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Einfluss der Internetverbreitung auf die Partnerwahl und Heiratsmobilität

Title: Einfluss der Internetverbreitung auf die Partnerwahl und Heiratsmobilität

Term Paper , 2018 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Pauline C. (Author)

Sociology - Individual, Groups, Society
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In dieser Hausarbeit geht es um die Partnerwahl im Internet und den Vergleich zu anderen Gelegenheitsstrukturen. Es soll herausgearbeitet werden, inwieweit sich die Heiratsmärkte im Alltag von dem Heiratsmarkt im Internet unterscheiden, und welche Möglichkeit zu sozialer Öffnung dieser mit sich bringt. Es soll herausgefunden werden, ob Partnerschaften heutzutage eher homogam oder heterogam sind, und ob dies auch für die Partnerwahl im Internet gilt. In dieser Hausarbeit wird nur eines der Merkmale der Partnerwahl näher betrachtet: die Bildung. Die Fragestellung lautet: Welchen Einfluss hat die Internetverbreitung auf die Partnerwahl und Heiratsmobilität?

Im ersten Teil dieser Arbeit steht eine Theorie zur Partnerwahlentscheidung im Fokus: die Austauschtheorie. Diese soll als Erklärung für das Heiratsverhalten dienen. Im Anschluss daran werden die Heiratsmärkte beschrieben, und die verschiedenen Tendenzen expliziert. Im dritten Teil dieser Arbeit wird auf das Internet als Heiratsmarkt eingegangen. Es wird herausgearbeitet, was unter Partnerwahl im Internet zu verstehen ist und welche Muster sich erkennen lassen. Zum Schluss dient ein Vergleich der Heiratsmuster als Antwort auf die Frage der Heiratsmobilität durch das Internet.

Diese Hausarbeit soll herausfinden, inwieweit die neue Gelegenheitsstruktur des Internets sozialen Aufstieg ermöglicht und die Partnerwahl verändert. In dieser Arbeit soll am Ende geklärt werden, ob Internetkontaktbörsen zu Heiratsmobilität führen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Partnerwahl

2.1 Austauschtheorie

2.2 Heiratsmuster

3. Heiratsmarkt Internet

3.1 Neue Gelegenheitsstruktur

3.2 Nutzer von Internetkontakbörsen

4. Muster der Partnerwahl im Internet

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der zunehmenden Internetverbreitung auf Partnerwahlprozesse und Heiratsmobilität, wobei insbesondere die Rolle der Bildung als entscheidendes Merkmal und Selektionskriterium im Kontext digitaler Heiratsmärkte analysiert wird.

  • Soziologische Analyse der Partnerwahl unter Berücksichtigung der Austauschtheorie
  • Vergleich zwischen traditionellen Gelegenheitsstrukturen und digitalen Dating-Plattformen
  • Untersuchung von Bildungshomogamie und Heiratsmustern im Internet
  • Analyse der soziodemografischen Merkmale von Nutzern von Online-Kontaktbörsen

Auszug aus dem Buch

3.1 Neue Gelegenheitsstruktur

Um eine Partnerschaft einzugehen, müssen sich zwei Personen erst einmal begegnen. Heiratsmärkte beschreiben den strukturellen Kontext, in dem sich Individuen begegnen könnten. Die Wahl des Partners ist durch demografische Strukturen und institutionelle Filterungsprozesse beeinflusst (Skopek et al. 2009: 188). Somit hängt die individuelle Entscheidung des Partners von den Begegnungen des Alltags ab, die in unterschiedlichen Kontexten stattfinden können wie zum Beispiel in der Ausbildungsstätte, Freundeskreis, Berufsumfeld oder Nachbarschaft. Diese Gelegenheitsstrukturen müssen bei der Partnerwahlforschung berücksichtigt werden, denn sie bestimmen, ob sich zwei Individuen wahrscheinlicher als mit anderen begegnen (Skopek 2012: 73).

