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Das von Plinius dem Jüngeren vermittelte Bild übernatürlicher Erscheinungen und die Auffassung zu Toten und Geistervorstellungen seiner Zeitgenossen

Titre: Das von Plinius dem Jüngeren vermittelte Bild übernatürlicher Erscheinungen und die Auffassung zu Toten und Geistervorstellungen seiner Zeitgenossen

Dossier / Travail , 2017 , 20 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Anna Wiechers (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Dieser Hausarbeit soll die Fragestellung zugrunde liegen, inwiefern das Bild von übernatürlichen Erscheinungen, welches Plinius der Jüngere innerhalb seines sogenannten "Gespensterbriefs" entwirft, den Annahmen und Überzeugungen bezogen auf Toten- beziehungsweise Geistervorstellungen der Menschen zu dieser Zeit entsprach.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Vorstellung des aktuellen Forschungsstandes

1.1. Problemfrage

1.1.1. Erläuterung des Konzepts der Arbeit

1.2. C. Plinius Caecilius Secundus – „Plinius der Jüngere“ und seine Zeit

1.2.1. Plinius epistulae

1.2.2. Lucius Licinius Sura (als Adressat)

1.3. Quellen- und Literaturbasis

2. Plinius „Gespensterbrief“ Buch 7, Brief 27: Quellenkritik und –interpretation

2.1. Römische Vorstellungen von Geistern

2.1.1. Begründung für ruhelose Geister innerhalb der römischen Interpretation

2.1.2. Bedeutung von Geistererscheinungen in Träumen

3. Schluss und Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit das von Plinius dem Jüngeren im „Gespensterbrief“ (epist. 7, 27) vermittelte Bild übernatürlicher Erscheinungen die zeitgenössischen Auffassungen zu Toten- und Geistervorstellungen im Rom der frühen Kaiserzeit widerspiegelt.

  • Analyse von Plinius dem Jüngeren als Autor und seiner Briefsammlung
  • Biografische Einordnung des Adressaten Lucius Licinius Sura
  • Quellenkritische Untersuchung des „Gespensterbriefs“ Buch 7, Brief 27
  • Differenzierung römischer Geistertypen (manes, larvae, lares)
  • Bedeutung von übernatürlichen Erscheinungen und Träumen in der römischen Vorstellungswelt

Auszug aus dem Buch

Plinius „Gespensterbrief“ Buch 7, Brief 27: Quellenkritik und –interpretation

Der vorliegende Brief ist Teil einer Sammlung selbiger, die von C. Plinius Caecilius Secundus verfasst wurde. Innerhalb dieser Sammlung gehört er zu Buch 7 und ist der 27. Brief. Eine genaue und sichere Datierung zur zeitlichen und örtlichen Entstehung des Briefes kann nicht getroffen werden. Entstanden sind diese Briefe zeitlich betrachtet insgesamt ab dem Jahr 96 n. Chr. Die Veröffentlichung hingegen lässt sich etwas genauer datieren. Die ersten neun Bücher wurden in den Jahren 109 bis 111 herausgegeben. Das antike lateinische Original ist nicht überliefert, wurde jedoch im Laufe der Geschichte in verschiedenen Zusammensetzungen vielfach abgeschrieben und später übersetzt.

Der für diese Abhandlung relevante, bereits benannte Brief ist an den römischen Politiker Lucius Licinius Sura gerichtet. Es ist anzunehmen, dass die Bekanntschaft beider auf die Zugehörigkeit zur römischen Oberschicht zurückzuführen ist. Der Autor steht mit den in diesem Brief eher skriptiv geschilderten Geschehnissen nicht in direktem Kontakt. Stattdessen wurden sie ihm viel mehr durch andere Personen zugetragen.

Dieser Ausarbeitung wird die Übersetzung von Heribert Philips und Marion Giebel, Stuttgart, 2014, 3. Auflage als primäre Quelle zugrunde gelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Vorstellung des aktuellen Forschungsstandes: Dieses Kapitel führt in die Thematik der antiken Geistervorstellungen ein, definiert die Problemstellung der Arbeit und gibt einen Überblick über Plinius den Jüngeren und die Quellengrundlage.

2. Plinius „Gespensterbrief“ Buch 7, Brief 27: Quellenkritik und –interpretation: Hier erfolgt die detaillierte Analyse der im Brief geschilderten übernatürlichen Ereignisse sowie eine Einordnung der römischen Konzepte von Geistern und deren Erscheinungsformen.

3. Schluss und Zusammenfassung der Ergebnisse: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse über das gesellschaftlich-religiöse Bild der römischen Oberschicht im Hinblick auf Geistererscheinungen zusammen und reflektiert die Bedeutung der literarischen Aufarbeitung durch Plinius.

Schlüsselwörter

Plinius der Jüngere, Gespensterbrief, römische Kaiserzeit, Geistervorstellungen, Epistulae, Lucius Licinius Sura, manes, larvae, lares, Traumdeutung, Quellenkritik, Totenkult, antike Literatur, Prinzipat, Superstition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung antiker Geistervorstellungen anhand des „Gespensterbriefs“ von Plinius dem Jüngeren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Briefe des Plinius, der römischen Konzepte zu Geistern (manes, lares, larvae) sowie der Rolle von Träumen und Vorzeichen in der frühen Kaiserzeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist herauszufinden, ob das von Plinius im Brief 7, 27 skizzierte Bild des Übernatürlichen mit den allgemeinen Annahmen und Überzeugungen der damaligen Bevölkerung übereinstimmte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenkritische und interpretative Untersuchung, die primär auf den epistulae des Plinius sowie ergänzender Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Brief 7, 27 im Detail, klassifiziert die verschiedenen Geistererscheinungen und diskutiert die soziokulturellen Hintergründe römischer Totenvorstellungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Plinius der Jüngere, Gespensterbrief, Geistervorstellungen, römische Kaiserzeit und Traumdeutung.

Welche Rolle spielte der Adressat Lucius Licinius Sura für den Brief?

Sura war ein hochrangiger Politiker und Vertrauter des Kaisers; Plinius nutzte ihn als fachkundigen Adressaten, um über die Realität der ihm zugetragenen Geistergeschichten zu reflektieren.

Welche Bedeutung wird den Geistererscheinungen in Träumen beigemessen?

Antike Autoren sahen in Träumen oft befehlende oder weissagende Botschaften, weshalb deren Deutung eine wichtige, wenn auch problematische Rolle in der damaligen Gesellschaft einnahm.

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Résumé des informations

Titre
Das von Plinius dem Jüngeren vermittelte Bild übernatürlicher Erscheinungen und die Auffassung zu Toten und Geistervorstellungen seiner Zeitgenossen
Université
Humboldt-University of Berlin
Note
2,3
Auteur
Anna Wiechers (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
20
N° de catalogue
V441380
ISBN (ebook)
9783668800519
ISBN (Livre)
9783668800526
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna Wiechers (Auteur), 2017, Das von Plinius dem Jüngeren vermittelte Bild übernatürlicher Erscheinungen und die Auffassung zu Toten und Geistervorstellungen seiner Zeitgenossen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441380
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Extrait de  20  pages
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