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Jugendschutz im Internet. Prävention und Bewältigung von rechtsextremen Inhalten

Title: Jugendschutz im Internet. Prävention und Bewältigung von rechtsextremen Inhalten

Term Paper , 2017 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Elena Schreer (Author)

Sociology - Children and Youth
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Kinder und Jugendliche geraten heute schon früh in Kontakt mit dem Internet und tragen Verantwortung im Umgang mit neuen Medien. Sie haben durch das Internet Zugriff auf eine virtuelle Welt, in der viele Gefahren drohen. Weil sie unter dem Jugendschutz stehen, gelten Kinder und Jugendliche im Internet daher als besonders Schutzbedürftig. Im Rahmen dieser Arbeit möchte ich folgender Frage nachgehen: Wo liegt die Verantwortung für den Jugendschutz und wie kann Jugendschutz im Internet gewährleistet werden? Als Beispiel einer Gefährdung für Kinder und Jugendliche im Internet möchte ich den Rechtsextremismus thematisieren.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesetzgebung zum Jugendschutz

2.1 Jugendschutzgesetze (JSchG)

2.2 Jugendmedienschutz – Staatsvertrag (JMStV)

3. Rechtsextremismus

3.1 Annäherung einer begrifflichen Definition

3.2 Ideologien und Propaganda

3.3 Das Internet als Propagandainstrument – Strategie und Zielsetzung

4. Prävention

4.1 Problematik der Strafverfolgung im Internet

4.2 Lösungsansätze und Maßnahmen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen des Jugendschutzes im Internet unter besonderer Berücksichtigung der Verbreitung rechtsextremer Inhalte. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wo die Verantwortung für den Jugendschutz im digitalen Raum verortet ist und durch welche Strategien sowie Maßnahmen ein effektiver Schutz von Kindern und Jugendlichen gewährleistet werden kann.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen des Jugendschutzes in Deutschland (JSchG, JMStV)
  • Analyse rechtsextremer Propagandastrategien im Internet und deren Zielgruppen
  • Problematiken bei der Strafverfolgung und Identifizierung von Hassinhalten im Web 2.0
  • Evaluation technischer und präventiver Maßnahmen zur Bekämpfung rechtsextremer Propaganda

Auszug aus dem Buch

3.3 Das Internet als Propagandainstrument – Strategie und Zielsetzung

Die Verbreitung rechtsextremer Propaganda im Internet zielt häufig auf junge Erwachsene und Jugendliche ab. Das hat auch der der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erkannt. „Rechtsextreme nutzen das Internet und soziale Medien intensiv, um vor allem Jugendliche zu erreichen“, so Krüger. Auch der Verfassungsschutz hat zur Kenntnis genommen, dass in Einzelfällen rechtsextremistische Parteien durch Internetpräsenz neue Mitglieder gewinnen können. ( BfV, Rechtsextremistische Bestrebungen im Internet, S. 1f.)

Profitieren kann rechtsextreme Propaganda im Internet vor allem durch Diskussionsplattformen und die Möglichkeit von Anonymität. Durch den virtuellen Kontakt bekommt der Internetnutzer Zugang zu rechtsextremen Inhalten. Rechtsextreme Organisationsgruppen und Parteien gehen dabei überwiegend systematisch und zielorientiert vor. Mit jugendaffinen Stilmitteln, einer subtilen Botschaftsverbreitung und intensiven Nutzung sozialer Netzwerke werden vor allem junge Internetnutzer angesprochen. (Lanzke, Virtueller Hass: Neue Studie zu Rechtsextremismus online, 2013). Webseiten sind vielfach mit Flash-Intros, Videosequenzen, Musik, einem Download-Bereich mit Dokumenten, Musikdateien, Software, Newsletter-Listen und Diskussionsforen ausgestattet und aufwendig gestaltet. Durch den Austausch aktiver Mitglieder und Besucher in Gästebüchern und Diskussionsforen wird der Eindruck einer Gemeinschaft gestärkt und ein „Wir-Gefühl“ unter den Internetnutzern gefördert (BfV, Rechtsextremismus im Internet, S. 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Internet als einen Ort, an dem Kinder und Jugendliche besonderen Schutz benötigen, und führt in die Problematik rechtsextremer Propaganda als Gefahrenquelle ein.

