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Die Tierallegorese im Buch der Natur Konrads von Megenberg. Untersuchung am Beispiel des Artikels "Von dem Ainhürn"

Título: Die Tierallegorese im Buch der Natur Konrads von Megenberg. Untersuchung am Beispiel des Artikels "Von dem Ainhürn"

Trabajo , 2018 , 18 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Rebecca Böttcher (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana antigua y medieval
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Tierallegorese im Buch der Natur des Konrads von Megenberg. Unter besonderer Betrachtung soll der Artikel „Von dem Ainhürn“ stehen. Ziel der Arbeit ist es herauszustellen, wie Konrad von Megenberg sich der Tierallegorese in seinem Werk bedient und diese auf das Fabelwesen Einhorn anwendet.

Zu Beginn der Untersuchungen wird auf das Weltverständnis des Mittelalters eingegangen, insbesondere darauf, in welchem Verhältnis der Mensch und das Tier gesehen wurden und wie die Natur an sich begriffen wurde. Außerdem wird in diesem Kapitel genauer auf die Einhornsymbolik im Mittelalter eingegangen. In Kapitel 3 steht die Theorie der Tierallegorese im Fokus. Es werden die unterschiedlichen Begrifflichkeiten „Typologie“ und „Vierfacher-Schriftsinn“ voneinander abgegrenzt. Anschließend folgt die Analyse des Artikels „Von dem Ainhürn“. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Kontext der Tierallegorese und des Mikro-, Makrokosmos im Mittelalter. Abschließend wird das Herausgearbeitete im letzten Kapitel zusammengefasst und ein Ausblick auf die weitere Forschung gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Das Weltverständnis im Mittelalter

2.1 Das Tier und der Mensch im Mittelalter

2.2 Das Einhorn im Mittelalter

3.Die Theorie der Allegorese im Mittelalter

3.1 Der Vierfache-Schriftsinn

3.2 Die Typologie

4. Textanalyse des Artikels „Von dem Ainhürn“

5.Fazit

6.Quellen- und Literaturverzeichnis

6.1 Quellenverzeichnis

6.2 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verwendung der Tierallegorese im „Buch der Natur“ von Konrad von Megenberg, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse des Artikels „Von dem Ainhürn“ liegt. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Konrad von Megenberg zoologisches Wissen mit moralisch-theologischen Deutungen verknüpft, um eine christliche Weltanschauung zu vermitteln.

  • Tierallegorese als Erkenntnismethode im Mittelalter
  • Verhältnis von Mensch, Tier und göttlicher Ordnung
  • Symbolik des Einhorns in der mittelalterlichen Literatur
  • Theologische Auslegung (Ad bonam partem)
  • Kritische Analyse von Textgenese und Einschüben

Auszug aus dem Buch

4. Textanalyse des Artikels „Von dem Ainhürn“

Zunächst soll auf die optische Anordnung des Artikels kurz eingegangen werden. Der Artikel „Von dem Ainhürn“ [Über das Einhorn] ist an sehr später Stelle im Buch der Natur angeordnet. Die Artikel sind nach der lateinischen Fassung sortiert. Das Einhorn heißt auf Latein „Unicornus“ und dadurch ist der Text erst gegen Ende des Kapitels anzufinden. Die Überschriften der einzelnen Artikel bestehen trotzdem aus der mittelhochdeutschen Übersetzung.

Die Beschreibung des Einhorns im Buch der Natur ist in Naturbericht und Allegorese gegliedert. Konrad beginnt mit der Definition und baut später auf dieser auf. Er beschreibt das Einhorn als „[…] klain […] gegen seiner grôzen kaft“ [klein gegenüber seiner großen Kraft]. Außerdem „ez hât kurzeu pain zuo seiner grœzen“ [hat es kleine Beine im Verhältnis zu seiner Größe]. Konrad beruft sich bei seiner Beschreibung auf Isidor von Sevilla als Legitimation und Quelle: „[…] sam Isidorus spricht […]“ [wie Isidorus sagt]. Das Einhorn ist „scharpf und härwe“ [scharf und hart/herb]. Konrad könnte damit die Wildheit des Einhorns meinen. Aus dieser Wildheit resultiert auch, dass „kain jäger gevâhen mag mit gewalt“ [kein Jäger kann es mit Gewalt fangen].

