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Versunkene Kulturen der Welt. Das Kompendium

Title: Versunkene Kulturen der Welt. Das Kompendium

Research Paper (postgraduate) , 2005 , 117 Pages

Autor:in: Dr. Carlos Calvet (Author)

World History - Early and Ancient History
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Dieses Werk enthält zahlreiche fundierte und datierte Schöpfungsmythen und Glaubensrichtungen (Schamanismus und Religionen), Kosmologien (Weltanschauung, wie das Universum aufgebaut ist) und Kosmogonien (wie das Universum entstand) von aller Anfang (zur Zeit des Homo erectus) bis zum Ende des sumerischen Reichs um 2.500 v.Chr. Die Mythen und Glaubensrichtungen sind mit wissenschaftlichen Daten verbunden (Archäologie, Paläoklimatologie), was ihre ungefähre bis eindeutige Datierung erlaubte. Die eingehende Analyse dieser Mythen und Weltanschauungen erlaubte die Erstellung eines ersten Standardmodells der Menschheitsgeschichte Eurasiens und beweist, dass die Wiege der Kultur sich auf dem Himalaja bzw. in der sinotibetischen Region befand.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Homo erectus, Homo neanderthalensis, Blombos (Südafrika), Aurignacien (Europa), Gravettien (Europa), Sandia (New Mexico), Solutréen (Europa), Mal'ta & Bureti (Sibirien), Magdalénien (Europa), Tibet, Mapuche (Argentinien), Mutitjulu (Australien), Natufian (Levant), Khiamien (Israel), Clovis (New Mexico), Göbekli Tepe (Anatolien), Jericho (Jordan), Südliche Tehuelche (Patagonien), Adivasi (Indien), Çatal Hüyük (Anatolien), Santal (Indien), Haida (Kanada), Hassun, Samarran, Halafian (Nord-Mesopotamien), Vinca (Donaukultur) Mesopotamien, Sumer, Patagonien, Armenien

2. Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens

Zielsetzung & Themen der Forschungsarbeit

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, mittels einer interdisziplinären Analyse von Schöpfungsmythen, Glaubensrichtungen, Kosmologien und Kosmogonien sowie unter Einbeziehung archäologischer und paläoklimatologischer Daten ein erstes Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens zu erstellen, das die kulturellen Zusammenhänge von der Zeit des Homo erectus bis zum Ende des sumerischen Reichs um 2.500 v. Chr. aufzeigt und die sinotibetanische Region als kulturelle Wiege identifiziert.

  • Evolution des Schamanismus und Entstehung religiöser Strukturen
  • Die Rolle der "Geheimzahl Sieben" und astronomischer Kalender
  • Muster der menschlichen Migration und Verbreitungsgeschwindigkeiten
  • Die Entstehung abstrakter Symbole und die Anfänge der Sprache
  • Der Übergang von nomadischen Lebensweisen zu sesshaften Hochkulturen

Auszug aus dem Buch

Die erste klare Darstellung der Zahl Sieben und eines "Rades" mit sieben Speichen geschah somit vor 600.000 - 700.000 Jahren in Osteuropa.

In Bilzingsleben, Thüringen, fanden sich sieben 300.000 - 350.000 Jahre alte, polierte Tierknochen mit Ritzmustern, sowie Quarzitobjekte mit multiplen, parallelen, rad- und kreuzförmigen Linien, gepaarten Bögen, bogenförmigen Symbolen, sowie schattierte, kreuzförmige, rechteckige Einkerbungen mit Strahlen bzw. Winkeln und parallelen Einritzungen.

Auf einem 40 Zentimeter langen Schienbeinknochen eines Elefanten ist ein Bündel von sieben, genau im Zentrum zusammenlaufenden Linien, sichtbar, wie ein Fächer oder ein Rad mit sieben Speichen. Auf einem anderen Knochen sind 14 (= 2 x 7) parallele Linien in gleichmäßigem Abstand erkennbar, und bei einem weiteren Knochenfragment, sind sieben Linien eingekerbt.4

Die erste klare Darstellung der Zahl Vierzehn, als das rechnerische Doppelte von Sieben, erscheinen somit vor 300.000 - 350.000 Jahren in Mitteleuropa. Offensichtlich konnte der Homo erectus also bereits "zählen", und zwar in sog. "Heptaden" (Siebenergruppen). Man kann hier aber noch keinen "Kult" rund um die Zahl Sieben erkennen. Der kommt etwas später, weiter unten.

Zusammenfassung der Kapitel

Homo erectus, Homo neanderthalensis, ...: Dieses Kapitel analysiert die frühen Wanderungsbewegungen des Homo erectus und die ersten abstrakten Zeichen und Symbole in verschiedenen Regionen Eurasiens.

Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens: Hier wird die aus den Daten abgeleitete Chronologie der menschlichen Kulturentwicklung und die Bedeutung zentralasiatischer Einflüsse zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Homo erectus, Schamanismus, Mythologie, Kosmologie, Ur-Tibet, Geheimzahl Sieben, Migration, Siedlungsgeschichte, Symbolik, Steinzeit, Religion, Menschheitsgeschichte, Eurasien, Archäologie, Paläoklimatologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Studie primär?

Die Arbeit untersucht die Verbindungen zwischen frühen Schöpfungsmythen, Glaubenssystemen und archäologischen Funden, um ein umfassendes Modell der Menschheitsentwicklung in Eurasien zu erstellen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Evolution des Schamanismus, der Bedeutung von Zahlenmystik (wie der Zahl Sieben) und den Migrationswegen des frühen Menschen.

Was ist das Hauptziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist der Nachweis einer kulturellen Kontinuität und die Identifizierung der sinotibetanischen Region als Ursprung wesentlicher kultureller und religiöser Konzepte.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit verknüpft philologische Analysen von Mythen und Sprachen (Etymologie) mit archäologischen Datierungen und paläoklimatologischen Erkenntnissen.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Fundstätten und Kulturen, von den Anfängen des Homo erectus über die Neandertaler bis hin zu den frühen Hochkulturen in Mesopotamien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Neben Begriffen wie Schamanismus, Ur-Tibet und den genannten Zahlenmystiken sind Migration und Kulturentwicklung zentrale Schlagworte.

Welche Rolle spielen die "sieben Speichen" in der Analyse?

Sie dienen als Beleg für eine sehr frühe mathematische Kompetenz des Homo erectus und als Indikator für eine überregionale Symboltradition.

Warum wird der "Bärenkult" der Neandertaler als bedeutend hervorgehoben?

Er gilt als eines der frühesten übertragenen Glaubenselemente, das bereits komplexe Strategien zum Schutz des Lebensraums und erste Ansätze religiöser Riten zeigt.

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Details

Title
Versunkene Kulturen der Welt. Das Kompendium
College
University of Barcelona
Author
Dr. Carlos Calvet (Author)
Publication Year
2005
Pages
117
Catalog Number
V44343
ISBN (eBook)
9783638419659
ISBN (Book)
9783638657518
Language
German
Tags
Versunkene Kulturen Welt Kompendium Tibet Himalaya Schamanismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Carlos Calvet (Author), 2005, Versunkene Kulturen der Welt. Das Kompendium, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44343
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