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Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitszufriedenheit und -motivation der Beschäftigten

Title: Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitszufriedenheit und -motivation der Beschäftigten

Research Paper (undergraduate) , 2018 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ferry Schütz (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Kaum ein Thema beherrscht die Wirtschaft heutzutage mehr als die Potentiale und Auswirkungen der Digitalisierung. „Industrie 4.0“, „Digitale Transformation“, „Smart Factory“ und „Big Data“ sind nur einige der Schlagworte, die mit der Wertschöpfung der Zukunft in Verbindung gebracht werden. Doch nicht nur die Wirtschaft wird vom digitalen Zeitalter bestimmt. Die zunehmende digitale Vernetzung betrifft nahezu alle Lebensbereiche. Der Großteil aller Menschen innerhalb der Industrienationen wird stetig abhängiger von digitaler Infrastruktur und Endgeräten, durch die weite Teile des Lebens organisiert werden. Sowohl im privaten wie auch wirtschaftlichen Sinne reizt vor allem das mit der Digitalisierung einhergehende hohe Potenzial zur Effizienzsteigerung. Dagegen prognostizieren die Ökonomen Frey und Osborne in einer groß angelegten Studie der Oxford Universität aus dem Jahre 2013, dass etwa die Hälfte aller heutigen Jobs in Zukunft durch Roboter, Computer oder andere Automatisierungsmöglichkeiten übernommen werden können. Zwar bezieht sich diese Studie auf den amerikanischen Arbeitsmarkt, lässt sich jedoch auf ähnlich entwickelte Staaten, wie zum Beispiel auch Deutschland, übertragen. Die Angst vor solch tiefgreifenden Veränderungen des Arbeitsmarkts ist längst angekommen. Schon heute ändern sich durch die Digitalisierung ganze Unternehmensstrukturen und Beschäftigungsarten. Auf Basis der beschriebenen Ausgangslage der heutigen Arbeitswelt, greift die vorliegende Arbeit die Frage auf, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Arbeitszufriedenheit und Motivation der Arbeitnehmer hat. Hierzu wurde ein im Jahr 2016 publizierter Artikel der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ausgewertet, der sich mit den Ambivalenzen digitaler Kommunikation am Arbeitsplatz beschäftigt. Ziel dieser Arbeit ist, neben der methodischen Beschreibung der durchgeführten qualitativen Inhaltsanalyse dieses Artikels, die Beantwortung einiger Leitfragen zur Auswirkung der Digitalisierung auf die Arbeitszufriedenheit und -motivation der Beschäftigten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangslage und Zielsetzung

1.2 Überblick über die Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffs- und Standortbestimmung „Digitalisierung“

2.2 Theorien der Arbeitszufriedenheit und -motivation

2.2.1. Begriffsabgrenzung Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation

2.2.2. Maslow´s Bedürfnishierarchie

2.2.3. Herzberg´s Zwei-Faktoren-Theorie

2.3. Leitfragen der Arbeit

3. Methode

3.1. Vorstellung der Analyseeinheit

3.2. Ableitung des Kategorienschemas

3.3. Vorgehen bei der Textauswertung

4. Ergebnisse

4.1. Qualitative Inhaltsanalyse des Artikels

4.1.1. Kategorie „Sicherheitsbedürfnisse“

4.1.2. Kategorie „Soziale Bedürfnisse“

4.1.3. Kategorie „Arbeitsbedingungen“

4.1.4. Kategorie „Motivatoren“

5. Diskussion

5.1. Beantwortung der Leitfragen

5.2. Bewertung des eigenen Vorgehens

5.3. Zusammenfassung, praktische Relevanz und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis einer qualitativen Inhaltsanalyse die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation von Beschäftigten, um daraus Handlungsfelder für Unternehmen abzuleiten.

  • Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt
  • Theoretische Grundlagen zur Arbeitszufriedenheit und -motivation (Maslow & Herzberg)
  • Qualitative Inhaltsanalyse eines Fachartikels zur digitalen Kommunikation
  • Identifikation von Sicherheitsbedürfnissen, sozialen Bedürfnissen, Arbeitsbedingungen und Motivatoren
  • Handlungsfelder für Unternehmen zur Förderung der Zufriedenheit

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Begriffsabgrenzung Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation

