Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Begriffsabgrenzungen
1.2.1 Unterschlagung
1.2.1.1. Potentielle Täter
1.2.1.2. Motive
1.2.2. Unterschlagungsprüfung
1.3 Gang der Arbeit
2. Durchführung einer Unterschlagungsprüfung durch die Interne Revision
2.1. Die Interne Revision als Prüfungsträger
2.2. Prüfungsvorbereitung
2.2.1 Prüfungsanlass und Prüfungsauftrag
2.2.2. Prüfungsplanung
2.2.2.1. Rahmenkonzept
2.2.2.2. Personelle Planung
2.2.2.3. Zeitliche Planung
2.3. Prüfungsdurchführung
2.3.1. Globale Lokalisierung
2.3.1.1. Finanzwirtschaftliche Analysen
2.3.1.1.1. Trendanalyse
2.3.1.1.2. Kennzahlenanalyse
2.3.1.2. Prüfung des Internen Kontrollsystems
2.3.1.3. Analyse von Datenbeständen und Informationsbeziehungen mittels EDV-Einsatz
2.3.1.4. Ermittlung und Aufklärung von Bestandsdifferenzen im Vorratsvermögen
2.3.2. Detailprüfung
2.3.2.1. Allgemeines
2.3.2.2. Prüfungen mit Bezug auf das Rechnungswesens
2.3.2.2.1. Aufdeckung direkter Schädigungen
2.3.2.2.2. Aufdeckung indirekter Schädigungen
2.3.2.2. Ermittlungen außerhalb des Rechnungswesens
2.4. Prüfungsnachbereitung
2.4.1. Berichterstattung
2.4.2. Prüfungskonsequenzen
2.4.2.1. Rechtliche Konsequenzen
2.4.2.2. Betriebliche Konsequenzen
3. Schlussbemerkung
Anhang
Thesenblatt
Quellenverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Begriffsabgrenzungen
1.2.1 Unterschlagung
1.2.1.1. Potentielle Täter
1.2.1.2. Motive
1.2.2. Unterschlagungsprüfung
1.3 Gang der Arbeit
2. Durchführung einer Unterschlagungsprüfung durch die Interne Revision
2.1. Die Interne Revision als Prüfungsträger
2.2. Prüfungsvorbereitung
2.2.1 Prüfungsanlass und Prüfungsauftrag
2.2.2. Prüfungsplanung
2.2.2.1. Rahmenkonzept
2.2.2.2. Personelle Planung
2.2.2.3. Zeitliche Planung
2.3. Prüfungsdurchführung
2.3.1. Globale Lokalisierung
2.3.1.1. Finanzwirtschaftliche Analysen
2.3.1.1.1. Trendanalyse
2.3.1.1.2. Kennzahlenanalyse
2.3.1.2. Prüfung des Internen Kontrollsystems
2.3.1.3. Analyse von Datenbeständen und Informationsbeziehungen mittels EDV-Einsatz
2.3.1.4. Ermittlung und Aufklärung von Bestandsdifferenzen im Vorratsvermögen
2.3.2. Detailprüfung
2.3.2.1. Allgemeines
2.3.2.2. Prüfungen mit Bezug auf das Rechnungswesens
2.3.2.2.1. Aufdeckung direkter Schädigungen
2.3.2.2.2. Aufdeckung indirekter Schädigungen
2.3.2.2. Ermittlungen außerhalb des Rechnungswesens
2.4. Prüfungsnachbereitung
2.4.1. Berichterstattung
2.4.2. Prüfungskonsequenzen
2.4.2.1. Rechtliche Konsequenzen
2.4.2.2. Betriebliche Konsequenzen
3. Schlussbemerkung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Aufgaben der Internen Revision bei der Durchführung von Unterschlagungsprüfungen in Unternehmen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise, wie betriebsinterne Prüfer dolose Handlungen identifizieren, dokumentieren und präventiv durch Schwachstellenanalysen minimieren können, wobei insbesondere die Differenzierung zwischen globaler Lokalisierung und gezielter Detailprüfung im Mittelpunkt steht.
