Die vorliegende Hausarbeit zur Veranstaltung „Markttheorie“ soll die Abhängigkeit der Marktzutrittsbedingungen von der Entwicklung der Marktphasen analysieren. Jede Marktphase ist durch bestimmte Bedingungen und Merkmale und somit auch durch spezifische Wettbewerbssituationen zwischen den Anbietern gekennzeichnet. Dieser Wettbewerb stellt sich dann ein, wenn zum einen die äußeren Bedingungen erfüllt sind und zum anderen mehrere Anbieter eines vergleichbaren Marktobjekts, die Möglichkeit und den Willen zu wettbewerblichem Verhalten haben. Die Anbieter müssen nach Olten auf transparenten Märkten ihre Chancen erkennen können, frei in ihren Entscheidungen sein, ein Gewinnmaximum (Verlustminimum) anstreben wollen, über technische, ökonomische und kreative Ressourcen verfügen, flexibel und schnell auf Veränderungen der Nachfrage und Aktionen der Konkurrenz reagieren können und bereit sein, den Erfolg in der ökonomischen Auseinandersetzung ohne Wettbewerbsbeschränkungen suchen zu wollen.
Wirksamer Wettbewerb kann dauerhaft nur erhalten bleiben, wenn für neue Anbieter und Nachfrager die Chance des Markteintritts aber auch des Marktaustritts besteht.
Im Rahmen dieser Abhandlung ist es zunächst wichtig, den Begriff Marktzutritt und dessen Bedingungen wie auch das Marktphasenmodell definitorisch zu erläutern, um eine theoretische Ausgangslage für die Abhandlung des Themas zu schaffen.
Inhaltsverzeichnis
- DIE THEORETISCHE AUSGANGSLAGE
- MARKTZUTRITTSBEDINGUNGEN
- DAS MODELL DES MARKTZYKLUS
- ANALYSE DER MARKTZUTRITTSBEDINGUNGEN IM VERLAUF DER ENTWICKLUNGSPHASEN DES MARKTES
- DIE EXPERIMENTIERUNGSPHASE
- Deskriptiver Teil
- Marktschaffende Bedingungen und Markterschließungskosten
- „Entry-lag“-Vorteile des Erstanbieters
- DIE EXPANSIONSPHASE
- Deskriptiver Teil
- Bedingungen für imitatorische Marktzutritte
- DIE AUSREIFUNGSPHASE
- Deskriptiver Teil
- Die Emergenz von Marktzutrittsschranken
- DIE STAGNATIONS- UND RÜCKBILDUNGSPHASE
- Deskriptiver Teil
- Wettbewerbsbeschränkungen
- DIE EXPERIMENTIERUNGSPHASE
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Abhängigkeit der Marktzutrittsbedingungen von der Entwicklung der Marktphasen. Sie analysiert, wie sich die spezifischen Bedingungen und Merkmale jeder Marktphase auf die Wettbewerbssituation zwischen Anbietern auswirken.
- Definition und Analyse von Marktzutrittsbedingungen
- Das Marktphasenmodell und seine Bedeutung für den Wettbewerb
- Einflussfaktoren, die den Marktzutritt in den verschiedenen Marktphasen hemmen oder fördern
- Analyse der Wettbewerbssituation in den einzelnen Marktphasen
- Die Rolle von Marktschranken im Marktzutrittsprozess
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel legt die theoretische Grundlage für die Analyse der Marktzutrittsbedingungen und stellt das Marktphasenmodell vor. Kapitel 2 befasst sich mit der Analyse der Marktzutrittsbedingungen in den verschiedenen Phasen des Marktzyklus: der Experimentierphase, der Expansionsphase, der Ausreifungsphase und der Stagnations- und Rückbildungsphase.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Marktzutrittsbedingungen, Marktphasen, Wettbewerb, Marktschranken, Markteintritt, Marktaustritt, Marktstruktur, Wettbewerbspolitik.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Marktzutrittsbedingungen?
Marktzutrittsbedingungen sind die Voraussetzungen und Hürden, die ein neuer Anbieter überwinden muss, um in einen bestehenden Markt einzutreten. Dazu gehören technische, ökonomische und rechtliche Ressourcen sowie die Fähigkeit, flexibel auf Wettbewerber zu reagieren.
Welche Phasen umfasst das Marktphasenmodell?
Das Modell unterteilt die Entwicklung eines Marktes in vier Hauptphasen: die Experimentierphase, die Expansionsphase, die Ausreifungsphase sowie die Stagnations- und Rückbildungsphase.
Was sind die Vorteile eines Erstanbieters in der Experimentierphase?
In der Experimentierphase genießt der Erstanbieter oft sogenannte „Entry-lag“-Vorteile. Er kann den Markt prägen und Standards setzen, bevor Nachahmer eintreten, muss jedoch auch die hohen Markterschließungskosten tragen.
Wann entstehen typischerweise Marktzutrittsschranken?
Marktzutrittsschranken treten besonders massiv in der Ausreifungsphase auf. In dieser Phase ist der Markt gesättigt, und etablierte Unternehmen versuchen, ihre Position durch Kostenvorteile oder Markenbindung gegen neue Eindringlinge zu verteidigen.
Warum ist der Marktaustritt ebenso wichtig wie der Markteintritt?
Ein wirksamer Wettbewerb bleibt dauerhaft nur erhalten, wenn neben der Chance auf Markteintritt auch die Möglichkeit zum Marktaustritt besteht. Dies ermöglicht eine effiziente Bereinigung des Marktes von nicht wettbewerbsfähigen Anbietern.
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- Elke Mache (Author), 2001, Die Abhängigkeit der Marktzutrittsbedingungen von der Entwicklung der Marktphasen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4435