Von den Artusromanen Hartmanns von Aue zu Talcott Parsons - und umgekehrt


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

INHALT

1. Einleitung

2. Das Grundmodell des Handelns bei Talcott Parsons

3. Parsons` Modell der Orientierungen am Beispiel Iwein
3.1. Iweins Verfall in den Wahnsinn
3.1.1. Bewusste oder unbewusste Handlungen?

4. Integration versus Desintegration am Beispiel des Artushofes
4.1. Der Artushof als gesellschaftliche Gemeinschaft
4.2. Das unvollkommene Idealbild des Artushofes

5. Das Funktionsproblem sozialer Ordnung
5.1. Worin liegt die Lösung für das Funktionsproblem?
5.2. Parsons` Idealtyp
5.2.1. Uneigennützige Motivation

6. Persönlichkeitssystem und sozialer Konflikt
6.1. Ereks verligen
6.2. Sozialer Konflikt bei Emil Durkheim
6.3. Sozialer Konflikt bei Ralf Dahrendorf

7. Kritik am Modell Parsons`

8. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der vorliegenden Arbeit geht es in der Hauptsache darum zu zeigen, wie die soziologische Theorie Talcott Parsons` erkenntnisfördernd für die mediävistische Forschung sein kann. Das soll durch den Begriff Integration exemplarisch an den Artusromanen Hartmanns von Aue gezeigt werden. Wobei sich die Arbeit schwerpunktmäßig auf den Roman Iwein konzentriert. Eine genaue Analyse des mittelalterlichen Textes wird immer wieder mit Parsons` Theorie des Handelns verbunden. Dabei soll zunächst das Grundmodell der Handlungstheorie vorgestellt werden. In diesem Modell kristallisiert sich eine Theorie der Orientierungen heraus, die das Handeln des Aktors bestimmen. Die verschiedenen Orientierungsmodi werden im Anschluss in Bezug auf Iwein geprüft, in wie weit sie sein Handeln erklären können. Besonders berücksichtigt sind die Textstellen, in denen Iwein in wahnhafte Zustände verfällt. Zu Fragen ist, warum und vor allem wie handelt der Protagonist. Darüber hinaus soll geklärt werden, ob bewusste oder unbewusste Handlungen vorliegen. Handeln wird als Faktor von Integration und Desintegration ausgewiesen. Am Beispiel des Artushofes als eine gesellschaftliche Gemeinschaft lassen sich mit Hilfe Talcott Parsons aufschlussreiche Erkenntnisse über die Funktionsweisen von sozialer Integration gewinnen. Textbeispiele aus dem Iwein sollen diese verdeutlichen. Dabei wird auch sichtbar, dass in Hartmanns Schilderungen der Artushof nicht unbedingt dem literarisch geformten höfischen Idealbild einer vollkommenen mittelalterlichen Gesellschaft entspricht. So lässt sich ein thematischer Bogen zum Funktionsproblem sozialer Ordnung schlagen, über den die Theorie Parsons noch einmal aufgegriffen wird. Die Lösung für das Funktions- und Integrationsproblem sieht Parsons in einem Wertesystem, welches Teil des kulturellen Systems ist. Auch für das Mittelalter können Werte und Normen entdeckt werden, die sich in den Artusromanen wiederfinden. In seinem Idealtyp formuliert Parsons uneigennützige Motivationselemente. Solche Elemente finden sich auch im Iwein wieder. Da es in einer Wechselwirkung zwischen der Motivation des handelnden Subjekts (Aktors) und der gesellschaftlichen Gemeinschaft zu Konflikten kommen kann, soll daraufhin die Verbindung von Persönlichkeitssystem und sozialem Konflikt näher untersucht werden. Dabei wird besonders auf das Konfliktmodell Emil Durkheims und Ralf Dahrendorfs eingegangen. Abschließend kommen einige kritische Stimmen zu Parsons` Modell zu Wort.

2. Das Grundmodell des Handelns bei Talcott Parsons

Talcott Parsons begann Mitte der 1930er Jahre mit seinen Untersuchungen über Handlungen in sozialen Systemen. Das Funktionsproblem mit dem Parsons sich beschäftigt ist das Problem der sozialen Ordnung. Das beinhaltet vor allem die Frage, wie sich ein soziales System aufrechterhalten lässt. Zur Beantwortung der Frage ist der Aspekt der gesellschaftlichen bzw. der sozialen Integration zentral.

