Stellt der Nationalsozialismus ein totalitäres Regime dar?


Hausarbeit, 2016

17 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Charakteristika totalitärer Regime nach Friedrich und Brzezinski
2.1 Ideologie
2.2 Massenpartei
2.3 Terror
2.4 Massenkommunikation
2.5 Kampfwaffen
2.6 Wirtschaftsplanung

3. Stellt der Nationalsozialismus ein totalitäres Regime dar?
3.1 Ideologie
3.2 Massenpartei
3.3 Terror
3.4 Massenkommunikation
3.5 Kampfwaffen
3.6 Wirtschaftsplanung

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Viele Autoren betrachten den Nationalsozialismus als ein klassisches Beispiel für ein totalitäres Regime (Gesche 2006: 27; Adam 2007: 77; Hildebrand 2012: 15). Wieder- rum Gesche ist der Ansicht, dass der Nationalsozialismus nicht vollkommen einem tota- litären Regime entspricht (Gesche 2006: 26 f.). In der vorliegenden Hausarbeit soll des- halb der folgenden Fragestellung nachgegangen werden: Stellt der Nationalsozialismus ein totalitäres Regime dar?

In der Literatur werden unterschiedliche Auffassungen zu dem Thema, welche Kriterien totalitäre Regime kennzeichnen, aufgeführt (Gesche 2006: 26 ff.). Einige Au- toren, die sich mit den Merkmalen totalitärer Regime befassen, verweisen auf das Ver- ständnis von totalitären Regimen nach Friedrich und Brzezinski und verwenden dieses Verständnis als einen möglichen Ausgangspunkt teils neben anderen Auffassungen, aber auch als Grundlage für ihre eigene Auffassung von totalitären Regimen (Gesche 2006: 26 f.; Merkel 2004: 184 ff.).

Wiederum Lauth gestaltet die Merkmale totalitärer Regime derart, sodass sie nicht zu eng gefasst sind und als eine Basis für die spezifische Untersuchung einzelner Merkmale benutzt werden können (2010: 105). Unter diesen Merkmalen, die er als Dimensionen bezeichnet, versteht er „die politische Freiheit, die politische Gleichheit und die politische und [die] rechtliche Kontrolle“ (Lauth 2010: 105).

Dieser Einblick in die Literatur zeigt, dass es verschiedene Ansichten dazu gibt, welche Merkmale kennzeichnend für totalitäre Regime sind. Die vorliegende Arbeit wird sich auf die Auffassung der Merkmale totalitärer Regime nach Friedrich und Brzezinski stützen, da sie als „die Klassiker der Totalitarismusforschung“ (Gesche 2006: 26) gelten (Gesche 2006: 26). Zudem bietet der Ansatz von Friedrich und Brzezinski konkrete Anhaltspunkte anhand deren die entsprechenden Kriterien totalitärer Regime gezielt untersucht werden können (Gesche 2006: 26).

Im Folgenden werden zunächst einmal die Charakteristika totalitärer Regime nach Friedrich und Brzezinski dargestellt. Danach werden die ausgearbeiteten Merkma- le auf den Nationalsozialismus angewendet, indem analysiert wird, ob die Merkmale totalitärer Regime tatsächlich auf den Nationalsozialismus zutreffen. Die Untersuchung der Merkmale totalitärer Regime am Nationalsozialismus wird fokussiert vorgenom- men, indem das Jahr 1933 ab der Machergreifung Hitlers am 30.01.1933 in den Blick genommen wird und danach geschaut wird, ob in diesem Jahr die Merkmale totalitärer Regime von Friedrich und Brzezinski vorliegen. Anschließend wird eine selbstkritische Reflexion durchgeführt, die noch auf mögliche unberücksichtigte Aspekte verweisen soll.

