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Basketball. Einführung des indirekten Blocks in das 3 gegen 3 Spiel und dessen Verteidigungsmöglichkeiten

Titre: Basketball. Einführung des indirekten Blocks in das 3 gegen 3 Spiel und dessen Verteidigungsmöglichkeiten

Dossier / Travail , 2018 , 10 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Valentin Quandt (Auteur)

Sport - Théorie et Pratique
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Der indirekte Block oder auch Screen genannt, stellt ein offensives gruppentaktisches Mittel dar. Er wird auf der ballfernen Seite angewandt und baut auf die Grundprinzipien des Give and Go und der Read and React Offense auf. Die Bewegungsausführung des indirekten Blocks und das vom Blocksteller angewandte Abrollen kann von dem direkten Block übernommen werden. Diese gruppentaktische Maßnahme erfolgt durch das Zusammenspiel von drei Spielern, einem Aufbauspieler und zwei Flügelspielern, welche sich in einem Dreieck aufstellen. Der Aufbauspieler oder auch Ballhandler genannt spielt das Give and Go mit einem der beiden Flügelspieler. Dabei schneidet der Passgeber nicht wie gewohnt in Richtung Korb, sondern er bewegt sich zur ballfernen Seite, um den indirekten Block an dem Verteidiger des Mitspielers/ Flügelspielers zu stellen. Der freigeblockte Flügelspieler (Cutter) schneidet in Richtung Korb und der Blocksteller rollt sich zum Korb ab. Sowohl der direkte Block als auch der indirekte Block dienen zur Blockierung der Bewegungsrichtung des Verteidigers und man verschafft dem eigenen Mitspieler, in dem Falle dem Blocknutzer, einen kurzen Vorteil (Steinhöfer & Remmert, 2011).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Stellen des indirekten Blocks

3 Einbeziehung des indirekten Blocks in das Spiel 3 gegen 3

4 Verteidigungsmöglichkeiten des indirekten Blocks

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die technische und taktische Anwendung des indirekten Blocks (Screen) innerhalb der Spielform 3 gegen 3 im Basketball. Ziel ist es, die systematische Einbindung dieses gruppentaktischen Mittels in den Spielverlauf sowie die entsprechenden Möglichkeiten der Verteidigung darzustellen, um Spielern und Trainern ein fundiertes Verständnis für diese offensive Option zu vermitteln.

  • Grundlagen und Definition des indirekten Blocks
  • Die vier Phasen eines erfolgreichen Blocks
  • Integration in das "Cut and Fill"-Prinzip
  • Taktische Handlungsoptionen für Angreifer
  • Verschiedene Verteidigungsvarianten und deren Vor- und Nachteile

Auszug aus dem Buch

2. Das Stellen des indirekten Blocks

Das Stellen des indirekten Blocks kann in seiner grundsätzlichen Ausführung vom direkten Block übernommen werden. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der indirekte Block im Gegensatz zum direkten Block ballfern erfolgt (Partnerhilfe ohne Ball). Das Abrollen des Blockstellers zum Korb gleicht dem Ablauf beim direkten Block. Nach dem Auftaktpass auf einen der beiden Flügelspieler begibt sich der Aufbauspieler zum Flügelspieler auf der ballfernen Seite, um den indirekten Block am Verteidiger des Mitspielers zu setzen. Dabei ist es wichtig, dass der Flügelspieler ohne Ball den Verteidiger mit einer Backdoorbewegung zum Absinken in Richtung Korb und zu einer engen Verteidigung zwingt. Der Aufbauspieler orientiert sich in dem Fall an der Position des abgesunkenen Verteidigers um den Block zu stellen (vgl. Abb. 2).

Unabhängig davon ob es sich um einen direkten oder einen indirekten Block handelt, muss für einen erfolgreichen Block, eine bestimmte Einigkeit zwischen den Mitspielern bestehen. „Diese Einigkeit kann entweder über Blickkontakt hergestellt werden (erfordert Erfahrung und ist anfällig für Missverständnisse), durch Zeichen oder Signale (müssen eindeutig und beiden bekannt sein) oder durch explizite Abmachungen (wenn-dann)“ (Bösing, 2012, S. 211).