Die Begriffe Motivation und Zufriedenheit sind eng verwandt und doch meinen sie sehr unterschiedliche Dinge. Während Zufriedenheit als retrospektives Erleben betrachtet wird, welches bis in die Gegenwart reicht, richtet sich der Blick der Motivation eher in die Zukunft. So richtet der motivierte Mensch sein Denken und Handeln nach erstrebenswerten Zielen und kann Zufriedenheit empfinden, wenn diese Ziele erreicht wurden. Dies macht Zufriedenheit zu einem Wahrnehmungsphänomen, während Motivation durch Kognitionen und Verhaltensdispositionen bestimmt wird. Motivation hat dadurch konkrete Auswirkungen darauf, wie engagiert ein Mitarbeiter seine Aufgaben erledigt. Aus diesem Grund wird der Motivation in der Arbeits- und Organisationspsychologie eine besondere Bedeutung beigemessen. Als Ergebnis der Motivation wird also die Leistung gesehen, wobei wiederum angenommen wird, dass gute Leistungen und die damit einhergehende Bestätigung wiederum zu erhöhter Arbeitszufriedenheit führt. Hierdurch wird klar, dass trotz aller Unterschiedlichkeit der Bedeutung, Motivation und Zufriedenheit sehr eng beieinander liegen. Um eine hohe Motivation und Zufriedenheit sowie gute Arbeitsleistungen sicherzustellen, müssen jedoch die Ziele von Arbeitgeber und -nehmer in Übereinstimmung gebracht werden.

Arbeitszufriedenheit und -motivation gehören zu den am intensivsten untersuchten Phänomenen der Arbeits- und Organisationspsychologie. Die Konstrukte werden neben dem Leistungsgedanken auch deshalb untersucht, weil davon ausgegangen wird, dass eine hohe Zufriedenheit mit geringen Fehlzeiten und geringerer Fluktuation einhergeht. Da Zufriedenheit jedoch nicht in die Zukunft gerichtet ist, muss zunächst das Konstrukt der Motivation betrachtet werden, um über den Motivationsprozess zu Leistung und Zufriedenheit zu gelangen.

Menschen handeln vorrangig aus Motiven heraus, welche als relativ zeitstabile und für Menschen jeweils charakteristische Wertungshaltungen bezeichnet werden können. Die menschlichen Grundmotive sind dabei Macht, Leistung und sozialer Anschluss. Je nach Situation werden diese Motive angeregt und lösen dadurch eine Motivation zu einem bestimmten Verhalten aus. Situationsmerkmale, die Motive anregen können, werden wiederum als Anreize bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Ausgangslage zur Digitalisierung und Definition der Zielsetzung sowie Forschungsfrage der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Begrifflichkeiten und theoretischer Modelle wie der Maslowschen Bedürfnishierarchie und Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie.

3. Methode: Beschreibung des methodischen Vorgehens der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und der Kategorienschema-Entwicklung.

4. Ergebnisse: Präsentation der Analyseergebnisse anhand der Kategorien Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Arbeitsbedingungen und Motivatoren.

5. Diskussion: Beantwortung der Leitfragen, kritische Bewertung der methodischen Vorgehensweise sowie Zusammenfassung der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsmotivation, qualitative Inhaltsanalyse, Maslow, Herzberg, Arbeitswelt, Industriesoziologie, Arbeitsbedingungen, Motivatoren, Flexibilisierung, Kommunikation, berufliche Chancen, Selbstverwirklichung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arbeitsumfeld und wie sich diese Prozesse auf die Arbeitszufriedenheit und die Motivation der Beschäftigten auswirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die digitale Transformation der Arbeit, die psychologischen Konstrukte von Motivation und Zufriedenheit sowie die Analyse von Belastungen und Chancen durch digitale Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch eine qualitative Inhaltsanalyse eines Fachartikels zu verstehen, wie sich die Digitalisierung auf verschiedene menschliche Bedürfnisse auswirkt und welche Handlungsfelder sich für Unternehmen ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die strukturierte qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring angewandt, um Aussagen aus einem Fachartikel systematisch zu kategorisieren und auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Bedürfnismodelle) erörtert, dann das methodische Vorgehen beschrieben und schließlich die extrahierten Ergebnisse nach verschiedenen Kategorien analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Digitalisierung, Arbeitsmotivation, Arbeitszufriedenheit, qualitative Inhaltsanalyse und Handlungsfelder für Unternehmen charakterisiert.

Welche Rolle spielen die Modelle von Maslow und Herzberg?

Diese Modelle dienen als theoretischer Rahmen, um die extrahierten Aussagen aus dem analysierten Artikel zu strukturieren und in die Kategorien Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse sowie Motivatoren einzuordnen.

Wie bewertet der Autor das eigene Vorgehen?

Der Autor reflektiert die methodische Strenge und weist kritisch darauf hin, dass die Analyse auf einem einzigen Artikel basiert, was die Generalisierbarkeit einschränkt.

Welches Fazit wird zur Digitalisierung gezogen?

Das Fazit betont, dass die Digitalisierung sowohl Herausforderungen wie Unsicherheit und Verdichtung als auch Chancen für Flexibilisierung und berufliche Selbstverwirklichung mit sich bringt.

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Details

Title
Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitszufriedenheit und -motivation der Beschäftigten
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
1,3
Author
Ferry Schütz (Author)
Publication Year
2018
Pages
27
Catalog Number
V441261
ISBN (eBook)
9783668813618
ISBN (Book)
9783668813625
Language
German
Tags
Motivation Digitalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ferry Schütz (Author), 2018, Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitszufriedenheit und -motivation der Beschäftigten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441261
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