Parsons geht davon aus, dass ein adäquater motivationaler Beitrag der System-Mitglieder gewährleistet sein muss[1]. Das bedeutet: Voraussetzung für die Aufrechterhaltung eines sozialen Systems muss die Motivation der Mitglieder sein, dieses zu erhalten.

Die Basis des Systems bilden für Parsons Rollen bzw. Aktoren (handelnde Subjekte) und die relative Strukturierung ihrer Beziehungen zueinander. Ein soziales System besteht aus mehreren sozialen Situationsobjekten, das heißt andere Aktoren und ihre Handlungen. Sie sind „vom Standpunkt eines Aktors für sein Handeln möglicherweise als Bedingung oder Mittel von Bedeutung.“[2]

Parsons spricht von einem Handlungssystem, das er wiederum in drei Subsysteme unterteilt: Persönliches, kulturelles und soziales System. Doch zunächst stellt er in The Structure of Social Action von 1937 fest, dass ein Aktor eine zielgerichtete, also „eine teleologische Orientierung in einer konditionierenden Situation“[3] verfolgt. Der Aktor ist demnach bestimmten Bedingungen in einer Situation unterworfen. Er orientiert sich an seiner Situation. Die Orientierung wird entsprechend den drei Handlungs-Subsystemen in eine „motivationale, eine symbolisch-kulturelle und eine soziale“[4] aufgeteilt.

Die Orientierung kann neben teleologisch auch kognitiv (erkennend) oder affektuell sein.

Bei der teleologischen Orientierung gehen normative Muster in den Entscheidungsprozeß für eine Handlung mit ein. Damit sind vor allem Wertorientierungen gemeint.

Die affektuelle Orientierung bezieht sich auf den Motivationshaushalt, der hinter dem Persönlichkeitssystem des Aktors steht. Affektuelle Erwartungen sind dabei von zentraler Bedeutung. Bei der kognitiven Orientierung erkennt der Aktor zunächst eine Situation. Anschließend stellt er sich den in der Situation auftauchenden Problemen.[5]

Die genannten Orientierungen lassen sich, wie im folgenden Kapitel zu zeigen ist, auf den Protagonisten Iwein von Hartmann von Aue übertragen. In Verbindung mit der soziologischen Theorie Parsons` werden bisher gewonnene mediävistische Erkenntnisse geschärft und gleichfalls das Ziel verfolgt neue hervorzubringen.

3. Parsons` Modell der Orientierungen am Beispiel Iwein

Mit Bezug zum Iwein sollen nun die verschiedenen Orientierungen näher erläutern werden. So lässt sich konstatieren: Die Flucht Iweins in den Wald (Vers 3257) ist nicht teleologisch zu erklären. Es liegt vielmehr eine Kombination aus affektueller und kognitiver Orientierung vor. Iwein er flüchtet quasi im Affekt, aus der affektuellen Erwartung persönlicher Schande vor dem Artushof ausgesetzt zu sein, was durch das Persönlichkeitssystem begründet ist, und aus einer kognitiven Orientierung (die Situation erkennend) heraus. Parsons kombiniert die Orientierungen wie folgt: „Die affektive Orientierung an der Situation tritt nie getrennt von der kognitiven Orientierung auf, vom Wissen und kognitiven Erfassen jener Situationsaspekte, die für den Aktor affektiv bedeutungsvoll sind.“[6]

Harald Wenzel hat sich eingehend mit Parsons Werk beschäftigt. Er erläutert in Die Ordnung des Handelns, dass bei der affektiven Orientierung es „auch um Erklärungen für die Enttäuschung affektiver Erwartungen, für Lebenskrisen und das Problem des Bösen“[7] geht. Genau diese Elemente treffen für Iweins Situation zu. Kognitiv heißt demnach, er erkennt die eingetretene Situation und das Problem, dass er bereits Schande und Schmähung durch Frau Lunete erfahren hat, was ihn affektuell zum Handeln zwingt. Iwein befindet sich in einer Lebenskrise, denn er muss befürchten in der Artusgemeinschaft nicht mehr „geachtet“ zu werden, was im Mittelhochdeutschen bedeutet, seine êre zu verlieren und somit aus der Artusgemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Dies hätte, zurückübertragen in die moderne Terminologie eine Desintegration zur Folge. Doch Hartmanns Iwein reflektiert darüber nicht, sondern er „fühlt“ nur.