2. Gesetzgebung zum Jugendschutz: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen, insbesondere das Jugendschutzgesetz (JSchG) und den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), als Instrumente staatlicher Verantwortung.

3. Rechtsextremismus: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Begriffs Rechtsextremismus sowie eine detaillierte Analyse, wie rechtsextreme Akteure das Internet systematisch zur Verbreitung ihrer Ideologie nutzen.

4. Prävention: Dieses Kapitel behandelt die komplexen Herausforderungen bei der Strafverfolgung im Web 2.0 und diskutiert verschiedene Lösungsansätze, von technischer Filterung bis zur Medienkompetenzschulung.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein wirksamer Jugendschutz nur durch das Zusammenspiel von staatlichen Rahmenbedingungen, technischer Verantwortung der Betreiber und aktiver Aufklärung im sozialen Umfeld gelingen kann.

Schlüsselwörter

Jugendschutz, Rechtsextremismus, Internet, Prävention, Propaganda, Medienkompetenz, Jugendmedienschutz, Strafverfolgung, soziale Netzwerke, Ideologie, Online-Sicherheit, Jugendschutzgesetz, Netz-Community.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik des Jugendschutzes im Internet, wobei sie den Fokus auf die Prävention und Bewältigung von rechtsextremen Inhalten legt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gesetzgebung zum Jugendschutz, der Struktur rechtsextremer Propaganda sowie den praktischen Möglichkeiten der Prävention durch Politik, Technik und Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wer die Verantwortung für den Jugendschutz im digitalen Raum trägt und durch welche spezifischen Maßnahmen Kinder vor rechtsextremer Einflussnahme geschützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis von Fachliteratur, Berichten von Verfassungsschutzbehörden und Studien zu Internetphänomenen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine rechtliche Bestandsaufnahme, eine Definition und Analyse rechtsextremer Online-Strategien sowie die Untersuchung von Herausforderungen bei der Strafverfolgung und effektiven Präventionsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Jugendschutz, Rechtsextremismus, Online-Propaganda, Medienkompetenz und staatliche Regulierung definiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen rechtsextremen Strategien im Internet?

Die Arbeit analysiert sowohl die Verwendung von jugendaffinen Stilmitteln als auch die bewusste Nutzung von Anonymisierungstechniken und ausländischen Servern, um Strafverfolgung zu umgehen.

Welche Rolle spielen Filtersysteme laut dieser Arbeit?

Filtersysteme werden als ein technischer Ansatz diskutiert, jedoch kritisch hinterfragt, da sie rechtsextreme Inhalte oft nicht zuverlässig erkennen, da diese subtil und getarnt auftreten.

Warum betont die Autorin/der Autor die Bedeutung von Medienkompetenz?

Die Autorin/der Autor sieht in der frühzeitigen Aufklärung und Schulung, etwa durch Internetführerscheine, eine unverzichtbare Ergänzung zu staatlichen Verboten, um Kinder zur Identifizierung von Gefahren zu befähigen.

Welche Bedeutung hat das soziale Umfeld bei der Prävention?

Das direkte soziale Umfeld, insbesondere die Eltern und die Schule, wird als zentrale Stütze angesehen, die durch Vorbildfunktion und fachliche Unterstützung zur Sicherheit von Kindern im Internet beiträgt.

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Details

Title
Jugendschutz im Internet. Prävention und Bewältigung von rechtsextremen Inhalten
College
University of Siegen
Grade
1,7
Author
Elena Schreer (Author)
Publication Year
2017
Pages
15
Catalog Number
V443076
ISBN (eBook)
9783668808195
ISBN (Book)
9783668808201
Language
German
Tags
jugendschutz internet prävention bewältigung Rechtsextremismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elena Schreer (Author), 2017, Jugendschutz im Internet. Prävention und Bewältigung von rechtsextremen Inhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443076
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