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Pro und Contra des Europäischen Emissionshandels (EU ETS)

Título: Pro und Contra des Europäischen Emissionshandels (EU ETS)

Trabajo Escrito , 2017 , 20 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Julian Gerlach (Autor)

Economía de las empresas - Política económica
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Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit den Pro und Contra Seiten des europäischen Emissionshandels. Dieses marktwirtschaftliche Instrument soll dazu dienen das Klima zu schützen, indem die ausgestoßenen Emissionen begrenzt und mit der Zeit reduziert werden.
Seit dem 20. Jahrhundert verschlechtert sich die Klimasituation fortschreitend. Diese zunehmende Verschlechterung der klimatischen Verhältnisse auf dem Planeten, führt unter anderem zum Anstieg der Meeresspiegel und zu einer Erwärmung der Weltmeere. Zurückzuführen ist diese Klimaänderung maßgeblich auf den stetig ansteigenden Kohlendioxidausstoß auf der ganzen Welt (Sesli, A, 2015). Die europäische Kommission hat sich mit der Einführung des europäischen Emissionshandels das Ziel gesetzt, die ausgestoßenen Emissionen zu begrenzen und zu reduzieren, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Die Verdopplung der CO2-Emissionen in den letzten Jahrzehnten wird als Hauptverursacher der Temperaturerhöhung der Erde angesehen (Sesli, A, 2015).
Einer Langzeitbetrachtung zur Folge ist die CO2- Konzentration in der Umgebungsluft auf einem Höhepunkt angelangt. Erhöht sich die Konzentration von dem für die Atmosphäre schädlichen Kohlendioxid weiter, kann es zu einer drastischen Verschlimmerung von Klimaereignissen kommen. Um einer weiteren Klimaänderung entgegenzuwirken, ist es daher zwingend erforderlich, eine Reduktion der Treibhausgasemissionen zu bewirken (Sesli, A, 2015).

Diese Arbeit befasst sich mit der Problemstellung der europäischen Kommission bei der Umsetzung des Emissionshandels. Hierzu werden dem Leser erst allgemeine Informationen, sowie die Funktionsweise des EU-Emissionshandels nähergebracht. Mit Hilfe der Historischen Entwicklung sollen der Verlauf und die entstandenen Probleme bei der Umsetzung, welche teilweise bis heute andauern, veranschaulicht werden.
Auf Basis dieser Informationen ist es das Ziel dieser Arbeit, die Vor- und Nachteile des europäischen Emissionshandels zu erarbeiten und zu erläutern.

Die Hausarbeit gliedert sich in 6 Kapitel. Die Einleitung gibt einen Überblick über das zu erörternde Thema, hier soll vor allem der Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung und den CO2-Emissionen erkenntlich werden. Im zweiten Kapitel werden allgemeine Informationen und Kennzahlen, sowie die Funktionsweise des Emissionshandels und die der flexiblen Mechanismen beleuchtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen des EU ETS

2.1 Allgemeine Informationen

2.2 Funktionsweise

2.3 Flexible Mechanismen

3. Historische Entwicklung des EU ETS

3.1 Phase I

3.2 Phase II

3.3 Phase III

3.4 Ausblick Phase IV

4. Ergebnisse

4.1 Beurteilung des EU ETS

4.2 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit analysiert das europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) als marktwirtschaftliches Instrument zur Klimapolitik. Ziel ist es, die Funktionsweise des Systems darzulegen, dessen historische Entwicklung kritisch zu beleuchten und eine fundierte Bewertung der Vor- und Nachteile sowie der aktuellen Herausforderungen vorzunehmen.

  • Grundlagen und Funktionsweise des EU-Emissionshandels
  • Die verschiedenen Phasen der historischen Entwicklung des EU ETS
  • Integration und Auswirkungen auf den Luftverkehrssektor
  • Kritische Analyse der Preisentwicklung und Überallokation von Zertifikaten
  • Zukunftsperspektiven und notwendige Reformmaßnahmen für die vierte Phase

Auszug aus dem Buch

2.2 Funktionsweise

Der europäische Emissionshandel funktioniert nach dem System des ‚Cap & Trade’, was übersetzt so viel heißt, wie ‚Obergrenzen & Handel’ (Hanano, R., 2009). Das ‚Cap’ legt fest, welche Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen von den oben genannten emissionshandelspflichtigen Anlagen in einem Zeitraum von einem Jahr ausgestoßen werden darf. Diese Obergrenze wird Jahr für Jahr um 1,74% gesenkt, sodass die Anlagen dazu angehalten werden, immer weniger zu emittieren und so die ausgestoßene Gesamtmenge der Emissionen geringer wird (BUNBR, 2017).

Die Rechte zum Ausstoß von Treibhausgasemissionen werden in Form von handelbaren Berechtigungen bzw. Zertifikaten an die Unternehmen ausgegeben (BUNBR, 2017). Ein Zertifikat berechtigt zu einem Ausstoß von einer Tonne Kohlendioxid oder äquivalenter Stoffe (EC, 2017). Die Zuteilung geschieht zum Teil kostenlos und zum Teil über Versteigerungen.