Dagmar Ó Riain-Raebel schreibt in ihrer Arbeit Untersuchungen zur mythischen Struktur der mittelhochdeutschen Artusepen: „Es ist hauptsächlich der Verlust Laudines und die Reue und Scham, die Iwein fühlt, die ihn in unserem Text zum Wahnsinn treibt.“[8] Ó Riain-Raebel bezeichnet diesen Vorgang im Unterschied zum Yvain von Chrétien des Troyes als „mechanische Abfolge von Ursache und Wirkung“[9]. Und tatsächlich lässt sich ein mechanisches Schema im Text erkennen. Das Geschehen kann, wie der folgende Abschnitt verdeutlichen soll, in drei thematische Abschnitte gegliedert werden, in denen Sehnsucht durchgängig das zentrale Motivationselement bildet.

3.1. Iweins Verfall in den Wahnsinn

Ein erster thematischer Abschnitt kann v or dem Auftreten Lunetes festgemacht werden, als sich Iwein nach seiner Frau Laudine sehnt. Vers 3082ff:

nûn kam mîn her Îwein

in einen seneden gedanc:

er gedâhte, daz twelen waer ze lanc,

daz er von sînem wîbe tete:

ir gebot unde ir bete

diu heter übergangen.

In der Übersetzung von Max Wehrli heißt er gedâhte, „er wurde sich bewusst“[10]. Mit der Annahme, dass Iwein sich seiner Schuld (Terminüberschreitung) bereits vor Lunetes Schmähung bewusst wird, muss Ó Riain-Raebels These relativiert werden. Denn sie geht bei Chrétien davon aus, dass Yvain bereits vor der Ankunft Lunetes in Gedanken verfällt und seine eigene Schuld erkennt.[11] Sie schließt dieses für Hartmanns Iwein indirekt aus. Daher ist ihre Deutung des Nicht-Bewusstmachens von Schuld bei Iwein nicht belegbar. Helmut Staubmann greift in seinem Beitrag zur Soziologie der Ästhetik auf der Grundlage von Talcot Parsons` allgemeiner Theorie des Handelns mit seiner Formulierung des b ewussten und unbewussten Erkennens den kognitiven Aspekt Parsons` wieder auf. Dabei geht er davon aus, dass dem Handelnden ein „subjektives Bild von Wirklichkeit [...] nicht in einem expliziten Sinne bewusst sein“[12] muss. Staubmanns allgemeine Einschätzung ist für eine Interpretation von Integration im Erek und Iwein äußerst hilfreich. Denn er schreibt weiter: „Es geht darum, dass zum Verständnis eines Handlungsverlaufes notwendig ist zu berücksichtigen, welches bewußte und unbewußte Bild sich ein Handelnder von seiner Umwelt macht.“[13]

Um die Überlegungen der „mechanischen Abfolge“ (Ó Riain-Raebel) weiter zu führen und so ein anschließendes Ergebnis zu erlangen, ist nun festzuhalten, dass Iwein zum ersten Mal über den Sehnsuchtsgedanken verbunden mit einem Gefühl von Schmerz, in begreif ein selch riuwe (V.3090), in eine Art Sinnesverlust gerät, als er ein tôre wære (V. 3095).

Zweiter Abschnitt: Nach Lunetes Schmähung, fasst Hartmann das Ausmaß Iweins gesamten Leides zusammen. Iwein sehnt sich auch an dieser Stelle weiterhin nach Laudine, was ihn um den Verstand bringt: der jâmer nâch dem wîbe, die beâmen sînem lîbe vil gar vreude und den sin (V. 3213-3215).

Wie schon im ersten Abschnitt folgt auch hier auf Iweins persönliches Leid, eine tiefe Sehnsucht zu seiner Frau und ein Zustand des Verstandsverlustes bzw. des leichten Wahnsinns. In einem dritten Abschnitt wird diese Sehnsucht transformiert.

Dritter Abschnitt: Iwein sehnt sich nun nach einem Ort, wo er alleine, ohne Menschen sein kann, wo ihn niemand findet. Es wird demnach eine Umwandlung der Sehnsucht nach Zweisamkeit, nach Gesellschaft im engsten Sinne, in eine Sehnsucht völliger Einsamkeit und Isolation vorgenommen. V. 3216-3220:

nâch einem dinge jâmert in,

daz er wære etewâ

daz man noch wîp enweste wâ

und niemer gehôrte mære

war er komen wære.