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die Thematik der Tierallegorese im „Buch der Natur“ und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2.Das Weltverständnis im Mittelalter: Erläuterung des mittelalterlichen Weltbildes, das stark vom christlichen Glauben und der Verknüpfung von Makrokosmos und Mikrokosmos geprägt war.

2.1 Das Tier und der Mensch im Mittelalter: Analyse des spannungsgeladenen Verhältnisses zwischen Mensch und Tier sowie der Rolle des Tieres als Geschöpf Gottes.

2.2 Das Einhorn im Mittelalter: Untersuchung der historischen und biblischen Ursprünge der Einhornsymbolik und ihrer Rezeption im Mittelalter.

3.Die Theorie der Allegorese im Mittelalter: theoretische Herleitung der Allegorese als exegetisches Verfahren zur Erlangung religiöser Erkenntnis.

3.1 Der Vierfache-Schriftsinn: Erläuterung der verschiedenen Bedeutungsebenen eines Textes nach der mittelalterlichen Hermeneutik.

3.2 Die Typologie: Beschreibung der Typologie als Sonderform der Allegorese, die historische Ereignisse des Alten und Neuen Testaments in Bezug setzt.

4. Textanalyse des Artikels „Von dem Ainhürn“: Detaillierte Untersuchung der Darstellung und allegorischen Auslegung des Einhorns durch Konrad von Megenberg.

5.Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Tierallegorese bei Konrad von Megenberg und Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten.

6.Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

6.1 Quellenverzeichnis: Nachweis der benutzten Quellentexte.

6.2 Literaturverzeichnis: Verzeichnis der herangezogenen Forschungsliteratur.

Schlüsselwörter

Tierallegorese, Konrad von Megenberg, Buch der Natur, Einhorn, Mittelalter, Theologie, Typologie, Vierfacher Schriftsinn, Isidor von Sevilla, Allegorie, Christentum, Naturkunde, Symbolik, Exegese, Weltverständnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Tierallegorese im Werk „Buch der Natur“ von Konrad von Megenberg, wobei das Einhorn als zentrales Beispiel dient.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die mittelalterliche Naturauffassung, die Theologie der Allegorese und die spezifische Deutung von Tieren als Symbole für christliche Lehrsätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszuarbeiten, wie Konrad von Megenberg durch allegorische Deutung tierische Eigenschaften auf Jesus Christus überträgt und damit moralische sowie theologische Aussagen trifft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine textanalytische Methode angewandt, die auf der hermeneutischen Auslegung des Artikels „Von dem Ainhürn“ sowie dem Vergleich mit mittelalterlichen Traditionen der Exegese basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum mittelalterlichen Weltbild und der Allegorese sowie eine detaillierte Textanalyse des Einhorn-Artikels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Tierallegorese, Einhorn-Symbolik, mittelalterliche Exegese, Konrad von Megenberg und christliche Heilsgeschichte.

Wie deutet Konrad von Megenberg das Einhorn allegorisch?

Konrad deutet das Einhorn ad bonam partem als Abbild Jesu Christi, wobei insbesondere die Zähmung des Tieres durch eine Jungfrau als Anspielung auf die Menschwerdung durch Maria dient.

Welche Rolle spielen die im Text erwähnten "Einschübe"?

Die Einschübe, wie beispielsweise der zum Horn oder zum Schlussgebet, dienen oft als zusätzliche moralische oder gesellschaftskritische Kommentare des Autors und geben Hinweise auf die Textgenese.

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Detalles

Título
Die Tierallegorese im Buch der Natur Konrads von Megenberg. Untersuchung am Beispiel des Artikels "Von dem Ainhürn"
Universidad
RWTH Aachen University
Calificación
2,3
Autor
Rebecca Böttcher (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
18
No. de catálogo
V442625
ISBN (Ebook)
9783668813694
ISBN (Libro)
9783668813700
Idioma
Alemán
Etiqueta
tierallegorese buch natur konrads megenberg untersuchung beispiel artikels ainhürn
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Böttcher (Autor), 2018, Die Tierallegorese im Buch der Natur Konrads von Megenberg. Untersuchung am Beispiel des Artikels "Von dem Ainhürn", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442625
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