2. Charakteristika totalitärer Regime nach Friedrich und Brzezinski

2.1 Ideologie (Gesche 2006: 26)

Sie ist „ein System von Ideen zur Veränderung und Verbesserung einer bestehenden Gesellschaft“ (Adam 2007: 76). Besonders in totalitären Regimen behauptet sie „un- fehlbar und allwissend zu sein und die Welt schlechthin zu erklären.“ (Adam 2007: 76)

Charakteristisch für totalitäre Regime ist zudem, dass sie sich an der jeweiligen ausgearbeiteten Ideologie orientieren (Gesche 2006: 26). Diese Ideologie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie sämtliche Lebensbereiche beeinflusst (Gesche 2006: 26; Mer- kel 2004: 186). Die Individuen müssen die Ideologie unabhängig vom Willen akzeptie- ren (Gesche 2006: 26).

Üblicherweise orientiert sich die Ideologie an den jeweiligen verfolgten Endzu- stand (Gesche 2006: 26; Merkel 2004: 186). Totalitäre Regime ziehen diesen angestreb- ten Zustand als Begründung zum Einsatz der jeweiligen Mittel heran (Merkel 2004: 186). Die Maßnahmen selbst unterliegen nicht der Rechtfertigung (Merkel 2004: 186).

Zudem dient eine Ideologie in totalitären Regimen im Allgemeinen dazu, dass politische Macht erlangt und gefestigt wird (Adam 2007: 76).

2.2 Massenpartei (Gesche 2006: 26)

Des Weiteren ist für totalitäre Regime kennzeichnend, dass es nur „eine einzige, typischerweise vom Diktator geführte Massenpartei“ (Gesche 2006: 26) gibt (Gesche 2006: 26). Sie ist „über eine streng hierarchische Kommandostruktur organisiert“ (Merkel 2004: 186). Zudem ist sie unabhängig vom Staatsapparat (Merkel 2004: 186). Gegenüber dem Staatsapparat nimmt die Massenpartei eine höhere Stellung ein (Merkel 2004: 186). Aber die Möglichkeit, dass die Massenpartei und der Staatsapparat verflochten sind, besteht ebenfalls (Gesche 2006: 26; Merkel 2004: 186).

2.3 Terror (Gesche 2006: 26)

Ein weiteres Merkmal totalitärer Regime ist, dass es zu „Terror durch Partei- und Geheimpolizei-Kontrolle“ (Gesche 2006: 26) kommt (Gesche 2006: 26). Es liegt ein Terrorsystem vor (Merkel 2004: 186).

2.4 Massenkommunikation (Gesche 2006: 26)

Totalitäre Regime legen unter anderem ihren Schwerpunkt „auf die Massenkommunika- tion“ (Gesche 2006: 26). Merkel schildert zwei Möglichkeiten, nach denen Medien vom Regime benutzt werden können (2004: 186). „Entweder verfügt das Regime über das exklusive Monopol auf die Informationsmedien oder es kontrolliert sie vollständig.“ (Merkel 2004: 186)

2.5 Kampfwaffen (Gesche 2006: 26)

Es besteht ein fast komplettes „Monopol auf Kampfwaffen“ (Gesche 2006: 26).

2.6 Wirtschaftsplanung (Merkel 2004: 186)

„Das Regime kontrolliert die gesamte Wirtschaft.“ (Merkel 2004: 186)

3. Stellt der Nationalsozialismus ein totalitäres Regime dar?

3.1 Ideologie (Gesche 2006: 26)

Nach der Machergreifung Hitlers stand neben anderen Zielen die Verbreitung seines Buches Mein Kampf an (Bauer 2008: 106 f.). Das Buch Mein Kampf war das ideologische Grundsatzdokument der Nationalsozialisten (Bauer 2008: 106). Folglich kann hieraus geschlossen werden, dass es eine ausgearbeitete Ideologie wie sie in totalitären Regimen vorliegt, auch im Nationalsozialismus gegeben hat.