Das Internet und vor allem die Internetkontaktbörsen bieten somit eine neue Gelegenheitsstruktur für das Kennenlernen. Es besteht die Möglichkeit, mit jemandem in Kontakt zu treten, der nicht zu einem der Kontexte aus dem Alltag gehört. Die Bedeutung des Internets als Medium zur Partnersuche hat in den letzten Jahren stark zugenommen (Häring et al. 2014: 96). Es gibt viele verschiedene Formen von Internetkontaktbörsen. In dieser Hausarbeit geht es um sogenannte Dating-Plattformen. Auf diesen Plattformen müssen Individuen ihren Partner selbst aktiv auswählen um mit ihm in Kontakt zu treten (Skopek et al. 2009: 186). Die Besucher dieser Plattformen müssen die Selektion potenzieller Partner selbst vornehmen und unterscheiden sich somit von Vermittlungsplattformen (Schulz und Zillmann 2009: 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Partnerwahl im Internet als soziale Innovation ein und definiert die zentrale Fragestellung zum Einfluss der Internetverbreitung auf die Heiratsmobilität.

2. Partnerwahl: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der Partnerwahl, insbesondere die Austauschtheorie, sowie soziologische Konzepte zu Bildungshomogamie und Heiratsmustern.

3. Heiratsmarkt Internet: Hier wird das Internet als neue Gelegenheitsstruktur beschrieben und die soziodemografische Zusammensetzung der Nutzer von Kontaktbörsen anhand statistischer Daten analysiert.

4. Muster der Partnerwahl im Internet: Dieses Kapitel untersucht die bildungsspezifische Selektion bei Erstkontakten im Online-Dating und validiert die theoretischen Annahmen der Austauschtheorie.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und schließt mit der Erkenntnis, dass trotz der neuen Möglichkeiten des Internets klassische Heiratsmuster und bildungsspezifische Selektionsmechanismen fortbestehen.

Schlüsselwörter

Partnerwahl, Internetkontaktbörsen, Heiratsmarkt, Bildungshomogamie, Austauschtheorie, Heiratsmobilität, Gelegenheitsstruktur, Online-Dating, digitale Spaltung, Bildungsniveau, soziale Öffnung, Präferenzen, Wettbewerb, Ressourcen, Selektion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie sich das Internet als Medium zur Partnersuche auf das Heiratsverhalten und soziale Heiratsmuster auswirkt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der soziologischen Austauschtheorie, der Bildungshomogamie sowie dem Vergleich zwischen analogen und digitalen Heiratsmärkten.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Internetverbreitung auf die Partnerwahl sowie auf die soziale Heiratsmobilität hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Es erfolgt eine theoretische Fundierung mittels Austauschtheorie sowie eine Auswertung empirischer Daten und Studien zur Online-Partnerwahl.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil analysiert die neuen digitalen Gelegenheitsstrukturen, die soziodemografische Nutzerstruktur von Dating-Portalen und spezifische Heiratsmuster bei Erstkontakten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Bildungshomogamie, Online-Dating, soziale Mobilität, Austauschtheorie und strukturelle Gelegenheitsbedingungen.

Welche Rolle spielt die Bildung in den untersuchten Heiratsmustern?

Bildung dient als wesentlicher Indikator für sozioökonomische Ressourcen, der maßgeblich bestimmt, wen Akteure im Prozess der Partnerwahl kontaktieren.

Führt die Nutzung von Internetkontaktbörsen tatsächlich zu einer sozialen Öffnung?

Obwohl das Internet theoretisch Kontakte über soziale Schichten hinweg ermöglicht, zeigt die Analyse, dass die Muster der Partnerwahl im Internet stark durch bildungsspezifische Präferenzen geprägt bleiben.

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Details

Title
Einfluss der Internetverbreitung auf die Partnerwahl und Heiratsmobilität
College
University of Bamberg
Grade
1,7
Author
Pauline C. (Author)
Publication Year
2018
Pages
19
Catalog Number
V442564
ISBN (eBook)
9783668809390
ISBN (Book)
9783668809406
Language
German
Tags
Partnerwahl Heiratsmuster Heiratsmarkt Internet Gelegenheitsstruktur Austauschtheorie Internetkontaktbörsen Onlinedating Bildungsexpansion Muster der Partnerwahl
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pauline C. (Author), 2018, Einfluss der Internetverbreitung auf die Partnerwahl und Heiratsmobilität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442564
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