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Nutritive Aluminiumexposition in der Schwangerschaft und die Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome

Titel: Nutritive Aluminiumexposition in der Schwangerschaft und die Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome

Bachelorarbeit , 2016 , 55 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christin Hoffmann (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Arbeit liegt die Fragestellung zugrunde, ob eine nutritive Aluminiumexposition in der Schwangerschaft Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome aufweist. Gegenwärtig besteht kein wissenschaftlicher Konsens über diese Frage, da die unterschiedlichen Studiendesigns in der Vergangenheit zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt haben. Eine kontinuierliche Aluminiumexposition und bestehende Defizite im wissenschaftlichen Forschungstand in Bezug auf die pathologischen Folgeerscheinungen geben Anlass zur Datenanalyse, um eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zu erlangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Ziel der Arbeit

1.2 Chemische und physikalische Eigenschaften von Aluminium

1.3 Vorkommen und Verwendung

1.4 Toxikologie Aluminium und Aluminiumverbindungen

1.4.1 Absorption

1.4.2 Distribution

1.4.3 Metabolismus

1.4.4 Elimination

2 Methodik

2.1 Literaturrecherche

2.2 Ablauf zur Identifizierung relevanter Literatur

2.3 Bewertung der Studien

2.4 Ausschlusskriterien

3 Ergebnisse der Literaturrecherche

3.1 Nutritive Expositions-Quellen

3.1.1 EU-Regulierungen

3.1.2 Lebensmittel

3.1.3 Lebensmittelkontaktmaterialien

3.2 Studien am Tiermodell

3.3 Studien am Menschen

4 Diskussion

4.1 Problematische Aspekte nutritiver Aluminiumexposition in unterschiedlichen Studiendesigns

4.2 Bewertung von Studien zu Lebensmittel- und Lebensmittelkontaktmaterialien

4.3 Beurteilung des Gefährdungspotenzials von Aluminium durch Studien am Tiermodell

4.4 Beurteilung des Gefährdungspotenzials von Aluminium durch Studien am Menschen

4.5 Problematische Aspekte in Bezug auf zukünftige Studiendesigns

4.6 Weitere Studien zur Exposition von Aluminium und deren Verbindungen als Nanomaterial

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob eine nutritive Aluminiumexposition während der Schwangerschaft Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome hat. Aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Konsense und widersprüchlicher Ergebnisse in der Vergangenheit analysiert die Arbeit den aktuellen Forschungsstand, um ein Bewusstsein für Expositionsquellen zu schaffen und Empfehlungen nach dem Vorsorgeprinzip abzuleiten.

  • Systematische Analyse von Aluminium-Expositionsquellen (Lebensmittel und Kontaktmaterialien).
  • Evaluation tierexperimenteller Studien zur entwicklungstoxischen Wirkung von Aluminium.
  • Bewertung epidemiologischer Daten zum menschlichen Fetal-Outcome bei Aluminiumexposition.
  • Diskussion regulatorischer Aspekte und notwendiger zukünftiger Forschungsdesigns.
  • Betrachtung von Nanomaterialien als potenzielle neue Expositionsquelle.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Das chemische Element Aluminium (Al) leitet sich vom lateinischen Wort alumen für Alaun ab. Das silbrig aussehende Element mit einem festen Aggregatzustand zählt zu den Leichtmetallen, ist mit einem Anteil von 7,57 Gewichtsprozent nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element der Erdkruste und somit das häufigste Metall. Trotz dieser Häufigkeit besitzt Aluminium praktisch keine biologische Funktion und keine bekannte physiologische Rolle im menschlichen Körper. Ein Grund dafür wird in der sehr geringen Löslichkeit bei pH 7 vermutet. Das in seinen Verbindungen nahezu ausschließlich dreiwertige Aluminium liegt dann fast vollständig als unlösliche Form dem Aluminiumhydroxid Al(OH)3 oder als dessen Kondensationsprodukte Böhmit ALO(OH) vor (Kaim & Schwederski, 2004).

Neben dem natürlichen Vorkommen haben sich durch die Eigenschaften des Leichtmetalls zahlreiche Möglichkeiten zur Anwendung eröffnet: als Zusatz in Lebensmitteln, Pharmazeutika, Verbrauchsgütern und der Industrie (Abu-Taweel, Ajarem & Ahmad, 2012). Vor allem die rasche Entwicklung auf dem Gebiet der Nanotechnologie in Bezug auf dessen Nutzung im Lebensmittelsektor wird wahrscheinlich zu einer weiteren Quelle der Exposition gegenüber aluminiumhaltigen Nanomaterialien führen (Ema et al., 2010). Aluminium ist somit in der heutigen Zivilisationsgesellschaft zu einer allgegenwärtigen Substanz geworden und eine Exposition kaum zu vermeiden.