Die Verteilung des Werkes Mein Kampf an besonderen Anlässen wie „bei Ehe- schließungen, zum Schulabschluss oder zur Aufnahme in die Partei“ (Bauer 2008: 107) stellte sicher, dass eine möglichst große Masse an Menschen erreicht werden konnte (Bauer 2008: 107). Somit hatten die Nationalsozialisten auch sämtliche Lebensbereiche, sei es nun der politische, der schulische oder der private Bereich der Menschen mit der Ideologie beeinflusst und dies ist ebenfalls kennzeichnend für totalitäre Regime.

In Mein Kampf werden zentrale Ziele des Nationalsozialismus genannt (Bauer 2008: 107). Zum einen stand danach die „Vergrößerung des Lebensraumes des deut- schen Volkes in Europa“ (Bauer 2008: 107) in den Vordergrund (Bauer 2008: 107). Zum anderen sollten Juden ermordet werden, da sie von den Nationalsozialisten als eine minderwertige Rasse angesehen wurden (Bauer 2008: 107). Im Fokus der Nationalsozi- alisten stand ihrer Ideologie zufolge die Erreichung „einer rassisch reinen, arisch- germanischen Volksgemeinschaft in dem von Deutschland beherrschten euroasiatischen Raum.“ (Bauer 2008: 109) Hieraus kann geschlossen werden, dass die Nationalsozialis- ten mit der Erreichung der Volksgemeinschaft sowie ihrer räumlichen Expansion einen klaren Endzustand verfolgten und dies auch charakteristisch für totalitäre Regime ist.

Zur Erreichung der reinen Volksgemeinschaft sollte nach der Ideologie der Na- tionalsozialisten die Ausmerzung anderer Rassen dienen (Bauer 2008: 109). Die Vorge- hensweise zur Erreichung ihres zentralen Ziels, erklärten die Nationalsozialisten folg- lich über ihre Ideologie. Auch in totalitären Regimen liefert die Ideologie Erklärungen für sämtliche Instrumente, die dem angestrebten Ziel dienen. Zudem gibt die Ideologie der Nationalsozialisten mit den Zielen Ideen an wie es auch der Fall in totalitären Re- gimen ist.

Nach der Ideologie der Nationalsozialisten wurde den Juden die Schuld an sämt- lichen Problemen im Leben zugewiesen (Bauer 2008: 110 f.). So wurden sie „für alle negativen Erscheinungen der modernen Welt, für alle erdenklichen Missstände und Übel verantwortlich“ gemacht (Bauer 2008: 110 f.). Hieran wird ersichtlich, dass die Ideologie des Nationalsozialismus Behauptungen aufstellt und diese Behauptungen durch einfache Begründungen ergänzt und dies auch charakteristisch für die Ideologie totalitärer Regime ist.

Ein weiteres Ziel der Nationalsozialisten war die Rassenhygiene (Bauer 2008: 111). Danach sollten unter anderem Menschen mit sämtlichen Krankheiten sterilisiert werden (Bauer 2008: 111). Neben den bereits genannten Zielen kann auch die Rassen- hygiene als eine Idee der Ideologie der Nationalsozialisten begriffen werden, die mit der Sterilisation der Menschen auch auf Veränderungen innerhalb der Gesellschaft zielte. Folglich trifft auch das Merkmal totalitärer Regime, dass mit der Ideologie Ideen ange- geben werden, mit denen die Gesellschaft verändert werden soll, auch auf dem Natio- nalsozialismus zu.

Das Ermächtigungsgesetz vom 23.03.1933 berechtigte die Regierung zur Bestimmung rechtlicher Regelungen, die nicht der Verfassung entsprechen mussten (Tofahrn 2012: 22; Frei 2001: 306). Dadurch gewannen die Nationalsozialisten an entscheidenden Einfluss im Bereich der Justiz (Tofahrn 2012: 22; Frei 2001: 306). Folglich kann hieraus geschlossen werden, dass bereits im Jahre 1933 im Nationalsozialismus politische Macht wie sie in totalitären Regimen vorliegt, gegeben war.

Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14.07.1933 ermög- lichte die Umsetzung der Sterilisation (Tofahrn 2012: 27; Broszat/Frei 2007: 217). Be- reits hieran wird deutlich, dass mit diesem Gesetz die Nationalsozialisten sich an ihrer Ideologie orientierten, denn sie umfasste die Sterilisation als eines der vielen Ziele.

Am 01.04.1933 wurden „Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte“ (To- fahrn 2012: 23) vorgenommen (Tofahrn 2012: 23; Broszat/ Frei 2007: 209 f.). Mit dem am 07.04.1933 beschlossenen Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wurde die Basis für die Suspendierung von Staatsbediensteten, die als „politisch unzu- verlässige Elemente“ (Tofahrn 2012: 24) galten, erschaffen (Tofahrn 2012: 24; Frei 2001: 306). Aufgrund des Arierparagraphen durften Juden nicht mehr als Beamte arbei- ten (Tofahrn 2012: 24; Broszat/Frei 2007: 210). Auch im Bereich des Schulwesens duf- ten ab dem 22.04.1933 so genannte nichtarische Lehrer nicht mehr unterrichten (To- fahrn 2012: 24). Als nichtarisch angesehene Kassenärzte durften ebenso ihre Erwerbstä- tigkeit nicht mehr ausüben (Tofahrn 2012: 24). Im Bereich der Bildung wurden Juden mit dem Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen vom 25.04.1933 ebenfalls ausgegrenzt (Broszat/ Frei 2007: 211; Tofahrn 2012: 25). Die aufgeführten Handlungen aus dem Jahre 1933 verdeutlichen, dass Juden weitgehend aus allen Lebensbereichen ausgeschlossen wurden und damit offensichtlich Veränderungen in der Gesellschaft einhergingen. Folglich kann gesagt werden, dass das Handeln der Nationalsozialisten auch ihren ideologischen Ideen entsprach und sie ihr Handeln auch nach der Ideologie ausrichteten.

Am 10.05.1933 wurden sämtliche Werke von Autoren verbrannt, die als un- deutsch galten (Tofahrn 2012: 25; Broszat/Frei 2007: 213). Am 02.06.1933 wurde der Rat für Rassenpolitik gegründet, der unter anderem nach Lösungen suchen sollte, um „eine Rassenvermischung und Entartung der deutschen Familie‘“ abzuwenden (Tofahrn 2012: 26). Auch diese beiden Maßnahmen der Nationalsozialisten verdeutlichen, dass sie über ihre Ideologie erklärt wurden. Der Rat für Rassenpolitik diente offensichtlich dem ideologischen Ziel der Erreichung der reinen Volksgemeinschaft. Auch die Bü- cherverbrennung verdeutlicht, dass der nationalsozialistische Gedanke der Reinheit den Bereich der Bildung und somit auch den Bereich der Kultur erreichte.

Ab dem 01.08.1933 wurde den Studierenden der Universität Halle im Bereich der Medizin die Belegung von Rassenhygiene ermöglicht (Tofahrn 2012: 29). Hieran kann konkret festgehalten werden, dass Rassenhygiene als ein wesentliches Ziel der Ideologie den Studierenden vermittelt wurde und sie in diesem Sinne auch durch die Ideologie der Nationalsozialisten beeinflusst wurden.

Am 04.08.1933 wurde es Juden in Nürnburg verboten, allgemein zugängliche Bäder zu benutzen (Tofahrn 2012: 29). Noch im selben Monat wurde dieses Verbot auch auf an- dere Standorte innerhalb von Deutschland ausgeweitet (Tofahrn 2012: 29). Dieses Ver- bot zeigt auch neben den bereits dargestellten gesetzlichen Entscheidungen der Natio- nalsozialisten, dass sie mit den Gesetzen Maßnahmen trafen, die nicht begründet wer- den mussten. Auch in totalitärer Regimen werden Maßnahmen verwendet, die nicht gerechtfertigt werden müssen. Allein die Ideologie totalitärer Regime begründet den Einsatz der entsprechenden Mittel. Das vorliegende Verbot lässt sich ebenfalls nur über die Ideologie der Nationalsozialisten erklären, die gegenüber den Juden abgeneigt war.

