario Müller (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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Seit der Etablierung des Fernsehens in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts hat die Bedeutung dieses Mediums stetig zugenommen. Einerseits der passiven Unterhaltung dienend, andererseits die Information großer Menschenmengen fördernd, dringen die kombinierten Bild-Ton-Signale in alle Alters-, Bildungs- und Einkommensklassen vor.

Das Fernsehen ist das beliebteste Massenmedium unserer Zeit und wer möglichst viele Menschen erreichen will, sei es, um sie zu unterhalten, zu informieren oder auch zu beeinflussen, der muss sich im TV positionieren.
Die Macht dieses Mediums haben seit dessen Einführung auch Politiker in aller Welt kennen, fürchten und schätzen gelernt. Das Fernsehen hat gewisse Trends, die in der Politik bereits vorhanden waren, weiterentwickelt und auch neue Entwicklungen in der Darstellung von Politik geschaffen. In der Politik war es schon immer wichtig, die für viele Wähler komplex und abstrakt wirkenden Programme und Strategien durch Spitzenpolitiker verkörpern zu lassen.

Die vorliegende Arbeit will die wachsende Bedeutung dieser Personalisierung insbesondere im Zusammenhang mit dem Medium Fernsehen erklären, Beispiele aktueller Politikdarstellung zeigen und auch Ausblicke auf mögliche zukünftige Entwicklungen geben.

Ich beschränke mich in meinen Ausführungen örtlich gesehen auf die politischen Systeme westlicher Demokratien und zeitlich auf die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg.

Als Quellenbasis existieren zahlreiche neuere Publikationen, besonders die Wahlkämpfe der vergangenen beiden Wahlen zum deutschen Bundestag sind in vielerlei Hinsicht analysiert worden.
Auch zur Darstellung und zum Auftreten von Politikern in den Massenmedien sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Veröffentlichungen hinzugekommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. PERSONALISIERUNG IN DER POLITIK

2.1 Warum Personalisierung?

2.2 Charakterisierung der Person im Rampenlicht

2.3 Personalisierung im Wandel

2.3.1 Entwicklung in den Fernsehnachrichten

2.3.1.1 Symbolisierung

2.3.1.2 Privatisierung

2.3.1.3 Hierarchisierung

2.3.1.4 Zusammenfassung der Untersuchung

2.3.2 Entwicklung außerhalb von Nachrichtensendungen

2.3.3 Personalisierung im Medienwandel

2.4 Kritik an der Personalisierung

3. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Wandel in der Politikdarstellung mit einem spezifischen Fokus auf die wachsende Bedeutung der Personalisierung, insbesondere im Kontext des Fernsehens und der politischen Kommunikation in westlichen Demokratien nach dem Zweiten Weltkrieg. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, inwieweit sich die Personalisierung in der politischen Berichterstattung verändert hat, welche Mechanismen der Popularisierung vorliegen und welche Auswirkungen diese auf den politischen Prozess haben.

  • Personalisierung als Instrument der Politikvermittlung
  • Analyse von Fernsehnachrichten und politischen Informationssendungen
  • Dimensionen der Personalisierung: Symbolisierung, Privatisierung und Hierarchisierung
  • Einfluss der Entertainisierung und Populärkultur auf das Image von Politikern
  • Auswirkungen des digitalen Medienwandels auf die Politikdarstellung

Auszug aus dem Buch

2.3.1.1 Symbolisierung

Der Begriff Symbolisierung bedeutet für die Untersuchung, dass einzelne Personen öffentliche Einrichtungen und Institutionen bzw. parlamentarische Versammlungen und insbesondere Parteien repräsentieren, respektive symbolisieren.

Konkret wird von Symbolisierung gesprochen, wenn einzelne Personen, die für eine solche Organisation sprechen im untersuchten Medium Fernsehen direkt oder indirekt zitiert werden. Dies kann entweder in Form eines Original-Tons geschehen oder indem eine Aussage sinngemäß wiedergegeben wird.

