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Wie verändert FB den Umgang mit unseren Mitmenschen?

Título: Wie verändert FB den Umgang mit unseren Mitmenschen?

Ensayo , 2015 , 8 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Marina Österreich (Autor)

Medios / Comunicación - Relaciones públicas, publicidad, marketing, medios de Comunicación Social
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Wie verändert Facebook den Umgang mit unseren Mitmenschen? Essay zu folgenden Punkten:
Auswirkungen auf unsere üblichen Kommunikationsarten (Telefonat, Briefe), Auswirkungen auf Freundschaften, Auswirkungen auf soziale Kompetenzen, Selbstbild und Selbstdarstellung,

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Kommunikation im digitalen Zeitalter

2.2 Veränderung der Freundschaftsbegriffe

2.3 Auswirkungen auf Sozialkompetenzen

2.4 Selbstdarstellung und Identitätsbildung

3. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch, wie soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, die Art und Weise der zwischenmenschlichen Kommunikation und das Verständnis von Freundschaft verändern. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage verfolgt, inwiefern die Nutzung digitaler Plattformen zu einem Verlust sozialer Kompetenzen und zu einer Beeinträchtigung realer Beziehungen führt.

  • Digitaler Wandel der Kommunikation und Kommunikationsvermeidung
  • Transformation des Freundschaftsbegriffs durch soziale Medien
  • Risiken der digitalen Selbstdarstellung für die Identitätsbildung
  • Einfluss auf Empathievermögen und soziale Fertigkeiten
  • Die Bedeutung ungeteilter Aufmerksamkeit in realen Begegnungen

Auszug aus dem Buch

Veränderung der Kommunikationsgewohnheiten

Allerdings werden durch Facebook nicht nur Gespräche während eines örtlichen Zusammentreffens immer häufiger ersetzt. Auch unsere Bereitschaft per Brief oder Telefongespräch zu kommunizieren, sinkt.

Diese These wird durch sämtliche Fallgeschichten in dem Buch „Verloren unter 100 Freunden“ gefestigt. Beispielsweise gesteht eine siebzehn jährige Schülerin, dass sie und auch andere Menschen die digitale Kommunikation präferieren, da diese ermöglicht sich zu verstecken. Während des Verfassens einer Nachricht bleibt laut der Schülerin mehr Zeit zum Überdenken des Geschriebenen, sodass sich Demütigungen vermeiden lassen. Der siebzehnjährigen sind Sprechpausen während eines Telefonats unangenehm. (Turkle, 2012, S. 319) Die Möglichkeit sich stets verstecken zu können, um die damit verbundene Angst aus Scharm menschliche Schwächen preiszugeben zu umgehen, ist jedoch hemmend für eine Entwicklung einer eigenständigen, selbstbewussten Persönlichkeit. Es ist notwendig seine Meinung und Gefühle offen vertreten zu können, um Unsicherheiten zu beseitigen, intensive Beziehungen aufzubauen, Erfahrungen zu sammeln und sich frei entfalten zu können.

Jedoch wird das Telefonieren nicht nur von Jugendlichen abgelehnt. Auch Erwachsene sehen ein Telefonat als Last an, welche zu viel Zeit in Anspruch nimmt. In Turkles Buch berichtet Randolph, Mitte vierzig, dass er sich durch ein Telefonat ausgesaugt fühlt und voreilige Versprechungen gibt, die er anschließend bereut. Randolph sowie Tara verdeutlichen in dem Buch, dass ein Telefonat einen neuen Stellenwert hat. An ein Telefonat werden hohe Erwartungen gestellt; es werden dringende, zeitbeanspruchende Informationen mit einem Telefongespräch assoziiert. (Turkle, 2012, S. 320-321) Die Tatsache, dass Telefonate immer seltener werden, lässt sie bedeutsamer auf uns wirken. Folglich entstehen überhöhte Erwartungen. Um unsere eigens gestellten Erwartungen bzw. die Erwartungen des Angerufenen nicht zu enttäuschen vermeiden wir ein Telefonat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das soziale Netzwerk Facebook vor, thematisiert die enorme Nutzerzahl und führt in die zentrale Fragestellung zur Veränderung menschlicher Kontakte ein.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert auf Basis von Sherry Turkles Werk, wie digitale Kommunikation reale Gespräche ersetzt, das Freundschaftskonzept entwertet und die Identitätsbildung durch ständige Selbstdarstellung beeinflusst.

3. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit des bewussten Umgangs mit digitalen Medien und plädiert für den Erhalt ungeteilter Aufmerksamkeit in realen zwischenmenschlichen Beziehungen.

Schlüsselwörter

Facebook, soziale Netzwerke, Kommunikation, digitale Welt, Sherry Turkle, zwischenmenschliche Beziehungen, Freundschaft, Sozialkompetenzen, Selbstdarstellung, Identitätsbildung, Onlinekommunikation, soziale Medien, Empathie, Aufmerksamkeitsspanne, reale Kontakte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das soziale Netzwerk Facebook unseren Umgang mit Mitmenschen sowie die Qualität unserer sozialen Interaktionen im Alltag verändert.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die Bereiche digitale Kommunikation, die Veränderung des Freundschaftsbegriffs, die Auswirkungen auf soziale Kompetenzen und die psychologischen Risiken der Selbstdarstellung ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob Facebook als Ersatz für reale menschliche Beziehungen taugt oder ob es unsere Kommunikationsfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung eher schwächt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, primär unter Bezugnahme auf die Fallstudien und Analysen von Sherry Turkle aus ihrem Buch „Verloren unter 100 Freunden“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Aspekte beleuchtet: vom Ersatz des Telefonierens durch Textnachrichten über die Inflation des Freundschaftsbegriffs bis hin zur Gefahr der Identitätsverzerrung durch kuratierte Online-Profile.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Die Analyse ist durch Begriffe wie digitale Verfremdung, Verlust an Empathie, soziale Selbstdarstellung und die Notwendigkeit von ungeteilter Aufmerksamkeit geprägt.

Warum werden laut der Arbeit persönliche Telefonate heute oft vermieden?

Telefonate werden zunehmend als Last oder zeitintensiv wahrgenommen, da sie spontane, ungeschönte Kommunikation erfordern, vor der sich Nutzer aufgrund des „Sicherheitsabstands“ digitaler Nachrichten schützen wollen.

Welche Rolle spielt die „Selbstdarstellung“ für die Identität der Nutzer?

Die Selbstdarstellung erlaubt es Nutzern, eine idealisierte Identität zu konstruieren, was jedoch laut der Autorin zu einer Entfremdung von der eigenen, echten Persönlichkeit führen kann.

Wie bewertet die Autorin den Einfluss von Facebook auf reale Freundschaften?

Die Arbeit warnt davor, dass durch die Reduktion auf digitale Interaktionen und die „Objektivierung“ von Freunden ein Wertverlust in realen Beziehungen entsteht, der bis zur Gefährdung dieser führt.

Was ist die zentrale Empfehlung der Arbeit für den Umgang mit sozialen Medien?

Die Arbeit empfiehlt einen bewussteren Umgang, bei dem reale Kontakte und ungeteilte Aufmerksamkeit Vorrang vor digitalen Interaktionen haben sollten.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Wie verändert FB den Umgang mit unseren Mitmenschen?
Universidad
University of Applied Sciences Coburg
Calificación
1,0
Autor
Marina Österreich (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
8
No. de catálogo
V442852
ISBN (Ebook)
9783668840652
ISBN (Libro)
9783668840669
Idioma
Alemán
Etiqueta
umgang mitmenschen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marina Österreich (Autor), 2015, Wie verändert FB den Umgang mit unseren Mitmenschen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442852
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