Insgesamt kann festgehalten werden, dass es im Nationalsozialismus eine Ideologie, wie sie ebenfalls in totalitären Regimen vorliegt, gegeben hat und zudem erfüllt sie auch die einzelnen Kriterien, die die Ideologie eines totalitären Regimes kennzeichnen.

3.2 Massenpartei (Gesche 2006: 26)

Im Nationalsozialismus gab es ideologisch den Gedanken, dass es nur eine Person gibt, die an die Spitze des Systems steht (Bauer 2008: 112). Die Nationalsozialisten sprachen hier konkret vom Führerprinzip (Bauer 2008: 112; Adam 2007: 76). Danach gibt es im System ideologisch nur eine Führerpersönlichkeit (Bauer 2008: 112). Sie bestimmt alle weiteren Personen, die ihr untergeordnet sind (Bauer 2008: 112).

Ab dem 09.12.1932 war Hitler für die NSDAP als ihr Leiter zuständig (Broszat/ Frei 2007: 199). Somit war bereits kurz vor 1933 im Nationalsozialismus das Merkmal totalitärer Regime, dass die Massenpartei von einer Person geleitet wird, gegeben.

Am 11.04.1933 wurde Hermann Göring durch Hitler „zum preußischen Minis- terpräsidenten“ (Tofahrn 2012: 24) bestimmt (Tofahrn 2012: 24). Noch im selben Mo- nat bestimmte Hitler „die Preußische Staatsregierung.“ (Tofahrn 2012: 24) Danach fun- gierte unter anderem Göring zusätzlich als Justizminister (Tofahrn 2012: 24). Nach ei- nem Befehl Hitlers vom 29.05.1933 brach dem entsprechend die SA ihr gewalttätiges Verhalten ab (Tofahrn 2012: 26). Diese Handlungen verdeutlichen, dass Hitler die zent- ralen Entscheidungen im Nationalsozialismus traf und demnach auch als die Führerper- sönlichkeit, die ideologisch angestrebt wurde, verstanden werden kann.

Am 22.05.1933 wurde der Reichsstand der Deutschen Industrie gegründet (Tofahrn 2012: 26). Sein Arrangement entsprach dem Führerprinzip (Tofahrn 2012: 26). Folglich kann hieran festgestellt werden, dass das Führerprinzip, das ideologisch verfolgt wurde, bereits 1933 umgesetzt wurde.

Baldur von Schirach wurde die Verantwortung für die Bildung der Heranwach- senden auferlegt, indem ihm am 17.06.1933 die Funktion als Jugendführer des Deut- schen Reiches zugewiesen wurde (Tofahrn 2012: 26; Frei 2001: 307). Dies beschloss ebenfalls Hitler (Tofahrn 2012: 26). Nach einer weiteren Entscheidung seinerseits am 26.09.1933 wurde Rudolf Heß zum „Stellvertreter des Führers“ (Tofahrn 2012: 30) bestimmt (Tofahrn 2012: 30). Gegen Ende des Jahres 1933 fungierte Heß auch als Reichsminister ohne Geschäftsbereich (Tofahrn 2012: 30). Auch hier wird die Rolle Hitlers als Führer im Nationalsozialismus deutlich.

Am 29.11.1933 wurde das Führerprinzip auch im Bereich des Handwerks recht- lich festgelegt (Tofahrn 2012: 31). Diese weitere Umsetzung des Führerprinzips ver-

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Details

Titel
Stellt der Nationalsozialismus ein totalitäres Regime dar?
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die politische Systeme ausgewählter Staaten und ins wissenschaftliche Arbeiten
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V442824
ISBN (eBook)
9783668810198
ISBN (Buch)
9783668810204
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stellt, nationalsozialismus, regime
Arbeit zitieren
Gurmeet Kaur (Autor), 2016, Stellt der Nationalsozialismus ein totalitäres Regime dar?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442824

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