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Zur PISA-E-Folgestudie. Die Bundesländer im internationalen Vergleich

Ergebnisse und Erklärungsansätze

Titre: Zur PISA-E-Folgestudie. Die Bundesländer im internationalen Vergleich

Recension Littéraire , 2003 , 10 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Carsten Freitag (Auteur)

Sociologie - Enfants et Adolescence
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dieser Literaturbericht befasst sich mit der PISA-E Studie, insbesondere mit dem Vergleich der deutschen Bundesländer. Betrachtet werden das Kapitel 3 ‚Ländervergleich zur Lesekompetenz’, sowie das Kapitel 6 ‚Familiäre Lebensverhältnisse, Bildungsbeteiligung und Kompetenzerwerb im nationalen Vergleich’.
Die PISA-E-Folgestudie untersuchte die Lesekompetenz von Schülern im Sekundarbereich zwei. Im vielbeachteten ersten Teil der internationalen Studie wurden Kompetenzen von Schülern aus verschiedenen OECD-Mitgliedsländern international verglichen. In der Folgestudie wurden nun im nationalen Bereich Schüler aus verschiedenen Bundesländern so getestet, dass die Ergebnisse auch international vergleichbar sind.
Ziel dieses Literaturberichtes ist es, im ersten Teil, ausgewählte Ergebnisse der Studie zusammenzufassen und sich im zweiten Teil möglichen Erklärungen zu nähern. Der erste Hauptabschnitt des Literaturberichtes befasst sich mit der Lesekompetenz, ihrer Bedeutung, den Messmethoden der Studie und den Befunden.
Im zweiten Abschnitt wird anhand der Studie ein Blick auf mögliche Ursachen gerichtet. Dazu werden Sozialschichtzugehörigkeit, Bildungsbeteiligung und Migrationsursachen betrachtet.
In der Schlussbetrachtung werden die zusammengefassten Ergebnisse reflektiert und nach möglichen Zusammenhängen gesucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG

2. HAUPTTEIL

2.1 LESEKOMPETENZ IM LÄNDERVERGLEICH

2.1.1 Lesen als Kompetenz

2.1.2 Aufbau der Tests und Kompetenzstufen

2.1.3 Befunde

2.2 LEBENSVERHÄLTNISSE UND UMWELTBEDINGUNGEN

2.2.1 Schichtzugehörigkeit und Bildungsbeteiligung

2.2.2 Soziale Herkunft und erworbene Kompetenzen

2.2.3 Soziale Disparitäten

3. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Dieser Literaturbericht analysiert die PISA-E-Folgestudie mit dem Ziel, die regionalen Leistungsunterschiede der deutschen Bundesländer im Bereich der Lesekompetenz zu beleuchten und den Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf den Bildungserfolg wissenschaftlich zu ergründen.

  • Vergleich der Lesekompetenz zwischen den deutschen Bundesländern.
  • Analyse des Einflusses der sozialen Herkunft auf die Bildungsbeteiligung.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Schulsystemstrukturen und Kompetenzerwerb.
  • Reflektion über regionale Unterschiede in der Bildungswirklichkeit.
  • Bewertung der Rolle des Migrationshintergrunds für den schulischen Erfolg.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Lesen als Kompetenz

In der internationalen PISA-Studie der OECD wurde im Schwerpunkt die Lesekompetenz getestet. Der nationale Vergleich zielt ebenfalls auf diese Kompetenz und benutzt dabei die gleiche Metrik, so dass ein direkter Vergleich zwischen den Bundesländern und anderen Staaten möglich ist.

Lesen ist eine Basiskompetenz. Es dient als fast unverzichtbares Werkzeug zur Aneignung von Wissen und Fähigkeiten. Aufgrund der Notwenigkeit lebenslang zu lernen und der steigenden Bedeutung schriftlich niedergelegter Informationen in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft, ist eine geringe Lesefähigkeit als ein erheblicher Nachteil für jeden Menschen zu werten.

