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Auswirkung von Eisenmangel bei Schwangeren auf die Gehirnentwicklung des Säuglings

Título: Auswirkung von Eisenmangel bei Schwangeren auf die Gehirnentwicklung des Säuglings

Tesis (Bachelor) , 2018 , 52 Páginas

Autor:in: Linda Neeb (Autor)

Salud - Trofología
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Weltweit sind etwa 2 Milliarden Menschen jeden Alters von einem Eisenmangel betroffen. Laut der World Health Organization (WHO) stellt dieser damit die häufigste Mangelerkrankung überhaupt dar.
Ein gesundheitliches Risiko birgt dieser Mangelzustand vor allem bei Kleinkindern und Frauen im gebärfähigen Alter. Denn ein Eisenmangel kann, auch als Auslöser einer Eisenmangelanämie, gerade in der späten pränatalen und frühen postnatalen Phase mit langfristigen neuronalen Entwicklungsstörungen des Säuglings einhergehen.
Durch eine ausreichende Zufuhr an Nährstoffen während der Schwangerschaft können Mangelzustände bei Mutter und Kind vermieden und der Schwangerschaftsverlauf sowie die langfristige Gesundheit des Säuglings positiv beeinflusst werden. Andernfalls kann davon ausgegangen werden, dass eine unzureichende intrauterine Versorgung des Säuglings, vor allem in Phasen der Gehirnentwicklung, dazu beiträgt, im Erwachsenenalter bestimmte Krankheiten zu erleiden. [...]
Obwohl die WHO aufgrund der hohen Eisenmangel-Prävalenz eine einheitliche Eisensupplementation für Schwangere und Kleinkinder empfiehlt und der Eisenstatus mit der zugeführten Menge an Eisen korreliert, ist noch nicht vollständig geklärt, ob eine Supplementation sinnvoll ist. Denn diese geht mit der Gefahr einer Überdosierung und den daraus resultierenden toxischen Wirkungen einher.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Eisenmangel: Ein globales Gesundheitsproblem

1.2 Eisen

1.3 Anforderungen an die Nährstoffversorgung in der Schwangerschaft

1.4 Metabolische Programmierung des Fötus

1.5 Das Gehirn: Entwicklung und seine Abschnitte

2. Fragestellung

3. Auswirkungen von Eisenmangel auf neuronaler Ebene

3.1 Myelinisierung

3.2 Hippocampale Veränderungen

3.3 Veränderungen im Dopamin-Stoffwechsel

4. Diskussion

4.1 Einfluss auf die Motorik

4.2 Einfluss auf das Gehör

4.3 Einfluss auf kognitive Fähigkeiten

4.4 Einfluss auf sozial-emotionale Verhaltensweisen

4.5 Verwendung von Tierstudien

4.6 Fazit

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Thesis untersucht auf Basis einschlägiger Literatur, in welchem Ausmaß sich ein mütterlicher Eisenmangel während der Schwangerschaft auf die Gehirnentwicklung des Säuglings auswirkt, welche neurologischen Folgen dies hat und welche Möglichkeiten der präventiven Einflussnahme bestehen.

  • Auswirkungen von Eisenmangel auf die Myelinisierung des zentralen Nervensystems.
  • Einfluss eines Eisenmangels auf den Dopamin-Stoffwechsel und resultierende Verhaltensänderungen.
  • Hippocampale Veränderungen und deren Konsequenzen für die kognitive Leistungsfähigkeit.
  • Die Rolle der Eisensupplementation während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter.
  • Diskussion der Übertragbarkeit von Ergebnissen aus tierexperimentellen Studien auf den Menschen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Myelinisierung

Für eine optimale Myelinbildung zur Isolierung und schnelleren Signalweiterleitung der Hirnnerven wird Eisen benötigt (Horiquini-Barbosa et al., 2017).

An neugeborenen Ratten konnten Horiquini-Barbosa et al. diesbezüglich zeigen, dass ein Eisenmangel in der frühen Entwicklung die strukturelle Organisation des Sehnervs morphologisch und morphometrisch verändert und somit die Myelinisierung von Nervenzellen beeinträchtigt. Ziel der Studie war, herauszufinden, ob taktile Stimulationen der Neugeborenen herangezogen werden können, um neuroanatomischen Veränderungen, verursacht durch Eisenmangel, vorbeugen zu können.