Aluminium ist als nicht akut toxisch eingestuft (Kaim & Schwederski, 2004). Das wissenschaftliche und öffentliche Interesse wurde erst seit ca. 1975 an diesem Element geweckt. Auslöser dafür waren zum einen die durch Waldschäden verursachte Versauerung der Böden und die daraus resultierende Freisetzung von Al3+ (Kaim & Schwederski, 2004) sowie die Beschäftigung mit der Rolle von Aluminium im Organismus durch die röntgenmikroanalytische Entdeckung von Aluminium-Silikat-Anreicherungen in bestimmten Hirngewebe-Regionen von Alzheimer-Patienten (Yokel, 1985; Landsberg, Mc Donald & Watt, 1992).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die chemischen Eigenschaften und weitreichende Verwendung von Aluminium und skizziert das wissenschaftliche Interesse an dessen Toxizität sowie die besondere Relevanz für Risikogruppen wie Schwangere.

2 Methodik: Hier wird das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche in Datenbanken wie Cochrane Library und Pubmed sowie die Kriterien zur Bewertung und Auswahl relevanter Studien dargestellt.

3 Ergebnisse der Literaturrecherche: Dieses Kapitel präsentiert die identifizierten Expositionsquellen durch Nahrungsmittel und Verpackungen sowie eine detaillierte Auswertung von Tierstudien und einer Beobachtungsstudie am Menschen.

4 Diskussion: Eine kritische Analyse der Validität und Übertragbarkeit der Studien erfolgt hier, unter Einbeziehung ethischer Aspekte bei der Forschung an Schwangeren und der aufkommenden Thematik von Aluminium-Nanomaterialien.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung des Risikopotenzials, einer Zusammenfassung der Studienlage und gibt praktische Empfehlungen zur Reduzierung der Aluminiumaufnahme für sensible Bevölkerungsgruppen.

Schlüsselwörter

Aluminium, Schwangerschaft, Fetal-zerebrales Outcome, Neurotoxizität, Lebensmittelkontaktmaterialien, Nutritive Exposition, Reproduktionstoxizität, Risikogruppen, Nanomaterialien, Literaturrecherche, Grenzwerte, Vorsorgeprinzip, Tiermodell, Epidemiologie, Toxikokinetik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht, ob eine nutritive Aluminiumaufnahme während der Schwangerschaft schädliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Fötus, insbesondere auf das zerebrale Outcome, hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Identifikation von Aluminiumquellen in Lebensmitteln, die toxikologische Bewertung von Aluminiumverbindungen sowie die kritische Analyse der Studienlage zur Entwicklungstoxizität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren, um das Bewusstsein für Expositionsquellen zu schärfen und auf Basis des Vorsorgeprinzips Empfehlungen für Schwangere zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturübersichtsarbeit, die Studien, Verordnungen und Berichte aus den Datenbanken Cochrane Library und Pubmed sowie weiteren offiziellen Quellen auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine Darstellung der Expositionsquellen, die Auswertung tierexperimenteller und humanmedizinischer Studien sowie eine wissenschaftliche Diskussion über deren Validität und Limitationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Aluminium, Schwangerschaft, Neurotoxizität, nutritive Exposition, Lebensmittelkontaktmaterialien und Entwicklungstoxizität.

Warum wird Aluminium bei Schwangeren als Risiko betrachtet?

Aufgrund der relativen Unreife des Fötus und laufender Entwicklungsprozesse wird ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Folgeschäden diskutiert, da Aluminium ein potentes Neurotoxin ist.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin zur Reduzierung der Belastung?

Es wird geraten, säurehaltige Lebensmittel nicht in unbeschichteten Aluminiumgefäßen zuzubereiten, auf intakte Innenbeschichtungen bei Trinkflaschen zu achten und gegebenenfalls auf aluminiumfreie Alternativen bei Kosmetika oder Antazida auszuweichen.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nutritive Aluminiumexposition in der Schwangerschaft und die Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome
Hochschule
praxisHochschule
Note
1,3
Autor
Christin Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
55
Katalognummer
V441748
ISBN (eBook)
9783668799882
ISBN (Buch)
9783668799899
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ernährung Aluminium Schwangerschaft Prävention Gehirnentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christin Hoffmann (Autor:in), 2016, Nutritive Aluminiumexposition in der Schwangerschaft und die Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441748
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Leseprobe aus  55  Seiten
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