In Analogie zu den beiden vorherigen Abschnitten gerät Iwein an dieser Stelle erneut in der Folge von jâmer, was nun vor allem den Sehnsuchtsgedanken nach Einsamkeit beinhaltet, diesmal endgültig, in den Wahnsinn. V. 3231- 3236:

dô wart sîn riuwe alsô grôz

daz im in daz hirne schôz

ein zorn unde ein tobesuht,

er brach sîne site und sîne zuht

und zarte abe sîn gewant,

daz er wart blôz sam ein hant.

In allen drei Abschnitten ist bezogen auf ein Ursache-Wirkung Schema tatsächlich eine „mechanische Abfolge“ zu erkennen. Demnach folgt schematisch auf die Ursache, der jâmer und riuwe, jeweils der Verlust der Sinne, des Verstandes und am Ende ein Zustand des totalen Wahnsinns Iweins. Was bedeutet das aber für das Handlungsmodell? Handelt Iwein bewusst? Dieser Aspekt soll nun auf der Grundlage Parsons` These, dass eine Handlung durch diverse Orientierungen bestimmt ist, weiter verfolgt werden.

3.1.1. Bewusste oder unbewusste Handlungen?

In einem Vergleich der beiden Werke von Hartmann von Aue und Chrétien de Troyes kommt Ó Riain-Raebel zu dem Schluss: „Chrétiens Leistung besteht darin, Yvain zum Individuum zu machen, zu einem Menschen, der reflektiert und sich seiner Handlungen bewusst ist.“[14] Es muss dabei genauer differenziert werden: Erstens lässt sich festhalten, wie oben im ersten Abschnitt gezeigt, dass Iwein sehr wohl über das Geschehene reflektiert und sich seines Fehlverhaltens bewusst ist. Er bemerkt, dass er das Gebot seiner Frau Laudine gebrochen hatte. Die Frage, die teilweise offen bleibt lautet, wer reflektiert eigentlich? Es ist nicht immer sichtbar, ob es Hartmanns Gedanken sind, oder ob Iwein tatsächlich selbst bewusst reflektiert. So zum Beispiel in der Textstelle, nachdem Hartmann das Leid Iweins aufzählt, übersetzt Max Wehrli: „das alles brachte ihn völlig um Zuversicht und Verstand.“[15] (V. 3213-3215).

Eine weitere Textstelle macht das Problem noch deutlicher. Max Wehrli schreibt: „Er verlor das Vertrauen zu sich selbst, denn er konnte die Schuld auf niemand anderen schieben:“[16] (V. 3221-3223). Ob das Iwein selbst so sieht, ist zweifelhaft, denn es scheint eher eine erzählerische Interpretation der Situation Iweins zu sein.

Der beobachtete mechanisch wiederkehrende Verfall in den Wahnsinn, lässt daher den Schluss zu, dass vielmehr, wie schon zuvor angedeutet, eine Kombination aus affektueller und kognitiver Orientierung vorliegt, die Iweins Handeln beeinflusst. Im Falle des Wahnsinns geschieht das jedoch nicht bewusst. Über die Handlung des Kleiderabwerfens und das Rennen in den Wald, sowie den dadurch herbeigeführten Verlust des gesellschaftlichen Status, vor allem sîte und zuht (V. 3234), ist sich Iwein nicht bewusst. Insofern kann Ô Riani-Raebles These über die reflektierte und bewusste Handlung des Protagonisten wiederum unterstützt werden. Mit der Einschränkung jedoch, dass dieses nur für den Verfall in den Wahnsinn gilt. Daher findet hier das Modell der Orientierungen von Parsons eine Zustimmung.

In Referenz zur kognitiven Orientierung, kann Iwein das Erkennen seiner Schuld nicht abgesprochen werden. Frank Roßnagel sieht in diesem Prozesse in Die deutsche Artusepik im Wandel bereits den bestehenden Konflikt: „In den klassischen Epen liegt dem zweiten Weggang immer eine Motivation zugrunde, [...] nämlich das Erkennen der eigenen Schuld und die dadurch ausgelöste Krise des Protagonisten. [...] Iwein erkennt sein unrechtmäßiges Verhalten gegenüber Laudine und wird wahnsinnig.“[17]

