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Unterrichtsentwurf für einen Museumsbesuch im Rahmen des Lateinunterrichts

Die Motivation der SuS Reflexionsschwerpunkt

Titre: Unterrichtsentwurf für einen Museumsbesuch im Rahmen des Lateinunterrichts

Plan d'enseignement , 2018 , 20 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Michail Barkas (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Diese Arbeit stellt die Planung, Durchführung und Reflexion eines Museumsbesuchs im Rahmen des schulischen Lateinunterrichts dar. Sie verfolgt das Ziel, Aspekte des Wissenserwerbs im Fachbereich des römischen Handels mit der im Bonner LVR-Museum zur Verfügung gestandenen Ausstellung von Befunden aus Schiffbrüchen um Sizilien (Handelsschiffe) zu verknüpfen und anschließend die Bedeutsamkeit dieser historischen Aspekte in Beziehung zu den Erfahrungen der SuS zu setzen. Zuerst werden die theoretischen Grundlagen dargestellt, danach die Planung und Durchführung des Museumsbesuchs und schließlich wird die Lernmotivation der SuS reflektiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Begriffsklärung: Museumspädagogik

2.2 Lernen im Museum vs. Lernen in der Schule

2.3 Lerntheoretische Ansätze aus museumspädagogischer Sicht

2.4 Wortschatzerwerb im Fremdsprachenunterricht: Wörternetze

2.5 Museumsbesuche und Lateinunterricht

3. Konzeptualisierung des Museumsbesuchs

3.1 Themenbereich und Relevanz bezüglich des Kernlehrplans Latein

3.2 Zielgruppe

3.3 Vorbereitende Unterrichtsstunde

3.4 Museumsbesuch

3.5 Nachbereitende Unterrichtsstunde

4. Reflexion

4.1 Motivation bezogen auf die Thematik und auf die Einzelarbeit

4.2 Motivation bezogen auf die Erarbeitung der Aktivblätter

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit plant, vollzieht und reflektiert einen Museumsbesuch für den schulischen Lateinunterricht. Ziel ist es, den Wissenserwerb über den römischen Handel mit archäologischen Exponaten zu verknüpfen und die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler durch diesen außerschulischen Lernort zu untersuchen.

  • Integration von außerschulischen Lernorten in den Lateinunterricht
  • Anwendung des "Contextual Model of Learning" auf Museumsbesuche
  • Einsatz von Wörternetzen zur effizienten Vokabelspeicherung
  • Methodische Gestaltung von Vor- und Nachbereitungsphasen eines Museumsbesuchs
  • Analyse der Lernmotivation im Kontext von "hands-on" und konstruktivem Lernen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsklärung: Museumspädagogik

Im Rahmen der Verlegung des traditionellen schulischen Unterrichts vom Lernort Schule in außerschulische Lernorte, wie Museen, Gedenkstätten u.ä. Einrichtungen, findet immer stärker wegen der anerkannten Notwendigkeit, neue Lernchancen und -kompetenzen durch neue Lernkonzepte und Denkstrategien, wie kooperatives und selbstgesteuertes Lernen zu eröffnen, eine Diskussion über die Rolle der Museumspädagogik im Fachunterricht statt (Erhorn & Schwier, 2016). Eine der vielen Definitionen, die sich in der Literatur finden lassen, bezeichnet Museumspädagogik einerseits aus pädagogischer Sicht als „die Praxis und die Theorie jenes Bereiches der Pädagogik [...], in dem das pädagogische Handeln in einem Museum (ggf. einer museumsähnlichen Einrichtung) oder in organisatorischer Bindung an die Institution Museum stattfindet, auf potentielle und tatsächliche Museumsbesucher, Kinder und Erwachsene, bezogen ist, um zwischen ihnen und dem Museum, insbesondere seinen Ausstellungsobjekten so zu vermitteln, da[ss] ihnen dies in kognitiver, affektiver oder psychomotorischer Hinsicht förderlich ist, wobei diese Vermittlung darauf angelegt ist, da[ss] die einzelnen Besucher ihrer immer wieder bedürfen“ (Heiligenmann, 1986, S. 124).