Als erstes ergab sich aus der Analyse, dass bei allen untersuchten Organisationen für das Jahr 1977 ein hohes Maß an Personalisierung vorhanden war. 21 Jahre später hat die Personalisierung anhand von Symbolisierung in der Nachrichtenberichterstattung allerdings eher abgenommen.

Dies gilt besonders für Berichte über Parteien, hier wurde teilweise deutlich weniger mittels einzelner Akteure berichtet, während sich bei Justiz, Parlament und im Verwaltungsbereich kaum Veränderungen zeigten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung verortet das Fernsehen als zentrales Massenmedium der Politikvermittlung und führt in die Thematik der Personalisierung ein.

2. PERSONALISIERUNG IN DER POLITIK: Dieses Kapitel erläutert die Gründe für die Personalisierung und analysiert verschiedene Dimensionen sowie Entwicklungen innerhalb und außerhalb klassischer Nachrichtenformate.

3. RESÜMEE: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass keine allgemeine Intensivierung der Personalisierung in Nachrichten zu verzeichnen ist, wohl aber eine Popularisierungstendenz.

Schlüsselwörter

Personalisierung, Politikdarstellung, Fernsehen, Medienwahlkampf, Symbolisierung, Privatisierung, Hierarchisierung, Politiker, Politische Kommunikation, Entertainisierung, Politische Partizipation, Medienwandel, Wahlkampf, Politische Akteure, Massenmedien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Wandel in der Darstellung von Politik in den Massenmedien, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Strategie, politische Inhalte durch die Personalisierung der handelnden Akteure greifbarer zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Rolle des Fernsehens als Vermittlungsmedium, die Professionalisierung durch "Spin Doctors", die Entertainisierung politischer Inhalte und der Einfluss des Internets auf die Politikvermittlung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Personalisierung in der Politik zu erklären, den Medieneinfluss zu beleuchten und zu hinterfragen, ob diese Entwicklung einen allgemeinen Trend darstellt oder spezifischen Mustern folgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Analyse bestehender wissenschaftlicher Langzeituntersuchungen, insbesondere die Daten von Greger und Marcinkowski, welche die Darstellung von Politik in Fernsehnachrichten über Jahrzehnte vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen, die Dimensionen der Personalisierung (Symbolisierung, Privatisierung, Hierarchisierung) sowie der Einfluss von Medienberatern und der Wandel der Formate vom Fernsehen hin zu Online-Medien diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Personalisierung, Fernsehen, Politische Kommunikation, Symbolisierung, Entertainisierung und Medienwandel.

Gibt es einen klaren Trend zur stärkeren Personalisierung in Fernsehnachrichten?

Die Analyse der untersuchten Daten zeigt überraschenderweise keinen stetigen Trend zur verstärkten Personalisierung in klassischen Nachrichtensendungen, obwohl die Wahrnehmung der Rezipienten aufgrund der medialen Omnipräsenz von Spitzenpolitikern eine andere sein kann.

Warum ist das Internet für die Personalisierung von Politik weniger geeignet als das Fernsehen?

Das Internet ist nach Ansicht des Autors durch seine Textbasiertheit weniger zur massenwirksamen Inszenierung von Authentizität und Glaubwürdigkeit geeignet als das audiovisuelle Medium Fernsehen.

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Details

Title
Wandel in der Politikdarstellung - Personalisierung der Politik
College
University of Erfurt  (Philosophische Fakultät)
Course
Seminar "Wandel der Öffentlichkeit"
Grade
1,0
Author
B.A. Mario Müller (Author)
Publication Year
2001
Pages
14
Catalog Number
V44101
ISBN (eBook)
9783638417556
ISBN (Book)
9783638750257
Language
German
Tags
Wandel Politikdarstellung Personalisierung Politik Seminar Wandel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Mario Müller (Author), 2001, Wandel in der Politikdarstellung - Personalisierung der Politik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44101
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