Nach Wissel (2004, S. 136) besteht ein erfolgreicher Block aus 4 Phasen:

a). das Stellen eines Blocks

b). die Intention des Mitspielers, der den Block stellen will zu erkennen

c). den Block nutzen

d). den Block freistellen

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert den indirekten Block als gruppentaktisches Mittel und erläutert dessen Einbettung in die Prinzipien des "Give and Go" sowie der "Read and React Offense".

2 Das Stellen des indirekten Blocks: Hier werden die technischen Anforderungen, die notwendige Einigkeit zwischen den Mitspielern und die vier Phasen eines erfolgreichen Blocks detailliert beschrieben.

3 Einbeziehung des indirekten Blocks in das Spiel 3 gegen 3: Dieses Kapitel behandelt die praktische Integration des Blocks in die Spielstruktur, insbesondere durch das "Cut and Fill"-Kontinuum und die Pop-out-Bewegung.

4 Verteidigungsmöglichkeiten des indirekten Blocks: Die abschließende Analyse widmet sich den vier gängigen Defensivvarianten (Switchen, Über-den-Block-gehen, Hinter-den-Block-gehen, Help-and-Recover) und evaluiert deren taktische Stärken und Schwächen.

Schlüsselwörter

Indirekter Block, Screen, Basketball, 3 gegen 3, Read and React Offense, Blocksteller, Blocknutzer, Cut and Fill, Switchen, Verteidigungstaktik, Offensivtaktik, Abrollen, Pop-out, Spielstruktur, Gruppentaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der taktischen Bedeutung und Anwendung des indirekten Blocks im Basketball, speziell innerhalb der Spielform 3 gegen 3.

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Publikation?

Die zentralen Themen sind die technischen Phasen des Blockstellens, die Integration in offensive Spielabläufe sowie die Analyse effizienter Verteidigungsstrategien gegen Block-Aktionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Komplexität des indirekten Blocks aufzuzeigen und Strategien zu vermitteln, wie Spieler diesen offensiv effektiv einsetzen und wie Verteidiger darauf reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse sportwissenschaftlicher Fachliteratur zur Basketball-Taktik und methodischen Vermittlung.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Phasen des Blockstellens (Stellen, Erkennen, Nutzen, Befreien), die Integration in das "Cut and Fill"-System und die detaillierte Beschreibung von vier Verteidigungsvarianten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Indirekter Block (Screen), 3 gegen 3, Read and React Offense, Switchen und Defensiv- bzw. Offensivtaktiken.

Was unterscheidet das "Cut and Fill"-Prinzip in dieser Untersuchung?

Das Prinzip beschreibt ein kontinuierliches Bewegungsmodell im 3 gegen 3, bei dem der Aufbauspieler und die Flügelspieler ihre Positionen durch Schneidebewegungen so wechseln, dass der indirekte Block nahtlos integriert werden kann.

Warum ist das "Switchen" in der Verteidigung als eine Notfalllösung zu betrachten?

Obwohl das Switchen den freien Raum für den Angreifer effektiv schließt, reduziert es die Aggressivität der individuellen Verteidigung und kann zu ungünstigen Missmatches führen, bei denen körperlich unterschiedlich starke Spieler gegeneinander agieren müssen.

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Résumé des informations

Titre
Basketball. Einführung des indirekten Blocks in das 3 gegen 3 Spiel und dessen Verteidigungsmöglichkeiten
Université
Ruhr-University of Bochum
Note
1,7
Auteur
Valentin Quandt (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
10
N° de catalogue
V441540
ISBN (ebook)
9783668800045
ISBN (Livre)
9783668800052
Langue
allemand
mots-clé
basketball einführung blocks spiel verteidigungsgsmöglichkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Valentin Quandt (Auteur), 2018, Basketball. Einführung des indirekten Blocks in das 3 gegen 3 Spiel und dessen Verteidigungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441540
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