Die Berechtigungen zum Ausstoß der Treibhausgasemissionen können dann frei auf dem Markt, unter den Unternehmen - auch länderübergreifend- gehandelt werden. Durch den Handel bildet sich dann ein Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen (UB, 2017). Dieser soll für die Firmen einen Anreiz setzen ihren Emissionsausstoß zu reduzieren. Es bleibt den Anlageneigentümern aber selber überlassen, wer wieviel mindert, sodass es für jeden einen Anreiz gibt, die Reduktion auf die Art und Weise durchzuführen, die am kostengünstigsten für das Unternehmen ist (BUNBR, 2017). So ist eine große Flexibilität bei der Erreichung der vorgegebenen Ziele gewährleistet. Ziel ist es also den Klimaschutz marktwirtschaftlich zu organisieren (Hanano, R., 2009). Das heißt, wenn ein Unternehmen mit den ihm zugeteilten Zertifikaten nicht auskommt, hat es die Freiheit selber zu entscheiden, ob es auf dem Markt weitere Zertifikate dazukaufen möchte oder ob es lieber in eigene Minderungsmaßnehmen investieren will, wenn dies vom finanziellen Aufwand geringer ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema des europäischen Emissionshandels ein, erläutert die Relevanz im Kontext der globalen Klimaerwärmung und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Grundlagen des EU ETS: Dieses Kapitel beschreibt das Funktionsprinzip des "Cap & Trade"-Systems, die Teilnahmebedingungen sowie die ergänzenden flexiblen Mechanismen wie Joint-Implementions und Clean-Development-Mechanism.

3. Historische Entwicklung des EU ETS: Die historische Analyse unterteilt sich in die drei bisherigen Handelsphasen (I, II, III) sowie einen Ausblick auf die geplante vierte Phase, wobei die Entwicklung der Obergrenzen und Allokationsmethoden im Fokus steht.

4. Ergebnisse: Der Ergebnisteil bietet eine kritische Beurteilung des Systems, diskutiert die Vor- und Nachteile, analysiert die Problematik des Preisverfalls bei Zertifikaten und schließt mit einem Fazit zur Zukunftsfähigkeit des Instruments.

Schlüsselwörter

Europäischer Emissionshandel, EU ETS, Cap & Trade, Treibhausgasemissionen, Klimaschutz, CO2-Zertifikate, Emissionsreduktion, Marktstabilitätsreserve, Überallokation, Preisverfall, Kyoto-Protokoll, Nachhaltigkeit, Umweltpolitik, Luftverkehr, Emissionshandelssystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den europäischen Emissionshandel (EU ETS) als zentrales Instrument der EU-Klimapolitik und untersucht dessen Funktionsweise sowie Wirksamkeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Handels, die historische Entwicklung über verschiedene Phasen hinweg sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dessen Stärken und Schwächen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile des EU ETS zu erarbeiten und zu erläutern, insbesondere im Hinblick auf die Problematik der Zertifikate-Überallokation.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine deskriptive Auswertung von Prozessdaten und Entwicklungsphasen des EU-Emissionshandels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen, eine detaillierte historische Betrachtung der Phasen I bis III samt Ausblick auf Phase IV sowie eine ökonomische Beurteilung des Systems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind EU ETS, Emissionshandel, Treibhausgase, Klimaschutz, Zertifikate, Überallokation und Nachhaltigkeit.

Warum gibt es ein Überangebot an Zertifikaten im EU ETS?

Dies ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die Nutzung flexibler Mechanismen sowie eine zu großzügige initiale Zuteilung von Zertifikaten.

Wie wirkt sich der Emissionshandel auf die Luftfahrt aus?

Die Integration des Luftverkehrs in das EU ETS führt zu zusätzlichen Kosten für Fluglinien, was Auswirkungen auf die Ticketpreise und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber außereuropäischen Konkurrenten hat.

Was ist das sogenannte "Backloading"?

Backloading bezeichnet die temporäre Zurückhaltung von 900 Millionen Emissionszertifikaten von den Auktionen in den Jahren 2014 bis 2016, um den Preisverfall durch ein Überangebot zu bremsen.

Welche Rolle spielt die Marktstabilitätsreserve?

Sie dient als Mechanismus, um die Menge der im Umlauf befindlichen Zertifikate durch Kürzungen oder Freigaben besser an den tatsächlichen Bedarf anzupassen und so die Preisbildung zu stabilisieren.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Pro und Contra des Europäischen Emissionshandels (EU ETS)
Universidad
Cologne Business School Köln
Calificación
2,0
Autor
Julian Gerlach (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
20
No. de catálogo
V442642
ISBN (Ebook)
9783668806450
ISBN (Libro)
9783668806467
Idioma
Alemán
Etiqueta
EU ETS Europäischer Emissionshandel Emissionen Pro contra EU ETS Pro contra europäischer Emissionshandel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julian Gerlach (Autor), 2017, Pro und Contra des Europäischen Emissionshandels (EU ETS), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442642
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Extracto de  20  Páginas
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