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Immobilien als Anlageform. Eine Risiko-Nutzenanalyse für den Immobilienmarkt Frankfurt am Main

Titel: Immobilien als Anlageform. Eine Risiko-Nutzenanalyse für den Immobilienmarkt Frankfurt am Main

Hausarbeit , 2017 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jan Schlauer (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ununterbrochen beschäftigen sich institutionelle und private Anleger unter Berücksichtigung des eigenen Risikoprofils mit der Zusammensetzung ihrer Asset- Allocation. Die Asset-Allocation ist die strukturierte Verteilung eines Anlagevermögens auf die unterschiedlichen Anlageklassen. Ziel ist es den Anlegernutzen zu maximieren. Dabei entscheidend sind die drei konkurrierenden Ziele: Sicherheit, Verfügbarkeit und Verzinsung, welche das magische Dreieck der Vermögensanlage bilden. Diese Ziele sind einem hohen Zielkonflikt unterworfen, da nicht alle Ziele gleichzeitig befriedigt werden können. Die bedeutendsten Anlageklassen der Volkswirtschaft - gemessen am Volumen - sind Immobilien, Aktien und Anleihen. Alleine in Deutschland entspricht das Nettoanlagevermögen von Immobilien etwa 7,9 Billionen Euro. Durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, welche den Leitzins auf 0,0 Prozent senkte, hat auch das Hypothekenzinsniveau 2016 seinen Tiefpunkt erreicht, wodurch bei vielen Investoren und Privatpersonen die Nachfrage nach Immobilien ansteigt. Zeitgleich steigt vor allem in den Großstädten Deutschlands die Bevölkerungszahl. Dagegen sind Bebauungsgrundstücke und bereits gebaute Wohnimmobilien begrenzt. Die Konsequenz ist ein Nachfrageüberhang und somit ein drastischer Preisanstieg in den gefragten Regionen. Dies ist auch in der Main-Metropole Frankfurt deutlich zu sehen. In Frankfurt und anderen Großstädten der Bundesrepublik wächst aufgrund der rasant steigenden Immobilienpreise die Angst vor einer drohenden Immobilienblase. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnte bereits aufgrund der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der niedrigen Inflationsrate vor einer Preisentwicklung, die gefährlich werden könnte. Betrachtet man das Rhein-Main Gebiet, beschäftigen sich viele Anleger mit der Finanzmetropole Frankfurt. Doch wie rentabel ist der Immobilienmarkt Frankfurt noch für Anleger? Und inwieweit ist dieser von der Gefahr einer Immobilienblase betroffen? Im Folgenden wird die Immobilie als Anlageform betrachtet und am Beispiel Frankfurts Risiken und Nutzen gegenübergestellt und mit naheliegenden Immobilienmärkten verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Immobilien als Anlageform

2.1 Besonderheiten von Immobilien und des Immobilienmarktes

2.2 Direkte Anlageform

2.3 Indirekte Anlageformen: Immobilienfonds, -aktien und -anleihen

3 Entwicklungen im ausgewählten Markt „Frankfurt am Main“

3.1 Immobilien- und Mietpreisentwicklung

3.2 Renditeentwicklung

4 Risiken bei der Vermögensanlage bezogen auf die Immobilienanlage

4.1 Basisrisiken bei der Vermögensanlage

4.2 Risiken der Anlageform Immobilien

4.3 Chancen für Investoren

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Immobilie als Anlageform und analysiert deren Rentabilität sowie Risikoprofile am Beispiel des Frankfurter Immobilienmarktes vor dem Hintergrund aktueller Marktbedingungen wie Niedrigzinsen und regulatorischer Eingriffe.

  • Grundlagen der direkten und indirekten Immobilienanlage
  • Marktentwicklungen in Frankfurt am Main (Preise, Mieten, Renditen)
  • Analyse spezifischer Immobilienrisiken (z.B. Immobilienblase, Informationsasymmetrie)
  • Chancen und Anlagestrategien für Investoren in A- und B-Standorten

Auszug aus dem Buch

2.1 Besonderheiten von Immobilien und des Immobilienmarktes

Der Immobilienmarkt unterscheidet sich grundlegend von anderen Märkten und Anlageklassen. Immobilien können zwar in Form von Immobilienaktien oder anderen Beteiligungen an der Börse gehandelt werden und ähneln damit in einigen Aspekten dem Aktienmarkt, jedoch kann der Immobilienmarkt in Form von Direktanlagen kaum mit diesem verglichen werden. Immobilienanlagen verkörpern im Gegensatz zu den klassischen Anlagen Aktien, Anleihen und Rentenpapieren einen physischen Wert in Form eines bebauten Grundstückes. Daraus resultiert, dass ein kompletter Wertverlust ausgeschlossen ist. Darüber hinaus unterliegen sie im Vergleich zu den genannten Assetklassen geringen Wertschwankungen. Folglich hängt ihre Wertentwicklung langfristig kaum mit der Wertentwicklung anderen Anlageklassen zusammen, da sie untereinander in der Regel negativ korrelieren. Daher dienen Immobilienanlagen unter anderem der Diversifikation eines Portfolios.