Andererseits bedeutet Museumspädagogik aus der Sicht des Museums als Institution „Erziehung auf das Museum hin, im Museum, durch das Museum und vom Museum ausgehend“ (Weschenfelder & Zacharias, 1988, S. 13). Es ist festzuhalten, dass beide Definitionen auf die Wissensvermittlung und den -erwerb durch neue Erlebnisse hindeuten, da eine museale Umgebung Lernprozesse anders als die Schule ermöglicht; sie ermöglicht also durch ihre diversen Ressourcen das „Bilden neuer Erfahrungen, die das Repertoire der bisherigen Erfahrungen erfolgreich verändern oder erweitern“ (Dech, 2003, S. 39). Davon ausgehend, betrachtet man das Museum als eine „ressourcenreiche Lernumgebung“ (ebd., S. 41), dann die Besucher/innen können Lernprozesse beeinflussen, indem sie versuchen, eine Beziehung zwischen den Ausstellungsobjekten und den Gegenständen ihrer Lebenswelt herzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit beschreibt die Planung, Durchführung und Reflexion eines Museumsbesuchs im Lateinunterricht, um historische Aspekte des römischen Handels erfahrbar zu machen.

2. Theoretischer Hintergrund: Es werden Grundlagen der Museumspädagogik, lerntheoretische Modelle für Museen sowie Strategien zum Vokabellernen im Fremdsprachenunterricht beleuchtet.

3. Konzeptualisierung des Museumsbesuchs: Dieses Kapitel erläutert die praktische Ausgestaltung des Besuchs, inklusive Vorbereitung, Zielgruppendefinition, der eigentlichen Exkursion und der nachbereitenden Unterrichtsphase.

4. Reflexion: Hier wird die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf die gewählte Thematik und die aktive Arbeit mit den Aktivblättern kritisch analysiert.

Schlüsselwörter

Museumspädagogik, Lateinunterricht, Lernmotivation, Contextual Model of Learning, Wörternetze, antiker Handel, Unterwasserarchäologie, außerschulischer Lernort, konstruktives Lernen, Wissenserwerb, Fachunterricht, Schüleraktivierung, Vokabellernen, kulturelle Bildung, römische Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Reflexion eines Unterrichtskonzepts, das einen Museumsbesuch in den Lateinunterricht integriert, um schulisches Lernen mit außerschulischen Erfahrungen zu verknüpfen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Museumspädagogik, die theoretischen Ansätze zum Lernen im Museum, Strategien des Vokabellernens sowie die praktische Umsetzung eines Fachprojekts zum Thema römischer Handel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Wissenserwerb über den römischen Handel durch das LVR-Landesmuseum zu fördern und zu untersuchen, wie die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler durch diesen spezifischen Lernort positiv beeinflusst werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung auf Basis fachdidaktischer Literatur und die methodische Planung eines Unterrichtsvorhabens (inklusive Vor- und Nachbereitung), kombiniert mit einer anschließenden Reflexion der motivationalen Effekte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Lernen im Museum, Wörternetze) und die konkrete Konzeptualisierung des Museumsbesuchs, angefangen von der Relevanz für den Kernlehrplan bis hin zur Gestaltung der einzelnen Lernphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Museumspädagogik, Lernmotivation, außerschulische Lernorte, Contextual Model of Learning und römischer Handel definiert.

Warum ist das Thema "Handel" für den Lateinunterricht besonders geeignet?

Das Thema ist diachronisch relevant, motivierend durch seine exotischen Aspekte und erlaubt eine direkte Verknüpfung von lateinischen Texten mit physischen Objekten der Antike.

Welche Rolle spielen die Aktivblätter bei diesem Projekt?

Die Aktivblätter dienen der Aktivierung der Schülerinnen und Schüler, indem sie diese in die Rolle von Archäologen versetzen und durch "detektivisches" Denken die Erschließung der Exponate anleiten.

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Résumé des informations

Titre
Unterrichtsentwurf für einen Museumsbesuch im Rahmen des Lateinunterrichts
Sous-titre
Die Motivation der SuS Reflexionsschwerpunkt
Université
University of Bonn
Cours
Lernen im Museum
Note
2,0
Auteur
Michail Barkas (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
20
N° de catalogue
V441706
ISBN (ebook)
9783668819108
ISBN (Livre)
9783668819115
Langue
allemand
mots-clé
Museumspädagogik Lateinunterricht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michail Barkas (Auteur), 2018, Unterrichtsentwurf für einen Museumsbesuch im Rahmen des Lateinunterrichts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441706
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Extrait de  20  pages
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