Die Forscher der PISA-Studie definieren Lesekompetenz nicht als passive Aufnahme von Informationen, sondern als aktive Konstruktionsleistung, d.h. der Text muss verstanden und interpretiert werden. Viele der beim Lesen stattfindenden Teilprozesse finden automatisch statt. Das Verstehen von Kontexten benötigt hingegen eine bewusste Denkleistung. Dazu sind „ (...) kognitive Grundfähigkeiten, Sprach-, Welt- und inhaltliches Vorwissen, strategische Kompetenz [sowie] (...) Werteorientierungen und Interessen (...)“ von Nöten. Beherrscht ein Mensch diese Fähigkeiten nur unzureichend, so bemerkt er seine Schwäche oft nicht, da schwierige Textpassagen gern überlesen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG: Die Einleitung definiert den Fokus auf die PISA-E-Folgestudie und steckt das Ziel ab, Ergebnisse zur Lesekompetenz sowie deren soziale Ursachen im nationalen Vergleich zu untersuchen.

2. HAUPTTEIL: Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auswertung der Lesekompetenz unter Berücksichtigung methodischer Grundlagen sowie eine tiefgehende Analyse sozioökonomischer Rahmenbedingungen und deren Einfluss auf den Kompetenzerwerb.

3. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung reflektiert die Ergebnisse, betont die Heterogenität der deutschen Bildungslandschaft und ordnet die Studie als wissenschaftliche Basis für künftige bildungspolitische Lösungsansätze ein.

Schlüsselwörter

PISA-E-Folgestudie, Lesekompetenz, Bildungsbeteiligung, soziale Herkunft, soziale Disparitäten, Kompetenzerwerb, Bildungslandschaft, Ländervergleich, OECD, Schichtzugehörigkeit, Bildungsgerechtigkeit, Sekundarstufe, Bildungsabschluss, Migrationshintergrund, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Literaturbericht grundsätzlich?

Der Bericht bietet eine wissenschaftliche Aufarbeitung der PISA-E-Folgestudie, welche die Lesekompetenz und Bildungsfaktoren im Vergleich der deutschen Bundesländer untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Lesekompetenz von Schülern, der Einfluss der sozialen Herkunft sowie strukturelle Unterschiede im deutschen Bildungssystem.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ergebnisse der PISA-E-Studie zusammenzufassen und mögliche soziologische Erklärungsansätze für die beobachteten regionalen Leistungsunterschiede zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen Literaturbericht, der auf der empirischen Evaluation der vorliegenden Datensätze der PISA-E-Folgestudie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Messung von Lesekompetenz, den Aufbau der Tests sowie den Zusammenhang zwischen sozialen Faktoren und Bildungschancen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lesekompetenz, soziale Disparitäten, Schichtzugehörigkeit, Bildungsbeteiligung und der Ländervergleich innerhalb Deutschlands.

Wie unterscheidet sich die Situation in den neuen Bundesländern?

Die Studie zeigt, dass die Bildungsbeteiligung in den neuen Ländern weniger stark von der sozialen Schicht abhängt als in den alten Bundesländern.

Welche Rolle spielt die soziale Schicht für den Besuch eines Gymnasiums?

Die Arbeit verdeutlicht, dass in Deutschland die Chance eines Kindes aus der Oberschicht, ein Gymnasium zu besuchen, signifikant höher ist als bei einem Arbeiterkind.

Zieht der Autor politische Konsequenzen aus den Daten?

Nein, der Autor betont, dass die Studie keine direkte Parteipolitik rechtfertigen soll, sondern als sachliche Grundlage für die Entwicklung länderspezifischer Lösungsansätze dienen muss.

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Résumé des informations

Titre
Zur PISA-E-Folgestudie. Die Bundesländer im internationalen Vergleich
Sous-titre
Ergebnisse und Erklärungsansätze
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Gesellschaftswissenschaften)
Note
1,7
Auteur
Carsten Freitag (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
10
N° de catalogue
V44202
ISBN (ebook)
9783638418492
ISBN (Livre)
9783640885534
Langue
allemand
mots-clé
PISA-E-Folgestudie Bundesländer Vergleich Ergebnisse Erklärungsansätze
Sécurité des produits
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Citation du texte
Carsten Freitag (Auteur), 2003, Zur PISA-E-Folgestudie. Die Bundesländer im internationalen Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44202
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Extrait de  10  pages
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