Beim Immobiliendirektinvestment ist üblicherweise die Erzielung von periodischen Renditen durch Mieten gegeben. Durch diese Mieteinnahmen kann ein regelmäßiges Einkommen erzielt werden. Der Wert einer Immobilie ist von vielen Faktoren abhängig und verändert sich somit über die Zeit. Somit ist eine Ertragserzielung bei einem späteren Verkauf möglich. Dies stellt ein Risiko und gleichzeitig eine Chance dar.

In erster Linie ist der Immobilienmarkt sehr stark von Zinseffekten abhängig, da bei einer Immobiliendirektanlage, dem klassischen Hauskauf im eigentlichen Sinne, oftmals ein hoher Anteil an Fremdkapital bei Kreditinstituten aufgenommen wird. Eine kleine Änderung des Zinsniveaus hat demnach einen großen Effekt auf die Immobiliennachfrage. Dies ist an der derzeitigen Situation zu beobachten: Die Senkung des Leitzinses hat die Senkung des Hypothekenzinsniveaus nach sich gezogen. Die Konsequenz ist eine steigende Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. In Folge dessen spricht man von einer hohen Zinselastizität der Nachfrage auf dem Immobilienmarkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Immobilien als Anlageklasse im Kontext der Asset-Allocation und führt in die spezifische Problematik des Frankfurter Marktes ein.

2 Immobilien als Anlageform: Dieses Kapitel differenziert zwischen direkten und indirekten Anlageformen und erläutert die Besonderheiten des Immobilienmarktes sowie die Rolle von Immobilienfonds und Aktien.

3 Entwicklungen im ausgewählten Markt „Frankfurt am Main“: Der Abschnitt analysiert die drastischen Preis- und Mietpreisanstiege in Frankfurt und bewertet diese im Vergleich zu anderen deutschen Standorten.

4 Risiken bei der Vermögensanlage bezogen auf die Immobilienanlage: Hier werden allgemeine Kapitalmarktrisiken den spezifischen Immobilienrisiken wie Klumpenrisiko, Informationsasymmetrie und Übertreibungsrisiken gegenübergestellt.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Investitionsstrategien für A- und B-Standorte zusammen und bewertet die Eignung von Immobilien für ein diversifiziertes Portfolio.

Schlüsselwörter

Immobilienmarkt, Frankfurt am Main, Asset-Allocation, Immobilienblase, Mietpreisbremse, Rendite, Direktanlage, Immobilienfonds, Diversifikation, Risikomanagement, Informationsasymmetrie, Kapitalmarktrisiko, A-Standorte, B-Standorte, Wertentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Immobilie als Anlageform und untersucht deren Risiko-Rendite-Profil, insbesondere am Beispiel des Frankfurter Wohnimmobilienmarktes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Abgrenzung von Anlageformen, die Marktentwicklung in Frankfurt, die Identifikation von Anlagerisiken und die Bewertung von Chancen für Investoren.

Was ist die grundlegende Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie rentabel der Immobilienmarkt in Frankfurt für Anleger noch ist und inwieweit das Risiko einer Immobilienblase besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fundierte Literaturanalyse, die durch die Auswertung statistischer Marktdaten (Preisentwicklungen, Renditen, Leerstandsquoten) untermauert wird.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Anlageformen, die detaillierte Analyse der Frankfurter Marktentwicklung sowie die umfassende Betrachtung von Basis- und Immobilienrisiken.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Immobilienmarkt, Rendite, Diversifikation, Frankfurt am Main, Immobilienblase und Mietpreisbremse.

Warum wird der Frankfurter Immobilienmarkt als besonders risikoreich eingestuft?

Aufgrund der stark überproportionalen Preissteigerungen gegenüber den Mieten und der drohenden Gefahr einer Überhitzung bzw. Immobilienblase in A-Lagen.

Was unterscheidet B-Standorte von A-Standorten wie Frankfurt?

B-Standorte bieten oft ein besseres Verhältnis zwischen Kaufpreis und Mietertrag, was für Anleger eine höhere laufende Rendite ermöglicht, während A-Standorte eher auf Wertsteigerung setzen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Immobilien als Anlageform. Eine Risiko-Nutzenanalyse für den Immobilienmarkt Frankfurt am Main
Veranstaltung
Finanzierung & Investition
Note
1,3
Autor
Jan Schlauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
28
Katalognummer
V441307
ISBN (eBook)
9783668797871
ISBN (Buch)
9783668797888
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Immobilien Anlage Investition Frankfurt Frankfurt am Main Immobilienanlage Asset-Management Investment Portfoliomanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Schlauer (Autor:in), 2017, Immobilien als Anlageform. Eine Risiko-Nutzenanalyse für den Immobilienmarkt Frankfurt am Main, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441307
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Leseprobe aus  28  Seiten
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