72 männliche Wistar-Ratten wurden zufällig in 12 Gruppen eingeteilt, in denen jeweils 6 Jungtiere freien Zugang zu Muttermilch hatten, welche durch ein ebenfalls in dieser Gruppe lebendes Muttertier zur Verfügung gestellt wurde. Ab dem Tag der Geburt erhielten 6 der Mütter von diesem Tag an nur Futter, das mit 35 mg Fe/kg Nahrung angereichert war und die verbliebenen 6 Mütter bekamen Futter mit einer Menge von 4 mg Fe/kg Nahrung; sie waren demnach in einem solchen Maße unterversorgt, dass man mit dem Eintreten einer Eisenmangelanämie bei den Jungen rechnen konnte. Am gleichen Tag wurden die ausreichend und unterversorgten Gruppen nochmals in 2 Gruppen unterteilt, bei denen jeweils die Hälfte täglich 3 Minuten taktil über den Rücken stimuliert wurde. Die Tiere wurden am Tag ihrer Geburt gewogen und dann alle 7 Tage bis zum 32. Tag.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die weltweite Prävalenz von Eisenmangel, dessen Relevanz als gesundheitliches Risiko für Schwangere und Säuglinge sowie die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung neurologischer Entwicklungsstörungen.

2. Fragestellung: In diesem Kapitel werden die Ziele der Bachelor-Thesis definiert, welche auf der Bestimmung der Auswirkungen mütterlichen Eisenmangels auf die fötale und frühkindliche Gehirnentwicklung sowie der Untersuchung relevanter wissenschaftlicher Studien basieren.

3. Auswirkungen von Eisenmangel auf neuronaler Ebene: Hier werden die neurobiologischen Folgen von Eisenmangel detailliert analysiert, insbesondere die Beeinträchtigung der Myelinisierung, strukturelle Veränderungen im Hippocampus sowie Störungen im Dopamin-Stoffwechsel.

4. Diskussion: Dieses Kapitel kritisch reflektiert die ausgewählten Studien hinsichtlich ihrer methodischen Limitationen, vergleicht Ergebnisse aus Tier- und Humanstudien und erörtert die Bedeutung der Eisensupplementation für die neurologische Gesundheit.

5. Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst, wobei die Unabdingbarkeit einer suffizienten Eisenversorgung für eine gesunde Gehirnentwicklung hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Eisenmangel, Eisenmangelanämie, Gehirnentwicklung, Schwangerschaft, Säuglinge, Myelinisierung, Hippocampus, Dopamin-Stoffwechsel, Neurotransmission, Eisensupplementation, frühkindliche Entwicklung, kognitive Leistungsfähigkeit, Verhaltensauffälligkeiten, motorische Entwicklung, Tierstudien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich ein mütterlicher Eisenmangel während der Schwangerschaft auf die Gehirnentwicklung des Säuglings auswirkt und welche langfristigen neurologischen und verhaltensbezogenen Folgen daraus resultieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Eisenmangel auf die Myelinisierung, den Hippocampus, den Dopamin-Stoffwechsel sowie die kritische Betrachtung von Supplementationsstrategien und Studienergebnissen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, auf Basis der aktuellen Literatur zu bestimmen, ob und in welchem Ausmaß ein mütterlicher Eisenmangel negative strukturelle oder funktionelle Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns beim Säugling hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die verschiedene Beobachtungsstudien am Menschen sowie tierexperimentelle Studien analysiert und diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den neuronalen Auswirkungen, wie der Hypomyelinisierung, hippokampalen Veränderungen und Störungen im Neurotransmitterhaushalt, sowie der anschließenden Diskussion dieser Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Eisenmangel, Gehirnentwicklung, Schwangerschaft, Myelinisierung, Dopamin und Eisensupplementation.

Warum ist die Myelinisierung besonders durch Eisenmangel gefährdet?

Eisen ist essenziell für die Bildung von Myelin, einer Schutzhülle der Nervenfasern. Ein Mangel beeinträchtigt deren Bildung und damit die Signalweiterleitung, was irreversiblen Schaden anrichten kann.

Können die Folgen eines frühen Eisenmangels durch spätere Eisentherapie behoben werden?

Die Arbeit weist darauf hin, dass trotz Eisentherapie neuroanatomische oder kognitive Schäden bestehen bleiben können, was die Wichtigkeit der Prävention unterstreicht.

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Detalles

Título
Auswirkung von Eisenmangel bei Schwangeren auf die Gehirnentwicklung des Säuglings
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Autor
Linda Neeb (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
52
No. de catálogo
V441132
ISBN (Ebook)
9783668796775
ISBN (Libro)
9783668796782
Idioma
Alemán
Etiqueta
auswirkung eisenmangel schwangeren gehirnentwicklung säuglings
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Linda Neeb (Autor), 2018, Auswirkung von Eisenmangel bei Schwangeren auf die Gehirnentwicklung des Säuglings, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441132
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