- Rolle und Verantwortung der Internen Revision als Prüfungsträger
- Prüfungsvorbereitung: Anlass, Auftrag und Planung
- Methoden der globalen Lokalisierung (Finanzanalysen, IKS-Prüfung)
- Techniken der Detailprüfung und Berichterstattung
- Rechtliche und betriebliche Konsequenzen nach einer Aufdeckung
Auszug aus dem Buch
1.2.1.1. Potentielle Täter
Bezüglich der Zuordnung von Tätern zu Personenkreisen muss zunächst aus Sicht des Geschädigten eine Unterscheidung zwischen internen und externen Tätern (z.B. Kunden) erfolgen. Grundsätzlich geht die Fachliteratur bei einer Einteilung der Beschäftigten in einem Unternehmen entsprechend ihrem Ehrlichkeitspotential davon aus, dass ca. die Hälfte, zumindest bei günstiger Gelegenheit, anfällig für unternehmensschädigende Handlungen ist und ein Viertel der Mitarbeiter sogar potentiell unehrlich (vgl. Abb.3). Da von dieser Unehrlichkeit grundsätzlich alle Unternehmensebenen betroffen sind, muss unter den internen Tätern eine weitere Abgrenzung entlang der Hierarchie, angefangen von der Ausführungsebene bis hin zum Topmanagementbereich, erfolgen. Einleuchtend ist in diesem Zusammenhang sicherlich die im allgemeinen mit zunehmender Dispositions- und Verfügungsgewalt steigende Schadenshöhe, wie in Abb.4 illustriert, zumal die sogenannten Managementtäter üblicherweise nicht von den bestehenden Kontrollmechanismen erfasst werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Phänomen der Wirtschaftskriminalität ein, definiert die zentralen Begriffe rund um die Unterschlagung und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2. Durchführung einer Unterschlagungsprüfung durch die Interne Revision: Dieses Hauptkapitel beschreibt den gesamten Prüfungsprozess von der Rolle der Internen Revision über die Vorbereitung und die zweistufige Prüfungsdurchführung bis hin zur Berichterstattung und den daraus resultierenden Konsequenzen.
3. Schlussbemerkung: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Systems aus Prophylaxe- und Aufdeckungsmaßnahmen, weist jedoch darauf hin, dass eine 100-prozentige Aufdeckungsgarantie utopisch bleibt.
Schlüsselwörter
Interne Revision, Unterschlagung, Wirtschaftskriminalität, dolose Handlungen, Prüfungsvorbereitung, globale Lokalisierung, Detailprüfung, Internes Kontrollsystem, IKS, Betrugsprävention, Aufdeckungswahrscheinlichkeit, Revisionsbericht, Schadensregulierung, Managementunterschlagung, Compliance.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Aufgaben der Internen Revision bei der Identifizierung und Aufklärung von Unterschlagungen in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Prüfungsplanung, den Methoden der globalen Lokalisierung und Detailprüfung sowie der Berichterstattung und den Folgen nach einer entdeckten Tat.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Darstellung einer systematischen Vorgehensweise für interne Prüfer, um Unterschlagungen effektiv zu lokalisieren und aufzudecken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachbeiträge zum Revisionswesen und zur Wirtschaftskriminalität, ergänzt durch betriebswirtschaftliche Prüfungsmodelle.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erörtert den gesamten Ablauf von der personellen Planung über die Finanzanalysen und IKS-Prüfungen bis hin zur Beweissicherung und den rechtlichen Konsequenzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unterschlagung, Interne Revision, dolose Handlungen, IKS-Prüfung und Prävention geprägt.
Warum wird die Globale Lokalisierung empfohlen?
Sie dient bei einem vagen Anfangsverdacht dazu, Symptome einzugrenzen und den Deliktbereich effizienter einzugrenzen, bevor in die aufwendige Detailprüfung übergegangen wird.
Wie unterscheidet sich die Arbeit der Internen Revision von der Externen Revision bei der Aufdeckung?
Die Interne Revision ist durch ihre ständige Präsenz im Unternehmen besser in der Lage, Abweichungen von der Routine zu bemerken, während die Externe Revision primär für den Jahresabschluss zuständig ist und nur bei konkreten Hinweisen verstärkt prüft.
Welche Rolle spielt die EDV bei der Unterschlagungsprüfung?
EDV-gestützte Prüfungssoftware wie ACL oder WinIDEA ermöglicht es, große Datenmengen schnell zu analysieren und Muster oder Anomalien, wie z.B. bei der Ziffernanalyse, aufzudecken.
- Quote paper
- Armin Birngruber (Author), 2001, Durchführung einer Unterschlagungsprüfung durch die Interne Revision, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44217