Mit Bezug auf die gemeinsame Motivgeschichte der Artusepen stellt Ô Riain-Raebel Handeln auch als einen symbolischen Akt heraus, der tief in der Menschheit verankert ist. Iweins Wahnsinn und der damit einhergehende unmenschliche äußerliche Zustand, der einem Tier gleicht, sind als Zeichen für sein Innenleben zu deuten. Dies ist grundsätzlich als „konstitutiv für den Ablauf eines mythischen Geschehens, das symbolisch für die Urerfahrung menschlichen Handelns steht“[18] zu beschreiben. „Äußere Handlung steht so zeichenhaft für innere Erfahrung.“[19] Das anschließende Kapitel soll eine Verbindung der bisher in dieser Arbeit gewonnenen Ergebnisse mit der Problematik von gesellschaftlicher bzw. sozialer Integration und dem Gegenteil Desintegration hergestellt werden.

4. Integration versus Desintegration am Beispiel des Artushofes

Zunächst muss der Begriff Integration als soziologisches Phänomen einmal beschrieben werden. Dazu hilft Bernhard Schäfers Grundbegriffe der Soziologie weiter. Unter Integration versteht Rüdiger Peuckert einen „Prozeß der Bildung von Ganzheiten (Einheiten) aus Teilen, speziell von sozialen Systemen aus Elementen. Der entgegengesetzte Prozeß des Zerfalls einer Ganzheit bzw. der Auflösung der internen Struktur eines sozialen Systems wird als Desintegration bezeichnet.“[20]

In dieser Definition findet sich ein sehr systematischer Integrationsbegriff. Für die weiteren Untersuchungen soll das antithetische Begriffspaar Integration/Desintegration verstärkt als ein Zustand sozialer Verhältnisse und als Folge verschiedener Handelungen von Individuen angenommen werden.

[...]


[1] Harald Wenzel: Die Ordnung des Handelns. Talcott Parsons` Theorie des allgemeinen

Handlungssystems, Frankfurt am Main 1991, S. 364

[2] Talcott Parsons: Aktor, Situation und normative Muster. Ein Essay zur Theorie sozialen Handelns,

hg. und übersetzt von Harald Wenzel, Frankfurt am Main 1986, S. 141

[3] Wenzel, S. 365

[4] Richard Münch: Theorie des Handelns, Frankfurt am Main 1982, S. 65

[5] Parsons: ASNM, S.87ff

[6] Parsons: ASNM, S. 93

[7] Wenzel, S. 372

[8] Dagmar Ó Riain-Raebel: Untersuchungen zur mythischen Struktur der mittelhochdeutschen

Artusepen. In: Philologische Studien und Quellen, hg. W. Binder u. H. Moser, Düsseldorf 1978,

S. 224

[9] Ebd.:

[10] Hartmann von Aue: Iwein. Aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt, mit Anmerkungen und einem

Nachwort von Max Wehrli, Zürich 2004

[11] Vgl. O Riain-Raeble, S.224

[12] Helmut Staubmann: Die Kommunikation von Gefühlen. Ein Beitrag zur Soziologie der Ästhetik

auf der Grundlage von Talcot Parsons` allgemeiner Theorie des Handelns. In: Soziologische

Schriften, Bd. 61, Berlin 1995, S. 52

[13] Helmut Staubmann, S. 52

[14] Ó Riain-Raebel, S. 224

[15] Hartmann von Aue: Iwein. Aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt, mit Anmerkungen und einem

Nachwort von Max Wehrli, Zürich 2004, S. 209

[16] Ebd., S. 211

[17] Frank Roßnagel: Die deutsche Artusepik im Wandel. Die Entwicklung von Hartmann von Aue

bis zum Pleier. In: Helfant Studien, hg. von R. Krüger u. J. Kolt, Stuttgart 1996, S. 106

[18] Ó Riain-Raebel, S.225

[19] Ebd.:

[20] Rüdiger Peukert: Integration. In: Grundbegriffe der Sozilogie, hg. von Bernhard Schäfers,

Opladen 1986, S.138

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Von den Artusromanen Hartmanns von Aue zu Talcott Parsons - und umgekehrt
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)  (Intitut für Literaturwissenschaften)
Veranstaltung
Gegenwart des Mittelalters
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
29
Katalognummer
V44161
ISBN (eBook)
9783638418126
ISBN (Buch)
9783640330362
Dateigröße
713 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Artusromanen, Hartmanns, Talcott, Parsons, Gegenwart, Mittelalters
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Marcel Ernst (Autor:in), 2005, Von den Artusromanen Hartmanns von Aue zu Talcott Parsons - und umgekehrt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44161

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